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Scott Lynch - Die Republik der Diebe / The Republic of Thieves

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Die Republik der Diebe (Locke Lamora, Ba...

4.1|9)

Verlag: Heyne

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 944

ISBN: 9783453531949

Termin: April 2014

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  • Inhalt:
    Locke Lamora und Jean haben es nach den Ergeignissen aus "Sturm über roten Wassern" gerade noch geschafft mit dem Leben davon zu kommen. Doch Locke hat dafür ein ganz anderes und eigentlich viel größeres Problem: Er wurde vergiftet und das Gift fängt langsam an ihn zu töten. Doch da bietet sich eine einmalige Chance das Pech abzuwenden, die Soldmagier stellen ihm in Aussicht Locke zu heilen, wenn sich die beiden Diebe in ihre Dienste begeben. Eigentlich wissen Jean und Locke das ihnen nicht zu trauen ist, aber natürlich hat Locke schon einen Plan um sie auszutricksen und trotzdem sein Leben zu retten.
    Dumm nur das ausgerechnet jetzt Sabethe, Lockes große Liebe auftaucht und alles gehörig durcheinander wirbelt - einschließlich Lockes Gefühle...



    Meine Meinung:
    Locke Lamora ist mit Abstand einer meiner Lieblingsfiguren überhaupt, das charmante Schlitzohr wie es im Buche steht. Auch dieser dritte Teil konnte mich trotz meiner Abneigung gegenüber Sabetha, die nun endlich auftaucht, überzeugen. Das lag daran das die Handlung einen ordentlichen Schub bekommen hat und man sich fragt, weshalb man sich manche Fragen nicht schon in Band eins oder zwei gestellt hat. Zwar weicht der Autor nicht von seinem bisherigen Muster ab (Lamora und Jean in Schwierigkeiten und wie sich immer tiefer hineinreiten usw.) aber irgendwie macht ja auch gerade das den Charme der Bücher aus.


    Locke fand ich immer dann unglaubwürdig wenn es um Sabetha geht. Er, das Genie im Ausklügeln von Plänen gerät zum sabbernden etwas, wenn es um diese Frau geht. Ich gebe zu das fand ich nicht glaubwürdig, auch wenn man weiß das sie seine große Liebe ist. Dieses sie küssten und sie schlugen Dich Ding hat für mich jedenfalls nicht so recht funktioniert. Manchmal wäre mir lieber wenn er auf Kerle stehen würde (Jean und Er *gg*) Sabetha ist für mich jedenfalls vor allem eine sehr von sich selbst eingenommene Frau, die Locke gerne benutzt. Auch wenn es am Ende etwas anders aussieht, ihr Verhalten hat mir persönlich das Gefühl gegeben das ihr Locke nicht so wichtig zu sein scheint, wie sie sagt. Bleibt abzuwarten ob sie mich in Zukunft mehr fesseln kann.
    Das Gute ist ja das es ansonsten noch genug andere Gründe gibt dem Roman dann doch nicht den Rücken zu zu wenden. Ich mag dieses Wechselspiel aus Lockes Vergangenheit mit seiner Truppe und der Handlung in der Gegenwart. Es war manchmal ganz schön schwer alles nach und nach zu lesen und nicht vor weg zu preschen. Diese fiesen Cliffhänger, das beherrscht der gute Herr Lynch einfach perfekt. Die Spannung kam daher absolut nicht zu kurz und auch mein Lesespaß blieb nicht auf der Strecke. Im Gegenteil, je länger ich las, desto weniger konnte ich aufhören. Ich hoffe das Lynch für seine Fortsetzungsbände nicht mehr so lange braucht (er hatte wohl eine ziemliche Schreibkrise). Angekündigt ist ja sogar schon bis 2019. *g*


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

  • Für Mich sind die Geschichten um Locke Lamora auch mit die Geschichten in der Neuen Literatur die zu den besten gehöhren.
    Allerdings ist dieser aktuelle Band problematischer und somit geringfügig schlechter als die beiden Bände zuvor.
    Nicht wegen der Personen oder der Story oder ahnlichen Problemen die bei Fortsetzungen entstehen hab ich mehr schwierigkeiten, diesen Band gleichauf zu mögen mit den beiden Bänden zuvor, sondern einzig aus dem Problem herraus das dieses Buch eigentlich aus 2 storys besteht die bis auf die Charaktere und das sich beide Geschichten mit Sabetha beschäftigen keinen Inhaltlichen Bezug zueinander haben .
    So wechseln diese aber wild , teilweise sogar absatzweise so das mann eigentlich 2 unterschiedliche Bücher gleichzeitig liest.
    Bei den beiden Bändern vorher gab es zwar auch verflochten Geschichten unterschiedlicher Zeitlinien aber da ging es immer um Zusammenhänge die sonst nicht so klar wurden, hier - zumindestens in der Deutschen Version seh ich da keine.
    Also mag ich die Republik der Diebe nicht ganz so sehr wie die beiden anderen Bände, ganz einfach weil es keine durchgängige Geschichte ist.

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