Antony & Ben Holden - Poems that Make Grown Men Cry

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Poems That Make Grown Men Cry: 100 Men o...

3.5|1)

Verlag: Simon & Schuster

Bindung: E-Book

Seitenzahl: 337

eISBN: 9781476712796

Termin: April 2014

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  • Eigenzitat aus amazon.de:


    In diesem Buch haben unter anderem J. J. Abrams, John le Carré, Salman Rushdie, Jonathan Franzen, Daniel Radcliffe, Nick Cave, Billy Collins, Stephen Fry, Stanley Tucci, Colin Firth, Seamus Heaney, Patrick Stewart und Christopher Hitchens ihre Lieblingsgedichte vorgestellt, die in ihrer Atmosphäre oder in ihren Worten aus irgendeinem Grund bei ihnen beim Lesen oder Hören die oberen Wasserkanäle öffnen.

    Literarische, musische, politische, wissenschaftliche oder schauspielerische Größen aus Großbritannien und dem Commonwealth stellen hier diese Gedichte vor, die sie als „erwachsene Männer“ zum Weinen gebracht haben und/oder immer noch bringen. Dabei handelt es sich nicht immer um Gedichte, sondern auch um Romanauszüge oder Dramenexzerpte und die aufgeführten Texte kommen nicht nur aus dem englischsprachigen Raum – wobei man netterweise die nicht-englischen Texte in der Regel auch in ihrer Ursprungssprache vorgestellt hat, so dass interessierte Leserinnen und Leser die Möglichkeit haben, die Qualität der Übersetzung zu überprüfen – und vor allen Dinge auch die Atmosphäre und Stimmung von Ursprungstext und übersetzender Interpretation zu vergleichen.

    Neben einigen erwartbaren Kandidaten („Don’t go silent…“) gibt es auch eine Menge eher unbekannter und/oder unerwarteter Beiträge, da die Auswahl natürlich stark von den Lebens- und Leseerfahrungen der Beitragschreiber abhängt. So haben auch gedichterfahrene Leserinnen und Leser hier die Möglichkeit, auf neue, unerwartete Schätze zu stoßen. Wobei man allerdings bedenken sollte, dass gerade auf Lebenserfahrungen beruhende emotionale Reaktionen nicht unbedingt auf jeden übertragbar sind – was den einen tief bewegt, mag dem anderen banal oder auch einfach nichtssagend erscheinen. Aber auch das ist zum Teil interessant, wenn man sich die Begründungen der Beitragenden anschaut.

    Ein Autoren-, Titel- und Erste-Zeile-Verzeichnis schließen nach einem Nachwort der Herausgeber und Amnesty Internations ab – nicht bevor Nadine Gordimer sich als einzige Frau zu einer Reihe der hier vorgestellten Gedichte geäußert hat.

    Eine überraschende Sammlung – wenn auch stellenweise ein wenig zu sentimental für meinen Geschmack -, die man/Mann durchaus in seine Hausbibliothek aufnehmen kann. Wahre Männer haben keine Angst ihre Tränen zu zeigen – wenn es sich wirklich lohnt.

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