Bill Bryson - Eine kurze Geschichte von fast allem

  • Buchdetails

    Titel: Eine kurze Geschichte von fast allem


    Band 1 der

    Verlag: Goldmann

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 688

    ISBN: 9783442460717

    Termin: September 2005

  • Bewertung

    4.5 von 5 Sternen bei 40 Bewertungen

    89,5% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Eine kurze Geschichte von fast allem"

    Wie groß ist eigentlich das Universum? Was wiegt unsere Erde? Und wie ist das überhaupt möglich – die Erde zu wiegen? Auf diese und viele andere Fragen hat Bestsellerautor Bill Bryson in der Schule nie Antworten erhalten. Nun hat er sich selbst auf die Suche nach ihnen gemacht und dabei eine atemberaubende Reise durch Raum und Zeit angetreten. Dabei entstand ein faktenreiches, kluges und dabei höchst vergnügliches Buch über die Wunder der Welt – geschrieben mit all dem Witz und Charme, die Bryson zu einem der beliebtesten Sachbuchautoren unserer Zeit gemacht haben!
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  • mal etwas anderes von Bill Bryson, denn bisher schrieb er lediglich amüsante reiseberichte. das folgende buch allerdings handelt von etwas anderem, nämlich fast allem.


    Auszug Amazon.de:
    "Worum geht es? Zum Beispiel darum: das Universum und seine Entstehung; Albert Einstein und die Quantentheorie; die Feinheiten der Teilchenphysik; die Wunder der Tiefsee und die Entstehung des Lebens; Mikroorganismen und Fossilien; die Entdeckung der DNA und die Entwicklung des Menschen. Doch wer sich fragt: "Woher wissen die das alles?", der muss sich zwangweise auch und vor allem für die Menschen interessieren, denen wir unser Wissen verdanken. Und so wimmelt es in diesem Buch vor skurrilen Typen, verkannten Entdeckern, passionierten Amateuren und unglaublichen Zufällen. Denn Wissenschaft ist ein Teil des Lebens und Wissenschaftler sind auch nur Menschen. Da gibt es den australischen Reverend, der mit seinem kleinen Fernrohr mehr Supernovae entdeckt hat, als alle modernen Hochleistungsteleskope zusammen. Oder den britischen Gentleman, der Muscheln in seinem hohlen Gehstock aus einem Museum schmuggelte. Oder den Mann, der uns nicht nur das Blei im Benzin bescherte, sondern die FCKWs gleich oben drauf etc."




    "Etwa die Hälfte der chemischen Prozesse, die in einer Banane ablaufen, gleichen grundsätzlich jenen in unserem eigenen Organismus."


    zugegeben, für eine "kurze geschichte" ist dieses buch nicht nur außerordentliches dick, sondern auch wirklich voll gepackt.
    auf insgesammt 602 seiten (ausgenommen die restlichen knapp 70seiten danksagung, anmerkungen, literaturhinweise und register) erklärt bill bryson sehr anschaulich und einfach geschrieben die geschichte der welt.
    von urknall, atomen, weltraum, fossilien und den ersten menschen, exzentrischen forschern und erfindern, über die fehler der menschen in unserer welt, ist doch alles linear geschrieben und nachvollziehbar.
    das buch hat mich einen ordentlichen schritt weiter in die sachliteratur geschoben, und sogar angeregt, mich in der zukunft mit einigen themen näher zu beschäftigen.

    "Wenn wir aus dem vorliegenden Buch etwas lernen können, dann das: Wir haben ein Riesenglück, dass es uns gibt - und mit "wir" meine ich sämtliche Lebewesen."


    "Königreiche stürzen, festgefügte Charaktere brechen zusammen, große Symphonien werden geschrieben - und hinter allem steht ein einziger Instinkt, der nach Befriedigung verlangt"

    "Wie soll auch eine Generation von Männern, die hauptsächlich von Müttern, Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen umsorgt und erzogen wurde, Frauen glücklich machen?"
    (Generation Doof)

  • Diese Buch bekommt mein GG u.a. von mir zu Weihnachten. Er mag die bisherigen Reisebücher von Bryson sehr und nun bin ich mal gespannt was er zu dem neuen etwas anderen Buch sagt.
    Gruß Wirbelwind


    :study: Margaret Atwood, Alias Grace

    :study: Naomi J. Williams, Die letzten Entdecker









    Bücher sind die Hüllen der Weisheit, bestickt mit den Perlen des Wortes.

  • Wie sieht's mit einem Taschenbuch aus? Gibt es andere Brysons auch als TB?


    Der Preis ist recht happig, deshalb frage ich.


    Und könnte dieses Buch auch das Interesse an Wissenschaft wecken, wenn es vorher noch nicht da war?


    Fragen über Fragen, vielleicht kannst du mmir ja einige Worte dazu sagen, fensterfisch. :)



    EDIT: Die erste Frage, die sich auch eine Taschenbuchausgabe bezieht, habe ich mir grade selbst beantworten können. Aber die zweite Frage bleibt bestehen. :D

    Wer Anhaenger braucht, der suche sich Nullen. Nietzsche.

    Einmal editiert, zuletzt von fân ()

  • Andere Ausgabeformen ergeben sich eigentlich, sobald man dem Linkl auf die amazon-Seiten folgt. Aber ich würde schon sagen, dass der Preis für ein Buch dieser Art eigentlich nicht zu happig ist. Die anderen Bryson-Titel gibt es meines Wissens alle als Taschenbücher.


    Ein Grundinteresse an Wissenschaft zu wecken ist gerade die Absicht dieses Buchs, und das soll ihm nach der Aussage vieler Leute auch ganz gut gelingen - da ich selbst sowieso an den Wissenschaften interessiert bin, kann ich da keine persönliche Erhellung zu betragen ;)

  • Hallo,


    ja, dass es das Buch auch als TB gibt, habe ich dann rausgefunden, als ich mir die Seite bei amazon.de genauer angeschaut habe, aber trotzdem Danke.


    :)

  • Wirbelwind
    Dann schreib mal hier rein wie es deinem Beschenkten gefallen hat. Ich hatte vorher schon "Streiflichter aus Amerika" und "Reif für die Insel" gelesen, aber vergleichbar mit diesem hier sind sie nicht.
    Streiflichter fand ich höchst amüsant, und hab auch nur deswegen dann auch das andere Buch von ihm gelesen, von welchem ich leider enttäuscht wurde.


    Nun bin ich gespannt wie die Leute dieses Buch finden, die wie ich, schon vorher Bill Brysons Werke gelesen haben.

    "Wie soll auch eine Generation von Männern, die hauptsächlich von Müttern, Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen umsorgt und erzogen wurde, Frauen glücklich machen?"
    (Generation Doof)

  • Ich habe eigentlich die meisten Sachen von Bryson gelesen und fand "Down under" und "Reif für die Insel" (falls das seine Zeit in England beschreibt, ich kenne es nur unter dem Originaltitel "Notes from a small Island") bisher am Besten. Nun, de gustibus...

  • Ich habe die englische Originalfassung dieses Buches schon ewig auf meinem SUB liegen und es schon mindestens 3x angefangen, bin aber jedesmal wieder durch "Pflichtlektüre" für die Uni davon abgekommen, und wenn man einmal raus ist, finde ich, ist es gerade bei diesem Buch schwer, einfach nach einer Weile an derselben Stelle weiterzulesen. Ich fand den Anfang bisher jedoch sehr amüsant und die anderen Bücher, die ich von Bryson bisher gelesen habe ("Notes from a Big Country" und "Notes from a Smal Island") fand ich auch super. Werde mich wohl in den Semesterferien mal wieder an "A Short History..." heranwagen und schauen, dass ich es diesmal in einem Rutsch durch kriege. :)

  • :D


    Ja, das Interesse kann dieses Buch auf jeden Fall wecken. Ich bin ein ausgeprägter Sprachenmensch und habe sehr wenig Ahnung von Naturwissenschaften, aber bei diesem Buch konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen - und, was besonders wichtig ist, ich habe praktisch alles verstanden.
    Für Menschen, die einen umfassenden Überblick über Physik, Biologie, Chemie, Geologiie und Astronomie haben möchten, ist es ein ganz wunderbares Buch.


    Viele Grüße,
    Buecherfrau




    :study:
    Robert Schneider, Kristus

  • Ich bin durch ein Referat auf Bill Bryson aufmerksam geworden und fand die Schilderungen meines Klassenkameraden so witzig, dass ich noch in der gleichen Woche eine Amazon-Bestellung losschickte.



    Am Tag vor meiner Englisch-Matura - sprich vorgestern - habe ich "A Short History of nearly everything" als Einschlaflektüre begonnen und fast die Zeit übersehen, so lustig fand ich das Buch.
    Manche Bücher sind so witzig geschrieben, dass ich irgendwie immer das Gefühl habe, ich müsste jemandeman diesem Lesevergnügen teilhaben lassen. Bill Brysons "Geschichte von allem" gehört dazu. Ich bin noch nicht besonders weit und sollte eigentlich "Der Steppenwolf" erst mal beenden, doch mir gefällt das Buch wirklich außergewöhnlich gut.


    Brysons Abhandlung über Schul-Lehrbücher hat mich wirklich zum Lachen gebracht. Seine Aussagen sind so wahr.


    Ich hoffe, dass die nächsten 500 Seiten ebenso unterhaltsam sind, wie der Anfang -wenn ja, kann ich dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der auf kurzweilige und trotzdem informative Lektüre steht.
    Wer übrigens meint, dass solch ein Buch von einem Nicht-Wissenschaftler sicher viele Fehler enthält, irrt. Für dieses Werk hat Bryson sehr gut recherchiert (wie schon die zahlreichen Danksagungen an Wissenschaftler aus aller Welt vermuten lassen) und seine Arbeit auch von Experten prüfen lassen. Angeblich sollen in diesem Buch sogar weniger Fehler als in einem ordinären Lehrbuch zu finden sein.
    (behauptet zumindest mein Klassenkamerad, der u.a. auch dieses Buch in seinem Referat erwähnte)


    Mit freundlichen Grüßen,
    und einer Leseempfehlung,
    orange

    [...] Schließlich war es ja genau das, was man in Büchern suchte: große, nie gefühlte Gefühle, Schmerz, den man hinter sich lassen konnte, indem man das Buch, wenn es allzu schlimm wurde, zuschlug [...]
    "Tintentod" von Cornelia Funke

  • Ich frage mich nur, ob der Titel mehr als Hommage an Stephen Hawking gedacht ist oder um durch die Anspielung auf dessen Buch die Verkaufszahlen hochzutreiben. Das Buch von dem ich spreche heißt: Eine kurze Geschichte der Zeit und war damals ein totaler Kassenknüller, weil es eben eines der ersten einfach verständlichen Wissenschaftsbücher war

  • Zitat

    Original von Copperfield
    Ich frage mich nur, ob der Titel mehr als Hommage an Stephen Hawking gedacht ist oder um durch die Anspielung auf dessen Buch die Verkaufszahlen hochzutreiben. Das Buch von dem ich spreche heißt: Eine kurze Geschichte der Zeit und war damals ein totaler Kassenknüller, weil es eben eines der ersten einfach verständlichen Wissenschaftsbücher war


    Im Original heißt Hawkings Buch "A Brief History...", Brysons "A Short History ...", eine Anspielung ist es meiner Meinung nach trotzdem.


    Meine Meinung zum Buch:


    Für mich etwas Neues: Ein populärwissenschaftliches Buch von einem Autor, der keinerlei naturwissenschaftliche Vorbildung mitbringt, dafür aber eine gute Portion Humor und eine Menge kindlicher Neugierde - der sich so immer auf eine Stufe mit seinem Leser stellt und nie oberlehrerhaft oder überheblich wird.
    Sein Wissen hat er erworben aus unzähligen populärwissenschaftlichen Büchern und aus vielen Begegnungen mit Wissenschaftlern, Museumsleitern und anderen Spezialisten in der ganzen Welt, von denen er im Buch erzählt. "Echte" wissenschaftliche Werke, insbesondere moderne, scheinen ihm eher suspekt zu sein, genüsslich zitiert er manche, um zu erklären wie "unverständlich" sie sind; hier ist etwas kindliches Beleidigtsein zu spüren, dass er bei allem Interesse nicht alles verstehen kann.
    Er hat ein untrügliches Talent skurrile Typen unter den Wissenschaftlern herauszusuchen, verkannte Genies und persönliche Zwiste in akademischen Kreisen. Dies ist immer interessant und sehr oft amüsant zu lesen, wenn auch vielleicht der wissenschaftlichen Zunft gegenüber nicht ganz fair.
    Bryson erzählt, dass wir das Blei im Benzin und FCKW demselben Forscher verdanken, der Leser lernt einen Geologen mit experimentellem Geschmack kennen (er wollte jedes Tier der Erde einmal essen) und erfährt auch die eher traurige Geschichte der Rosalind Franklin, die maßgeblich zur Entdeckung der Struktur der DNA betrug. Überhaupt hat Bryson seine besten Momente, wenn er weniger die Geschichte der Welt schreibt, als mehr die Wissenschaftsgeschichte.
    Seine Themenwahl ist breit gestreut, und deckt oft viele Aspekte ab: Da gibt es ein Kapitel über das Wasser ("Die elementare Verbindung"), indem er nicht nur über die chemischen Eigenschaften von Wasser schreibt, wo und wie es auf unserer Erde vorkommt, sondern auch über die Geschichte des Tiefseetauchens, über die Meerestiere, unseren Missbrauch der Meere durch Überfischung und Verklappung von radioaktivem Abfall und ganz nebenbei klärt er die Frage, warum die Ozeane nicht immer salziger werden.


    Ein Wälzer von über 600 Seiten als Zweitlektüre in einer guten Woche gelesen - allein das spricht schon eine klare Sprache, wie gut mir das Buch gefallen hat und wie angenehm und leichtfüssig es sich liest. Dabei vermittelt Bryson eine Menge Wissen, um uns und unsere Welt ("den einzigen Planeten, den Sie je kennen lernen werden") und was mir besonders gut gefallen hat: dass wir trotz all unsere Wissenschaft und Forschung noch so wenig wissen und es noch so viel zu erforschen und entdenken gibt. Für uns Laien ist die Lektüre von Brysons Buch sicher ein guter Anfang!


    Katia

  • Meine persönliche Meinung ist, dass der Autor für jeden, auhc Einsteiger, leicht verständlich erklärt und beschreibt wie Leben entstandund sich entwickelte. Man erfährt unzählige höchst interessante Dinge aus dem Buch. Kein Buch von mir hat so viele Eselsohren mit wichtigen Stellen zum nachlesen wie dieses. Eine schöne Lektüre für zwischendurch und mittendrin für alle die gerne etwas mehr wissen möchten als Andere.

  • Kein Buch von mir hat so viele Eselsohren mit wichtigen Stellen zum nachlesen wie dieses


    :evil: :x :silent: :scratch::thumbdown:[-X[-(:-k](*,) =;

    Im Leben kann man auf vieles verzichten. Außer auf Katzen und Bücher!


    :study: Der Drachenbeithron von Tad Williams
    :musik: Die Bücherdiebin von Markus Zusak


    mb-db

  • Ich habe das Buch zum Geburtstag bekommen und habe mir bisher nur die ersten paar Seiten angeschaut. Ich war aber begeistert und habe direkt schon meinem Mann daraus zitiert. Auf meinem SUB liegt es weit oben und ich hoffe, in ein paar Wochen kann ich an dieser Stelle ein gutes Stück mehr dazu schreiben! :study:

  • Ich lese das Buch auch schon seit einigen Wochen. Einige Wochen, weil ich nur selten in der Woche ein paar Seiten lese. Für mich ist es einfach kein Buch, dass man in einem Rutsch durchlesen kann. Es liest sich aber trotzdem sehr interessant und ich hoffe genau wie tiana, in ein paar Wochen noch mehr über das Buch schreiben zu können.

  • Das Buch werde ich sicherlich noch mal lesen. Ich habe es nur "häpchenweise" :wink: lesen können, und nebenbei noch Unterhaltungsliteratur.
    Für mich ist es kein Buch, was ich in einem Rutsch durchlesen könnte.
    "Eine kurze Geschichte von fast allem" fand ich sehr interessatn, information, leicht und verständlich für alle. Lesenswertes Buch

    2021: Bücher: 160/Seiten: 72 936
    2020: Bücher: 139/Seiten: 60 837
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    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

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    Lese gerade:

    Hailey, Arthur - Hotel

    Stavemann, Harlich H. - Im Gefühlsdschungel

  • Ich hab das Buch vor einiger Zeit gekauft und angefangen zu lesen, es dann aber bald wieder aus der Hand gelegt. Irgendwie waren da zu viele Fakten und zu wenig Unterhaltung drin. Gefesselt hat mich das Buch erst, als ich es bei Audible als Hörbuch gekauft habe. Das hat mir meinen Umzug letztes Jahr dann schön verkürzt.

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