Wissenswertes rund um Deutschland - Eine Sammlung

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Die Europäisierung des deutschen Wirtsch...

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Verlag: Leske + Budrich Verlag

Bindung: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 368

ISBN: 9783810021816

Termin: Januar 1998

  • Wolfgang Burkhard: Niederrheinische Unternehmen 111 Persönlichkeiten
    und ihr Werk; Mercator - Verlag Duisburg 1990; 272 Seiten; ISBN:
    3-87463-162-1




    "Seit
    Jahrhunderten prägen niederrheinische Unternehmer die Entwicklung der
    Region. Ihr weitsichtiges und weltoffenes Handeln und die
    Beharrlichkeit im Beschreiten neuer Wege erschließen sich bei Studien
    ihrer Lebensläufe. Die Sammlung 111 biographischen Skizzen ergibt so
    ein Spiegelbild niederrheinischer Wirtschafts- und Kulturgeschichte,"
    berichtet die Inhaltsangabe auf dem hinteren Buchdeckel.


    Helmut
    Horten, Carl Lehnkering, Ernst Trapp, Johann Caspar Harkort - diverse
    prominente Wirtschaftsführer werden hier beschrieben, aber auch
    Persönlichkeiten, an die sich heute kaum noch jemand erinnert:
    Gottfried Vutz, Alwin Hilger, Alexis van Gülpen und Georg van Eyck
    seien als Beispiele genannt. Sie werden von Autoren wie Dr.
    Carl-Friedrich Baumann, Reinhold Trapp, Dr. Helmut Rotthauwe gen. Löns,
    Dr. Hans - Georg Kraume und Dr. Renante Köhne - Lindenlaub (um nur
    einige Beispiele zu nennen) vorgestellt.


    2 Seiten pro Person müssen
    ausreichen, um ein Foto der jeweiligen Persönlichkeit und den
    dazugehörigen Text unterzubringen. Die Autoren beschränken sich dabei
    auf die Lebensleistung des jeweiligen Unternehmers. Sehr liebevoll und
    eingehend sind die Ausführungen, aber auch ein wenig eingeschränkt. Die
    familiäre Situation der Unternehmer bleibt genauso unbeachtet wie die
    weitere wirtschaftliche Entwicklung ihres Unternehmens.


    Und dennoch
    liegt hier für mich persönlich eine interessante Lektüre vor. Viele
    Firmen- und Produktnamen erscheinen so altvertraut, daß man sich über
    die Herkunft des Namens keine Gedanken mehr macht. Ganz egal, ob es um
    Hövelmann - Sprudel, Diebels Alt oder viele andere Produkte geht, die
    Personen, die dahinter stecken, bleiben oft genug unbekannt. Wer sich
    für die lokale und regionale (Wirtschafts-) Geschichte interessiert,
    dem sei dieses Buch empfohlen. Es beschreibt anschaulich die
    wirtschaftliche und technische Aufbruchstimmung, die den Niederrhein im
    19. Jahrhundert auszeichnet.

  • Helmut Zander: Abschied von der Nation? Historische Anregungen für die Aufräumarbeiten im Nationalstaat; Aschendorff Verlag Münster 2006; 127 Seiten; ISBN: 3-402-00212-4


    "Die Nation war der große Traum des 19. Jahrhunderts. Aus Kleinstaaten sollten große Reiche werden, und alle sollten sich in einer `Nationalsprache' verstehen. Die Nationen hatten Erfolg: Sie ermöglichten die politische Partizipation breiter Bevölkerungsschichten. Aber um welchen Preis! In der Pluralität sahen die meisten Nationen eher Probleme als die Chance, und so kam es zu einer dramtischen Zerstörung regionaler Kulturen und Sprachen.
    Doch in der europäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts gibt es Alternativen, wie man Pluralität gegen den nationalstaatlichen Druck organisieren kann. Die Schweiz wurde mit drei Landessprachen zum föderalen Musterland Europas, das Reich der Habsburger lebte mit multikulturellen Gesellschaften, die Niederlande sind an ihren Parallelgesellschaften nicht zerbrochen," berichtet die Inhaltsangabe.
    Inhaltlich ist das Buch dreigeteilt. Der erste, umfangreiche Teil blickt in die europäische Geschichte und betrachtet, wie beispielsweise Länder wie Österreich, die Schweiz, Frankreich und die Niederlander zu den Nationalstaaten wurden, die sie heute sind. Ausgehend von den aktuellen Verhältnissen in Deutschland und der Euregio Tirol - Trentino beleuchtet Zander die Gegenwart unter nationalstaatlichen Gesichtspunkten. Ein kleines Glossar zum Abschluß soll zeigen, wie man aus der Geschichte lernen kann.
    Das Buch ist eine reine Bleiwüste. Fotos oder Zeichnungen fehlen völlig. Auch ansonsten ist das Buch eher schwach geraten. Es gibt viel oberflächliches Geschwafel. Zahlen und Fakten fehlen vielerorts. Geschichte und Politik werden von ganz konkreten Menschen gemacht. Wer steht für welche politische Position? Welcher Politiker traf wann welche Entscheidung? Fragen wie diese werden hier weder gestellt noch beantwortet. Man tut dem Buch bestimmt nich unrecht, wenn man es als nutzlose heiße Luft bezeichnet. Wieviel Umweltschutz brauchen wir? Welche Gestalt soll unser Sozialstaat in Zukunft haben? Wie sieht ethisch ansprechendes Wirtschaften aus? Diese Fragen vernehme ich in der öffentlich - politischen Diskussion lauter als die Fragen nach dem Nationalstaat.

  • Ulrich Mählert: Kleine Geschichte der DDR; Verlag C. H. Beck München 1998; 208 Seiten; ISBN: 3406475507




    "Am 3. Oktober 1990, vier Tage vor ihrem 41. Geburtstag, hörte die DDR
    auf, als Staat zu existieren. In den Köpfen der Menschen lebt die
    Erinnerung an das, was war, immer noch fort - im Osten wie im Westen.
    Um die Zukunft zu gestalten, bedarf es der Erinnerung, die frei von
    neuen oder alten Legenden sein sollte," berichtet die Inhaltsangabe.


    Das Buch ist eine chronologische BEschreibung des kommunistischen
    deutschen Teilstaats. Mählert ist Jahrgang 1968 und arbeitet als
    Referent bei der Stiftung zur Aufarbeitung der SED - Diktatur in
    Berlin. Sehr kenntnisreich legt er hier ein Buch vor, daß einen guten
    Überblick über 40 Jahre DDR bietet. Gelegentliche Schwarzweißfotos
    ergänzen den Textteil. Natürlich kann hier nicht jeder Lebensbereich
    besprochen werden. Themen wie Sport und Doping, Schul-, Berufs- und
    Universitätsausbildung, Kirchen, Umweltschutz oder Militär werden hier
    weitestgehend ausgeblendet. Au dem guten Gesamteindruck ändert dies
    nichts.


  • Peter Kracht: Regionen in NRW Band 4 Ruhrgebiet;
    Aschendorff
    Verlag Münster 2008; 255 Seiten



    "Die Reihe `Regionen in Nordrhein - Westfalen' will einen
    Eindruck von der Vielfalt des Landes vermitteln. In acht Bänden
    werden die Kulturlandschaften in Wort und Bild vorgestellt. Nach
    einer allgemeinen Einführung folgt die Beschreibung der
    einzelnen Städte und Gemeinden - ihrer geographischen Lage,
    Geschichte, Sehenswürdigkeiten, kulturellen Angebote,
    Wirtschaftsstruktur, ihres Brauchtums und ihrer herausragenden
    Persönlichkeiten. Zahlreiche Kontaktadressen sollen dazu
    ermuntern, die Regionen besser kennenzulernen. (...)


    Der vierte Band der Reihe behandelt das Ruhrgebiet - konkret die
    kreisfreien Städte Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen,
    Essen, Bottrop, Herne, Dortmund und Hamm, außerdem die Kreise
    Recklinghausen (außer Haltern) und Unna (außer Werne und Selm)
    sowie die nördliche Hälfte des Ennepe - Ruhr - Kreises
    (Hattingen, Witten, Sprockhövel, Wetter und Herdecke). Die einst
    von Kohle und Stahl geprägte Landschaft hat sich in den
    vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt, ist heute eine
    lebendige Region mit einer breit aufgestellten Wirtschaft, mit
    vielseitigen Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten, mit
    zahlreichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, mit
    sehenswerten Zeugnissen der Industriekultur und einem
    international anerkannten Kulturangebot," berichtet die
    Inhaltsangabe.


    Dr. Peter Kracht ist Historiker. Lange Zeit arbeitete er als
    Zeitungsredakteur. Heute lebt er als freier Journalist und Autor
    in Unna. Er liefert eine gründliche Beschreibung des Ruhrgebiets
    unter touristischen und historischen Gesichtspunkten. Diverse
    farbige Fotos illustrieren die Ausführungen.


    Das Buch ist einer jener umfangreichen Publikationen, die
    Werbung für das Ruhrgebiet machen sollen, genauer gesagt für die
    touristische Seite des Reviers. Daher ist das Buch schon ein
    Stück Hochglanz. Die strukturellen Probleme der Region werden
    hier schlichtweg ausgeblendet.


    Aber egal. Alles in allem ist das Buch gut gelungen. Selbst
    jemand wie ich, der das Ruhrgebiet eigentlich ganz gut kennt,
    kann hier noch was Neues dazulernen. Die Lektüre des Buches
    lohnt sich also.


    In Absprache mit Bonprix veröffentliche ich den Text ohne ISBN. Daher habe ich keine Ahnung, ob es ein Bild dazu gibt.


  • Ferdinand Fischer: Regionen in NRW Band 5 Niederrhein;

    Aschendorff Verlag Münster 2006; 224 Seiten



    "Die Reihe `Regionen in Nordrhein - Westfalen' will einen
    Eindruck von der Vielfalt des Landes vermitteln. In acht Bänden
    werden die verschiedenen Kulturlandschaften in Wort und Bild
    vorgestellt. Nach einer allgemeinen Einführung folgt die
    Beschreibung der einzelnen Städte und Gemeinden - ihrer
    geographischen Lage, Geschichte, Sehenswürdigkeiten, kulturellen
    Angebote, Wirtschaftsstruktur, ihres Brauchtums und ihrer
    herausragenden Persönlichkeiten. Der fünfte Band der Reihe
    behandelt den Niederrhein, konkret die drei Kreise Kleve, Wesel
    und Viersen sowie die kreisfreien Städte Krefeld und
    Mönchengladbach. Die weitgehend ebene Landschaft mit ihren
    Wasserläufen und Naturparks, ihren Wasserburgen und Schlössern
    hat einen ganz eigenen Reiz, der sich dem Besucher am besten zu
    Fuß oder per Rad erschließt. So ist der Niederrhein, einstmals
    von Landwirtschaft und Textilindustrie geprägt, zu einem
    beliebten Ziel für Touristen geworden," berichtet die
    Inhaltsangabe.


    Ferdinand Fischer hat ursprünglich mal Germanistik, Geschichte
    und Kunstgeschichte studiert. Zunächst arbeitete er als Lehrer,
    Medienpädagoge und Leiter eines Medienzentrums. Heute ist
    Fischer freier Autor ins Arnsberg. Er hat schon zahlreiche
    Reiseführer, Kinderbücher, Romane sowie Hörspiele und Drehbücher
    für Rundfunk und Fernsehen geschrieben.


    Wie aus der Buchreihe bekannt, beschreibt das Buch liebevoll und
    kenntnisreich die Region, um die es hier geht, nämlich den
    Niederrhein. Städte, von denen wir sonst nie etwas hören, stehen
    hier im Vordergrund: Dinslaken, Goch, Neukirchen - Vluyn, Rees,
    Sonsbeck, Kranenburg und Kamp-Lintfort seien hier als Beispiele
    genannt.


    Die Texte sind alle nach demselben Schema aufgebaut und halten
    sich an die Vorgaben der Inhaltsangabe: Die Ortsgeschichte wird
    also genauso beschrieben wie die lokale Wirtschaftsstruktur und
    Sehenswürdigkeiten. Bei allem Hochglanz kann der geneigte Leser
    hier auch Ausflugsziele für das Ruhrgebiet entdecken. Zum Glück
    sind auch Telefonnummern enthalten, so daß der Ortsunkundige -
    beispielsweise - Öffnungszeiten und Anreisemöglichkeiten
    erfragen kann.


    Ich veröffentliche diesen Text in Absprache mit bonprix ohne ISBN. Ich hatte Kontakt zu ihr aufgenommen, weil ich weder bei amazon.de noch beim Verlag noch sonstwo im Netz eine ISBN gefunden hatte. Ähnlich geht es mir übrigens bei den Publikationen des Kommunalverbandes Ruhrgebiet (ja, ja, ich weiß, der heißt heute anders, der alte Kommunalverband ist nun aber mal der Herausgeber), genauer gesagt bei den Heften, die die Themenrouten beschreiben. Ich kenne zwar die Hefte; dort ist aber weder im Impressum noch auf den Internetseiten des Kommunalverbandes noch sonstwo (zumindest habe ich keine gefunden) eine ISBN - Nummer gefunden. Was mich persönlich eigentlich wundert. Diese Hefte sind ja umfangreich genug, um eine ISBN zu verdienen.

  • Ich veröffentliche diesen Text in Absprache mit bonprix ohne ISBN. Ich hatte Kontakt zu ihr aufgenommen, weil ich weder bei amazon.de noch beim Verlag noch sonstwo im Netz eine ISBN gefunden hatte.


    Wie wäre es damit; gefunden auf folgender Webseite
    http://www.aschendorff.de/buch…bd5c5a58c0a8ec82c9f8fb736

    Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne.

    Jean Paul

  • Hallo Leute,
    vielen Dank für eure Hilfe. Gebt mir bitte mal einen Tip: Wo habt ihr die Daten denn gefunden? Bei amazon.de hat mir der Computer nämlich nur unter dem Titel nichts gesagt und bei den Verlagsseiten bin ich (auch bei anderen Büchern) nicht so richtig fündig geworden.
    Andreas

  • Hallo Leute,
    vielen Dank für eure Hilfe. Gebt mir bitte mal einen Tip: Wo habt ihr die Daten denn gefunden? Bei amazon.de hat mir der Computer nämlich nur unter dem Titel nichts gesagt und bei den Verlagsseiten bin ich (auch bei anderen Büchern) nicht so richtig fündig geworden.
    Andreas

    Also es gibt noch die Möglichkeit von "Google" oder eine andere dir genehme Suchmaschine wenn du ansonst nicht weiter kommst; allerdings wenn ich bei amazon.de den Namen Peter Kracht eingebe erfolgt die gewünschte Antwort, sowohl wenn ich http://www.aschendorff.de/buchverlag/index.php hier die gewünschte Information eingebe.
    LG
    Serjena

    Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne.

    Jean Paul

    Einmal editiert, zuletzt von serjena ()

  • Hiltrud Leenders / Michael Bay / Arthur Leenders / Monika Agate - Linke
    Mörderrischer Niederrhein; Mercator - Verlag Duisburg 2000; 151 Seiten;
    ISBN: 3-87463-298-9




    "Auf den Spuren der Krimis von Leenders / Bay / Leenders: mörderische
    Tagestouren zu niederrheinischen Geschichten mit Anekdoten rund um das
    Entstehen der Romane," verspricht die Inhaltsangabe.


    "Königsschießen", "Belsazars Ende", "Jenseits von Uedem", "Feine
    Milde", "Clara!", "Eulenspiegel" und "Ackermann tanzt" heißen die
    Bücher von Leenders / Bay / Leenders, die das "Trio Criminale" hier
    vorstellt. Die drei Autoren machen hier also ganz offen Werbung für
    ihre eigenen Bücher. Gleichzeitig liefern sie auch Tourenvorschläge für
    Fahrten durch den Niederrhein. Und Leenders / Bay / Leenders vermitteln
    Wissen über die regionale Geschichte.


    Leenders, Leenders und Bay sind sicherlich gute Kriminalautoren, die
    inzwischen auf dem deutschen Literaturmarkt etabliert sind. Eine so
    plumpe Eigenwerbung hätten sie auch im Jahre 2000 nicht mehr
    nötig gehabt. Von daher wird das Buch auch nur eine Randnotiz in der
    Bibliographie von Leenders / Bay / Leenders bleiben.

    1. (Ø)

      Verlag: Wohlfarth, Gert, GmbH Verlag Fachtechnik + Mercator Verlag


  • Stadt Duisburg: SIS - Projekt "Sozialer
    Zusammenhalt und Integration in komplexen Stadtgesellschaften"
    Sprachförderung in Duisburg Das Beispiel GGS Werthauser Straße /
    Stadtteilladen Ursulastraße Eine handlungsorientierte Evaluierung;
    Selbstverlag Duisburg 2008; 92 Seiten; ISBN: 9783933520074




    Die Stadt Duisburg bemüht sich um die Integration
    von ausländischen Zuwanderern. Zumindest in der offiziellen Politik
    gibt es verschiedene Veranstaltungen und Veröffentlichungen dazu.




    Auch die vorliegende Broschüre ist eine solche Fachveröffentlichung.
    Sie ist von Fachleuten für Fachleute geschrieben und beschreibt die
    Begleitforschung eines Sprachförderkurses im Duisburger Stadtteil
    Rheinhausen. Auch die Ergebnise werden hier vorgestellt.




    Wie bei vielen anderen Broschüren wundere ich mich auch bei dieser Broschüre darüber, daß sie mit einer ISBN versehen ist.


  • Stadt Duisburg (Hrsg.): Atelierhaus Baerl; Selbstverlag Duisburg 2006; 41 Seiten; ISBN: 3-89279-624-6




    Diese städtische Broschüre stellt das
    linksrheinische Duisburger Künstlerhaus, seine Geschichte, aber auch
    die Künstler (Werk und Biographie), die dort leben, kurz vor. Texte
    sowie Farb- und Schwarz-Weiß-Fotos ergänzen einander.


    Für mich persönlich ist diese Broschüre schon sehr interessant und
    informativ. Ich wohne im Duisburger Süden und habe keine emotionale
    Beziehung zu dem Stadtteil an der Grenz zu Kamp-Lintfort. Daher sind
    meine Abstecher nach Baerl an einer Hand abzuzählen. So gesehen
    erhalte ich einen schönen Eindruck davon, was künstlerisch im
    Nordwesten Duisburgs lost ist.


  • Der "Geschäftsbericht 2007" ist bei der Stadt Duisburg, Burgplatz
    19, 47051 Duisburg (Großkundenanschrift: 47049 Duisburg), Telefon: 0203
    - 2830 kostenlos erhältlich. Unterstützt durch viele Fotos, Tabellen
    und Logos berichtet der Geschäftsbericht über wichtige Ereignisse im
    Berichtsjahr, die städtischen Tochtergesellschaften, die
    wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Haushaltslage der Stadt
    sowie die formalpolitische Struktur der Stadtverwaltung. Wer - als
    Bürger - wissen möchte, was "seine" Stadtverwaltung im vergangenen Jahr
    leistete, erhält hier einen guten Überblick. Auch unter
    journalistischen Gesichtspunkten ist das Heft gelungen. Es ist
    informativ, leicht verständlich und übersichtlich gestaltet. Das Heft
    ist also auch gut für Journalisten geeignet, die wissen möchten, wer
    Ansprechpartner für welches Thema ist. Geben andere Städte auch ein
    solches Werk heraus?






    Stadt Duisburg (Hrsg.): Geschäftsbericht 2007; Selbstverlag Duisburg 2008, 12 Seiten; ISBN: 978-3-89279-135-5

    1. (Ø)

      Verlag: Stadt Duisburg Amt f. Statistik


  • Ach Klaus,
    nimm die Besprechung mit Humor. Welche Stadt würde schon einen Geschäftsbericht mit einer ISBN versehen? Vielleicht habe ich die ISBN ja falsch verstanden - aber heißt ISBN nicht, daß ein Buchhandlung eine Veröffentlichung beim Verlag besorgt? Ich weiß einfach nicht, was ich von dem Vorgehen der Stadt halten soll.
    Andreas

  • Hans-Günther Schneider: Kleiner Kunstführer Haltern / Westfalen St.
    Sixtus; Verlag Schnell & Schneider Regensburg 1986; 26 Seiten;
    ISBN: 3-7954-5286-4




    Der Autor stellt die Kirche St. Sixtus im westfälischen Haltern vor.
    Wie in der Schriftenreihe üblich stellt Schneider Baugeschichte,
    Architektur und Innenausstattung vor. Viele farbige Fotos ergänzen den
    Text. Sachlich sehr fundiert, fast schon wissenschaftlich orientiert
    sind die Ausführungen. Man muß sich schon sehr für Kirche, Kunst und
    Kunstgeschichte interessieren, um zu dieser Lektüre zu greifen.




    St. Sixtus ist eine unbekannte Kirche im Ruhrgebiet. Von daher
    überrascht es mich schon, daß der Regensburger Verlag überhaupt die
    katholische Kirche vorstellt. Den Fotos nach zu urteilen ist es die
    Kirche aber auch wert, beschrieben zu werden. Schade nur, daß es auf
    eine so nüchtern-trockene Art geschieht. Hinsichtlich der Sprache hätte
    das Heft ruhig ein wenig lebendiger, menschlich anrührender gestaltet
    werden können. So wäre es prompt interessanter geworden.

  • Stadt Duisburg (Hrsg.): Erlesene Buchschätze Die Sammlung Historische
    und Schöne Bücher der Stadtbücherei Duisburg; Selbstverlag 2007; 48
    Seiten; ISBN: 978-3-89279-634-3




    Hier liegt eine Hochglanzbroschüre vor, in der die Duisburger
    Stadtbücherei ihre Schätze vorstellt und auch eine Zeitreise durch die
    Buchdruckkunst macht. Sehr viele ausgesprochen hübsche, farbige Fotos
    illustrieren die Ausführungen. Evangeliare udn Bibeln gibt es genauso
    zu sehen wie andere historisch bedeutsame Bücher, von denen viele aus
    der Sammlung Dr. Böninger stammen.




    Schade, daß es diese Publikation nur als Broschüre gibt. Sie hätte es
    verdient, in größerem Umfang als Buch herausgegeben zu werden.
    Zumindest für Buchliebhaber und Leute, die beruflich viel mit Büchern
    zu tun haben, wäre es dann schon eine interessante Lektüre.

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