Donald Cotton - The Myth Makers

Anzeige

  • Klappentext:


    Vor langer, langer Zeit standen sich zwei mächtige Armeen in den großen Ebenen von Asia Minor gegenüber im tödlichen Kampf. Die Armeen gehörten den Griechen und den Trojanern und der Preis, um den sie kämpften war Helena, die schönste Frau der Welt.


    Den Griechen erschien es, als sei die Stadt Troja uneinnehmbar und nur ein Wunder könnte ihnen Erfolg bringen.


    Und dann kommt diese Hilfe in mysteriöser Art und Weise, als eine seltsame blaue Kiste nahe ihres Lagers materialisiert, und den Doctor, Steven und Vicki mitbringt, die sich bald in der unwiderstehlichen Woge von Geschichte und Legende mitgerissen sehen ....


    Stephen Thorne, der in verschiedenen Episoden der klassischen BBC-Fernsehserie Doctor-Who-Serie aufgetreten ist, liest Donald Cottons vollständige Novellisierung, die erstmals 1985 von Target Books veröffentlicht wurde.

    Eigene Beurteilung/Eigenzitat aus amzon.de:


    Nicht nur neben dem Lager, sondern mitten im Duell zwischen Hektor und Achilles landet die TARDIS, gerade als Hektor den griechischen Gott Zeus herausgefordert hat. Seine Überraschung darüber, scheinbar wirklich himmichem Eingreifen gegenüber zu stehen, erweist sich dann für ihn bekanntermaßen als fatal.


    Der Doctor, der die Griechen zunächst im Glauben lässt, er sei Zeus - der ja gerne mal in ungewöhnlicher Form auf Erden gewandelt ist -, was aber zumindest Agamemnon bezweifelt, vollführt viele rhetorische und sonstige Kapriolen um aus der Sache unbeschadet wieder heraus zu kommen.


    Aus der Sicht von Homer lässt uns Donald Cotton dieses wohlbekannte Ereignis der griechischen Geschichtsschreibung neu auferstehen - und deutlich kritischer, als dies die klassische Homer-Ausgabe tut. Gelegentlich kam bei mir die Frage auf, ob Christa Wolf in der der DDR damals heimlich BBC geguckt haben könnte - obwohl Kassandra natürlich deutlich anders verläuft und auch andere Schwerpunkte setzt.


    Ein sehr amüsantes und auch nachdenklich stimmendes Hörbuch, das den althergebrachten Heldenbegriff überaus kritisch hinterfragt. Und das von Stephen Thorne ganz hervorragend vorgetragen wird.

Anzeige