Rita Falk - Zwetschgendatschikomplott

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Zwetschgendatschikomplott

4.1|62)

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 272

ISBN: 9783423216357

Termin: April 2016

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  • die Autorin:
    Rita Falk, Jahrgang 1964, geboren in Oberammergau, lebt in München, ist Mutter von drei erwachsenen Kindern und hat in weiser Voraussicht damals einen Polizeibeamten geheiratet. Mit ihren Provinzkrimis um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer und ihren Romanen „Hannes“ und „Funkenflieger“ hat sie sich in die Herzen ihrer Leserinnen und Leser geschrieben - weit über die Grenzen Niederbayerns hinaus.


    Klappentext:
    Der Rudi zieht ins Schlachthofviertel und staunt, als ihm eine riesige Krähe einen abgetrennten Frauenfinger zu Füßen legt. In ihrem sechsten Fall ermitteln der Eberhofer und der Rudi im Münchner Rotlichtmilieu - denn der Finger gehörte einer ermordeten Prostituierten. Während der Wiesn sterben weitere Frauen durch eine rätselhafte Mordwaffe …


    meine Meinung:
    Der Franz ist wieder da!
    Und diesmal wird er schwer gefordert, denn sein ehemaliger Partner und Kumpel Rudi findet einen Damenfinger. Schnell wird auch die dazu gehörige Dame gefunden. Da die wirklich sehr tot ist und danach gleich noch zwei von der Sorte gefunden werden, steckt der arme Franz gleich wieder mitten in einer Mordermittlung. Und das, wo er doch in Niederkaltenkirchen für Ordnung sorgen müsste. Denn hier soll ein Hotel gebaut werden. Da ist es schnell mit dem Dorffrieden vorbei. Und die Oma natürlich immer mittendrin! Als dann auch noch der Simmerl, welcher der Ortsfleischer und Franz‘ persönlicher Leberkässemmel-Lieferant ist, quer schlägt, reicht es dem Franz und er greift ein (das Foto hätte ich zu gerne gesehen! :wink: ). Natürlich auf seine unverwechselbare schnoddrige und unkonventionelle Art. Da wird die Suche nach dem Dreifachmörder schnell zur Nebensache. Zumal auch die Susi (ach ja, die Susi -seine große Liebe, bei der er es immer wieder versemmelt) ihre Probleme hat und plötzlich im Krankenhaus landet.
    Diesmal darf der Rudi ganz offiziell mit ermitteln und auch Franz‘ hübsche Kollegin Steffi wird in die Ermittlungen mit einbezogen. Schließlich hat sie einen speziellen Draht zum Chef! 8)
    Frau Falk taucht dieses Mal selbst in ihrer Geschichte mit auf. Der Rudi will bald wieder umziehen und zwar in die

    Zitat

    Rita-Falk-Straße dreißig, wer auch immer dieses Weib sein mag.

    :thumleft:
    Nach mehreren bierlastigen Tagen und Nächten, zerstörten Autos, einigen Besuchen in speziellen Nachtclubs, einer Geiselnahme und diversen Fußtritten und Schlägen von der Oma gelingt es dem Franz natürlich wie immer, so nebenbei mal eben die Morde aufzuklären.


    Bewertung:
    Dieser 6. Fall für Franz Eberhofer steht seinen Vorgängern in nichts nach. Der typische bayrische Humor, mit dem der Franz und ganz Niederkaltenkirchen daherkommt, ist nie übertrieben und auch für (mich) nicht-Bayern angenehm und witzig.
    Die Oma ist wieder granatig - wie sie dem Franz mehrfach gegen das Schienbein tritt und zum Schluss ihm dann auch noch eine schallende Ohrfeige verpasst :lol: (warum, verrate ich hier nicht -aber sie hat natürlich Recht!) - herrlich!
    Das Ende der Geschichte (Franz fällt in Ohnmacht!) fand ich klasse - ich bin sehr gespannt, wie es dann im (hoffentlich bald kommenden) nächsten Teil weitergeht!
    Am Ende des Buches gibt es wie immer noch ein paar leckere Rezepte von der Oma. :koch:
    Wem die bisherigen Geschichten rund um Niederkaltenkirchen gefallen haben, dem kann ich diese hier auch wärmstens empfehlen.
    Ich vergebe :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: .

    Liebe Grüße von Pippilotta :-) :winken:


    Fernsehen bildet. Immer wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese.
    Groucho Marx

    Ich :study: gerade:
    Barry Jonsberg - Das Blubbern von Glück
    Bill Bryson - Eine kurze Geschichte von fast allem

  • Wem die bisherigen Geschichten rund um Niederkaltenkirchen gefallen haben, dem kann ich diese hier auch wärmstens empfehlen.


    Kann ich genauso unterschreiben.
    Wenig Entwicklung bei den Charakteren, alles Liebgewonnene ist wieder dabei, was will man mehr von den Eberhofer-Büchern? Deswegen reiht sich "Zwetschgendatschikomplott" super ein in die Reihe, die konstant stark ist wie es bei weitem nicht oft vorkommt. Entweder man mag den Humor oder man mag ihn nicht. Rita Falk und ihr Eberhofer polarisieren sehr stark, aber wer Gefallen gefunden hat, kann vermutlich nie wieder los lassen. Ein schöner Cliffhanger am Ende und wie es jetzt weitergeht....ich bin sehr gespannt auf den bereits angekündigten Nachfolger. :lol: Das lässt jedenfalls auf ein Gagfeuerwerk hoffen.
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    :study:Edward Brooke-Hitching - Atlas der erfundenen Orte

    :study: 2019 gelesen: 31 :study: SUB: 323

  • Um mir eine eigene Meinung zu bilden, da diese Autorin mit ihren Büchern sehr kontrovers diskutiert wurde im BT, lieh ich mir diesen Band von der Onleihe.
    Bin sehr froh dass ich diesen Krimi nicht kaufen musste, denn nach Seite 3 habe ich ihn sofort wieder gelöscht, so sehr ärgerte ich mich.
    Franz half Rudi beim Umzug.

    Zitat

    Obwohl er kaum was an Möbeln hat, war das das pure Chaos. Einfach, weil er all seine Habseligkeiten in Plastiktüten verpackt hat. Kein einziger Karton, alles Plastik. Wir sind dahergekommen wie zwei Araber auf dem Weg zum Pfandhaus.

    Man könnte nun sagen, ich wäre übertrieben empfindlich, jedoch es ist noch gar nicht fertig. Sie haben sich einen Ape geliehen für den Transport. Stimmt man sitzt sehr beengt und nicht besonders bequem.

    Zitat

    ...ziemlich eng ist es da drinnen, hab meinen Kopf an seine Schulter legen müssen. Genau genommen haben wir ausgesehen wie zwei schwule Araber auf dem Weg zum Pfandhaus.

    Ich verstehe dies Art von Humor ? :| nicht, finde es absolut unnötig. Wenn das die Besonderheit von Rita Falk ist, zu schreiben, kann ich sehr gut auf diese Autorin verzichten.


    Eine Ausnahme, Hannes, ebenfalls von dieser Autorin, gefiel mir sehr gut. :thumleft:


  • Also ich bin gerade dabei das Buch zu lesen und fand auch, dass diese Vergleiche am Anfang nicht gerade glücklich waren.
    Es kann aber auch einfach sein, dass wir gerade im Moment eher empfindlich auf so etwas reagieren.


    Du hättest weiterlesen können, bin knapp bei der Hälfte und bisher kam es nicht noch mal vor.

  • Also da hat aber jemand ein dünnes Fell !!! Wenn man / Frau oder was auch immer sich so drüber aufregt. Niemand hat behauptet , daß es in einem von Falk´s Büchern politisch korrekt zugeht . Und das ist auch gut so , hätte WOWI aus Berlin dazu gesagt. :applause::applause::applause:
    Dann dürfte der Franz auch keinen Thermometer an irgendeiner Hauswand von so zwei depperten Streithanseln erschiessen , oder ? UUps war das ein Spoiler ? :-k Sorry ! :P Lest weiter !
    Ist halt ein typischer Falk´scher Erguss. Warum auch etwas erfolgreiches unnötig verändern, solange es sich weiterhin so gut kommerzialisieren lässt.
    Und zum Schluss ein kleiner Cliffhänger , und schon hat man wieder ein paar Tausend Bücher verkauft , obwohl es noch garnicht geschrieben ist.
    Smart :-, & Clever ! :-,

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