Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Chr. Boone

  • Buchdetails

    Titel: Supergute Tage oder Die sonderbare Welt ...


    Verlag: cbj

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 288

    ISBN: 9783570403211

    Termin: Januar 2015

  • Bewertung

    4 von 5 Sternen bei 56 Bewertungen

    79,1% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Supergute Tage oder Die sonderbare Welt ..."

    Christopher Boone ist fünfzehn Jahre, drei Monate und zwei Tage alt. Er kennt alle Länder und deren Hauptstädte sowie sämtliche Primzahlen bis 7507. Er liebt die Farbe Rot, hasst hingegen Gelb und Braun. Unordnung, Überraschungen und fremde Menschen versetzen ihn in Panik, denn Christopher leidet an einer leichten Form von Autismus. Als aber der Pudel in Nachbars Garten mit einer Mistgabel umgebracht wird, beginnt Christopher, aus seiner fest gefügten, kleinen Welt auszubrechen: Mutig stellt er den schändlichen Verbrecher und erfährt außerdem, was es heißt, in der Welt der Erwachsenen zu leben …
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  • Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Booee - von Mark Haddon


    habe hier schon mal etwas über das buch geschrieben: http://www.buechertreff.net/vi…ghlight=christopher+boone


    stelle es aber nochmal vor, damit man sich das hin und herklicken sparen kann. hoffe, das ist ok.


    Kurzbeschreibung
    Christopher Boone leidet an einer leichten Form des Autismus und geht zur Sonderschule. Von den komplizierten menschlichen Gefühlen versteht er wenig, aber in Mathe und Physik ist er geradezu genial. Darum will er später auch Astronaut werden. Oder Wissenschaftler. Er liebt Primzahlen, Puzzles und Polizisten. Aber er hasst Gelb und Braun. Damit er auch Fleisch und Gemüse, das diese Farbtöne hat, essen kann, hat er immer Lebensmittelfarbe dabei. Seit seine Mutter vor zwei Jahren überraschend gestorben ist, vertraut er nur noch einem Menschen auf dieser Welt: seinem Vater, der ihn allein erzieht. Die beiden verstehen sich auch gut – bis Christopher eines Nachts den Wellington, den Pudel der Nachbarin, tot im Garten findet. Der Junge mag Hunde sehr. Bei ihnen weiß er, woran er ist. Er muss unbedingt den Täter finden und nimmt die Ermittlungen auf. Streng logisch, mit Deduktionen, wie einst Sherlock Holmes. Er kann nicht ahnen, wie sehr Wellingtons Tod mit seiner eigenen Geschichte zusammenhängt.



    Ich habe vor einer stunde angefangen zu lesen und bis jetzt gefällt es mir sehr gut. es ist unglaublich, was der autistisch veranlagte christopher alles im kopf hat, wie er mit primzahlen spielt und wie er gewisse dinge erklärt (z.b. metaphern und vergleiche, etc).
    außerdem wird diese welt etwas näher gebracht und schon beim lesen kann man sich etwas besser hineinversetzen. z.b. dass der junge es nicht mag, angefasst oder auch nur von seinem vater in den arm genommen zu werden; die ausdrucksweise des jungen und die ansichten z.b. darüber, dass man nicht lügen darf, finde ich sehr gut getroffen.
    ich möchte gleich weiterlesen - nach einem eher nicht so guten werk, das ich heute morgen beendet habe, ist der tag mit diesem buch auf jeden fall wieder gerettet :)

  • Hallo nic,


    das Buch habe ich vor ein paar Wochen gelesen, dachte aber nicht, dass es jemand kennt, sonst hätte ich hier auch mal was dazu geschrieben. So kann man sich täuschen! :wink:


    Ich war von dem Buch etwas enttäuscht, da ich vorher eine wirklich bombastische Rezension ("besser als "Der Fänger im Roggen"..."Das ultimative Buch") dazu gelesen und dadurch wahrscheinlich zuviel erwartet hatte.


    Gut fand ich die Schilderung, wie sich Christopher mit der Welt und ihren für ihn oft unverständlichen Regeln auseinandersetzt (wenn jemand auf der Schaukel sitzt darf man ihn nicht runterschubsen, sondern muss fragen, ob man auch mal schaukeln darf etc.), die Darstellung seiner Gedankengänge und Ängste. Vorher konnte ich mir unter Autismus nicht wirklich viel vorstellen, deshalb fand ich hier in dem Buch zum einen die Idee gut, überhaupt so ein Thema aufzugreifen, und zum anderen den Verzicht auf die häufig verwendeten mitleidig-herablassenden Formulierungen.


    Was mir nicht so gut gefallen hat war die Storry an sich. Aber da du ja erst mit Lesen angefangen hast, warte ich lieber bis du mit dem Buch durch bist mit meiner Kritik!



    Liebe Grüße, schnakchen

  • hallo nic,


    das buch wurde ja bei "lesen" vorgestellt und seitdem ist es auch sehr beliebt.
    ich habe sogar noch ein paar dinge dazu gelernt, wie z.b. das mit den sternen.
    ich hoffe chritstopher boone kann wieder etwas von dem gutmachen, was deine vorige lektüre dir angetan hat :lol: .


    viele liebe grüße
    jenny

    "Gern lesen heisst, die einem im Leben zugeteilten Stunden der Langeweile gegen solche des Entzückens eintauschen."

  • hm.... das mit dem vater wusste ich noch nicht...... naja.


    als ich das mit dem fänger im roggen gelsen habe, dachte ich erst, ich habe auch für dieses buch wieder mein geld zum fenster rausgeschmissen. ich fand salinger´s buch nämlich ziemlich öde.....


    die superguten tage (oh nein, ich habe den titel falsch geschrieben......, mal sehen ob ich das ändern kann) gefällt mir bisher ganz gut. da ich vorher auch schon ein bißchen was über autismus wusste, finde ich so manches bestätigt.

  • bin gerade fertig geworden. es ist ein außergewöhnliches buch. hat spaß gemacht es zu lesen (obwohl das mit dem vater schon verraten wurde, was dann beim lesen etwas seltsam war. also sowas bitte nicht mehr schreiben, ist nicht sehr schön, wenn andere das buch noch nicht gelesen haben).

  • ja spinn ich oder wie? da stand heute mittag, dass es nicht nachzuvollziehen ist, weshalb der vater für seine tat nicht zur rechenschaft gezogen wurde! ich werd mir ab sofort mal angewöhnen, hier auch zitate zu bringen.

  • *erleichtert*, das kann definitiv nicht von mir gewesen sein, da ich das buch nicht fertig gelesen habe *ggg*.
    aber kann man denn nicht nachvollziehen wenn ein beitrag geändert wird? ich dachte das steht dann immer dabei (so in der art: "letzte änderung...)


    Nic: ich schreibe jetzt in weißer schriftfarbe, weil ich noch was wissen möchte. ich hoffe das funktioniert, wenn du es markierst:


    hat wirklich der vater den hund umgebracht? und warum? wegen der frau?
    *neugierig*


    liebe grüße
    jenny

    "Gern lesen heisst, die einem im Leben zugeteilten Stunden der Langeweile gegen solche des Entzückens eintauschen."

  • hi jenny,


    das war nicht in einem beitrag von dir.... aber wenn was gelöscht wird, kann man das vielleicht nicht mehr nachvollziehn? was weiß ich. ich bin mir 100% sicher, dass das hier stand, sonst hätte ich ja keinen kommentar dazu geschrieben.
    wie auch immer....
    auf deine andere frage schreibe ich dir eine pn, ok?

  • ... und habe mir soeben die antwort selbst gegeben :roll: . habe nämlich den beitrag noch einmal aufrufen müssen, weil ich das mit der weißen schriftfarbe vergessen hatte :geek: .


    liebe grüße
    jenny

    "Gern lesen heisst, die einem im Leben zugeteilten Stunden der Langeweile gegen solche des Entzückens eintauschen."

  • Ich habe gerade damit begonnen. Mir gefällt das Buch bislang (100 Seiten) gut. Dankbarerweise hat Haddon die Ich - Erzählung gewählt, sodaß der Mitleidsfaktor fast automatisch wegfällt. Die Erklärungen über die Symptome dieser Form des Autismus sind nachvollziehbar, wenngleich eine kurze Beschreibung der Symptomatik im Anhang ganz sinnvoll gewesen wär. Zufällig gab es gerade gestern einen Beitrag im ZDF über eine WG von Autisten, in dem einiges für mich Erhellende genannt wurde. So die beim Asperger Syndrom gut entwickelten sprachlichen Fähigkeiten, das Wörtlichnehmen von jedem Satz oder Wort und die Tatsache, daß Menschen nicht durch den dazu ursprünglich vorhergesehenen Teil des Gehirns wahrgenommen und analysiert werden, sondern von einem daneben liegenden, mit dem eigentlich die Wahrnehmung und Verarbeitung von Dingen vorgenommen wird, sodaß eben dadurch die richtige Einordnung von Mimik, Gestik und Tonfall in Bezug auf menschliche Gefühle nicht funktioniert. Im Erzählkontext hätte das, wie ich zugeben muß, nicht funktioniert, denn die Selbstanalyse müßte überzogen, altklug und unglaubwürdig wirken.... . Aber noch liegen ja 180 Seiten vor mir. Allerdings gebe ich auf Werbesprüche wie " ein neuer Holden Caulfield" überhaupt nichts, denn das ist durchschaubare Marketing - Strategie. Zudem würde es gegen das Buch sprechen, wäre Christopher Boone nicht er selbst, sondern ein Abklatsch eines anderen. LG rollblau

  • Ich hab das Buch nun auch gelesen, fand es ganz nett, aber so richtig umgehauen hat es mich nicht. Ich hab über Autismus generell schon einiges gewußt und fand die Thematik gut, dass manche "Eigenheiten" (warum Christopher nicht angefasst werden will, warum er manche Farben nicht mag,..) gut und verständlich erklärt. Andererseits ist das Buchsprachlich halt logischerweise sehr einfach gehalten, weil es aus der Sicht des Jungen geschrieben ist, und das war halt rein vom sprachlichen Aspekt nicht so richtig meines. Ich würde es als nette Zwischenlektüre bezeichnen.

    Liebe Grüße,
    Azrael


    Aktuelles Buch: "Schwarz zur Erinnerung" von Charlene Thompson

  • Ich fand das BUch auch nicht schlecht, muß aber sagen dass mir Christopher nach einer Weile etwas auf die Nerven gegangen ist....


    Trotzdem ein ganz ansprechendes Buch, von dem bei mir vor allem die roten Autos hängen geblieben sind, :D


    LG Summer

    "Schlafende Eidechsen im Mondschein,
    vom Himmel ein Regen kleiner Fische..."

  • Der letzte Post ist nun zwar schon etwas länger her, jedoch wollte ich gerne meine Meinung zu diesem Buch auch mal äußern :)


    Ich habe das Buch vor einigen Tagen gekauft, weil es mir zum einen vom Klappentext her zugesagt hat, und zum anderen auch, weil ich schon oft davon gehört hatte. Rasch hab ich es durchgelesen, konnte es wirklich kaum aus der Hand legen.
    Ich mochte die Geschichte sofort, und für mich war am Ende auch ganz klar: Es war für mich eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe.


    Damit will ich eigentlich nur sagen, auch wenn man schon etwas von Autismus weiß und informiert ist, kann dieses Buch sehr lesenswert sein.


    Viele Grüße,
    Tati