Federica de Cesco - Melina und die Delfine

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  • Klappentext
    Ein Dorf auf Kreta, direkt am Meer. Als Melina und ihr kleiner Bruder Yannis die auffällige blaugrüne Glasmurmel finden, ahnen sie noch nichts. Doch plötzlich tauchen Delfine in der Bucht auf und Melina spürt: Die Delfine könnten ihrem kranken Bruder helfen. Ganz vorsichtig nähern sich die Delfine Yannis, und Melina begleitet ihn heimlich. Und dann machen die beiden mit Hilfe der Delfine im Meer eine phantastische Entdeckung.
    Ein Roman voller Abenteuer - und die Geschichte eines mutigen Mädchens.


    Meine Inhaltsangabe:
    Ein Buch mit 238 Seiten, die in 22. Kapitel unterteilt sind.


    Melina ist ein junges Mädchen, das mi ihrer Familie in relativ bescheidenen Verhältnissen auf der Insel Kreta, in einem kleinen Dorf lebt. Sie kümmert sich hingebungsvoll um ihren jüngeren Bruder, der seit dem Unfall seines Zwillingsbruders nie wieder gesprochen hat und panische Angst vor dem Meer hat. Doch dann macht sie sich auf um einer Legende zu folgen und sich dort ihren sehnlichsten Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen: Dass ihr kleiner Bruder wieder gesund wird.
    Eine neue Lehrerin fängt an ihrer Schule an und knüpft sogleich ein freundschaftliches Band mit Melina. Sie ermuntert das Mädchen, das zu tun, was sie für richtig hält und Melina beginnt mit dieser Unterstützung eben dies zu tun. Als sie die Rufe von Delfinen wahrnehmen, begleitet sie ihren Bruder zum Meer, wo unglaubliches geschieht.
    Doch nicht alle sind glücklich darüber. Im Dorf herrschen strenge gesellschaftliche Regeln und Einschränkungen für Mädchen, die Melina jedoch nicht passen. Und um ihrem Bruder zu helfen, riskiert sie vieles.


    Über die Autorin
    Federica De Cesco wurde 1938 in Pordenone, Norditalien, geboren. Ihr Vater war Italiener, ihre Mutter Deutsche. Den Großteil ihrer Jugend verbrachte sie in Italien und Belgien. Die mehrsprachig aufwachsende Schweizer Schriftstellerin studierte Linguistik und Psychologie an der Universität Lüttich. Federica de Cesco unternahm größere Reisen in Europa und nach Übersee und lebte sogar eine Zeit lang bei den Tuareg in der Sahara. Heute stehen Japan und Tibet im Zentrum ihres Schaffens. Gleich ihr erstes Buch, „Der rote Seidenschal“, das sie mit 15 Jahren schrieb, wurde ein großer Erfolg. Es greift das zentrale Thema vieler De Cesco-Bücher auf: starke Mädchen. Seit diesem ersten Titel hat die weltweit bekannte Schriftstellerin über 70 Bücher (auch für erwachsene Leser) veröffentlicht und zählt zu den beliebtesten und erfolgreichsten deutschsprachigen Jugendbuch-Autorinnen. Ihre Bücher wurden in ein Dutzend Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet. Seit 1971 lebt sie mit Kazuyuki Kitamura, ihrem japanischen Ehemann, in der Schweiz.


    Meine Meinung:
    Es ist eine wundervolle und anrührende Geschichte, die Federica de Cesco hier auf 238 Seiten wiedergibt. Man erfährt zwar nur wenig über die Personen und wie sie aussehen, doch über Melina erfährt man vieles. Das Mädchen steht im Mittelpunkt des Geschehens und weckt im Leser das Bedürfnis ihr beizustehen und zu helfen. Das Buch erzählt eine Geschichte, dass Wunder existieren. Dass es tatsächlich Wunder auf dieser Welt gibt, die wir nur nicht immer, oder nur selten als solche wahrnehmen. Das Buch fordert indirekt dazu auf, mehr auf solche Dinge zu achten, sich mehr zu fragen, ob und wann diese Wunder wohl vonstatten gehen.
    de Cesco benutzt prägnante, kurze und gut verständliche Sätze. Daran erkennt man auch gut, dass es sich hierbei um ein Kinder- und Jugendbuch handelt und eben nicht um einen Erwachsenenroman. Aber das ist auch sehr gut so. Die Geschichte braucht keine langen, verschachtelten Sätze, sondern diese prägnaten und kurzen Sätze, machen einen Teil dessen aus, das das Buch so gut wird.
    Doch auch da man merkt, dass es sich um ein Buch für eher jüngere Leser handelt, ist es keineswegs für ältere nicht geeignet. Als kleine Zwischenlektüre bietet das Buch nicht nur eine wundervolle Geschichte, sondern auch gute Unterhaltung.
    Innert 238 Seiten führt de Cesco den Leser/die Leserin durch verschiedenste Emotionen und lässt einfach eine zauberhafte Erfahrung, eines mutigen Mädchens lebendig werden.


    Ich vergebe für dieses Buch :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: Sterne, da ich die Geschichte einfach wunderbar finde. Das Buch war früher schon mal mein Lieblingsbuch und ich denke es wird auch auf ewig eines meiner Lieblingsbücher bleiben. Nicht nur, weil mich Delfine an sich schon immer fasziniert haben, sondern auch weil mich die Geschichte immer wieder aufs neue berührt.

    Lg Jess

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    Lesen heisst, duch fremde Hand träumen.
    Fernando Pessoa


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