Terry Pratchett & Stephen Baxter - The Long Mars

  • Buchdetails

    Titel: Der Lange Mars


    Band 3 der

    Verlag: Goldmann

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 448

    ISBN: 9783442487462

    Termin: März 2018

  • Bewertung

    3.3 von 5 Sternen bei 6 Bewertungen

    65% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Der Lange Mars"

    Die Unendlichkeit ist erst der Anfang … 2040–45: Das Universum der Langen Erde, dieser unendlichen Abfolge paralleler Welten, ist in Aufruhr: Nach einem gewaltigen Vulkanausbruch auf der ursprünglichen, der Datum-Erde, suchen Flüchtlingswellen die Siedlungen auf den neuen Erden heim. Während die erfahrenen Pioniere Joshua und Sally helfen, wo sie können, meldet sich Sallys Vater Willis Linsay zurück, Erfinder des »Wechslers«, mit dem das Pendeln zwischen den Welten erst möglich wurde. Einst verschwand Willis unter mysteriösen Umständen, jetzt will er seine Tochter mitnehmen auf eine Expedition in die geheimnisvollen Welten des Langen Mars ...
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  • Eigenzitat aus amazon.de:


    In drei Handlungssträngen werden eine Expidition in der Langen Erde, eine andere auf dem Langen Mars und die Entwicklung einer neuen Form von Menschen beschrieben.


    Parallele Welten in denen immer wieder alles Mögliche möglich ist sind nicht unbedingt neu – aber das waren sie ja auch bei den ersten beiden Bänden dieser Reihe nicht. Der Erzählstrang um die Expedition Kauffmans und eine Anhörung am Ende des Buchs zu den neuen Menschen erinnern extrem an Abenteuer der beiden ENTERPRISE-Schiffe unter Kirk und Picard, wobei hier besonders die Folgen „Space Seed“ und „The Measure of Man“ ins Auge springen – ja, die erzählerischen Parallelen sind zum Teil sogar sehr eng (wie zum Beispiel die Auswahl eines Sprechers für eine extreme Position, die seiner Natur absolut widerspricht und der Alkoholkonsum einiger Beteiligter, die stark an Kirk, McCoy und Scotty erinnern). Das wird auch nicht dadurch origineller, dass einige Charaktere ständig Zitate aus alten SF-Filmen oder Satire-Sendungen anbringen.


    Neben diesen Anlehnungen ist der Wunsch Vieles zu zeigen der Vater eines weitgespannten Hand-lungsbogens über die drei Erzählstränge, in denen Orte und Erlebnisse so durchgehechelt werden, dass nur sehr selten Spannung aufkommen kann und jeder Humor sich zwangsläufig in Sprachspielen erschöpfen muss, da für das Erzeugen von Situationskomik – leider überhaupt keine Zeit bleibt. Es fällt mir, als langjähriger Fan Pratchetts, sehr schwer, hier seine Erzählstimme zu finden, außer bei den wenigen Auftritten Lobsangs und einiger Auftritte Joshua Valientés. Und ich bin mir sehr unsicher, ob ich den nächsten Band der Reihe wirklich lesen möchte.

  • schade, das klingt - vorallem im Zusammenhang mit deinen Rezensionen zu den ersten Bänden der Serie - nicht gerade hoffnungsvoll.


    "nicht neu" würde mich nun nicht unbedingt abschrecken, aber deine Beschreibung der Erzählweise verspricht eine Enttäuschung... hm, vielleicht lese ich mal in den Buchhandlung rein... so drei vier Kapitel. Immerhin steht da der Name 'pratchett' drauf.

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