George D. Shuman: Blinde Angst/Lost Girls

  • Blinde Angst von George D. Shuman



    Zum Autor:
    George D. Shuman wuchs auf einer Farm in den Allegheny Mountains im Südwesten von Pennsylvania auf. Anfang der siebziger Jahre zog er nach Washington D.C., wo er als verdeckter Ermittler für die Drogenpolizei tätig war. Im Anschluss arbeitete er als Beauftragter für Sonderaufgaben in der Abteilung für interne Angelegenheiten. Lieutenant Commander Shuman zog sich nach zwanzig Jahren aus dem Polizeidienst zurück und leitete die Abteilung für Personalentwicklung eines internationalen Hotelmanagement-Unternehmens. Mitte der neunziger Jahre zog er nach Nantucket, Massachusetts, wo er ein Konsortium aus Luxushotels leitete. George D. Shuman hat zwei erwachsene Kinder und lebt heute als freier Schriftsteller in Pennsylvania und North Carolina. Mit seinem Debütroman "18 Sekunden" gelang ihm auf Anhieb ein internationaler Bestseller. [Amazon]


    Inhalt lt. Klappentext:
    Sehen, was andere nicht sehen können
    Sherry Moore hat eine erstaunliche Gabe: Sie kann die letzten Erinnerungen toter Menschen sehen. Eine dieser Erinnerungen führt sie auf die Spur einer weltweit operierenden Menschenhändlerbande, die Frauen aus allen Teilen der Welt entführt. Sherry ist wild entschlossen, die Gefangenen zu befreien. Doch diese werden auf einer Insel festgehalten – streng bewacht von Verbrechern, die vor nichts zurückschrecken. [Amazon]



    Meine Meinung:
    Ich habe das Buch mal von einem ME-Tisch mitgenommen, da ich das Cover und die Aufmachung mit dem Korb-/Flechtmuster so ansprechend fand.
    Vorab muss ich euch sagen, dass ich keines der beiden Vorgängerbücher gelesen habe. Wobei das hier keine Auswirkung hatte. Man kann es als "Einzelband" lesen. Nun zum Inhalt:
    Die Geschichte ähnelt einem Actionfilm, es gibt viele Leichen und viel Gewalt. Sherry , die als Protagonistin fungiert ist eigentlich keine richtige Protagonistin. An sich hat diese Geschichte viel zu viele Charaktere, sodass sie leider nicht immer richtig lebendig werden. Fand ich persönlich sehr schade, da ich die Grundidee (Eine blinde Frau, die die letzten Momente der Toten sieht) echt gut finde. Zudem gibt es auch viel zu viele Ortswechsel. Es spielt nicht in einer oder mehreren Städten. Nein es spielt auf dem gesamten Planeten Erde. Das traf auch nicht so meinen persönlichen Geschmack. Zudem muss ich euch sagen, dass ich an manchen Stellen echt schlucken musste. Die Gewaltszenen sind doch sehr sehr sehr brutal, man könnte es schon "krankhaft" oder "abstoßend" bezeichnen. Ich habe nichts gegen brutale Szenen im Buch, aber das war mir schon eine Spur zu pervers. Allerdings muss ich auch sagen, dass das Buch schon eine gewisse Spannung hatte und es sich flüssig liest. Aber empfehlen würde ich es nicht gerade. Man kann es lesen, lohnt aber irgendwie doch nicht.


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    "Aber sie hatten einander damals völlig natürlich verstanden und angenommen. So vollständig, dass es beinahe ein Wunder war"