David Ambrose: Epsilon/ The discrete charm of Charlie Monk

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  • Hallo an alle
    Ich möchte euch folgendes Buch empfehlen: "Epsilon" von David Ambrose.


    Zum Inhalt


    Charlie Monk ist ein Spezialagent der Extraklasse - ausgebildet als perfekter Killer, schnell, effektiv, präzise, und das Beste: er führt seine Aufträge aus, ohne Fragen zu stellen. Als Charlie jedoch eines Tages bei einem Routineauftrag auf eine Frau trifft, in der er seine Jugendfreundin Kathy zu erkennen glaubt, ist es mit Charly´s bisher so schön komplikationslosem Gehorsam aus und vorbei: er stürzt sich in die Suche nach Kathy, ohne zu ahnen, auf welchen Horrortrip er sich begibt.
    Dr. Susan Flemyng ist Ärztin, genauer gesagt Hirnforscherin. Sie arbeitet vorwiegend mit Patienten, die erhebliche Gedächtnisverluste zu bewältigen haben. Sie lebt zufrieden mit ihrem Mann John, ebenfalls Arzt, und ihrem Sohn Christopher, bis John bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommt. Ein paar Andeutungen hier, ein paar Hinweise dort - Susan findet heraus, dass es kein Unfall war und beginnt, Nachforschungen anzustellen.Schon wird Susan in einen Strudel von Ereignissen verstrickt, die ihre so sicher scheinende wissenschaftliche Welt erheblich ins Wanken bringen: sie findet sich als Dreh- und Angelpunkt in einem wissenschaftlichen Experiment wieder.
    Als sich Susans und Charlies Wege kreuzen, hat jedoch noch keiner der beiden eine Ahnung vom wahren Ausmaß ihrer Beziehungen.


    Meine Bewertung


    David Ambrose ist es gelungen, einen Cocktail zu mischen, dessen Genuss mich als Leser absolut aufgemischt hat.
    „Epsilon“ ist ein gigantisches Spiel mit der Realtiät, der „objektiven“ Wirklichkeit zum Anfassen, an die sich soviele gerne klammern. Hier macht die „Realität“ - gibt es sie überhaupt??? - eine Achterbahnfahrt und läßt den Leser mit einem entsprechend mulmigen Gefühl zurück: wieviel Wahrheit verträgt der Mensch?Was ist der Preis des sog. Fortschritts? Muß man bzw. die Wissenschaft wirklich alles machen, was wissenschaftlich machbar ist?
    Spannung pur in der Art von Colin Forbes und Desmond Bagley, dazu zwei Protagonisten - Charlie Monk, der Spezialagent, und Susan Flemyng, die Ärztin - die auf den ersten Blick so gar nichts gemeinsam haben, deren Leben aber wirklich schicksalhaft verknüpft werden und Einblicke in die Fragwürdigkeit gewisser wissenschaftlicher Experimente machen diesen Thriller zu einer überaus spannenden Lektüre


    Viele Grüße und unterhaltsame Lesestunden


    Von mir glatte :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:


    Sylvia, Paule, Lily, Zora, Luzian und Kasimir
    :study::study::study:

    :study:Michael Innes: Die Last des Beweises





  • Vielen Dank für die Rezension, @TinkerbellMarie . :thumleft:
    Das hört sich nach einem typischen Ambrose an, wenn man das so sagen kann. Das Buch rückt in der Wunschliste gleich ein wenig nach oben. :D

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