Hortense Ullrich - Hühner Voodoo

  • Buchdetails

    Titel: Hühner Voodoo


    Verlag: Rowohlt E-Book,

    Bindung: E-Book

    Seitenzahl: 288

    ISBN: 9783644212411

    Termin: Juli 2013

  • Bewertung

    4 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

  • Inhaltsangabe zu "Hühner Voodoo"

    Es ist kein altruistischer Charakterzug, der Gwendolyn Herzog von Wohlrath dazu treibt, eine psychologische Praxis zu eröffnen. Sie braucht Geld. Dass sie gar keine Psychologin ist, stört sie nicht. Ihr erster Patient ist Frederick Ackermann, Enddreißiger, mit einem eher ungewöhnlichen Beruf - er ist Leichenbestatter in der 20. Generation. Schon als kleines Kind waren für ihn zwei Dinge ganz sicher: Er wollte das väterliche Unternehmen weiterführen und eine Familie gründen. Mit letzterem scheint es aber nicht so recht zu klappen. Frederick hat eine extrem hohe Ausfallquote - weigern sich doch viele Frauen energisch, beim ersten Rendezvous von einem Leichenwagen abgeholt zu werden. Zu einem zweiten kommt es dann meist nicht mehr. Die verbleibenden Einzelexemplare, die tapfer dem morbiden Hauch, der Frederick umweht, die Stirn bieten, ereilt jedoch ein tragisches Schicksal: Sobald Frederick ihnen die Ehe anträgt, sterben sie. Und zwar auf der Stelle. Nachdem er die dritte Freundin auf diese Art verloren hat, sucht er Hilfe bei einer Therapeutin. Und landet bei Gwendolyn. Sie hat Freude an dieser skurrilen Geschichte - bis ein erneuter Todesfall sie zwingt, seine Geschichte ernst zu nehmen. Panik setzt ein, als sie erfährt, dass sich ihre Nichte Britta in Frederick verliebt hat. Nun muss sie mit allen Mitteln verhindern, dass Frederick Britta einen Heiratsantrag macht - zur Not auch mit Hühner-Voodoo ...
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  • "Machen Sie einfach keine Heiratsanträge mehr!"


    Witzig und leicht abgehoben liest sich der Klappentext. Das Cover des Buches ist skurril und passt auf seine eigene verschrobene Art und Weise perfekt zum Inhalt des Buches.


    Aufgrund des für mich sehr überzeugenden Klappentextes und Covers hätte ich mir für die Geschichte doch ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht.


    Mit der Hauptperson Gwendolyn bin ich nicht warm geworden. Sie mir als echten, realen Menschen vorzustellen, war mir schwer möglich, denn für eine Frau jenseits der 60 war sie mir viel zu aktiv, verrückt, dreist, frech und ständig belog, betrog und nützte sie die Menschen aus um an Geld zu kommen. Erst als es dann evtl. um das Leben ihrer Nichte Britta ging, hat sie ein kleines bisschen ihre liebevolle, soziale Seite gezeigt.


    Und dann war es im Buch teilweise so, dass man, so schnell konnte ich gar nicht schauen, von einem Absatz zum nächsten Absatz mitgerissen wird, ohne, dass man da jetzt großartig was darin erfahren hätte. - Zu viele, schnelle Sprünge und zu wenig Information oder Details.


    Leider war ich auch vom Schluss etwas enttäuscht, das habe ich so auf diese Weise nun auch nicht erwartet. - Eine ganz spezielle Frage blieb für mich da leider unbeantwortet, was mich nach dem Beenden des Buches unbefriedigt zurück gelassen hat.


    Warum es für das Buch trotzdem gerade noch so für 4 Sterne gereicht hat? Es ist trotz all dem witzig, lustig und unterhaltsam geschrieben. Man will doch immer weiterlesen, weil man neugierig auf die weitere Entwicklung (und den Ausgang) ist. Man darf es, denk ich, nicht so ernst nehmen. Einfach draufloslesen und sich ohne zu werten, oder über Charaktere und Story groß darüber nachzudenken, unterhalten lassen!

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    Witzig und leicht abgehoben liest sich der Klappentext. Das Cover des Buches ist skurril und passt auf seine eigene verschrobene Art und Weise perfekt zum Inhalt des Buches.
    Aufgrund des für mich sehr überzeugenden Klappentextes und Covers hätte ich mir für die Geschichte doch ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht.


    Leider erschließt sich mir so rein gar nicht, worum es im Buch denn nun eigentlich geht. Du hättest eventuell als Hilfestellung zumindest den Klappentext hier reinkopieren oder eine kleine Inhaltsangabe geben können.


    Vom Klappentext kann ich also nicht reden, aber vom Titel her oder auch dem abscheulichen Cover würde ich selber nun ehrlich gesagt keinerlei Tiefgang erwarten.


    Worin hätte er denn bestehen können, sollen?

  • Egal, was ich hier auf dieser Seite poste, seitdem ich angemeldet bin, ich werde immer nur angeschnauzt oder zurecht gewiesen, wie man's nehmen will.


    Tut mir sehr leid, dass ich vergessen habe die Inhaltsangabe einzufügen. - Ich habe hier zum ersten Mal einen Rezensionsthread erstellt.


    Hoffentlich ist das jetzt nicht auch wieder ein Problem: Hier die Inhaltsangabe im Nachhinein:


    Gwendolyn Herzog, ewige 59 Jahre jung, passionierte Hochstaplerin, hat sich selbst zur Psychologin ernannt und eine Praxis für therapeutische Gespräche eröffnet. Ihr Lieblingspatient ist Frederick Ackermann, Enddreißiger und Leichenbestatter aus Leidenschaft. Er würde gerne heiraten, allerdings gibt es da ein Problem: Sobald er einer Frau die Ehe anträgt, stirbt sie. Gwendolyn schätzt den hohen Unterhaltungswert dieser Therapie-Sitzungen . Bis sie feststellen muss, dass Frederick nicht übertreibt. Und eine weitere Mitteilung sie alarmiert: Ihre Nichte Britta hat den Mann fürs Leben gefunden und hofft auf einen Heiratsantrag. An sich erfreulich wäre der Auserwählte nicht Frederick Ackermann.


    Über die Frage mit dem Tiefgang will ich jetzt eigentlich nicht mehr diskutieren, dass lass ich jetzt hier mal unbeantwortet. Du kannst dir ja gerne selbst ein Bild zum Buch machen.