Cecelia Ahern - Der Ghostwriter / Herman Banks and the Ghost Writer

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Der Ghostwriter

3|26)

Verlag: FISCHER Taschenbuch

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 160

ISBN: 9783596196050

Termin: November 2015

  • Hermann Banks hat im Leben bisher alles erreicht. Sein letzter unerfüllter Wunsch ist es, einen Roman zu schreiben. Für die nötige Inspiration zieht er mit seiner Frau von Amerika nach Südengland, wo er das Haus seines verstorbenen Lieblingsautors gekauft hat. Doch auch dieses kann eine große Schreibblockade nicht verhindern. Erst als Banks das erste Kapitel seiner Geschichte in einer funktionsuntüchtigen Schreibmaschine findet, beginnt der Roman Form anzunehmen. Doch für jedes durch Geisterhand geschriebene Kapitel geschieht etwas Unheimliches im Haus. Wie lange kann Banks diesen Geschehen rechtfertigen.


    "Der Ghostwriter" ist eine 160 Seiten starke Novelle von Cecelia Ahern, die von ihren bisherigen Büchern abweicht. Der Schreibstil ist flüssig und die Autorin beschreibt alles detailliert und anschaulich. Inhaltlich bietet die Geschichte jedoch kaum die typischen Ahern-Gefühle und driftet eher ins Mystische / Übernatürliche. Leider konnte mich Ahern damit nicht überzeugen.


    Die Protagonisten und die Nebenfiguren bleiben zu blass und kein Charakter konnte meine Sympathien gewinnen. Trotz der Kürze der Geschichte gibt es Nebenstränge, die meiner Meinung nach nicht zum Vorantreiben der Handlung dienen. Die scheinbar von Geisterhand eingebauten Kapitel bieten etwas Potential, aber beide Geschichten werden am Ende nicht gekonnt zusammengeführt. Außerdem kommt mir die Handlung sehr bekannt vor, bietet nichts Neues und war absolut vorhersehbar.


    Fazit: Eine Novelle, die vielleicht gut verkauft werden wird, da sie von einer Bestsellerautorin geschrieben wurde. Inhaltlich bietet sie jedoch nichts und vermag somit auch nicht zu überzeugen. Lieber empfehle ich eins der ersten veröffentlichten Werke der Autorin. 2/5 Sterne.


    * Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
    * Originaltitel: Herman Banks and The Ghost Writer
    * :bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Zitat von ClaudiasBuecherregal

    Ahern, Cecelia - Der Ghostwriter


    :!: Ich habe leider wieder einmal die Überschrift deines Beitrages editieren müssen! Schon mehrfach haben wir im Forum darauf hingewiesen, dass zuerst der Vorname des Autors/ Autorin gehört (darum heisst er auch so) und dann der Nachname. :idea:
    Es wäre nett und für uns hilfreich, da weniger Arbeitsaufwand, wenn du dies in Zukunft berücksichtigen würdest... :wink:

  • Der Ghostwriter von Cecelia Ahern
    160 Seiten- Krüger
    ISBN: 3-8105-0154-9
    Originaltitel:Herman Banks and The Ghost WriterMeine
    Empfehlung:"Der Ghostwriter" von Cecelia Ahern ist ein etwas anderes Buch, der Bestsellerautorin. Ahern´s erste Novelle kann man durchaus gelungen nennen. Durch interessante und mysteriöse Charaktere wird die Novelle lebendig und fesselnd."Der Ghostwriter" handelt von Herman Banks, einem gut gestellten Geschäftsmann. Er hat alles, was er sich wünscht, doch seinen größten Wunsch konnte sich der Geschäftsmann bisher noch nicht erfüllen. Herman liebt das Lesen und durch diese Leidenschaft wurde sein Wunsch, einen perfekten Roman zu schreiben immer größer.Als das Haus von Hermans verstorbenem Lieblingsautor zum Verkauf angeboten wird, sieht er seine Chance und kauft dieses. Denn das Haus von Gregory Burns scheint Herman der richtige Ort zu sein, um seinen perfekten Roman zu schreiben, ganz nach seinem Vorbild.Außerdem erhofft er sich, das Verhältnis zu seiner Frau wieder zu verbessern, da diese vor kurzer Zeit eine Affäre hatte von der er nun weis. Er liebt seine Frau sehr und will weiterhin mit ihr zusammen leben, kann ihr jedoch noch nicht verzeihen.Also zieht er mit seiner Frau in das alte Haus und Herman versucht seinen Roman zu verfassen. In der ersten Zeit bringt Herman nicht einen Satz aufs Papier. Er sitzt Tag für Tag in dem alten Schreibzimmer von Gregory Burns und versinkt in seinen Gedanken. Seiner Frau verheimlicht er dies jedoch. Auch in dem neuen Haus kommen sich Herman und seine Ehefrau nicht wieder näher und sie Fragt sich was Herman den ganzen Tag macht, da sie noch nichts von ihm lesen konnte. Doch dann passieren dort merkwürdige Dinge. Gegenstände verschwinden und geschriebene Seiten tauchen auf..."Neben der 1930er Underwood-Maschine lag ein kleiner Stapel getippter Seiten. Herman nahm die ersten in die Hand und las."Die Novelle hat etwas Mysteriöses. Durch die schöne Ausdrucksweise Ahern´s lädt die Novelle zum Weiterlesen ein. Durch die verschiedenen Handlungsstränge bzw. die Nebenfiguren und deren Einwirkungen auf die Geschichte wird Spannung aufgebaut. Der Schreibstil ist flüssig und schön zu lesen. Es wird alles sehr anschaulich und detailliert beschrieben.Mich hat die Geschichte schon fasziniert,weil jemand versucht einen perfekten Roman zu schreiben. Manche Figuren wurden etwas sonderbar und rätselhaft beschrieben, sodass man sich beim Lesen Gedanken gemacht hat, was diese wohl noch mit dem Verlauf zutun haben mögen. Jedoch wurden in dieser Hinsicht meine Erwartungen nicht erfüllt. Details die beschrieben wurden und von denen ich gedacht habe sie könnten noch Einfluss auf den Verlauf der Geschichte haben wurden nicht noch mal aufgegriffen.Dennoch war das Ende für mich typisch und gelungen für eine Novelle, denn es regt den Leser zum Nachdenken an.Alles in allem wie oben schon erwähnt, ein rundum gelungenes Buch. Was nur zu empfehlen ist. Jedoch wegen der Kürze eher ein Buch für zwischen durch.


    ©minicaspis- Bücherwelt

  • Es ist, als hätte Cecelia Ahern in einem Augenblick des Wahnsinns eine Novelle produziert, die vage an Stephen Kings "The Shining" erinnert, dem Leser damit aber auf die Nerven geht stattt gruselt und schon gar nicht fesselt. In dieser Geschichte maßt sich an wahrhaftig unsympathischer Kerl an, einen vollkommenen Roman schreiben zu wollen, und hat Starallüren, als wäre er bereits das kreative schöpferische Genie, das er sein will. Er ist paranoid und hässlich zu seiner jungen Frau, und da außer den beiden gemäß einer Novelle nur wenige Charaktere vorkommen, die recht blass bleiben, fühlt es sich an, als würde man einen halben Tag in Gesellschaft einer unausstehlichen Person verbringen. [-( Der Ghostwriter hat mich nicht neugierig gemacht, ebenso wenig wie der Rest der Geschichte, der keinen bleibenden Eindruck hinterließ. Ich war froh, als die Geschichte ausgelesen war. Bitte, Cecelia Ahern, bleiben Sie doch lieber bei Ihren gefühlvollen Romanen, die ans Herz gehen, und bleiben Sie fern von unsympathischen Protagonisten.


    :bewertung1von5::bewertungHalb:

    "Werter Herr, die Tatsache, dass ein Buch in einer öffentlichen Bibliothek zugänglich ist, tröstet mich keineswegs. Wäre es nicht der Gesetze wegen, ich würde sie stehlen. Wäre es nicht meiner Börse wegen, ich würde sie kaufen."
    --Harold Laski

  • Herman Banks bezieht mit seiner Frau ein abgelegenes Anwesen in einer entfernten, sehr kleinen Stadt. Er möchte sich seinen Lebenstraum erfüllen und im Haus seines verstorbenen Lieblingsautors ein eigenes Buch schreiben. Die Maklerin scheint dem Haus nicht hundertprozentig wohlgesonnen zu sein und zu Beginn macht sich bei Herman auch eine gewaltige Schreibblockade breit. Die Stimmung zwischen den Eheleuten ist derzeit auch nicht die Beste. Das Blatt scheint sich zu wenden, als das erste Kapitel eines neuen Buches in einer der alten Schreibmaschinen gefunden wird. Hat Herman diese in der Nacht verfasst und schon wieder vergessen? Je mehr Kapitel entstehen, um so mehr Dinge verschwinden aus dem Haus. Mysteriöser könnte es nicht werden. Und wo soll das alles enden?Es handelt sich bei diesem Buch um eine Novelle, die leider viel zu kurz ist. Die Personen sind gut durchdacht und die Handlung spannend geschrieben. Dennoch lese ich von Cecelia Ahern lieber ihre Romane. Auch hätte es für meinen Geschmack noch ein wenig “gruseliger” sein können. Nicht im Sinne von Grusel aus Horrorfilmen. Aber das Geschehen ist ja schon sehr eigenartig und es hätte noch atmosphärischer geschrieben sein können. Dennoch habe ich auch dieses Buch wieder sehr gerne gelesen, Cecelia Ahern versteht es einfach zu schreiben.

  • Herman Banks erbte schon als Kind von einer reichen alten Tante sechstausend Dollar. Genau wie seine Geschwister, Cousins und Cousinen. Sobald er volljährig war, investierte er sein Geld gewinnbringend und wurde ein reicher Mann. Er heiratet eine jüngere Frau, die ihn eines Tages betrog. Sie fühlte sich von ihm kaum wahrgenommen, immer hatte er nur die Arbeit im Kopf.
    Seine Leidenschaft für Bücher wurde in seiner Jugendzeit durch einen Tramper geweckt. Der hatte einen Sommer bei ihnen gearbeitet. Eines Tages überraschte er ihn beim Lesen. Er ließ sich gar nicht stören und als er endlich seinen Blick hob und auf Herman richtete, war es, als wenn er in einer anderen Welt wäre. Das Buch hieß Früchte des Zorns. Herman hat es gleich dreimal hintereinander gelesen. Auf Flohmärkten und in Secondhandläden besorgte er sich Bücher und irgendwann merkte er: Er liebt das Lesen, seine Sehnsucht aber war das Schreiben.
    Er wurde schon öfter angesprochen, seine Autobiografie von einem Ghostwriter schreiben zu lassen. Das lehnte er ab. Wenn überhaupt, würde er über sein Leben schreiben. Aber dann sollte es ein Klassiker werden.
    Doch woher die Zeit dafür nehmen? Und die Angst, sich in der Literaturwelt zu blamieren. Nein, wenn, dann müsste es in aller Stille vor sich gehen.


    Und wo könnte man besser schreiben, als im Hause eines Schriftstellers. Herman hat sich in England das Haus von Gregory Burns gekauft.


    Er richtete sich in dessen ehemaligem Arbeitszimmer ein und… damit hatte es sich. Zum Schreiben kam er einfach nicht. Er saß nur tgelang am Schreibtisch. Wusch sich nicht mehr, kleidete sich nicht mehr an, verließ das Haus nicht mehr. Nach einem Streit mit seiner Frau hatte er plötzlich eine Idee, die er am nächsten Tag aufschreiben wollte.


    Doch welch eine Überraschung, als tags darauf ein paar fertig geschriebene Seiten auf seinem Schreibtisch lagen. Und so ging es weiter: Tagsüber malte er sich die Geschichte aus und des nachts schrieb sie jemand auf.


    Aber das sollte seinen Preis haben.


    Diese Geschichte scheint eine etwas andere zu sein, als Cecelia Ahern sie ansonsten schreibt. Und ehrlich gesagt, bin ich damit nicht warm geworden. Was schon etwas heißen will, ist es doch ein Buch über Bücher. Zu Beginn gefiel es mir sehr gut: Ein altes Haus, auch noch das eines Schriftstellers, in das ein Mann einzieht, der selbst schreiben möchte. Es ist auch ein leichter Spannungsbogen vorhanden, der mich wissen lassen wollte, wie es sich weiter entwickelt.


    Dann plötzlich ist das Buch nach einem Showdown zu Ende und lässt mich total ratlos zurück. Es gibt kein Happy End, was auch nicht nötig ist. Aber ich habe absolut keine Vorstellung, was da geschehen ist, was für ein Sinn dahinter steckt.


    Noch nie habe ich ein Buch so unbefriedigend zugeklappt.

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