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Tad Williams - Der Blumenkrieg (ab 02.09.2014)

Der Blumenkrieg

4.1 von 5 Sternen bei 24 Bewertungen

Verlag: Heyne

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 958

ISBN: 9783453532748

Termin: Januar 2008

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  • Hallo liebe Mitleserinnen
    Ich habe jetzt einfach schonmal den thread für unsere Leserunde erstellt.
    Habt ihr schon angefangen? Wie weit seid ihr schon?
    Ich will gleich mal loslegen, freue mich schon.



    Liebe Grüße


    Sylvia, Paule, Lily, Zora, Luzian und Kasimir
    :study::study::study:

    :study:Michael Innes: Die Last des Beweises





  • Ich wünsche Euch viel Spaß. :thumleft: Mir hat die Geschichte ausgezeichnet gefallen und ich habe viel geschmunzelt und auch herzhaft gelacht.
    Einigen war der Einstieg zu zäh, lasst euch davon nicht entmutigen. :friends:

    Ich :study: gerade:

    [-X 2019: SuB 5.186
    gelesen/gehört insgesamt: 95 davon 69 :study: = 25.167 Seiten / 26
    :musik: = 248:07 Stunden (2018 gelesen: 142 B. / 51.327 S. + gehört: 21 HB. / 193:41 Std.)

  • Bin schon fast mit dem ersten Teil durch. Ich muss mich zurückhalten, sonst lese ich mehr als einen Teil pro Woche. Ich melde mich aber erst dann zu Wort, wenn ich den ersten Teil komplett durch habe! :study:

  • Also, den ersten Teil habe ich schon durch, und ich muss gestehen, ich habe auch schon mit dem zweiten ein bisschen angefangen. Mir gefällt das Buch sehr gut. Theo tut einem richtig leid, was er alles durchmachen muss. Man merkt, dass er seine Bestimmung noch nicht gefunden hat.
    Die kurzen Einblicke in die Elfenwelt (auf englisch faery) fand ich etwas verwirrend. Ich weiss nicht, ob es daran liegt, dass ich das englische Original lese und mit den Vokabeln der Fantasiegestalten Schwierigkeiten habe, oder ob es vielleicht vom Autor geplant war, um das Mysteriöse der anderen Welt hervorzuheben.
    Ich hoffe, dass die Namen im englischen und deutschen nicht zu weit voneinander abweichen, sodass wir trotzdem noch nachvollziehen können, was gemeint ist, wenn wir uns untereinander austauschen!

  • Hallo Rita


    Ich weiss nicht, ob es daran liegt, dass ich das englische Original lese und mit den Vokabeln der Fantasiegestalten Schwierigkeiten habe, oder ob es vielleicht vom Autor geplant war, um das Mysteriöse der anderen Welt hervorzuheben.
    Ich hoffe, dass die Namen im englischen und deutschen nicht zu weit voneinander abweichen, sodass wir trotzdem noch nachvollziehen können, was gemeint ist, wenn wir uns untereinander austauschen!


    Das finde ich sehr spannend, so können wir wirklich mal einen Vergleich Original - Übersetzung anstellen und dabei evt. auch feststellen, wie gut eine Übersetzung ist.


    Bei mir geht es auch heute weiter *freu*



    Liebe Grüße


    Sylvia, Paule, Lily, Zora, Luzian und Kasimir
    :study::study::study:

    :study:Michael Innes: Die Last des Beweises





  • Hallo Rita


    Das finde ich sehr spannend, so können wir wirklich mal einen Vergleich Original - Übersetzung anstellen und dabei evt. auch feststellen, wie gut eine Übersetzung ist.


    Das hatte ich schon in zwei anderen Leserunden gehabt, und es war wirklich interessant, die Unterschiede zu sehen!

  • Hallo an alle
    Ganz soweit bin ich noch nicht, aber ich möchte schonmal was schreiben.


    Zum Vorspiel kann ich noch nicht viel sagen, das nehme ich erstmal so hin. Die Namen gefallen mir gut, wie z.B. "Beseitiger lästiger Hindernisse" - hier wäre ein Vergleich zum Original schon interessant.
    Immerhin weiß man schon, daß es in irgendeiner Form um ein Kind geht, das nicht überleben darf.


    Theo finde ich schon irgendwie sympathisch, so ein kleiner Peter Pan, der den Ernst des Lebens noch nicht so für sich entdeckt hat. Aber warum eigentlich auch? Für sich selbst hat er ja immer sorgen können; nur mit der Freundin und dem geplanten Kind ist es schwierig.


    Theo ist 30, also irgendwie "mittelalt", kann man da Assoziationen zu mittelmäßig, mittelständisch zulassen?


    S.22: "Ich sterbe hier." "Ich gehöre hier nicht hin."
    Hat Theo schon eine Art Vorahnung? Irgendwie hat er ja das Gefühl, nicht am richtigen Platz zu sein: vielleicht bezieht es sich nur auf die Wohngegend, vielleicht aber auch insgesamt auf sein Leben in der "Realität" - die natürlich für ihn da noch die einzig bekannte Welt ist.


    S.23: "Mord Mord Mord. Damit hatte er recht."
    Klingt schon wieder spannend, da will man wissen, was dahinter steckt. Wenn man jetzt das "Vorspiel" dazu nimmt, behaupte ich mal: das wäre besagtes Kind gewesen, und der Beseitiger lästiger Hindernisse hat seinen Auftrag erfüllt.
    Was meint ihr?


    Theo wird zunehmend isoliert. Vielleicht verliert er auch die Rolle des Leadsängers, damit bricht dann evt. auch der Kontakt zu den anderen Musikern ab.


    Die Gespräche und das Verhalten nach der Fehlgeburt: ist das typisch für so eine Situation? Ich denke, sowas ist eine ausgesprochene Belastung für Paare, genauso wie überhaupt der Tod eines Kindes, häufig kommt es ja dann zu Trennungen.


    Hier habe ich da durch Cats Verhalten auch gleich dran gedacht: dann erfährt man ja auch, daß sie wohl eh nicht mehr glücklich mit der Beziehung war - also wird Theo auch hier isoliert. Damit nicht genug, muß Theo ja dann auch noch ausziehen.


    Auf mich wirkt das alles wie eine Art Vorbereitung auf Theos Eintritt in die Elfenwelt: er hat eigentlich nichts mehr, was ihn hält, auch keine richtige Aufgabe, schlägt sich mehr oder weniger so durch.
    Erinnert mich ein bißchen an "Althalus": bei ihm ging ja auch alles eine Zeit lang grottenschief, dann kam das Angebot mit dem Buch.


    Bald geht es weiter, mir gefällt "Der Blumenkrieg" bisher sehr gut.



    Liebe Grüße


    Sylvia, Paule, Lily, Zora, Luzian und Kasimir
    :study::study::study:

    :study:Michael Innes: Die Last des Beweises





  • Die Situation von Theo nach der Fehlgeburt hast Du sehr treffend dargestellt. Ohne vorherige und nicht gelöste Probleme wäre es sonst nicht zum Bruch gekommen. Auch merkt man deutlich, dass er sein entgültiges "Zuhause" noch nicht gefunden hat.
    Die Übersetzung mit "Beseitiger" ist sehr genau. Ich weiss zwar nicht mehr den genauen Ausdruck auf englisch, da ich die Seite nicht mehr im Kopf habe, wo es stand. Aber ich hatte es für mich genauso übersetzt.
    Eine Bitte habe ich an Dich, liebe TinkerbellMarie, kannst Du bitte zu den Seitenzahlen das Kapitel dazuschreiben? Mit den Seiten alleine kann ich nicht viel anfangen! Danke! :thumleft:

  • Hallo Rita


    kannst Du bitte zu den Seitenzahlen das Kapitel dazuschreiben?


    Klar, kann ich gerne machen. Bisher war ja alles erst aus dem 1. Kapitel, bin ja so langsam im Lesen. Morgen (heute später) geht´s weiter, freue mich schon.


    Liebe Grüße


    Sylvia, Paule, Lily, Zora, Luzian und Kasimir
    :study::study::study:

    :study:Michael Innes: Die Last des Beweises





  • Wie weit bist Du? Würde gerne weiter mit Dir diskutieren, aber auch gleichzeitig nicht etwas erwähnen, was Du noch nicht gelesen hast. Der 2. Teil ist nämlich sehr lustig!

  • Hallo Rita
    Bin morgen mit dem ersten Teil fertig (hoffe ich zumindest).


    Der 2. Teil ist nämlich sehr lustig!


    Da bin ich ja gespannt!


    Ich habe mir mal so ein paar Gedanken über die Blumennamen gemacht: inwieweit die genannten Blumen die Charaktereigenschaften der Elfen darstellen usw. Allerdings muß ich da wohl mehr googeln, kenne mich nicht wirklich aus mit Blumen.



    Viele Grüße


    Sylvia, Paule, Lily, Zora, Luzian und Kasimir
    :study::study::study:

    :study:Michael Innes: Die Last des Beweises





  • Auf diese Idee bin ich noch gar nicht gekommen! Finde ich aber sehr interessant! Ich kenne mich leider auch nicht mit den Eigenschaften der Blumen aus, aber ich denke, dass es bestimmt einen Zusammenhang gibt. Ich glaube nicht, dass Tad Williams Blumennamen nur gewählt hat, um darzustellen, wie anders das Elfenland ist.

  • Hallo ihr Lieben
    Ich habe zwar gelesen, aber bin noch gar nicht zum schreiben gekommen.
    Wie weit sind wir jetzt gerade?



    Liebe Grüße


    Sylvia, Paule, Lily, Zora, Luzian und Kasimir
    :study::study::study:

    :study:Michael Innes: Die Last des Beweises





  • Hallo ihr Lieben
    Jetzt schreibe ich endlich mal wieder was.


    5 Das Buch
    S. 88: Brief von Eamonn Dowd an Nichte (Theo´s Mutter)


    Die Andeutungen von wegen "schwerer Schuld" lassen ja schon einiges vermuten und ich bin total neugierig. Das Buch, das der Onkel erwähnt, wird eine Schlüsselrolle haben.
    Anscheinend hat Anna aber den Brief gar nicht gelesen, auch das Buch wohl nicht. Oder hat sie das dann zurückgebracht?


    6 Ein Schattengebilde
    S. 105 ff.: Der Pestdämon dringt also tatsächlich in die reale Welt ein. Tja, und dann sucht er sich einen Körper mit derart starken Behinderungen *geschieht ihm Recht* - irgendwie lustig. Man stelle sich also diesen Dämon vor, wie er hin und her überlegt, warum er sich nicht richtig bewegen kann und er sich so unvollständig fühlt. Welch Frust! :twisted:


    7 Im Wald
    S. 107: Düsterwald
    Hier würde mich die englische Originalversion interessieren. Auch im HdR gibt es ja einen Düsterwald.


    Goblins finden sich ebenfalls in einigen Fantasyromanen. Kann man das so verstehen, daß keine bestimmte Figur beschrieben wird, sondern "Gespenster/Plagen" allgemein gemeint sind? Wenn man Übersetzungen versucht wie "Kobold" hat man ja bestimmte Assoziationen.


    S. 118:"...sind die Familien reich und wahnsinnig."
    Wie äußert sich der Wahnsinn?


    Ab S. 120 wird ganz klar, daß Eamonn die Welt beschreibt, die der Leser ja schon etwas kennengelernt hat.
    Das wirft natürlich einige Fragen auf: wie ist er dahin gekommen? War er öfter da (scheint ja so)? Liegt es in der Familie, diese Reisen machen zu können?
    Theo wird ja sicherlich irgendwann in dieser Welt landen - ist er dazu auserwählt, weil er ein Nachfahre von Eamonn Dowd ist?


    Die Stadt ist eindeutig nicht auf der Erde, aber man kennt dort Menschen. Was haben diejenigen an sich, die dort hinreisen können/konnten?
    "...auf eigene Faust oder als Elfengeliebte..." Würde heißen, Elfen kommen auch in die reale Welt Wie könnten solche Portale, durch die man hin und her kommt, aussehen? Findet man die durch Zufall?
    Früher kamen diese Reisen häufiger vor: was hat sich verändert/ist passiert?


    Die Anlage der Stadt erinnert mich an Gondor: da gab es doch auch Ringe, die man hinaufreiten mußte, um nach Innen zu kommen, oder?



    Mir gefällt das Buch wirklich richtig gut! Freue mich schon aufs Weiterlesen.



    Liebe Grüße


    Sylvia, Paule, Lily, Zora, Luzian und Kasimir
    :study::study::study:

    :study:Michael Innes: Die Last des Beweises





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