Brian K. Vaughan & Fiona Staples – Saga Eins / Saga One

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  • Eigenzitat aus amazon.de:


    "Saga" hatte in der amerikanischen und britischen Presse wahre Lobeshymnen ausgelöst. Die Geschichte um zwei Völker, die aus dem gleichen Sternensystem stammen und von denen eines wie Engel aussieht, während das andere mehr an Teufel erinnert und die auf Grund ihrer räumlichen Nähe ihre Konflikte lieber in Stellvertreterkriegen erschöpfen, ist nicht so ganz originell, wenn man sich an ähnliche Storybögen aus den 80ern noch erinnern sollte, aber in diesem Comic sind sie schon ganz gut umgesetzt. Allerdings halte ich die sprechenden Namen einiger Figuren für ein wenig zu sehr "Faust aufs Auge". Aber das mag ja nur mein persönliches Problem sein.


    Die beiden Hauptprotagonisten sind Deserteure von jeder Seite, haben geheiratet und nun sogar ein Kind zusammen gezeugt, das von beiden Seiten gerne lebend in Besitz genommen würde - wobei das Überleben der Eltern eher nicht angestrebt. Auf der FLucht vor offiziellen Einheiten beider Armeen, Polizeikräften und Kopfgeldjägern erleben sie und ihre Verfolger allerlei erstaunliche Abenteuer. Erzählt wird das Ganze als Rückblick des Nachkommen, mit dessen Geburt das Buch beginnt - in einem Einleitungspanel, das Freunden alter Heavymetal-Ausgaben mit französischen Titeln darin vertraut vorkommen mag, denn genauso so etwas hat man da immer mal wieder gefunden.


    Da die Handlungsbögen noch offen sind hier erst einmal nur viereinhalb Sterne - bis vielleicht nach Beenden der Geschichte es zu einer Höherstufung kommt. Auf jeden Fall interessant zu lesen - und auch graphisch sehr überzeugend gestaltet.

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