Mia Bernauer - Die saphirblauen Augen

Cover zum Buch Delia: Die saphirblauen Augen

Titel: Delia: Die saphirblauen Augen

3,3 von 5 Sternen bei 3 Bewertungen

Band 1 der

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 444

ISBN: 9781499137798

Termin: April 2014

Aktion

  • Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
    Oktober…
    Delia Winter studiert an der Universität Houston Architektur. Ihr Leben ist fast sorgenfrei – aber eben nur fast. Sie ist eine ganz gewöhnliche Einundzwanzigjährige mit Träumen, Idealen und Hoffnungen. Doch aus unerklärlichen Gründen erscheinen ihr Nacht für Nacht seltsame Alpträume. Oder sind es vielleicht doch keine Alpträume? Hinzu tritt Leander Jackson – den ein rätselhaftes Auftreten umgibt. Er vertraut ihr ein Geheimnis an, welches ihr gewöhnliches Leben zum Einsturz bringt. Sie gewinnt durch Leander zunehmend Einblick in eine ihr fremde Welt – die Welt der Halbwesen. Delia steht wahrscheinlich vor ihrer schwierigsten Entscheidung. Sie muss sich entscheiden, Teil der magischen Welt zu werden oder sie für immer zu vergessen …
    Was, wenn sie sich nicht entscheiden will?

    Meine Meinung:

    "Delia: Die saphirblauen Augen" ist der erste Band einer Trilogie. Die Geschichte liest sich ziemlich flüssig, hat man einmal damit angefangen, will man gar nicht mehr aufhören. Leider kam mir beim Lesen der Gedanke, dass es einige Parallelen zu "Twilight" gibt. Das liegt daran, dass die Familie Jackson irgendwie der Familie Cullen aus "Twilight" ähnelt, auch wenn die Jacksons keine Vampire sind. Das stört mich aber nicht besonders, da es sich ansonsten um eine ziemlich originelle Geschichte handelt, die sehr fantasievoll und spannend geschrieben ist. Obwohl ich das Buch von Anfang an faszinierend fand, sind einige Situationen in den ersten Kapiteln meiner Meinung nach etwas unschlüssig. Wie ich das meine, könnt ihr hier lesen - ich habe dafür einen Spoiler gesetzt, weil ich dazu etwas ausholen muss. Es wird aber nichts Großartiges von der Handlung verraten.

    Spoiler anzeigen

    Delia und ihre Freunde geben eine Party. Diesen Teil hätte man ruhig etwas verkürzen können. Sehr komisch fand ich, dass es zuerst hieß, dass die Party in zweieinhalb Wochen stattfindet, wenige Seiten später aber schon vom kommenden Samstag die Rede ist. Zudem fand ich den Schichtwechsel an der Bar während der Party sehr konfus. Es kann aber natürlich auch sein, dass ich da irgendetwas überlesen oder missverstanden habe. Auf jeden Fall war es verwirrend. Überhaupt erschließt sich mir nicht, über welchen Zeitraum sich die Geschichte erstreckt. Genauere Angaben fehlen mir da manchmal. Selina sagt z.B. einmal zu Delia, dass es sich nun schon über ein halbes Jahr hinzieht, mir war aber gar nicht bewusst, dass Delia die Familie Jackson nun schon so lange kennt.

    Trotzdem hat mich das Buch am Ende überzeugt. Das letzte Drittel ist richtig aufregend, endet aber nicht ruckartig, was mir gut gefällt. Diese Trilogie hat meiner Einschätzung nach großes Potenzial. Ich werde Delias Geschichte auf jeden Fall weiterverfolgen und bin schon sehr gespannt, wie sich ihr Leben nun entwickelt.

    Meine Bewertung: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Reiheninfo:
    Delia Trilogie-Buchserie:
    1. DELIA - Die saphirblauen Augen (2014)
    2. DELIA - Das rubinrote Licht (2014)
    3. DELIA - Das smaragdgrüne Feuer (2014)

  • Ich hatte meine Startschwierigkeiten mit diesem Debüt. Mia Bernauer verliert sich in der ersten Hälfte des Buches zu sehr in Belanglosigkeiten wie dem Studien- und Familienalltag der weiblichen Hauptperson Delia, wodurch die Handlung einfach nicht vorankommt. Klar, die Charaktere und die Handlungsumgebung müssen vorgestellt werden, aber das passiert doch etwas zu ausgedehnt, ohne dass wirklich viel erwähnenswerte Handlung stattfinden würde. Dazu kommt, dass die Figuren nicht nach und nach eingeführt werden, sondern plötzlich einfach da sind. Als Leser muss man sich dann irgendwie zusammenreimen, welche Position sie einnehmen. Besonders deutlich wird das bei Delias Freunden, die sie tagtäglich umgeben. Sie tauchen einfach auf und man erfährt als Leser nicht, was sie mit Delia verbindet, welche Geschichte die Figuren zusammen haben.

    Die Handlung kommt leider nur schleppend voran. Zwar erfährt man als Leser immer wieder von Delias merkwürdigen Träumen, und die Frage, was diese zu bedeuten haben, sorgt für Interesse und hält am Lesen, aber es kommt keine wirkliche Begeisterung auf. Das ändert sich erst in der zweiten Hälfte, die das Buch deutlich rettet und letztlich die Pluspunkte in meiner Bewertung verdient.

    Denn die Grundidee, die hinter der “Delia”-Reihe steckt und die in der zweiten Hälfte dieses Debüts voll zum Tragen kommt, empfand ich als sehr neu und andersartig. Der fantastische Teil der Handlung ist wirklich sehr gut konstruiert und Mia Bernauer beweist hier ihren großen Einfalls- und Ideenreichtum. Die Welt der Halbwesen ist sicherlich keine neue, aber die Autorin schafft es, dem Buch dadurch, dass die Halbwesen besondere Fähigkeiten haben und ein ganz bestimmtes Ziel verfolgen, das gewisse Etwas zu verleihen. Dabei hat Mia Bernauer den an und für sich bekannten Halbwesen ihre ganz besonderen Eigenheiten verliehen und dieser Welt somit ihren ganz eigenen Stempel aufgedrückt. Die Handlung ist stimmig und gut konstruiert und bietet noch viel Potential für die beiden Folgebände “Delia 02. Das rubinrote Licht” und “Delia 03. Das smaragdgrüne Feuer”.

    Der Schreibstil von Mia Bernauer ist teilweise sehr holprig und die Sätze sind umständlich konstruiert. Oft kommt die Autorin nicht zum Punkt und schreibt um den heißen Brei herum, dabei wiederholt sie sich auch recht häufig. Dazu wirken die Dialoge sehr konstruiert und die Charaktere drücken sich zu gestelzt aus. Besonders aufgefallen ist mir das in den Szenen, in denen Delia mit ihren Eltern spricht. Die Vertrautheit unter Familienmitgliedern fehlt hier total, weil sich die Figuren so gewählt ausdrücken. Das wirkt leider sehr unpassend und zeigt sich auch in Delias Gesprächen mit ihren Freunden.

    Diese holprige und teilweise umständliche Ausdrucksweise nimmt man in der zweiten Hälfte des Buches jedoch gar nicht mehr so extrem war, weil hier die Handlung wesentlich mehr Aufmerksamkeit des Lesers beansprucht und sich das Buch aufgrund der nun aufkommenden Handlung wegliest wie nichts.

    Mein Fazit

    Während die erste Hälfte des Buches nicht zu überzeugen vermag, nimmt die Handlung in der zweiten Hälfte dieses Debüts an Fahrt auf und bietet Potential für Band 2 und 3 der Trilogie.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    "Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein."
    Hape Kerkeling

    "Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. Denn wer liebt, kehrt zurück."
    Bettina Belitz - Scherbenmond

    http://www.lektorat-sprachgefuehl.de

  • Leider kam mir beim Lesen der Gedanke, dass es einige Parallelen zu "Twilight" gibt. Das liegt daran, dass die Familie Jackson irgendwie der Familie Cullen aus "Twilight" ähnelt, auch wenn die Jacksons keine Vampire sind.

    Mir ist das so gar nicht aufgefallen, dass da Ähnlichkeiten bestehen könnten. Würde ich auch jetzt im Nachhinein nicht so sehen. Woran machst du das fest? Aber jeder Leser liest ja auch anders. :wink:

    "Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein."
    Hape Kerkeling

    "Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. Denn wer liebt, kehrt zurück."
    Bettina Belitz - Scherbenmond

    http://www.lektorat-sprachgefuehl.de

  • Mir ist das so gar nicht aufgefallen, dass da Ähnlichkeiten bestehen könnten. Würde ich auch jetzt im Nachhinein nicht so sehen. Woran machst du das fest? Aber jeder Leser liest ja auch anders. :wink:

    Das lag vor allem an der Beschreibung der Familien. Beide sind reich, haben tolle Anwesen und müssen oft weiterziehen, damit die Menschen nicht merken, dass sie nicht altern. Dazu kommt noch das besondere Verhältnis der Geschwister. Selina hat mich z.B. etwas an Alice erinert usw. Sie müssen auch oft für längere Zeit verschwinden, um auf die Jagd zu gehen. Das sind aber nur kleine Parallelen, ich empfinde das jetzt nicht allzu schlimm. Beim Lesen ist mir aber sofort der Gedanke gekommen, dass die Familie Jackson und die Familie Cullen sich doch sehr ähnlich sind.

    Den zweiten Teil habe ich mittlerweile auch gelesen. Das hat sich definitiv gelohnt, es geht spannend weiter.

  • Das lag vor allem an der Beschreibung der Familien. Beide sind reich, haben tolle Anwesen und müssen oft weiterziehen, damit die Menschen nicht merken, dass sie nicht altern. Dazu kommt noch das besondere Verhältnis der Geschwister. Selina hat mich z.B. etwas an Alice erinert usw. Sie müssen auch oft für längere Zeit verschwinden, um auf die Jagd zu gehen. Das sind aber nur kleine Parallelen, ich empfinde das jetzt nicht allzu schlimm. Beim Lesen ist mir aber sofort der Gedanke gekommen, dass die Familie Jackson und die Familie Cullen sich doch sehr ähnlich sind.

    Ok, da gebe ich dir recht, da lassen sich durchaus Parallelen finden. Beim Lesen fällt mir das nur nie so auf. :lol:

    "Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein."
    Hape Kerkeling

    "Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. Denn wer liebt, kehrt zurück."
    Bettina Belitz - Scherbenmond

    http://www.lektorat-sprachgefuehl.de

Aktuelle Aktionen

Leserunde: Das Blut der Konzerne

Nimm an der Leserunde teil und gewinne eins von fünf Büchern!

Jetzt mitmachen

Endet in 5 Tagen

Leserunde: Nähe unter Druck

Nimm an der Leserunde teil und gewinne eins von fünf Büchern!

Jetzt mitmachen

Endet in 5 Tagen

Leserunde: Eine Schwalbe macht no...

Nimm an der Leserunde teil und gewinne eins von sieben Büchern!

Jetzt mitmachen

Endet in 12 Tagen

Leserunde: Kopfnuss und Klammerblues

Nimm an der Leserunde teil und gewinne eins von sieben Büchern!

Jetzt mitmachen

Endet in 12 Tagen