Colleen Hoover - Weil ich Will liebe / Point of Retreat

  • Kurzmeinung

    Enigmae
    leider gar nicht überzeugend: an vielen Stellen unglaubwürdig und Will tritt als sehr toxische, egozentr. Person auf
  • Kurzmeinung

    Shellybiss
    Band 2 beendet und es ist definitiv ein Highlight 😍
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  • Über die Autorin:
    Colleen Hoover lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Texas. Ihren Erstling ›Weil ich Layken liebe‹ veröffentlichte sie zunächst als E-Book und stand damit sofort auf der New York Times-Bestsellerliste. Mittlerweile hat sie weitere Romane geschrieben, die allesamt eine große Fangemeinde haben und zu internationalen Bestsellern wurden.


    Kurzbeschreibung:
    Es ist jetzt über ein Jahr her, dass Will Layken zum ersten Mal begegnet ist. Und ihre Liebe scheint täglich stärker zu werden. Doch als Will im neuen Studienjahr auf seine Ex-Freundin Vaughn trifft, beschließt er, Layken nichts davon zu erzählen. Ein fataler Fehler, denn als Layken die beiden zufällig sieht, missversteht sie die Situation.


    Meine Meinung
    Endlich geht es mit Will und Layken weiter.


    Was ich schon mal sehr positiv fand, das die Bücher recht schnell hintereinander auf den Markt kamen, nicht wie bei anderen Autoren wo man gut und gerne mal 1-2 Jahre darauf warten muss die Fortsetzung endlich in den Händen halten zu können!


    Endlich sind die beiden ein richtiges Paar, ohne sich verstecken zu müssen. Es könnte eigentlich nicht besser für die beiden derzeit laufen. Beide gehen zur Uni, geniessen Ihre Liebe und kümmern sich rührend um Ihre Brüder. Alle 4 verstehen sich blendend und geniessen Ihr gemeinsames Leben, was Sie trotz allen Schicksalsschlägen in den vergangen Jahren wunderbar und harmonisch meistern.


    Bis auf einmal Will´s Exfreundin Vaughn wieder auftaucht und das Layken auf eine Art und Weise erfahren muss, die auf sehr viele (falsche?!) Rückschlüsse schliessen lässt. Noch dazu fühlt sich sich von Will hintergangen, da er Ihr nicht sofort gesagt hat, dass er seine Exfreundin getroffen hat.
    Und plötzlich fällt Ihre wunderbar aufgebaute, gemeinsame Welt ineinander und Layken ist sich nicht mehr so sicher ob das wirklich alles so wunderbar ist wie Sie es immer gehofft hatte.


    Ich muss sagen, zu einem gewissen Grad hab ich Sie verstanden! Ich habe mit Ihr gefühlt und gelitten, aber irgendwann fand ich es einfach zuviel. Natürlich, Sie hat einiges in Ihrem Leben schon mitmachen müssen, aber ich muss sagen, da ging Sie mir phasenweise wirklich ein bißchen auf die Nerven und ich hatte schon Angst wie das restliche Buch verlaufen wird.


    Der 2. Teil hat mich dann erst mal geschockt um ehrlich zu sein


    dieser Teil hatte es wirklich in sich! Auch wenn ich hier wieder dachte : den beiden passiert wirklich alles! Der Tod von beiden Elternteilen, auf ein mal allein mit dem jüngeren Bruder und dann auch noch das …


    Deshalb tue ich mir auch ein wenig schwer dieses Buch zu bewerten. Der erste Teil hat mich damals von Anfang bis zum Ende begeistert und mitgerissen. Die Liebe zwischen den beiden die immer spürbar war, doch nicht ausgelebt werden konnte. Die Schicksalsschläge, die zwar auch im ersten Teil schon heftig waren, aber irgendwie in die Kategorie "Das Leben kann ein A*** sein" gepasst hat. Alles in allem ein wunderbares, gefühlvolles Buch.
    In diesem Teil fand ich das alles irgendwie ein wenig zuviel, was ich schade fand, denn ich habe mich wirklich auf das Buch und die weitergehende Geschichte gefreut! Aber all die Themen die hier drin vorkamen, wurden zu sehr ausgedehnt, so das es für mich, nicht mehr so glaubwürdig rüber kam.


    Das Ende war auf der einen Seite fast klar, auf der anderen Seite hing man erst mal in der Luft, da man ja nicht wusste wie es wirklich rund um Layken ausgehen wird.


    Was ich sehr schön fand das Eddie und Gavin wieder vorkamen, obwohl ich mir von den beiden doch noch ein wenig mehr gewünscht hätte.


    Alles in allem war es ein gutes Buch, aber mich persönlich konnte es leider nicht mehr ganz so überzeugend wie es damals der erste Teil geschafft hat!


    Trotz allem hoffe ich das die Autorin irgendwann mal wieder ein Buch auf den Markt bringen wird, was ich mir dann mit Sicherheit wieder anschaffen werde.


    Deshalb gibt es von mir gut gemeinte :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: - aber mein Zuckerstück war es leider nicht :wink:

    Es geht uns mit Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber nur wenige erwählen wir zu unseren Freunden.

  • Danke für deine aufschlussreiche und ausführliche Rezi, Nelly. :friends: Im Jugendbuchthread hat man ja schon heraushören können, daß dich dieser zweite Teil nicht so sehr packen wird, wie der 1.
    Daher bin ich gerade erleichtert zu lesen, daß es am Ende immerhin zu 4 Sternchen gereicht hat. Ich denke, nach der großen LR werde ich mir selber mal ein Bild von dieser Geschichte machen. :)

    "Neue Bücher rochen nach Druckerschwärze, nach Leim, nach Erwartungen. Alte Bücher dufteten nach Abenteuern, ihren eigenen und jenen, von denen sie erzählten. Und gute Bücher verströmten ein Aroma, in dem das alles steckte, und dazu noch ein Hauch von Magie."
    Kai Meyer


  • Ach, eine Frage hätte ich aber noch, Nelly. Wie sieht es denn in diesem Teil mit diesem "Poetry Slam" aus? Werden wir wieder mit tollen Gedichten verwöhnt? Gerade das war im ersten Teil unter anderem so besonders. :love:

    "Neue Bücher rochen nach Druckerschwärze, nach Leim, nach Erwartungen. Alte Bücher dufteten nach Abenteuern, ihren eigenen und jenen, von denen sie erzählten. Und gute Bücher verströmten ein Aroma, in dem das alles steckte, und dazu noch ein Hauch von Magie."
    Kai Meyer


  • Obwohl die 4 Sterne auch nur sind, weil mich die Personen im ersten Band so begeistert haben das ich Sie schon ins Herz geschlossen hatte.
    Wäre es jetzt kein Nachfolgeband gewesen, weiss ich nicht ob es wirklich 4 Sterne bekommen hätte.


    Ja Gedichte kommen auch vor, wenn nicht mehr so in Vordergrund wie im 1. Teil.
    Aber wenn diese dann vorkamen, gingen sie auch hier wieder unter die Haut :love:

    Es geht uns mit Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber nur wenige erwählen wir zu unseren Freunden.

  • Viel zu schnell war die Geschichte von Will und Lake für mich vorbei. Ich habe mich wieder so wohl bei ihnen gefühlt wie bei Weil ich Layken liebe.


    Auch Weil ich Will liebe ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Am Anfang hatte ich ein bisschen das Gefühl, dass es ins kitschige abrutscht. Aber dem war nicht lange so. Es ist gefühlvoll und emotional mit einem Schuss Dramatik.


    Genau wie in Teil 1 spielt auch der Poetry Slam eine wichtige Rolle. Zwar gibt es nicht ganz so viele Auftritte wie in Teil 1, dafür ist das, was vorgetragen wird, umso wertvoller. Die Texte selbst haben mir sehr gut gefallen. Bei den Texten „Weil du du bist“ und „Zuckerstück und Saurebad“ hatte ich sogar ein bisschen feuchte Augen.


    Ich fand es wunderbar wie Colleen Hoover die neuen Charaktere eingearbeitet hat. Wobei ich sagen muss, dass mir nicht alle gefallen haben. Vaughn, zum Beispiel, hätte ich am liebten ein Fernbusticket gekauft.
    Kiersten ist eine Klasse für sich. Es gibt viele Gründe, warum dies ein wunderbares Buch ist. Sie ist ein Grund davon. Manchmal hätte ich sie am liebsten einfach in den Arm genommen.
    Will, Lake, Kel, Caulder, Gavin und Eddie kannte ich ja schon aus dem Teil 1. Sie haben sich nicht verändert und sind nach wie vor sympathisch.


    Julia hat mir gefehlt und ich denke, nicht nur mir. Ihre Idee mit den Sternen fand ich richtig gut und hatte dadurch irgendwie da Gefühl, dass sie trotzdem da ist. Die Ratschläge spiegeln zum einen ihren Humor wieder, zum andere sind sie auch hilfreich, nicht nur für Will und Lake. Ich selbst habe mir sie zum Teil rausgeschrieben.


    Aufgeteilt ist Weil ich Will liebe in zwei Teile bei 18 Kapiteln. Erzählt wird die Geschichte von Will. Vor jedem Kapitel findet sich noch ein Tagebucheintrag von Will inklusive Datumsangabe wieder. Durch Wills Erzählung erfährt man ja schon viel, was in ihm vorgeht. Aber durch diese Tagebucheinträge hatte ich das Gefühl, in sein Herz sehen zu können.


    Weil ich Will liebe, bisher mein diesjähriges Jahreshighlight, bekommt von mir verdiente :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: + :love:

  • Ich fand dieses Buch eine gelungene Fortsetzung.
    Es war schön, dass die Geschichte nun aus Wills Sicht weitererzählt wurde und auch neue Figuren dazu kamen. Nur Julia hat wirklich gefehlt. Zwar wurde das durch die Sterne etwas gemildert, aber ich fand sie so warmherzig und sie hat tolle Tipps gegeben.
    Die vier haben natürlich schon sehr viele Schicksalsschläge erlebt und manchmal habe ich mich gefragt, ob das nun nicht etwas zu viel des Guten ist.


    Außerdem fand ich Laykens Reaktion teilweise etwas übertrieben. Ich konnte zwar verstehen, dass sie verletzt war, aber sie hat es Will wirklich schwer gemacht.
    Trotzdem habe ich das Buch genauso schnell verschlungen und es hätte ruhig auch hier wieder weiter gehen können. Das Ende kam wieder viel zu schnell :lol:
    Die Gedichte waren wieder super schön, obwohl mir die im ersten Band noch besser gefallen haben.


    Ich vergebe hier :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:


    Die Welt ist wie ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.


    :tanzensolo:


    Gelesen 2016 : 9
    Gelesen 2015 : 44
    Gelesen 2014 : 78

  • Inhalt:
    Es ist jetzt über ein Jahr her, dass Will Layken zum ersten Mal begegnet ist. Und ihre Liebe scheint täglich stärker zu werden. Doch als Will im neuen Studienjahr auf seine Ex-Freundin Vaughn trifft, beschließt er, Layken nichts davon zu erzählen. Ein fataler Fehler, denn als Layken die beiden zufällig sieht, missversteht sie die Situation.


    Rezension:
    Vor über einem Jahr sind sich Layken und Will zum ersten Mal begegnet und nachdem sie die vielen Hindernisse, die das Leben ihnen in den Weg gestellt hat überwunden haben, sind die beiden endlich glücklich. Wäre da nicht die Vergangenheit, die Will plötzlich einholt.


    Von "Weil ich Layken liebe" war ich im letzten Jahr restlos begeistert. Es gab viele liebenswerte Charaktere und eine spannende Handlung. Colleen Hoover konnte mich mit ihrer Geschichte einfach mitreißen und ich war emotional tief gerührt. Das alles habe ich in "Weil ich Will liebe" vermisst.


    In diesem Buch ist Will der erzählende Protagonist und während er mir in "Weil ich Layken liebe" total sympathisch war, fragte ich mich in "Weil ich Will liebe" wo dieser charmante Typ von nebenan geblieben ist. Es gibt keine Seite, auf der nicht mindestens ein Mal steht wie sehr Will Layken liebt oder wie umwerfend er sie findet. Anfangs hat es mich ja sehr gefreut, dass die beiden trotz der schweren Schicksalsschläge so glücklich miteinander sind, aber schon nach kurzer Zeit gingen mir diese ständigen Liebesbekundungen wirklich auf die Nerven.


    Auch von Laykens Entwicklung war ich wenig begeistert. Genau wie Will war sie war mir im ersten Band sehr sympathisch, aber auch sie verliert einiges an ihrem Charme, denn als es zwischen Will und Layken das erste Mal kriselt, verhält sie sich wie ein kleines Kind und lässt den armen Will nicht mal zu Wort kommen. Auch wenn der nicht mal wirklich mitbekommt, dass er die Beziehung vor die Wand gefahren hat..


    Denn als Will an seinem ersten Tag im neuem Semester seine ehemals große Liebe Vaughn wiedertrifft, die einzige Frau mit der er je geschlafen hat und die ihm nach dem Tod seiner Eltern das Herz gebrochen hat, verschweigt er Layken die Tatsache, dass er seine Ex-Freundin dreimal die Woche sieht. Aber damit nicht genug! Vaughn will Will auch noch zurückgewinnen, was dazu führt, dass die Beziehung von Layken und Will plötzlich vor dem Ende steht.


    Ich mag Liebesdreiecke überhaupt nicht und es war von Anfang an klar, dass Will absolut nicht an Vaughn interessiert ist, aber ich fand es sehr schade, dass diese kleine Geschichte mit Vaughn nicht weitergeführt wurde. Diese beteuert zwar, dass es der größte Fehler ihres Lebens war mit Will Schluss zu machen, aber als die Chance kommt mit einem anderen ihrer Ex-Freunde wieder zusammenzukommen, nutzt sie diese Chance und weg ist sie. Ich habe mich gefragt warum Colleen Hoover Vaughn wieder auf die Bildfläche hat treten lassen, wenn sie die Geschichte sowieso nicht durchzieht? Klar hat Vaughn mit ihren Auftauchen ja einiges zwischen Layken und Will zerstört, aber ehrlich gesagt war genau das total übertrieben.


    Meine letzte Hoffnung habe ich an die Nebencharaktere geheftet. Und diese konnten mich dann nicht vollkommen enttäuschen. Sowohl Gavin als auch Eddie tauchen wieder auf, aber ich fand es sehr schade, dass die beiden nicht mehr im Mittelpunkt gestanden haben, denn auch in ihrem Leben passiert so einiges, dass viel interessanter war, als die Geschichte um Will und Lake. Aber das wurde natürlich nicht verfolgt.
    Mein Highlight war jedoch Kiersten, die neue beste Freundin von Caulder und Kel, den jüngeren Brüdern von Will und Layken. Sie ist zwar erst elf Jahre alt, benimmt sich aber viel älter und lockert die Geschichte mit ihrem einzigartigen Benehmen einfach auf.


    Fazit:
    Ich bin absolut enttäuscht von dem Buch. Nachdem ich bei "Weil ich Layken liebe" einfach nicht mit dem Schwärmen aufhören konnte, finde ich bei "Weil ich Will liebe" immer mehr Gründe warum mir das Buch nicht gefallen hat. Wüsste ich es nicht besser, würde ich annehmen, dass die Bücher gar nicht zusammengehören.
    :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Nun habe auch ich den zweiten Band beendet und teilweise fand ich ihn ziemlich unterhaltsam. Im Vergleich zum ersten Band würde ich ihn allerdings schwächer einstufen.


    Kiersten habe ich von der ganzen Truppe am meisten gemocht. Sie hat es einfach geschafft, mich zum Nicken/Schnauben/Lachen zu bringen und zwischen all den anderen hervorzustechen. Sie war wirklich erfrischend und ich fand es überhaupt nicht schlimm, dass sie ein wenig erwachsener geredet hat, als man es von Elfjährigen normalerweise gewohnt ist.


    Was ich dagegen wenig erwachsen fand, war das Verhalten von Lake. Sie ging mir damit schon im ersten Band auf die Nerven ( :arrow: da hatte ich kritisiert, dass sie keine Rücksicht auf Will nimmt), aber ich habe nicht gedacht, dass es sich mit zunehmendem Alter noch steigern lässt. Sie hat es Will nicht einfach nur schwer gemacht, sie hat ihn wortwörtlich gequält, indem sie sich die erste Zeit nach dem ausgebrochenen Streit nie auf Gespräche eingelassen hat. Auch unterbricht sie ihn andauernd, sodass er überhaupt keine Chance hat, sich mitzuteilen. Wenn sie eine glückliche Beziehung möchte, sollte sie den Dorn nicht im Auge des Partners suchen, sondern mal über ihr Verhalten nachdenken. Als sie das Thema einmal ernsthaft und sachlich angegangen ist und den Grund für ihre Position dargelegt hat, konnte ich es auch nachvollziehen. Ihre Hysterieanfälle treiben mich manchmal einfach in den Wahnsinn.


    An Will habe ich eigentlich so gut wie nichts auszusetzen. Ich fand es süß von ihm, wie er um Lake gekämpft hat und hatte Mitgefühl, als sie ihn so ausgeschlossen hat. Was mir allerdings schleierhaft ist (und lustigerweise von Wills Angehörigen auch kritisiert wurde - endlich mal Nebencharaktere, die das aussprechen, was ich denke :thumleft: ): Muss er Lake die ganze Zeit dermaßen befummeln? Ich finde, das muss überhaupt nicht sein. Seine Liebe kann man auch mit anderen Mitteln zeigen, wie Will es mit seinem Slam-Poetry-Text bewiesen hat (der übrigens richtig schön ist :love: ). Aber nach diesem Ende wird sich das Befummeln im letzten Band wahrscheinlich noch steigern, wenn es überhaupt möglich ist. :roll:


    Was ich schade fand, war die Vernachlässigung von Eddie und Gavin. Sie hatten durchaus auch ihre Probleme, die eigentlich wichtiger waren als Wills und Lakes Beziehungskrise. Das Thema hätte man nicht auf diese Weise unter den Teppich kehren dürfen. Es scheint fast so, als würde Hoover einfach alle möglichen Schicksalsschläge in ihren Romanen abhandeln wollen (jetzt stelle ich sie mir gerade mit einer Liste vor, auf der sie alle Varianten abhackt :mrgreen: ). Ich finde, dass es nicht okay ist. Wenn man sich schon einem oder mehreren ernsten Themen widmet, dann muss man sie auch richtig behandeln.


    Sehr niedlich fand ich die Rolle der Kinder und wie sie mit integriert wurden. Das hat Hoover bereits im ersten Band schön hinbekommen, aber auch hier kam ich aus dem Lächeln nicht mehr heraus. Man merkt auch, dass sie erwachsener werden, das fand ich toll.


    Am Ende der Geschichte ist mir insgesamt viel zu viel passiert und ist m.E. zu sehr ins Kitschige abgerutscht. Ich fühlte mich ehrlich gesagt wie in einem schlechten Film mit Drama ohne Ende.


    Da bin ich ja mal gespannt, was auf den Leser im nächsten Band zukommt (hängt davon ab, wie kreativ Hoover mit der Zusammenstellung der Folterliste war :-, ). Für diesen Band vergebe ich :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: und denke, dass diejenigen Leser damit klarkommen, die Nerven aus Stahl haben und sich nicht an Kitsch, Drama und noch mehr Drama stören. Wobei ich das Buch, wie gesagt, zum Teil auch genossen habe. Die genannten Kritikpunkte haben mir jedoch den anderen Teil verdorben.

    :jocolor: Verschwundene Reiche: Die Geschichte des vergessenen Europa // Norman Davies (Projekt)



    You cannot open a book without learning something. - Konfuzius

  • Ich verzichte auf die Inhaltsangabe,die gab es ja schon :wink: .Hier meine Meinung:


    Ich war von "Weil ich Layken liebe" total begeistert und angetan-so emotional war die Geschichte !!


    Umso mehr habe ich mich auf die Fortsetzung gefreut und war enttäuscht...
    Die Protagonisten haben mir wieder gefallen.Alle waren sympathisch .
    Und auch der Schreibstil war im Großen und Ganzen wieder gut-ich habe die Geschichte flüssig und schnell "runtergelesen",aber genau da lag das Problem,denn diesmal wurde ich nicht mitgerissen,auch nicht begeistert und emotional berührt.
    Ich weiß nicht,woran das lag.Vielleicht war die Geschichte diesmal doch "zu sehr" Jugendbuch und ich konnte mich nicht mehr in die Probleme zurückversetzen...Tatsächlich war ich im ersten Teil manchmal schon fast genervt von Layken und Will.Kurzzeitig habe ich darüber nachgedacht,das Buch abzubrechen,aber dann habe ich mich doch durchgebissen,weil ich wissen wollte,wie die Geschichte endet


    Vielleicht hätte es Colleen Hoover einfach bei Teil 1 belassen sollen-oder ich hätte Teil zwei einfach nicht lesen dürfen :wink:


    Ich vergebe :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • "Weil ich Will liebe" hat mir nicht so gut gefallen wie der erste Band. Die Charaktere waren mir nach wie vor sympathisch und es war auch hier leicht, mit ihnen mitzufühlen, aber mir ist es schwerer gefallen, sie wirklich zu verstehen. Im ersten Band hatte mir gefallen, dass beide Fehler machen und sich auch mal falsch verhalten, aber hier treffen sie Entscheidungen, die für mich unverständlich waren und reagierten teilweise einfach nur über. Natürlich sind beide noch jung und es ist normal, dass sie nicht immer wissen, wie sie sich verhalten sollen, aber die Missverständnisse hätten sehr leicht vermieden werden können und das war ein bisschen frustrierend. Zudem fand ich, dass es auch in diesem Band etwas zu viel Drama gab, doch Hoover hat die Emotionen der Figuren, die aus den Ereignissen hervorgingen, wieder sehr echt dargestellt, sodass ich trotzdem mit ihnen mitgelitten habe. Das Buch konnte mich berühren, selbst wenn ich mit dem Verlauf der Handlung nicht immer hundertprozentig glücklich war.


    Von dieser Kritik abgesehen ist "Weil ich Will liebe" eine gelungene Fortsetzung und die Geschichte ist trotzdem auf jeden Fall gut. Die weitere Entwicklung der Beziehung von Layken und Will fand ich überzeugend, es gab wieder einige tolle Momente zwischen ihnen und es war schön zu sehen, wie sie mit ihrer Situation umgehen und dass alle zusammen gewachsen sind. Dass dieser Band nun aus der anderen Sichtweise erzählt wird, fand ich ebenfalls interessant, da man so einen besseren Einblick in Wills Gedanken- und Gefühlswelt bekommen hat und deshalb verstehen kann, wieso er Entscheidungen trifft, die nicht besonders gut zu sein scheinen. Man konnte die ganze Zeit sehen, wie sehr er Lake liebt und das war definitiv ein Plus, ebenso wie die Gedichte, die in diesem Band erneut eine Rolle spielten.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Carpe Diem.
    :study: Ulrike Schweikert - Pyras

    2022 gelesen: 78 Bücher | gehört: 7 Bücher

  • Es ist ein Jahr her, dass Will und Layken sich zum ersten Mal begegnet sind und das sie sich auf anhieb ineinander verliebten. Nun scheint alles perfekt zu sein mit ihrer kleinen "Familie". Doch Will trifft in seinem neuen Studienjahr seine Ex-Freundin Vaughn wieder. Doch entscheidet sich Will Layken nichts zu erzählen... Ein fataler Fehler.... Denn sieht sie ihn mit Vaugh und versteht die Situation total falsch und so bricht alles zusammen , was sie sich aufgebaut haben.

    Und kaum scheint das eine Problem gelöst zu sein,kommt das nächste um die Ecke...




    Das Buch wird in der Sicht von Will geschrieben und ist genauso gut wie der erste Teil, denn hier kann man sich in Will hineinversetzen und auch ihn besser kennenlernen und verstehen.

    Ich habe das Buch komplett verschlungen innerhalb eines Tages und kann es nur weiter empfehlen, für alle die Liebesbücher mögen mit viel Drama. Auch wenn in dem Buch manchmal etwas übertrieben wird den Situationen, ist es trotzdem klasse.

    Ich persönlich habe mit dem ersten Teil zwei neue Lieblinsbücher dazugewonnen und freue mich schon auf den dritten TeilO:-):love:

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