Tanja Bruske- Leuchte

  • Buchdetails

    Titel: Leuchte


    Verlag: mainbook

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 280

    ISBN: 9783944124032

    Termin: September 2013

  • Bewertung

    4.3 von 5 Sternen bei 3 Bewertungen

  • Inhaltsangabe zu "Leuchte"

    Nach einem Autounfall stolpert die Studentin Lisa im nächtlichen Marköbler Wald über eine Frauenleiche und landet unsanft in einem Brunnenschacht. Sie erwacht im Hause des attraktiven Arztes Jonas Faust – und im Marköbel des Jahres 1792. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, was geschehen ist: Wie ist es zu der unfreiwilligen Zeitreise gekommen? Wer hat die junge Jüdin Katharina Katz ermordet? Des Rätsels Lösung scheint in der Legende um die geheimnisvolle Marköbler Leuchte zu liegen. Auch Faust, dem Lisa fortan als Magd dient, scheint einiges zu verbergen zu haben. Zudem wird dem mutmaßlichen Mörder der Prozess unter Androhung der Folter gemacht und die französischen Soldaten fallen über das Kinzigtal her - die Stunde des tapferen Schultheißen Johannes Mörschel rückt immer näher. Lisa verfolgt staunend die historischen Ereignisse, doch wird sich wirklich alles so entwickeln, wie sie es aus den Geschichtsbüchern zu kennen glaubt?
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  • Kurzbeschreibung: Ein Leuchten im Nebel. Ein totes Mädchen im Wald. Eine Marköbler Legende, die es seit Urzeiten gibt. Nach einem
    Autounfall stolpert die Studentin Lisa im nächtlichen Marköbler Wald über eine Frauenleiche und landet unsanft in einem Brunnenschacht. Sie erwacht im Hause des attraktiven Arztes Jonas Faust und im Marköbel des Jahres 1792. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, was geschehen ist: Wie ist es zu der unfreiwilligen Zeitreise gekommen? Wer hat die junge Jüdin Katharina Katz ermordet? Des Rätsels Lösung scheint in der Legende um die geheimnisvolle Marköbler Leuchte zu liegen. Auch Faust, dem Lisa fortan als Magd dient, scheint einiges zu verbergen zu haben. Zudem wird dem mutmaßlichen Mörder der Prozess unter Androhung der Folter gemacht und die französischen Soldaten fallen über das Kinzigtal her - die Stunde des tapferen Schultheißen Johannes Mörschel rückt immer näher. Lisa verfolgt staunend die historischen Ereignisse, doch wird sich wirklich alles so entwickeln, wie sie es aus den Geschichtsbüchern zu kennen glaubt
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    Autor: Tanja Bruske ist Redakteurin bei einer Tageszeitung und kommt ursprünglich aus dem Ort Marköbel, in dem die Geschichte spielt. Sie hat bereits mehrere Theaterstücke geschrieben und „Leuchte“ ist ihr zweiter Roman. Ich hatte das Vergnügen, Frau Bruske nach einer Lesung persönlich kennnen zu lernen und ein signiertes Exemplar zu ergattern. Tanja Bruske war sehr sympathisch und erzählte auch ein bißchen aus ihrem Leben. An „Leuchte“ hat sie 5 Jahre gearbeitet bis es fertig war (Viel Recherchearbeit). Sie arbeitet gerade an einem neuen Buch. Vielleicht eine Fortsetzung…


    Cover: Das Cover zeigt einen alten Torbogen mitten im Wald. Die Farben sind düster gehalten, aber man hat dennoch den Eindruck, dass da „etwas“
    leuchtet. Ich liebe tolle, ansprechende Cover. Oftmals gibt das den finalen Ausschlag, ob ich ein Buch kaufe oder nicht. Dieses hier finde ich zur Geschichte passend und sehr gelungen.


    Schreibstil: Die Autorin hat einen schönen und angenehmen Schreibstil. Man ist ab der ersten Seite in der Geschichte gefangen und möchte gar nicht aufhören zu lesen. Teilweise fand ich die Kapitel etwas lang. Die Schriftgröße ist recht klein, der Buchumfang beträgt 280 Seiten.


    Charaktere: Die Personen sind sehr bildlich und authentisch dargestellt. Sie werden ausgiebig und gut beschrieben und haben die nötige Tiefe. Ich hatte schnell meine „Lieblinge“. Die Figuren sind glaubhaft und ihre Handlungen nachvollziehbar. Ich kann mir wirklich vorstellen, dass die Personen früher so waren.


    Story: Man begleitet Lisa durch ihre Zeitreise und dem Leben im 18. Jahrhundert, begibt sich mit ihr gemeinsam auch auf Mördersuche. Authentisch wird hier das Leben mit all dem Aberglaube, den ersten Versuchen in der modernen Medizin und der damaligen Rechtsprechung (Gerichtsbarkeit) geschildert. Die historischen Fakten werden gut in die Geschichte hineingestreut, ohne dass es belehrend rüberkommt. Was mir persönlich gut gefallen hat, war der medizinische Aspekt in der damaligen Zeit. Heilmethoden auf Naturbasis und viel Aberglaube. Das war sehr interessant. Es gab viele Einblicke durch Dr. Jonas Faust und Lisa als seine Gehilfin. Gefallen hat mir auch die Beschreibung des Alltags, der Abläufe und Traditionen. Das Ende ist ein gelungener Abschluss, aber nicht unbedingt mit Happy End.



    Meine Meinung: Es hat mir große Freude gemacht, dieses Buch zu lesen. Es ist eine perfekte Mischung aus History, Krimi , eine Prise Mysterie und eine kleine
    Liebesgeschichte. Eigentlich sind historische Romane nicht so mein Ding, Tanja Bruske schaffte es aber, mich von Beginn an in den Bann der Geschichte zu ziehen.
    Mein einzigster Kritikpunkt: Die Sage der „Leuchte“ kam mir eindeutig zu kurz. Da hätte ich gerne mehr darüber erfahren. Ich empfand es etwas oberflächlich. Schließlich war das ja auch die Grundlage der Geschichte. Außerdem ahnte ich schon recht früh, wer der Mörder war. Dies tat aber dem
    Lesevergnügen keinen Abbruch.


    Das Buch hat mich super unterhalten und das ist mir am Wichtigsten. Einen halben Stern Abzug für den o.g. Grund. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

    :study:


    2021: 58 Bücher/ 21.875 Seiten

    SUB: 42

    Einmal editiert, zuletzt von lio ()

  • Die Autorin (Amazon)

    Tanja Bruske wuchs in Marköbel (Hessen) auf, verfasste im Grundschulalter erste Geschichten und wollte das Schreiben schon früh zum Beruf machen. Nach dem Abitur studierte sie Germanistik und Theater-, Film und Medienwissenschaften an der Goethe-Universität in Frankfurt. Während des Studiums arbeitete sie für Lokalzeitungen, absolvierte Praktika bei Funk und Fernsehen und volontierte schließlich bei der Gelnhäuser Neuen Zeitung, wo sie heute als Redakteurin arbeitet. 2007 erschien ihr erster Roman Das ewige Lied und gewann beim Wettbewerb Hessens verheißungsvollstes Manuskript des Radiosenders FFH, der das Buch auch veröffentlichte. In den Folgejahren veröffentlichte die Autorin einige Theaterstücke. Leuchte ist ihr zweiter Roman.


    Produktinformation (Amazon)

    Format: Kindle Ausgabe

    Dateigröße: 2099 KB

    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 280 Seiten

    Verlag: mainbook Verlag; Auflage: 1 (29. Juni 2013)

    Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

    Sprache: Deutsch

    ASIN: B00DNXDVJS


    Ein tolles Buch

    Lisa hat auf dem Weg nach Hause einen Autounfall. Sie muss zu Fuß weitergehen, folgt aber nicht der Straße, da sie so meint schneller zu sein. Dadurch wird ihr Leben auf den Kopf gestellt, denn sie begegnet findet eine tote junge Frau und begegnet dem Mörder, von dem sie aber kaum etwas sieht. Sie fällt einen Abhang hinunter und wacht bei einem Arzt in Marköbel auf. Dort muss sie feststellen, dass sie sich im Jahr 1792 befindet. Und sie begegnet einem historisch verbürgten Marköbeler Helden.


    Meine Meinung

    Das Buch ließ sich sehr gut lesen, denn es gab keine Unklarheiten bezüglich Worten oder gar ganzen Sätzen. Ich war auch sehr schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Mit Lisas Unfall fing die Gschichte auch gleich spannend an. Dass sie, statt der Straße zu folgen, querfeldein gegangen ist, begünstigte wohl ihre Reise ins Jahr 1792. Aber vielleicht wäre das anders auch passiert. Nun musste sie sich mit dieser Zeit auseinandersetzen, die so ganz anders war, als ihre eigene. Erst als sie ein Ereignis vor dem Arzt, in dessen Dienst sie getreten war, voraussagte, etwa, das nur sechs Tage nach ihrem Sturz in die Vergangenheit geschehen würde, wurde der Arzt unsicher. Aber erst als dieses Ereignis eintraf, schenkte er ihr wirklich Glauben. Dieses Buch beruht teils auf Fiktion teils aber auch auf Wahrheit, nämlich bezüglich des Ereignisses, das Lisa vorhergesagt hatte. Dann geschah noch etwas, und danach kam Lisa plötzlich wieder nach Hause. Nun wurde mir auch klar, bzw. ich vermute es, warum sie nach 1792 katapultiert worden war. Aber das verrate ich hier natürlich nicht. Auf jeden Fall hat mich dieses Buch gefesselt und sehr gut unterhalten. Es war spannend vom Anfang bis zum Ende und ich empfehle es sehr gerne weiter. Von mir daher die volle Bewertungszahl. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Liebe Grüße
    Lerchie



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    nur wer aufgibt, hat schon verloren

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