Yann Arthus-Bertrand - Die Erde vom All / Espace > Terre

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  • Als am 23. August 1966 das erste aus dem Weltall gemachte Foto von der Erde veröffentlicht wurde, da war das nicht nur für die Astronauten, die dieses Bild mit eigenen Augen sahen, ein überwältigendes Erlebnis. Die Schönheit unseres blauen Planeten vermittelte gleichzeitig ein allererstes Gefühl für seine Bedrohung und Gefährdung.


    Seit dieser Zeit sind von unzähligen Satelliten immer wieder Bilder, auch von ein und derselben Stelle der Erde gemacht worden. Und im zeitlichen Vergleich kann man die oft dramatischen Veränderungen deutlich erkennen.


    Yann Arthus-Bertrand, der nicht zuletzt durch seine eigenen Bilder zu einem engagierten Umweltschützer wurde, hat nun diesen wunderbaren Band bei Knesebeck herausgegeben, der sich von vielen anderen Büchern mit Bildern der Erde aus dem All auch durch seine zahlreichen die Bilder erläuternden und erklärenden wissenschaftlichen Texte unterscheidet.


    Es sind beunruhigend schöne Bilder von den Fußabdrücken des Menschen, die er auf dem Planeten hinterlässt: von Abholzung und Verstädterung, von globaler Erwärmung und dem Voranschreiten der Wüste.


    Besser und auf die Schnelle eindrücklicher und nachhaltiger als viele entsprechende Bücher lassen diese Bilder einen die Folgen des menschlichen Handelns begreifen.


    Der Zustand der Erde ist alles andere als gut, und die Perspektiven für einen Einhalt in dieser dramatischen Entwicklung sind denkbar schlecht.

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