Hildegard Grünthaler

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  • Hallo Leseratten,
    meine Bücher habe ich ja schon vorgestellt, aber bis ich diese Autorenportraits entdeckt habe, bzw. dass man sich hier schlicht und einfach selbst vorstellen kann, hat ein wenig gedauert. Ehrlich gesagt, finde ich das auch gar nicht so ganz einfach - denn was sagt man schon über sich selbst?!?
    Z.B. dass ich sehr spät mit dem Schreiben angefangen habe. Nein - stimmt nicht ganz - mein erstes rundum gelungenes Werk verfasste ich mit knapp 16 in der Klosterschule (ich bin Jahrgang 1949 - und wie es dort zuging, können sich jüngere Menschen vermutlich im Traum nicht vorstellen). Die Spottgedichte, die ich damals über die Nonnen verfasste, waren ein echter Hit! Sie gingen von Hand zu Hand, wurden unter Gekicher und Gelächter zitiert und abgeschrieben und irgendwer hat sie dann versehentlich - oder auch nicht - liegen gelassen. Dass die Nonnen von meiner dichterischen Kreativität weniger erbaut waren und ernsthaft um mein Seelenheil bangten, muss vermutlich nicht extra erwähnt werden.


    Als ich heiratete, war ich gerade um die Ecke 18 Jahre alt geworden, bekam im Abstand von 7 Jahren zwei Söhne und hatte stets tausend Dinge um die Ohren. Später war ich dann bei meinem Mann angestellt, der computergesteuerte Werkzeugmaschinen an die Industrie verkaufte, und ans Schreiben dachte ich eigentlich kaum. Unsere Freizeit war mit Windsurfen und Wohnwagencamping ausgefüllt, - und außer mal einem Beitrag für eine Surfzeitschrift gab es von mir nichts zu lesen.
    Irgendwann sah mein Mann im Fernsehen einen Film über eine Familie, die mit 3 oder 4 Kindern und einem Lehrer an Bord die Welt umsegelte. Prompt lernten wir Segeln, Navigieren usw., denn mein Mann wollte schon immer die Welt sehen. Nach der zweiten Yachtcharter stand für mich jedoch fest: „Weltumsegeln? Nicht mit mir!“ Da ich aber ein praktisch veranlagter Mensch bin, wurde nach längerer Planung aus der Segelyacht ein Wohnmobil, das mangels eigener Schwimmfähigkeit per RoRo-Schiff über Atlantik und Pazifik geschickt wurde, während wir ganz simpel im Flieger folgten.


    Die Erlebnisse dieser dreijährigen Reise habe ich in dem Fernwehschmöker „Tausend Tage Wohnmobil - In drei Jahren durch Amerika, Australien und Neuseeland“ festgehalten. (Conrad Stein Verlag, 3. erweiterte Auflage, ISBN 978-3-86686-403-0) Mehr dazu, sowie Leseproben unter: http://www.wohnmobil-weltreise.de (Warnhinweis für Humorlose: Der Spötter in mir kommt immer wieder mal durch …)


    Mit diesem Buch war meine Lust am Schreiben endgültig geweckt: Es folgte der Kinder- und Jugendroman: „Römer, Ritter Fußballhelden“. Einige Verlage schrieben mir, ich solle doch bitte etwas anderes schreiben: z.B. über Scheidungskinder, Drogen oder andere Probleme. Das vorliegende Manuskript wäre ja wirklich gut geschrieben, aber einfach zu lustig! (Okay, es werden immer wieder mal Erwachsene auf die Schippe genommen!)
    Na toll! Drogen und Scheidungskinder - ich hatte wirklich keine Lust, Problemgeschichten zu schreiben, weil ich erstens nicht über meinen Schatten springen kann und zweitens finde, dass Lesen Spaß machen soll. Das Manuskript landete in der Schublade.


    Danach schrieb ich den Abenteuer- und Fantasyroman „Die Beschwörungsformel“. Meine Zielgruppe waren eigentlich Jungen und Mädchen ab 10 Jahren. Laut erster Rückmeldungen und Rezensionen ist dies allerdings zu eng gefasst: „Modernes Märchen über Gier und Machtmissbrauch“, „Kinderbuch für Erwachsene“ oder „von 10 - 99“ war das Fazit. Nun habe ich den Untertitel geändert in: „Abenteuer- und Fantasyroman für junge Leser von 9 - 99“. Auch wenn „Die Beschwörungsformel“ zum Nachdenken anregt, kommen Humor und Spannung nicht zu kurz.
    Beide Titel, „Römer, Ritter, Fußballhelden“ und „Die Beschwörungsformel“ http://www.e-books-fuer-kids.de
    Wenn Interesse besteht und das in diesem Portal möglich ist, werde ich für die beiden E-Books gerne eine Buchverlosung starten.


    Ja, und was gibt es sonst über mich zu sagen?
    Mittlerweile habe ich zwei Enkelkinder (6 und 2 1/2). Das Haus, das wir während unserer großen Reise vermietet hatten, ist längst verkauft. Mit meinem Mann (wir sind mittlerweile 47 Jahre verheiratet) und einer Belgischen Schäferhündin (Groenendael) lebe ich inzwischen in einer Eigentumswohnung im fränkischen Eckental in der Nähe unserer Söhne. Das große Fernweh, das meinen Mann zeitlebens geplagt hatte, war nach der Reise zwar gestillt, aber die Sehnsucht nach der Weite Nordamerikas kam sehr bald zurück, weshalb wir unser zweites Wohnmobil noch einmal für ein Jahr nach Nordamerika verschifften. Auf dieser Reise war auch unser Hund dabei. Zurzeit schreibe ich über diese Reise. Vermutlich werde ich es der Einfachheit halber auch als E-Book veröffentlichen. Das wird aber noch ein wenig dauern, denn sehr schnell und ausdauernd bin ich beim Scheiben leider nicht.
    Alle Bücher findet Ihr bereits in den Buchvorstellungen.
    Tausend Tage Wohnmobil - In drei Jahren durch Amerika, Australien und Neuseeland
    Die Beschwörungsformel
    Römer, Ritter, Fußballhelden

    Verschiebe nicht auf morgen, was du heute tun kannst, denn wenn es dir heute Spaß macht, kannst du es morgen wieder tun!
    (Herzog von Wellington)
    Wenn du es auf übermorgen verschiebst, wirst du es vermutlich niemals tun.
    (Hildegard Grünthaler)

  • Hallo Hildegard,


    das ist ja eine richtig ausführliche Vorstellung - danke schön :wink:

    viele Grüße vom Squirrel


    :study: Angelika Franz - Geköpft und gepfählt

    :study: Stephan Thome - Pflaumenregen MLR


  • Wollt Ihr noch mehr über mich wissen? Dann klickt doch einfach auf den Link zum Autoren-Interview!
    http://lesen.abs-textandmore.d…it-hildegard-gruenthaler/

    Verschiebe nicht auf morgen, was du heute tun kannst, denn wenn es dir heute Spaß macht, kannst du es morgen wieder tun!
    (Herzog von Wellington)
    Wenn du es auf übermorgen verschiebst, wirst du es vermutlich niemals tun.
    (Hildegard Grünthaler)

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