Ursula Poznanki - Die Vernichteten

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Die Vernichteten

4.5|90)

Verlag: Loewe

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 528

ISBN: 9783785579220

Termin: Februar 2016

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  • @Squirrel kannst du in der Rezension von @Mojoh bitte ab "Es gefällt mir...." einen Spoiler setzen, den im 2.Band war das noch nicht so klar


    Entschuldigt, ich hatte es für keinen Spoiler gehalten, aber natürlich verrät es schon etwas über den Inhalt. Also so ist es jetzt gut, danke @Squirrel :winken:

    "Die wahrhaft menschliche Qualität besteht nicht aus Intelligenz, sondern aus Phantasie." - Terry Pratchett


    :study:

    Edward Rutherfurd - Der Wald der Könige


    :bewertung1von5: 2019: 36 :bewertung1von5:

  • Auf Ursula Poznanskis Homepage ist übrigens ein Verweis auf den diesjährigen zweiten Platz ihres Buches bei der Wahl zum Büchertreff Leserliebling. :thumleft:

    "Die wahrhaft menschliche Qualität besteht nicht aus Intelligenz, sondern aus Phantasie." - Terry Pratchett


    :study:

    Edward Rutherfurd - Der Wald der Könige


    :bewertung1von5: 2019: 36 :bewertung1von5:

  • Meine Meinung:


    So nun habe ich gerade den dritten und letzten Teil der Eliria - Trilogie gelesen und ein bisschen wehmütig bin ich schon, denn eine Trilogie ist irgendwie auch eine etwas längere Reise in eine Welt aus der man sich leider wieder verabschieden muss. Ich habe mich dazu entschieden das Buch mit voller Punktzahl zu bewerten und möchte damit anfügen, das ich damit die ganze Geschichte honoriere.
    Mir gefiel es ein drittes Mal in die dystopische Welt einzutauchen und ich freue mich das die Autorin auf die Leserschaft eingegangen ist, wie man in der Danksagung im Nachhinein erfährt.



    Eine wirklich tolle Trilogie ist heute zuende gegangen. :thumleft:


    Fazit:


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    :study: Harry Potter und der Stein der Weisen (Joanne K. Rowling) 196 / 336 Seiten

    :study: Der Untergang der Könige (Jenn Lyons) 32 / 800 Seiten


    SUB: 624

  • Jetzt habe ich die Trilogie auch endlich beendet. Einen Monat habe ich dafür gebraucht "Die Vernichteten" zu lesen. Das verrät auch schon: Ich kann mich den ganzen positiven Bewertungen hier leider nicht anschließen. Und das ist ein großes Leider.


    Die ersten beiden Bände haben mich voll und ganz in ihren Bann ziehen können und mit gut unterhalten. Ausgerechnet der dritte und letzte Teil hat es dann nicht mehr geschafft. Warum?


    Für meinen Geschmack ist in diesem "Finale" gar nichts passiert. Auf den ersten 300 Seiten machen die Charaktere eigentlich nichts anderes, als durch die Pampa zu rennen. Ja, sie verstecken sich mal hier oder da, treffen diesen und jenen, aber um ehrlich zu sein, fand ich das alles im Großen und Ganzen unnütz. Jedenfalls wäre ich fast in eine Leseflaute gerutscht. Erst als mehr als die Hälfte des Buches geschafft war, nahm die Geschichte wieder etwas an Fahrt auf, aber auch nicht so sehr, dass es mich vom Hocker gehauen hätte. Von der Entwicklung der Dinge und wie sie dann schließlich enden, bin ich zugegebenermaßen sehr enttäuscht. Ich finde, dass Frau Poznanski es sich zu einfach gemacht hat.



    Ebenfalls fand ich es schade, dass ich im dritten Teil so gar keinen Bezug mehr zu den Charakteren hatte. Ria war anfangs so selbstbewusst und so willensstark. Aber hier? Ich habe davon nichts mehr bemerkt. Im Prinzip habe ich nur dauernd gelesen,

    Das hatte zur Folge, dass mir der Großteil der Charaktere (bis auf eine vielleicht) am Ende mehr oder minder egal waren. Da kam für mich seitens der Geschichte einfach keine Emotion mehr rüber. Selbst bei Szenen, die mich sonst zum Heulen bringen würden, war da dieses Mal einfach gar nichts. Das letzte Buch ließ mich absolut kalt. Zumal einiges


    Ansonsten kann ich auch eigentlich gar nichts weiter sagen. Ich finde es so schade, aber der Abschluss der Trilogie hat mir fast ein bisschen die ganze Geschichte verhagelt. Allein das Ende, bei dem zumindest noch so ein bisschen so etwas wie Spannung aufkam und das ich dann doch relativ flüssig weglesen konnte, hat noch das eine oder andere Sternchen springen lassen. Am Ende sind es aber trotzdem nicht mehr als :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: . Und selbst das mit leichten Bauchschmerzen. Ich lese die Bücher von Ursula Poznanski wirklich gern. Aber von diesem hier hatte ich mir deutlich mehr versprochen.

    :study: "Freddie Mercury - Die Biografie" (Lesley-Ann Jones)



    ~ Was mich im Alltag auffängt, ist die Möglichkeit, mich einfach mal fallen lassen zu können. ~

  • Schade, dass dir der letzte Teil nicht so zugesagt hat, @Missy1988. :friends: Aber ich kenne das nur zu gut: Manchmal geht man mit bestimmten Erwartungen an ein Buch und fühlt sich dann wie im falschen Film... Von deinen Beschreibungen her geht es mir dann ganz genauso. Ich wünsche dir, dass Poznanski dich mit dem nächsten Buch mehr überzeugen kann. :thumleft:

    :jocolor: Verschwundene Reiche: Die Geschichte des vergessenen Europa // Norman Davies (Projekt)



    You cannot open a book without learning something. - Konfuzius

  • Ich wünsche dir, dass Poznanski dich mit dem nächsten Buch mehr überzeugen kann.

    Das ist so lieb, danke. :friends: Vielleicht probiere ich mal ihre Thriller aus. Die scheinen ja auch nicht schlecht zu sein. Auf jeden Fall bleibe ich bei ihr am Ball. :loool:

    :study: "Freddie Mercury - Die Biografie" (Lesley-Ann Jones)



    ~ Was mich im Alltag auffängt, ist die Möglichkeit, mich einfach mal fallen lassen zu können. ~

  • Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 und 2 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Die Verratenen" und "Die Verschworenen" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein.


    Mittlerweile weiß Ria, warum der Sphärenbund sie töten wollte. Doch auch dem Clan der Schwarzdornen ist Ria im Wege. So wagt sie sich in ein neues Abenteuer mit Sandorn, Tycho und Andris, trifft dabei auf andere Clans und findet endlich die ganze Wahrheit über die Sphären und die Außenwelt, die Aufgabe der Bewahrer und der Exekutoren und noch viel mehr heraus. Eine Wahrheit, die erschütternder kaum sein könnte und ihre Welt auf den Kopf stellt.


    Nach den Romanen "Die Verratenen" und "Die Verschworenen" ist "Die Vernichteten" der Abschluss der Jugendbuchtrilogie um die Protagonistin Ria. Seit dem ersten Band entführt uns Ursula Poznanski in eine geniale, spannende Dystopiewelt, die wirklich zu keiner Zeit langweilig oder langatmig war. Dieses bleibt auch im dritten Roman der Fall. Es wird viel Action geboten, aber auch Emotionales und Zwischenmenschliches kommen nicht zu kurz. Die Inhalte der drei Romane verfolgen konsequent einen roten Faden und alles wirkte stimmig.


    Durch den Abschlussroman erfährt der Leser endlich die ganze Wahrheit. Kleine und große Details kommen ans Licht, die ich nie erwartet hätte, die mich überrascht haben und die den tollen Einfallsreichtum der Autorin unterstreichen. Viel mehr darf man eigentlich gar nicht verraten. Wichtig ist nur, wie bei jeder Trilogie, dass man bereits die Vorgänger kennt, ansonsten hat man keine Chance den Inhalt zu verstehen.


    Fazit: Bei mir sind keine Fragen offen geblieben, die Trilogie hat ein tolles Ende gefunden und diese Reihe gehört definitiv zu Jugendbuchromanen, die man lesen muss, wenn man gerne im Dystopie-Bereich zuhause ist.



    • Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
    • :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:
  • Für mich war diese Trilogie wieder voll gelungen. Ich liebe Dystopien und auch hier wurde wieder eine tolle Szenerie entwickelt. Wie so oft bei solchen Reihen, ist mir der Abschied von den liebgewonnenen Figuren schwer gefallen.


    Dass nicht jede Frage abschließend beantwortet werden kann, ist ja klar, sonst müsste man wohl noch ein paar Bände mehr schreiben ;-)


    Für mich zählt diese Trilogie auf jeden Fall zu den besten auf dem Markt und sie ist definitiv nicht nur etwas für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene aller Altersklassen.


    Ich hab schon einige Bücher dieser Autorin gelesen und bisher fand ich sie alle ganz toll, wem also der Schreibstil zusagt, sollte unbedingt auch zu den anderen Romanen greifen.

  • Kurzbeschreibung (Quelle: Amazon):

    Nun kennt Ria das schreckliche Geheimnis, den Grund dafür, dass der Sphärenbund sie töten wollte. Trotz widriger Umstände macht sie sich auf den Weg, um die drohende Katastrophe zu verhindern und das Leben von Clans und Sphärenbewohnern zu schützen. Doch dann offenbart sich ihr etwas, womit sie nicht gerechnet hat. Etwas von solcher Grausamkeit, dass es fast unvorstellbar scheint. Etwas, das alles, was sie bisher an Verschwörungen aufgedeckt hat, bei Weitem übertrifft.



    Inhalt:

    Ria kennt das Geheimnis, weshalb sie und ihre Freund ermordet werden sollten. Quirin, der Bewahrer des Clans der Schwarzdornen spielt dabei eine zentrale Rolle. Jedoch verschwindet dieser plötzlich und Tycho und Ria werden beschuldigt mit seinem Verschwinden zu tun zu haben. Nachdem sich Sandor und Andris auf ihre Seite schlagen und von deren Unschuld überzeugt sind, werden alle aus dem Dorf vertrieben. Auf ihrer Flucht finden sie Schutz bei einem anderen Clan der Schwarzdornen. Ria offenbart diesen das Geheimnis rund um Dhalion und versucht über deren Bewahrer an das Serum gegen den Virus zu kommen um ihre Freunde Dontarian und Aureljo retten zu können. Jedoch decken sie noch eine Teil der Verschwörung auf, mit dem sie nicht gerechnet hätte und der die Situation für einige verändert.



    Meine Meinung:

    Der letzte Teil der Reihe war großartig. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Spannung war von Anfang bis zum Ende da. Von der Vertreibung von Ria und den anderen bis hin zum großen Showdown. Die Autorin erzählt die Geschichte wunderbar und ich habe bis zum Ende hin mit den Protagonisten mitgefiebert.


    Ria ist mir bis zum Ende hin weiterhin sympathisch geblieben und auch die anderen sind mir sehr ans Herz gewachsen. Vor allem die Menschen des Clans der Schwarzdornen bei denen sie Unterschlupf gefunden haben waren mir durchweg sympathisch. Im Gegensatz zu dem anderen Clan waren diese offener und haben wirklich zugehört und verstanden, was geschieht. Am liebsten war mir Andris, der Riese mit dem weichen Kern.


    Auch die Rückkehr zur Sphäre Vienna 2 war besonders spannend. Es sind wieder Protagonisten aufgetaucht, von denen man eine lange Zeit nichts mehr gehört hat und bei denen man sich gefragt hat, ob man diesen wirklich trauen kann.


    Das Ende war wirklich gelungen, aber man hätte für meinen Geschmack noch ein wenig mehr erzählen können. Es hätte mich wirklich interessiert, wie das Leben in fernerer Zukunft zwischen den Sphärenbewohnern und den Clans entwickelt. Aber sonst bin ich mit dem Ende durchaus zufrieden und es gab Wendungen die ich so nicht erwartet hätte.



    Fazit:

    Ein gelungener Abschluss der Trilogie. Die Handlung war durchweg spannend und unvohersehbar. Ich spreche in jedem Fall eine Leseempfehlung aus. Die Reihe hat wirklich Spaß gemacht.



    Bewertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    "Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel. Und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen."
    (Walt Disney)









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