H. R. F. Keating - Inspector Ghote zerbricht ein Ei

  • Buchdetails

    Titel: Inspector Ghote zerbricht ein Ei


    Band 6 der

    Verlag: Unionsverlag

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 224

    ISBN: 9783293202993

    Termin: Juli 2004

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  • Inhaltsangabe zu "Inspector Ghote zerbricht ein Ei"

    Detective Inspector Ghote vom CID Bombay wird aufs Land geschickt. Als Hühnerfuttermittelvertreter getarnt soll er für einen Politiker die Todesursache der Gattin eines Konkurrenten ermitteln. Dummerweise ist besagte Gattin schon fünfzehn Jahre tot und niemand in der Kleinstadt hat die geringste Lust, sich mit dem örtlichen Machthaber anzulegen, der vor keinem Mittel zurückschreckt, um Ghote zu stoppen. Und dann tritt auch noch ein heiliger Mann in den Hungerstreik und wiegelt die Bewohner auf, damit Ghote endlich abreist. Die Situation wird mehr als brenzlig. Inspector Ghote muss sich etwas einfallen lassen, denn er ist zwischen alle Fronten geraten. Inspector Ghote aus Bombay ist schüchtern, bescheiden und extrem erfolgreich. Er gehört zu den großen Figuren der Kriminalliteratur. »Was Inspector Ghote zu einem guten Detektiv macht, ist nicht die geniale Fähigkeit zum Kombinieren, sondern sein gesunder Menschenverstand, verbunden mit Unvoreingenommenheit, Zähigkeit und Zivilcourage; letztere vor allem – Ghote braucht sie in praktisch allen seinen Fällen.« Jochen Schmidt »Inspector Ghote vom Bombay Police Department gehört in den Pantheon der literarischen Detektive.« 100 Masters of Crime »Die Figur des Inspector Ghote ist köstlich.« Julian Symons, Am Anfang war der Mord Auftakt zur Inspector-Ghote-Serie Mit »Inspector Ghote zerbricht ein Ei« startet der Unionsverlag die Neuausgabe der Inspector-Ghote- Romane von H.R.F. Keating in überarbeiteten Übersetzungen.
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  • Inspector Ghote aus Bombay ist wenig erpicht auf den Fall, der ihm von einem bekannten Politiker angetragen wird: Vor fünfzehn Jahren, so will es das Gerücht, hat der jetzige Chairman eines abgelegenen Städtchens seine Frau ermordet, um eine lukrativere Ehe eingehen zu können. Damals drückte die Polizei beide Augen zu. Doch mittlerweile hat sich Chairman Savarkar bei seinen Amtskollegen in Bombay unbeliebt gemacht, und so käme ihnen eine verspätete Mordanklage ganz recht. Die Verfolgung der kalten Spur wird für Ghote nicht gerade einfacher dadurch, dass nahezu das ganze Städtchen auf Seiten des mutmaßlichen Täters steht, eingeschlossen eines Geistlichen, der angekündigt hat, aus Protest gegen die Ermittlungen bis zum Tode zu fasten ...
    Keating wirft Ghote mitten in einen seiner skurrilsten Fälle. Dass der Inspector dabei ausschließlich mit einem Karton besonders großer Hühnereier bewaffnet ist, gehört noch zu den kleineren Absonderlichkeiten. Ghote sieht sich einer verschwiegenen Übermacht gegenüber, die seine Bemühungen teils mit Häme, teils mit offener Feindseligkeit verfolgen. Dass er dennoch hier und da einen entscheidenden Hinweis erhält, ist dem gemäß auch weniger der recht begrenzten Macht des Gesetzes zu verdanken und mehr der Menschenfreundlichkeit, die er im Laufe der Geschichte mehrfach unter Beweis stellt -- ganz nebenbei rettet er sogar dem Sohn des verhassten Chairmans selbst das Leben.


    Trotzdem ist Ghote kein strahlender Held, und oft genug nagen die zahlreichen Rückschläge an seinem Selbstvertrauen. Dennoch: Der vermeintlich harmlose Ghote erweist sich als beharrlicher Ermittler, der sich von den Drohungen seines Gegenspielers erst recht anstacheln lässt, wenn es darum geht, das Recht auch gegen die Mächtigen durchzusetzen -- systematisch, engagiert und ein klein wenig eitel. So skurril Keatings Figuren sein mögen, so glaubwürdig ist die Geschichte und so feinsinnig sein Humor. Keating bringt genau die richtige Mischung aus Routiniertheit und Schreibfreude mit, um Inspector Ghote zerbricht ein Ei zu einem rundum gelungenen Stück Kriminalliteratur zu machen. --Jakob Schmidt


    bei Amazon kopiert.


    Ich habe mir das Buch auf Grund einer Amazon-Empfehlung gekauft und war doch enttäuscht. Mir war der Humor zu aufgesetzt und auch der Kriminalfall hat mich nicht gerade vom Hocker gehauen. Ich werde kein Buch dieser Reihe mehr lesen. :(

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