Susanne Esch - Der Savant von Innis

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  • Kurzbeschreibung (Amazon)
    Yuro wächst in einem fernen Kloster auf und bemerkt bald, dass er besondere Fähigkeiten besitzt. Mit seinem Freund Solus macht er sich auf den Weg, nach seinen Wurzeln zu suchen. Dabei erfährt er, dass er auf Innis eine Aufgabe zu erledigen hat, bei der Solus eine bedeutende Rolle spielt.


    Eigene Meinung
    Bevor ich selber die Zeit gefunden hatte, um dieses Schätzchen zu lesen, hatte ich es verliehen und mit einer sehr positiven Meinung und viel Lob zurückbekommen. Ich selber konnte mich von dieser Begeisterung leider nicht ganz anstecken lassen. Das liegt nicht daran, dass das Buch Mist ist, sondern eher daran, dass es nicht ganz das war, was ich normalerweise und gerne lese.


    Der Schreibstil von Frau Esch war auf jedenfalls sehr angenehm. Sie hat ein Händchen für Atmosphäre und Details und erschafft für Yuros Abenteuer mit Solus eine interessante, stimmungsvolle und abwechslungsreiche Welt. Man bereist viele unterschiedliche Gegenden - von verschneiten Bergen bis zu sandigen Einöden über grüne Wiesen und Wälder. Es gibt viele Stellen, die fast schon philosophisch sind und sich auf unsere Welt und das Leben hier übertragen lassen und die zum Nachdenken anregen. Große Schlachten oder viel Gewalt wird man hier eher nicht finden. "Der Savant von Innis" schlägt hier eher einen ruhigen Ton an - wie auch die Bewohner von Innis.


    Und auch wenn ich mich mit Yuro nicht richtig anfreunden konnte, konnte man sehen, dass sich hier jemand Mühe gegeben hatte. Er ist, genauso wie sein Freund Solus, ein sehr facettenreicher Charakter, der sich im Laufe der Geschichte sichtlich verändert. Mir haben es jedoch eher die Nebencharaktere angetan, die zwar eine eher kleine und "unwichtigere" Rolle in "Der Savant von Innis" spielen, aber die dennoch sehr liebenswert und sympathisch sind.


    Bei der Tier- und Pflanzenwelt muss man allerdings seine eigene Fantasie spielen lassen. Ich selber fand das nun nicht schlimm, aber für den ein oder anderen könnte es vielleicht etwas zu wenig Erklärung sein.


    Was mir allerdings etwas weniger gefallen hat war die Tatsache, dass es Yuro für meinen Geschmack manchmal etwas zu einfach gemacht wurde. Aber wie oben bereits erwähnt liegt das wahrscheinlich eher daran, dass ich normalerweise eher für die aktionreicheren Bücher zu haben bin. Ich bin bei sowas eben ein bisschen gemein ;)


    Alles in allem kann ich mich jedenfalls nicht beschweren. Ich wurde gut unterhalten, die Geschichte war interessant und ich hatte sympathische Charaktere.
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    The message is in the silence
    Whisper words to calm your mind


    We're running out of time
    Can't seem to recognize
    What put us here in the first place
    Counting down the days, beginning of the end
    (In Flames - Sounds Of A Playground Fading)

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