Hans Rath - "Manchmal ist der Teufel auch nur ein Mensch"

  • Buchdetails

    Titel: Manchmal ist der Teufel auch nur ein Men...


    Band 2 der

    Verlag: Wunderlich

    Bindung: Broschiert

    Seitenzahl: 288

    ISBN: 9783805250740

    Termin: September 2014

  • Bewertung

    4 von 5 Sternen bei 17 Bewertungen

    80% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Manchmal ist der Teufel auch nur ein Men..."

    Immer Ärger mit dem Teufel Psychotherapeut Jakob Jakobi bekommt ungebetenen Besuch von einem Kerl namens Anton Auerbach. Sein Anliegen: Er möchte Jakobs Seele kaufen. Der Grund: Seit Jakobs Begegnung mit Gott ist diese Seele besonders wertvoll. Für wen? Für den Teufel natürlich. Und genau der behauptet Auerbach zu sein. Jakobi ist genervt. Warum nur treffen sich ausgerechnet in seiner Praxis die Mächte des Himmels und der Finsternis - oder Leute, die sich dafür halten? Jakob denkt nicht dran, seine Seele zu verkaufen oder „Toni“ für voll zu nehmen. Doch der vermeintliche Teufel hat das eine oder andere Ass im Ärmel. Mehr und mehr wird Jakobs Leben zur Hölle. Da wäre es wirklich gut, Gottes Beistand zu bekommen …
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  • Der Autor: (von Amazon.de)
    Hans Rath, Jahrgang 1965, studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie in Bonn. Er lebt mit seiner Familie in Berlin, wo er unter anderem als Drehbuchautor tätig ist. Mit der Romantrilogie «Man tut, was man kann», «Da muss man durch» und «Was will man mehr» hat Rath sich eine große Fangemeinde geschaffen. Zwei der Bücher wurden bereits fürs Kino verfilmt. Sein Roman «Und Gott sprach: Wir müssen reden!» ist ebenfalls ein Bestseller.


    Inhalt: (von Amazon.de)
    Immer Ärger mit dem Teufel!
    Psychotherapeut Jakob Jakobi bekommt ungebetenen Besuch von einem Kerl namens Anton Auerbach. Sein Anliegen: Er möchte Jakobs Seele kaufen. Der Grund: Seit Jakobs Begegnung mit Gott ist diese Seele besonders wertvoll. Für wen? Für den Teufel natürlich. Und genau der behauptet Auerbach zu sein. Jakobi ist genervt. Warum nur treffen sich ausgerechnet in seiner Praxis die Mächte des Himmels und der Finsternis - oder Leute, die sich dafür halten? Jakob denkt nicht dran, seine Seele zu verkaufen oder „Toni“ für voll zu nehmen. Doch der vermeintliche Teufel hat das eine oder andere Ass im Ärmel. Mehr und mehr wird Jakobs Leben zur Hölle. Da wäre es wirklich gut, Gottes Beistand zu bekommen …


    Meine Meinung: (nicht von Amazon.de)
    Zufällig und zu meiner eigenen Verwunderung habe ich den Folgeband zu "Und Gott sprach: Wir müssen reden!" in der Buchhandlung entdeckt und natürlich musste dieser auch gleich gekauft werden.
    Die Geschichte spielt drei Jahre nach den Vorkommnissen des ersten Buches und Psychotherapeut Dr. Jakob Jakobi bekommt hier seinen nächsten skurrilen Patientien: Anton Auerbach sagt nämlich, er sei der Leibhaftige höchstpersönlich. Und die Seele des Psychologen hätte er im Übrigen auch gerne gleich noch durch einen Vertrag an sich gerissen.
    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mit der Darstellung des Teufels etwas zu hadern hatte. Der Teufel Anton "Toni" Auerbach ist in diesem Falle nämlich Ende vierzig, seine "Haarpracht" hat auch schon einmal bessere Tage gesehen und schielen tut der Gutste auch noch.
    Ich persönlich hätte mir den Leibhaftigen ein klein Wenig anders vorgestellt... Irgendwie jünger und, naja, attraktiver. Oder so. Aber Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters. Auf jeden Fall geizt Toni nicht mit seinem Charme und seinem Vermögen und das macht schon einiges aus.
    Doch da Dr. Jakobi bereits im vorherigen Band seine Schwierigkeiten damit hatte, Übernatürliches ernst zu nehmen, geht er zunächst auch in Auerbachs Fall von einer schweren Psychose aus und versucht sein Bestes, den neuen Patienten zu therapieren. Die Geschichte bringt den Leser, wie auch im ersten Teil, an vielen Stellen zum Schmunzeln und ich persönlich fand es zum Teil wirklich sehr erstaunlich, mit welcher Arschruhe der sympathische Psychologe die Schilderungen des Teufels hinnimmt und versucht, wissenschaftlich zu ergründen.
    Natürlich sind auch wieder einige Charaktere aus dem ersten Teil vorhanden, wie zum Beispiel Jakobs Exfrau Ellen, die zu seinem Leidwesen auch noch eine Beziehung mit Toni eingeht. Aber natürlich treten auch neue Personen in den Vordergrund, wie der nicht ganz so keusche Pater Roberto, den Jakob in einer kleinen Kirche kennen lernt und mit dem er nach ein paar Gläsern Brandy auch schon per Du ist. Roberto hilft dem Psychotherapeuten im Kampf gegen den Teufel und steht ihm auch bei, als nach und nach seltsame Vorfälle Jakobs Alltag heimsuchen.


    Gegen Ende des Buches wartet die Geschichte auch mit ein paar Übberraschungen auf, mit denen ich zum Teil wirklich nicht gerechnet hätte. Aber die verrate ich euch natürlich nicht! :wink:


    Fazit: (auch nicht von Amazon.de)
    Ein witzig skurriles Buch für schöne Lesestunden, das an manchen Stellen, wie auch schon der erste Teil, zum Denken anregt und welches meiner Ansicht nach ein paar Seiten mehr vertragen hätte.


    Von mir gibt's insgesamt :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: Sterne, da die absolute Erleuchtung doch irgendwie gefehlt hat und sich der Teufel über's Ohr hauen lassen hat, wenn man es sich recht überlegt. Ich hätte ihn als gewiefter eingeschätzt.


    2o19 gelesen: 30 Bücher

    2o2o gelesen: 22 Bücher



    "Lesen ist wahrscheinlich die netteste Art,
    seine Nase in die Angelegenheiten anderer Leute zu stecken."


    "Bücher sind eine höchst ergötzliche Gesellschaft.

    Wenn man einen Raum mit vielen Büchern betritt

    - man braucht sie gar nicht zur Hand zu nehmen -

    ist es, als würden sie zu einem sprechen, einen willkommen heißen."

    ~ William & Gladstone ~

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