Robert Galbraith a.k.a. J. K. Rowling - Der Seidenspinner / The Silkworm

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  • Klappentext:


    Als der Romanautor Qwen Quine verschwindet, ruft seine Frau den Privatdetektiv Cormoran Strike zur Hilfe. Zunächst dachte sie, er habe sich nur für einige Tage zurückgezogen - wie er es schon öfter getan hatte - und sie möchte, dass Strike ihn findet und nach Hause bringt.


    Aber als Strike ermittelt wird schnell klar, dass mehr hinter Quines Verschwinden steckt, als seine Frau realisiert. Der Romanautor hat gerade ein Manuskript vollendet, das mit giftiger Feder beinahe jeden porträtiert, den er kennt. Wenn dieser Roman herauskommt, wird er LEben ruinieren - also gibt es eine Menge Leute, die den Autoren verstummen lassen möchten


    Als Quine dann in bizarren Umständen brutal ermordet aufgefunden wird, wird es ein Rennen gegen die Zeit, die Motive des Täters zu ermitteln, eines Täters, wie ihm Strike bis dahin noch nie begegnet ist...


    Eigene Beurteilung:


    Da steht allen Ernstes es wäre ein "Rennen gegen die Zeit." #-o


    Neben diesem Fall muss sich Cormoran auch noch mit der Eifersucht Matthews – Robins Verlobten -, der Hochzeit seiner eigenen Ex Charlotte, ständigen Schmerzen in seinen Beinen und seinem Verhältnis zu seiner prominenten Familie mehr und mehr auseinandersetzen. Und dann gibt es noch einen geheimnisvollen Menschen im Schatten, der ihn mit einem scharfen Messer verfolgt und die mental herausgeforderte Tochter Quine, die hier und da interessante Hinweise zu geben scheint. Es kann also eigentlich keine Langeweile aufkommen. Eigentlich. Denn die meiste Zeit kreisen Cormoran und Robin um einander und um sich selbst, wobei gerade Robin immer wieder zu erstaunlichen psychologischen Exkursen zum Fall ansetzt, die dann auch immer noch erstaunlich zutreffend sind – und das selbst in ziemlichen Spezialabteilungen der Identitätsfindung. Es wird irrsinnig viel geredet und gedacht, während die Handlung auf der Stelle tritt und man sich wirklich als Leser immer wieder fragen muss, wozu einzelne Abschnitte der Handlung denn jetzt noch dienen. Die Handlungsmotivationen selbst der Hauptcharaktere sind nicht immer nachvollziehbar und nachdem man bis etwa Seite 400 jeden Millimeter des gedanklichen und emotionalen Weges des Ermittlers zu betrachten gezwungen ist, wird dann die Auflösung und der dazu stützenden Plan verschwiegen, bis er sich entfaltet – und ist auch dann nicht sonderlich aufregend. Dass daneben alle Charaktere bis auf Robin und Cormoran eher Scherenschnitttiefe haben, macht die Sache auch nicht wirklich besser. Besser wäre es gewesen, zum Lesen dieses Buchs keine Zeit aufgewendet zu haben. :thumbdown:

  • Auf Deutsch kann man diesen Titel übrigens ab dem 14.11.2014 vermeiden:


    :totlach: Das bestätigt mich in meiner Entscheidung, dieses Buch schon nach der von mir als Pleite empfundenen (Test-)Lektüre des vorherigen Romans von meiner Wunschliste gestrichen zu haben.

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998


  • :totlach: Das bestätigt mich in meiner Entscheidung, dieses Buch schon nach der von mir als Pleite empfundenen (Test-)Lektüre des vorherigen Romans von meiner Wunschliste gestrichen zu haben.


    Bei mir ist es eher umgekehrt - da ich den ersten Teil öde fand und die Auflösung eine unlogische Impertinenz oberer Güteklasse, obwohl Klaus ihn als hervorragend bewertet hat, stehe ich jetzt allen Ernstes vor der Frage, ob ich den "Silkworm" nicht doch lesen sollte :scratch:

    » Unexpected intrusions of beauty. This is what life is. «


    Saul Bellow, (1915-2005 ), U.S. author,
    in Herzog

  • stehe ich jetzt allen Ernstes vor der Frage, ob ich den "Silkworm" nicht doch lesen sollte


    Vielleicht kannst Du den Silkworm aus der Bücherei holen oder onleihen? Dann brauchst Du Dich nicht über eine unnötige Geldausgabe zu ärgern, falls es wieder ein Schuss in den Ofen ist.

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
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  • @K.-G. Beck-Ewe
    Vielen Dank für Deine Rezi ! Schade, dass Dir der zweite Band nicht so gut gefallen hat. Vielleicht geht man da auch mit zu grossen Erwartungshaltungen dran.
    Ich werde mir das Buch wieder aus der Onleihe besorgen und mir ein eigenes Urteil bilden. Den ersten Band fand ich nämlich sehr gut !

  • Ich werde mir das Buch wieder aus der Onleihe besorgen und mir ein eigenes Urteil bilden. Den ersten Band fand ich nämlich sehr gut !


    Tja, ich auch. Nach der GUARDIAN-Kritik bin ich ein wenig vorsichtig drangegangen, aber ich habe ernsthaft problemlos alle 100 Seiten einen anderen Roman dazwischen schieben können, da ich "The Silkworm" als sehr dröge empfand. Ich musste mich jedes Mal überwinden, das Buch wieder in die Hand zu nehmen.

  • @K.-G. Beck-Ewe
    Vielen Dank für Deine Rezi ! Schade, dass Dir der zweite Band nicht so gut gefallen hat. Vielleicht geht man da auch mit zu grossen Erwartungshaltungen dran.
    Ich werde mir das Buch wieder aus der Onleihe besorgen und mir ein eigenes Urteil bilden. Den ersten Band fand ich nämlich sehr gut !


    Mir hat der erste Band genau so gut gefallen, davon abgesehen, bin ich sowie so eigenwillig und fand auch "Ein plötzlicher Todesfall" sehr gut. Ich finde es einfach fasz9inierend, wie die Autorin sich in allen möglichen Genren probiert. Vielleicht habe ich auch noch nicht so die Krimi/Thriller (was auch immer) Erfahrung und finde ihn deshalb gut aber ich will mir das Buch nicht madig machen.


    @€nigma
    Ich weiß, €nigma, dass du Joanne K. Rowling und ihren Stil nicht magst und deine Kritik an "Der Ruf des Kuckucks" ist ja auch berechtigt, weil du ihn versucht hast zu lesen aber mach doch bitte anderen ein konkretes Buch nicht madig, was du nicht gelesen hast, nur weil du mit dem ersten Band unzufrieden warst. Es reicht doch, wenn du zu einem konkreten Buch begründest, warum du das nicht liest und dannn für dich ein Urteil über den Autoren fällst.


  • :totlach: Das bestätigt mich in meiner Entscheidung, dieses Buch schon nach der von mir als Pleite empfundenen (Test-)Lektüre des vorherigen Romans von meiner Wunschliste gestrichen zu haben.


    Geht mir ähnlich. Auch ich habe Band 1 relativ schnell beiseite gelegt, weil ich nicht warm geworden bin damit. Dann werde ich den 2. Teil mal grandios ignorieren.

    Gelesen in 2022: 16 - Gehört in 2022: 9 - SUB: 535


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

  • aber mach doch bitte anderen ein konkretes Buch nicht madig,


    ?( Wo mache ich anderen Leuten das Buch madig, wenn ich schreibe, dass es für mich nach meinem Eindruck vom ersten Band nicht in Frage kommt?

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  • Ich mag Rowling ja wirklich gerne, aber der erste Teil konnte mich schon nicht recht überzeugen, jetzt tendiere ich eher dazu diese Reihe an mir vorbeigehen zu lassen. Ich habe das Gefühl, dass Thriller nicht so ihr Genre ist. Der erste Band hat sich in meinen Augen auch schon sehr gezogen und wenn das hier nicht besser wird verschone ich mich lieber.

    2017: 49/87; 2016: 43/92; 2015: 33/84; 2014: 36/56; 2013: 52/37; 2012: 52/39

  • Das bestätigt mich in meiner Entscheidung, dieses Buch schon nach der von mir als Pleite empfundenen (Test-)Lektüre des vorherigen Romans von meiner Wunschliste gestrichen zu haben.


    Hier habe ich lediglich von mir gesprochen.


    Vielleicht kannst Du den Silkworm aus der Bücherei holen oder onleihen? Dann brauchst Du Dich nicht über eine unnötige Geldausgabe zu ärgern, falls es wieder ein Schuss in den Ofen ist.


    Und hier habe ich einer Userin nicht davon abgeraten, das Buch zu lesen, sondern vorgeschlagen, es zu leihen, da sie unsicher ist, ob es ihr gefallen wird. Für Bücher, die einem nicht gefallen, gibt man (Sorry, gebe ich) ungern Geld aus.


    So habe ich deine zwei Postings hier verstanden.


    Ich verstehe wirklich nicht, wie man aus dem Obigen ableiten kann, dass ich anderen Leuten die Lektüre ausreden oder gar "verbieten" wollte. Im Gegenteil, ich bin sehr gespannt auf weitere Meinungen. :wink:

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  • Ich hol schon mal die Asche für mein Haupt.


    Asche soll ja eine Art von Dünger sein. Vielleicht fördert das dann sogar noch den Haarwuchs. :P:friends:

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  • Band 2 der Krimireihe "Cormoran Strike"


    Zum Inhalt


    Acht Monate sind seit dem Aufsehen erregenden Fall um das verstorbene Modell Lula Landry vergangen. Die Publicity, die den Privatdetektiv Cormoran Strike ins Licht der Öffentlichkeit gebracht hat, ist langsam verebbt, aber die zahlenden Klienten sind geblieben. Endlich kommt er dem Ziel näher, die Schulden an seinen reichen Vater zurückzubezahlen, den er erst zweimal in seinem Leben zu Gesicht bekommen hat.


    Als Leonora Quine in sein Büro schneit, rechnet Strike mit einer einfachen Aufklärung. Leonoras Mann, der Schriftsteller Owen Quine, ist verschwunden. Weil das häufiger vorkommt, hat die Ehefrau bisher ausgeharrt, doch immerhin sind jetzt schon 10 Tage vergangen und es treibt sie eher der Ärger als die Sorge darüber zu dem Detektiv, um den treulosen Mann aufzuspüren.
    Allerdings entwickelt sich der Fall kompliziert - niemand weiß, wohin Owen Quine verschwunden ist und der Ärger, den er mit seiner Lektorin und dem Verlag kurz vor seinem Verschwinden hatte, enthüllt einen bedeutsamen Skandal, der verzweifelt zu vertuschen versucht wurde. In dem neuen Manuskript von Quine wurden viele Menschen aus seiner Umgebung verleumdet und damit liefert es zahlreiche Motive, um dem Schriftsteller ans Leder zu wollen.


    Auf der Suche bringt Strike mithilfe seiner Assistentin Robin Ellacott immer mehr brisante Details zu Tage und macht eine grausige Entdeckung...


    Meine Meinung


    Nachdem mich der erste Fall "Der Ruf des Kuckucks" schon sehr überzeugen konnte, hatte ich hohe Erwartung an die Fortsetzung - die alle erfüllt wurden!


    Das Cover ist ähnlich gehalten wie beim vorherigen Band, andere Farben und ein anderer Hintergrund, aber auch mit dem Schatten der Gestalt von Cormoran Strike, einer einsamen Gestalt inmitten der Großstadt von London ♥. Das Buch hat viele kurze Kapitel, die alle mit einem kleinen Zitat eingeleitet werden; allesamt sehr treffend ausgewählt. Erzählt wird hauptsächlich aus der Perspektive von Strike mit ein paar Passagen von Robin.
    Der Klappentext spoilert leider und obwohl es absehbar ist, wird doch eine einschneidende Entwicklung verraten.


    Der Privatdetektiv Cormoran Strike ist durch das Medienereignis seines letzten Falls stark ins Rampenlicht gerückt und hat einige, großzügig zahlende, Klienten an Land ziehen können. Doch das immerwährende Gleichmaß an Steuerhinterziehung und Beschatten von untreuen Eheleuten und/oder Geliebten fordert ihn wenig heraus. Das Geld ist ihm nur Mittel zum Zweck und so freut er sich auf die Abwechslung, den verschwundenen Schriftsteller Owen Quine aufzuspüren, der von seiner Ehefrau schon seit 10 Tagen vermisst wird. Die akribische Suche, von Erfolg gekrönt, ist das, was Cormoran Strike antreibt und so hofft er, dieses Mal ein Paar, entgegen seiner üblichen Arbeit, wieder zusammen zu bringen.


    Strike ist kein einfacher Charakter und auch wenn er auf das Geld angewiesen ist, nimmt er bei seinen Klienten kein Blatt vor den Mund. Der Detektiv ist eine imposante Erscheinung: groß, breit und meist mit einem mürrischen Gesichtsausdruck. Die Zeit als Soldat und bei der britischen Militärpolizei hat ihn geprägt und aus dem Krieg hat er ein markantes Souvenir mitgebracht: sein rechter Unterschenkel wurde amputiert. Die Prothese, die er seither tragen muss, ist eine große Belastung und zeigt ihm nicht selten unbarmherzig seine Unzulänglichkeit.
    Auch wenn er es nicht wahrhaben will, belastet ihn die (Nicht)Beziehung zu seinem Vater, einen bekannten Rockstar, dem er nur eine unwillkommene Last ist. In seinem Single-Leben kommt er gut zurecht, aber er hadert sehr an der Trennung von Charlotte, mit der er 16 Jahre zusammen war. Strike hat sich immer nur durchs Leben kämpfen müssen und hat dadurch eine raue Schale mit einem weichen Kern entwickelt. Er ist sehr stolz und eigenwillig und hält mit seiner Meinung nicht hinterm Berg.
    Er kann andere sehr gut einschätzen, sieht Details, die anderen verborgen bleiben und hat ein sehr gutes Gedächtnis: alles Faktoren, die ihm bei seiner detektivischen Arbeit gut unterstützen.


    Eine große Hilfe ist ihm auch seine Assistentin Robin Ellacott. Eine junge, hübsche Frau, die dem Reiz des Ermittelns und dem konsequenten Handeln ihres Chefs erlegen ist. Entgegen dem Willen ihres Verlobten Matthew hat sie den Job bei Strike angenommen, obwohl sie weitaus bessere Angebote gehabt hätte. Strike ist ihr ein großes Vorbild und sie hofft immer wieder auf seine Anerkennung.
    Das Verhältnis zwischen den beiden ist nicht einfach, denn sie halten ihre Gefühle sehr bedeckt. So entstehen Spannungen, die nicht so leicht wieder zu entschärfen sind.


    Dann gibt es natürlich auch eine Reihe Verdächtiger, die mit dem Verschwinden des Schriftstellers zu tun haben (könnten). Seine Frau Leonora, die sich allein um die geistig zurückgebliebene Tochter kümmern muss, die unbeliebte Literaturagentin Elizabeth Tassel, der Verleger Daniel Chard und Owen Quines Schriftstellerkollege und Erzfeind Michael Fancourt - um nur einige zu nennen. Interessant fand ich hierbei auch die Reibereien zwischen den Autoren und den Verlagen ;)


    Joanne K. Rowling hat hier eine klar strukturierte, flüssige Schreibweise, bei der die wichtigen Details sehr gut hervorgehoben werden, man fliegt regelrecht durch die Seiten! Über die "Nebenfiguren" gewinnt man recht schnell einen greifbaren Eindruck und die beiden Hauptcharaktere sind für mich schon aus Band 1 zwei liebgewonnene Gefährten geworden. Der Fall selbst ist sehr mysteriös und ich hab lange rätseln müssen, denn die Details kommen nur nach und nach ans Licht.


    Fazit


    Für mich wieder ein perfekter, klassischer Krimi aus der Feder von Joanne K. Rowling, die es mit pikanten Charakteren und subtiler Spannung geschafft hat, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung!


    © Aleshanee
    Weltenwanderer


    Band 1: Der Ruf des Kuckucks

  • Seit seinem letzten Fall ist der Privatdetektiv Cormoran Strike gut im Geschäft. Als der Romanautor Owen Quine verschwindet, nimmt die Polizei das nicht sehr ernst, denn Quine ist schon öfter untergetaucht, um dann triumphierend wieder aufzutauchen. Quines Ehefrau Leonora allerdings will, dass ihr Ehemann endlich gefunden wird und zu ihr zurückkommt, sie schaltet Cormoran ein. Es stellt sich heraus, dass Quine kurz vor der Veröffentlichung seines neuesten Buches stand – und dass dieses eine ganze Reihe Enthüllungen enthält, Enthüllungen, die einige Personen aus der Verlagswelt bloßstellen könnten. Ist der Autor dieses Mal womöglich nicht freiwillig verschwunden?


    Nach der Modewelt entführt uns Joanne Rowling alias Robert Galbraith dieses Mal in die Welt der Autoren und Verlage und hat auch hier ein paar herrlich skurrile Charaktere geschaffen.


    Der Fall ist dieses Mal ziemlich komplex und – was mir selten passiert – ich hatte bis zum Schluss keine Ahnung, wer für die Tat verantwortlich sein könnte. Die Auflösung war für mich im Gegenteil eine ziemliche Überraschung, denn mit dieser Person hätte ich nicht gerechnet. Trotzdem ist das Ende logisch und im Nachhinein hätte man gewisse Details erkennen können.


    Neben Cormoran ist auch Robin Ellacott wieder mit dabei, die gerne mehr sein möchte als Empfangsdame und Sekretärin und außerdem kurz vor der Hochzeit mit ihrem Verlobten Matthew steht, letzteres hat mich etwas erstaunt nach dem letzten Roman, und tatsächlich wird die Beziehung der beiden auf die Probe gestellt. Und nicht nur Robins Privatleben ist Thema des Romans, auch Cormoran dürfen wir, wie auch schon im Vorgänger, privat erleben. Ganz besonders gut hat mir gefallen, dass sein Halbbruder Alexander eine größere Rolle einnimmt – und hoffentlich auch in weiteren Romanen einnehmen wird.


    Rowling erzählt wieder sehr ausführlich, aber durchaus nicht langatmig, im Gegenteil, man hat das Gefühl, mitten dabei zu sein. Ich habe den Roman von der ersten bis zur letzten Seite genossen und freue mich schon sehr auf den nächsten Band mit einem spannenden Fall und Neuigkeiten aus dem Privatleben von Robin und Cormoran. Sehr empfehlenswerter Roman.

  • Nach der Modewelt entführt uns Joanne Rowling alias Robert Galbraith dieses Mal in die Welt der Autoren und Verlage und hat auch hier ein paar herrlich skurrile Charaktere geschaffen.


    Echt jetzt? Die Charaktere aus dem ersten Band (der mit dem Kuckuck oder so) fandest Du "skurril"? :shock: Pfff, da bin ich baff - ich meine, Charaktere, die dümmlich daherkommen wie Heidi Klum oder Lena Gehrcke oder auch wie Else Kling oder sonstige Charaktere aus Soaps wie der "Lindenstraße" würde ich nicht unbedingt "skurril" nennen, aber darüber kann man sich wohl streiten ...

    » Unexpected intrusions of beauty. This is what life is. «


    Saul Bellow, (1915-2005 ), U.S. author,
    in Herzog

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