Sharon Bolton - Dead End/ Dead Scared

  • Buchdetails

    Titel: Dead End


    Band 2 der

    Verlag: Goldmann

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 448

    ISBN: 9783442480609

    Termin: April 2014

  • Bewertung

    4.2 von 5 Sternen bei 22 Bewertungen

    83,6% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Dead End"

    Zwanzig Selbstmorde in fünf Jahren. Meist sind es junge Frauen, die sich auf bizarre Art das Leben nehmen. Nicht nur die Polizei vermutet, dass irgendetwas an der ehrwürdigen Universität Cambridge nicht mit rechten Dingen zugeht. Nun soll sich DC Lacey Flint im Auftrag ihres Vorgesetzten Mark Joesbury als verletzlich-depressive Studentin ausgeben und den Lockvogel spielen. Als sie schließlich unter denselben Albträumen leidet, von denen die jungen Frauen in den Tod getrieben wurden, weiß Lacey: Sie ist die Nächste.
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    Du kannst ihn nicht sehen. Du kannst ihn nicht hören. Aber er beobachtet dich – und er kennt deine schlimmsten Ängste …



    Zwanzig Selbstmorde in fünf Jahren. Meist sind es junge Frauen, die sich auf höchst ungewöhnliche Art das Leben nehmen. Zuletzt versuchte die 19-jährige Bryony Carter sich zu verbrennen. Nicht nur die Polizei vermutet, dass irgendetwas an der ehrwürdigen Universität Cambridge nicht mit rechten Dingen zugeht. Auch die Psychiaterin Evi Oliver ist besorgt. Nun soll sich DC Lacey Flint im Auftrag von DI Mark Joesbury als verletzlich-depressive Studentin ausgeben und den Lockvogel spielen. Doch je tiefer sie mit Evi Olivers Unterstützung in die Selbstmordserie eintaucht, desto bedrohlicher wird die Situation für beide Frauen. Als Lacey schließlich unter denselben Albträumen leidet, von denen die jungen Frauen in den Tod getrieben wurden, weiß sie: Sie ist die Nächste.


    Meine Meinung:
    Der zweite Band aus der Reihe mit Lacey Flint. Diesmal ist es kein Serienmörder sondern Selbstmorde - oder doch Mörder? Lest selbst! Jedenfalls ist die Idee schon mal ganz anders als in herkömmlichen Krimis. Dieser zweite Band baut zwar auf der Story des ersten auf, aber hauptsächlich in der Beziehung zu ihrem Vorgesetzten Mark Joes­bu­ry. Es ist jedenfalls nicht nötig, "Dunkle Gebete" unbedingt vorher gelesen zu haben.


    Der Schreibstil ist flüssig, gut zu lesen. Wie im ersten Band gehen vereinzelte Kapitel in die Vergangenheit zurück, z. T. mehr als 20 Jahre. Andere Kapitel werden aus der Sicht von Lacey Flint geschrieben, ander wiederum aus einer Erzählersicht.


    Gleich im ersten Kapitel wird man kurz vor den Schluß der Geschichte geführt. Es wird ein vermeintliches Ende suggeriert, dass es nicht genau so kommt, ist eigentlich dem gewieften Leser schon klar.


    Leider verliert die Figur der Protagonistin viel von den Konturen, die im ersten Band herausgearbeitet wurden. Meiner Meinung ist sie ganz schön blauäugig in diesen Fall gegangen, sie wurde wesentlich schlauer und pfiffiger im ersten Band dargestellt. Auch die Verfolgung der Spuren war für mich hier nicht ganz so schlüssig.


    Das Buch hat inhaltlich einige Lücken, über die meiner Meinung nach sehr oberflächlich hinweggegangen ist. Selbst das Ende ist meiner Meinung z. T. sehr oberflächlich.

    Schade, insgesamt hätte man aus der Story wesentlich mehr machen können. Einige Momente müssten deutlich ausführlicher beschrieben werden, um das Ganze abzurunden. Ich frage mich, ob die Autorin unter Zeitdruck war oder einfach keine mehr Lust hatte.


    Insgesamt ein nettes Buch zum nebenbei lesen, mit einer interessanten Story aber wenig Tiefgang. Warscheinlich werde ich mich auch an den dritten Band heran wagen, nur mal um zu schauen, ob die Autorin ihr Niveau des ersten Bands wieder erreicht. Ich geben dem Werk insgesamt :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: Sterne.

    „Dümmer wird man durchs Bücherlesen jedenfalls nicht“
    Christine Nöstlinger