Alfred Lansing - 635 Tage im Eis: Die Shackleton-Expedition/ Endurance: Shackleton's Incredible Voyage

  • Buchdetails

    Titel: 635 Tage im Eis


    Verlag: Goldmann

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 320

    ISBN: 9783442150427

    Termin: September 2000

  • Bewertung

    4.4 von 5 Sternen bei 17 Bewertungen

    87,1% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "635 Tage im Eis"

    Am Anfang steht der Plan von der erstmaligen Durchquerung des weißen Kontinents. Doch das gewaltige Naturwunder Antarktis wird im Jahr 1915 für die Crew der 'Endurance' zur Hölle aus Eis. Beharrlich verfolgt Expeditionsleiter Sir Ernest Shackleton bald nur noch ein Ziel: 28 Männer lebend wieder in die Zivilisation zurückzubringen. Die faszinierende Geschichte einer Irrfahrt ans Ende der Welt. 'Gebt mir Scott als wissenschaftlichen Expeditionsleiter ..., gebt mir Amundsen für eine störungsfreie und effiziente Polar-Expedition, aber wenn sich das Schicksal gegen euch verschworen zu haben scheint, dann fallt auf die Knie und betet um Shackleton.' Ausstattung: 16 S. Bildteil 2-fbg.
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  • Inhalt:
    Im Jahre 1914 startet Ernest Shackleton, bereits jetzt schon ein sehr bekannter und ebenso erfolgreicher Entdecker, eine Expedition in die Antarktis. Das große Ziel: Die Durchquerung der zu dieser Zeit noch unpassierbaren Eiswüste über den Südpol. Am 08. August 1914 legte die Endurance in Plymouth mit 56 Freiwilligen ab, doch die Reise sollte nicht nach Plan verlaufen...
    Alfred Lansing fasst die Geschehnisse dieser Expedition in seinem Werk sehr detailliert zusammen und konzentriert sich dabei besonders auf die Teilnehmer und deren Kampf gegen die Natur.


    Fazit:
    Obwohl es sich hierbei eher um eine Zusammenfassung von Tatsachen handelt, habe ich selten ein so spannendes Buch gelesen. Natürlich umso spannender, wenn man das Ergebnis der Expedition des Ernest Shackleton nicht kennt, weshalb ich den Inhalt auch nur sehr kurz zusammengefasst habe. Alfred Lansing schafft es gekonnt die Gegebenheiten und Daten darzustellen, ohne dabei die Gefühle der Expeditionsteilnehmer außer Acht zu lassen. Was waren das für Menschen, die sich freiwillig in das ewige Eis gewagt haben? Wie haben diese Menschen ohne Funktionskleidung und moderne Technologie in der Kälte gelebt? Welche Methoden nutzten die Expeditionsleiter um die Männer auch in Krisensituationen motiviert zu halten? Was tat man bei Krankheiten, welche in diesem rauen Klima eine ernste Gefahr darstellten? All diese Fragen werden nachvollziehbar und konsequent beantwortet. Obwohl beim Lesen die Heizung im Zimmer stets an war, habe ich manchmal schon fast fühlen können, wie Kälte und Nässe den Männern zugesetzt haben müssen.
    Bei den Beschreibungen der Reise ist ein Atlas stellenweise sehr hilfreich um nachvollziehen zu können, wo die Expedition sich gerade aufhält. Natürlich kann man sich die Route auch im Internet ansehen, das würde ich jedoch erst empfehlen wenn das Buch beendet wurde, es sei denn man weiß bereits wie diese Forschungsreise endete.
    Ich kann dieses Buch wärmstens ( :wink: ) empfehlen, gerade wenn man gerne Reiseberichte liest und sich in die Gedanken von Personen aus vergangenen Zeitaltern versetzen lässt, aber auch, wenn man feststellen möchte, dass das Leben die spannendsten Geschichten schreibt.


    Bewertung:
    Klare fünf Sterne!
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:


    Da dies meine erste Rezension hier im Forum ist, bin ich für Kritik, ob positiv oder negativ, immer dankbar!

  • Hallo @Sev, vielen Dank für die schöne Rezi! Diese Expedition war wirklich besonders und Lansings Erzählung ist tatsächlich eines meiner Lieblingsbücher. Leider hatte ich es irgendwann mal verliehen und nicht mehr zurück erhalten - das zeigt wohl, dass das Buch spitze ist. Als Ersatz hatte ich dann das Hörbuch gelesen - das fand ich dann allerdings etwas mühsam, allerdings bin ich ohnehin kein grosser Hörbuchfan...

  • Da dies meine erste Rezension hier im Forum ist, bin ich für Kritik, ob positiv oder negativ, immer dankbar!


    Gerne. Beim nächsten Mal bitte eine Autoreninformation dazu. Ansonsten: :thumleft:

    Bücher sind auch Lebensmittel (Martin Walser)


    Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen. (Cicero)



  • Vielen Dank für eure Rückmeldungen!
    Ich werde bei meiner nächsten Rezension noch auf einige Hintergrundinformationen zum Autor achten, gute Idee! 8)
    Wäre es evtl. sinnvoll diese Angabe mit in das Rezensionsmuster aufzunehmen? Dieses hatte ich als Grundlage genutzt und der Tipp mit den Daten zum Autor hilft Neurezensenten bestimmt weiter :rendeer: