Karen Duve -Warum die Sache schiefgeht

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  • Nein, mir hat dieses Buch nicht gefallen. Nicht weil die Argumente falsch wären, auch nicht, weil ich seine Grundtendenz (Generationengerechtigkeit, Sorge für die Zukunft unsere Kinder und Enkel) nicht teilen würde.


    Es ist der selbstgerechte Ton, das Besserwisserische, das am liebsten quasi diktatorisch (ex pressis verbis wird das allerdings nie gesagt) den Menschen vorschreiben möchte, wie sie zu leben haben, auf was sie verzichten müssen, damit die Welt gerettet wird. Es ist eine Haltung, die mich schon in Zeiten der ersten Bürgerinitiativen in den siebziger Jahren bei vielen sogenannten Umwelt- und Tierschützern abgestoßen hat und sich bei vielen von ihnen in den letzten Jahren radikalisiert hat. Ohne den Menschen ginge es dieser Welt besser, das ist auch die These, auf die Duves Buch am Ende hinläuft.

  • Hallo Winfried
    Vielen Dank für deine ehrliche Meinung. Das Buch klingt lt. amazon eigentlich gut, hätte ich jetzt mal zugegriffen und reingelesen.


    Es ist der selbstgerechte Ton, das Besserwisserische, das am liebsten quasi diktatorisch (ex pressis verbis wird das allerdings nie gesagt) den Menschen vorschreiben möchte, wie sie zu leben haben, auf was sie verzichten müssen, damit die Welt gerettet wird.


    Das ist schade, denn evt. sind ja doch Tips dabei, die man umsetzen kann, vieles, das man im eigenen Verhalten nochmal überdenken kann. Auf die Art präsentiert fühlt man sich ja nicht dazu eingeladen, sondern eher vor den Kopf gestoßen.
    Aber vielleicht braucht man sowas auch um kurz vor zwölf :-k



    Liebe Grüße


    Sylvia, Paule, Lily, Zora, Luzian und Kasimir
    :study::study::study:

    :study:Michael Innes: Die Last des Beweises





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