Paul Grote: Der Champagner-Fonds

  • Buchdetails

    Titel: Der Champagner-Fonds


    Band 7 der

    Verlag: dtv

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 400

    ISBN: 9783423212373

    Termin: 2010

  • Bewertung

    0 Bewertungen

  • Inhaltsangabe zu "Der Champagner-Fonds"

    Champagner, viel Geld ... und ein Mord? Philipp Achenbach hat ein Problem: Sein Chef, Inhaber einer Kölner Weinimporthandlung, will hoch hinaus. Ein Champagner-Aktienfonds soll die Firma wachsen lassen, und Achenbach soll die Arbeit machen. Aber schon die Idee gefällt ihm nicht, und er misstraut den Finanziers aus London. Als er in der Champagne einem umfangreichen Betrug auf die Schliche kommt, ermittelt Achenbach auf eigene Faust. Jetzt hat er nicht nur Unbekannte gegen sich, sondern auch den eigenen Chef.
    Weiterlesen
  • Bestellen

  • Aktion

Anzeige

  • Paul Grote: Der Champagner-Fonds; dtv Deutscher Taschenbuch Verlag München 2010; 397 Seiten; ISBN: 978-3-423-21237-3


    Philipp Achenbach ist Chef-Verkoster bei einem Weinimporteur aus Köln. Als ein Champagner-Aktienfonds die Firma wachsen lassen soll, wird Achenbach dazu verdonnert, Fond und Firma darauf vorzubereiten. Achenbach gefällt die Idee nicht besonders, zumal er den Financiers aus London misstraut. Und das nicht zu Unrecht. Schließlich kommt er in der Champagne einem umfangreichen Betrug auf die Schliche.


    Grote ist Jahrgang 1946. Er hat 15 Jahre lang als Journalist für Presse und Hörfunk aus Südamerika berichtet. Dort ist er auch erstmals mit dem Weinbau in Berührung gekommen. Seit dem Jahre 2003 arbeitet er in Berlin und betätigt sich dort auch als Schriftsteller.


    Es fällt leicht, das Buch schon nach kurzer Zeit beiseite zu legen. Dafür gibt es zwei handfeste Gründe. Auf den ersten Blick mag es durchaus reizvoll erscheinen, einen Kriminalroman aus der Winzer- und Champagnerhersteller-Szene zu lesen. Einen Bezug zu dem Getränk und auch der Branche sollte man als Leser schon haben. Ansonsten bleibt der Zugang zu der Geschichte doch eher verschlossen. Der Erzählstil ist – und das kommt erschwerend hinzu – aufgebläht, teilweise abseitig und sehr, sehr psychologisierend. Diese voluminöse Beschreibung der Achenbach`schen Gefühls- und Gedankenwelt ist dem Handlungsstrang überhaupt nicht zuträglich. Es kommt vielmehr die Frage auf, ob die Geschichte nicht weniger kompliziert hätte erzählt werden können. Hat man wirklich etwas verpaßt, wenn man diesen Kriminalroman nicht zu Ende gelesen hat?

Anzeige