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Jan Weiler - Das Pubertier

Das Pubertier

3.8 von 5 Sternen bei 39 Bewertungen

Band 1 der

Verlag: Kindler Verlag

Bindung: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 128

ISBN: 9783463406558

Termin: März 2014

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  • Klappentext:
    Sie waren süß. Sie waren niedlich. Jeden Milchzahn hat man als Meilenstein gefeiert. Aber irgendwann mutieren die Kinder von fröhlichen, neugierigen und nett anzuschauenden Wesen zu muffeligen, maulfaulen und hysterischen Pubertieren.
    Und doch ist da ein guter Kern. Irgendwo im Pubertier schlummert ein vernunftbegabter, liebenswerter Mensch. Man muss nur Geduld haben, bis er sich durch Berge von Klamotten und leeren Puddingbechern ans Tageslicht gewühlt hat. Verdammt noch mal.


    Meine Meinung:
    Jan Weiler beschreibt den ganz normalen Alltag aus der Sicht eines Vaters, dessen Tochter Carla (im Buch auch Pubertier genannt) sich gerade mitten in der Pubertät befindet. Wie viele Teenager ist Carla launisch und findet ihre Eltern peinlich und "uncool". Trotzdem gibt ihr Vater die Hoffnung nicht auf und sucht immer wieder neue Wege, um zu ihr durchzudringen.


    Mir gefällt der Schreibstil des Autors sehr gut, da er es schafft die alltäglichsten Situationen sehr humorvoll zu beschreiben. Außerdem kann man sich gut in die Charaktere hineinversetzen. Jeder hat wahrscheinlich schon einmal die ein oder andere Situation, die in diesem Buch beschrieben wird, in der eigenen Pubertät oder mit seinen pubertierenden Kindern erlebt. Allerdings finde ich, dass dem Buch die Spannung fehlt. Es ist sehr nett beschrieben, konnte mich aber nicht richtig fesseln. Darum gebe ich ihm nur :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: .

    "Um klar zu sehen, genügt ein Wechsel der Blickrichtung"
    Antoine de Saint-Exupery

  • Ich habe das Buch vor einigen Monaten gelesen und fand es auch eher durchschnittlich.
    Nichts wirklich Überraschendes, nichts wirklich Lustiges, nichts wirklich Hilfreiches.
    Ein Vater, der aus dem Nähkästchen plaudert. Dafür hätte ich kein Buch lesen müssen, denn ich habe selbst ein 14jähriges Pubertier daheim (und könnte hier Schoten erzählen, die allemal lustiger wären als Jan Weilers Buch :geek: ).


    Um ehrlich zu sein, kann ich echt nicht nachvollziehen, warum dieses Buch schon seit Monaten in der Spiegel-Bestseller-Liste vertreten ist... :-s

  • Das Buch habe ich im Sommer gelesen und muss sagen, dass manche Anekdoten eins zu eins von meinen eigenen Töchtern sein könnten (zumindest an ihren guten Tagen :loool: ), aber das ist auch schon alles.


    Es plätschert so vor sich hin und manchmal kann man schmunzeln bzw. auch lachen, aber es reißt einen nicht mit.


    Auch ich habe dem Buch nicht mehr als :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: geben können.

    “Einen Erwachsenen nennt man jenes Krüppelwesen,
    das in einer entzauberten Welt sogenannter Tatsachen existiert.”
    Michael Ende


  • Zwischendurch muss es einfach mal was zum Schmunzeln sein. Als ich im Frühstücksfernsehen vor einiger Zeit Weiler sah und ihm bei der Vorstellung dieses Buches lauschte, war mir klar, dass es früher oder später auch in mein Regal einziehen würde. An Weihnachten war es nun soweit und ich bin positiv überrascht.


    Nachdem ich die eher durchschnittlichen Bewertungen gelesen habe, dachte ich mir, dass das Büchlein (bei ca. 125 Seiten kann man das ruhig sagen) vielleicht ganz nett werden würde, aber nicht mehr. Häufig kann man ja bei einer geringen Seitenzahl nicht so viel erwarten. Häufig, aber eben nicht immer.


    Da meine bessere Hälfte bereits schlief, war ich dazu gezwungen, beim Lesen leise zu sein. Eigentlich kein Problem, aber schon auf den ersten Seiten hätte ich laut loslachen können. Ich habe nach einigem Glucksen schließlich aufgegeben und einfach in meine Bettdecke gebissen. Keine Ahnung, woran es lag, aber der Autor hat mit seinem Humor total meinen Nerv getroffen. Ich fand es richtig süß, wie er versucht, mit den Gedanken seiner pubertierenden Tochter mitzuhalten, Jugendsprache zu "erlernen" und diese möglichst gezielt anzuwenden (was mal klappt und mal auch nicht). Dazu wurden die Texte immer mal wieder von tollen Illustrationen begleitet, die ihn für meinen Geschmack perfekt ergänzten.


    Jan Weiler ist einer dieser Typen, die frisch und fröhlich von der Leber weg erzählen können, ohne dabei ausschweifend zu werden. Sein Bericht über das bei ihm zu Hause lebende Pubertier, seine Tochter, haben mich wirklich gut unterhalten und größtenteils sehr amüsiert. Schlagfertigkeit gepaart mit einem großen Einfallsreichtum, wenn es um Wortneuschöpfungen geht, machten hier für mich einen nicht unerheblichen Teil der Komik aus. Darüber hinaus kann Jan Weiler Situationen für mein Empfinden in einer so erfrischend frechen Art und Weise schildern, dass er mir - wie schon in der oben genannten Sendung - immer sympathischer wurde.


    Mir hat "Das Pubertier" sehr gut gefallen. Allein im Mittelteil schien mir der flotte Ton etwas weniger ausgeprägt und ich fürchtete fast, dass Weiler zu Beginn all sein Pulver bereits verschossen hatte, aber dem war nicht so. Bis zum Schluss konnten mich die kurzen und abwechslungsreichen Kapitel unterhalten und ich vergebe daher insgesamt :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: . Ein weiteres Buch des Autors befindet sich bereits auf meiner Wunschliste.

    :study: "Freddie Mercury - Die Biografie" (Lesley-Ann Jones)



    ~ Was mich im Alltag auffängt, ist die Möglichkeit, mich einfach mal fallen lassen zu können. ~

  • Witzige Geschichten eines Vaters mit pubertierender Tochter. ich habe zwar einen Sohn, aber ich kann beschwören, jedes Wort ist wahr!


    Aber ich gebe Hiyanha recht:

    .... Nichts wirklich Überraschendes, nichts wirklich Lustiges, nichts wirklich Hilfreiches.
    Ein Vater, der aus dem Nähkästchen plaudert. Dafür hätte ich kein Buch lesen müssen, denn ich habe selbst ein 14jähriges Pubertier daheim.

    Nicht jeder, der das Wort ergreift, findet ergreifende Worte :-,


    (frei nach Topsy Küppers)


  • Ich hatte viel Spaß beim lesen dieses Buches. Ich habe viel geschmunzelt und manchmal auch über meine eigene Pubertät nachgedacht und bin natürlich zu dem Schluss gekommen, dass ich ein ziemlich normaler Teenie war, mit einer strengen Mutter, bei der ich mir nicht erlauben durfte, das Pubertier raushängen zu lassen. Wenn doch gabs Ärger, aber richtig,


    Ich habe das Buch sehr genossen und es auch vielen Leuten mit Teenager-Kindern weiterempfohlen.


    Von mir gabs: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

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