Susanne Preusker, Die Verwahrten

  • Buchdetails

    Titel: Die Verwahrten


    Verlag: Krimythos

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 304

    ISBN: 9783943160086

    Termin: Dezember 2012

  • Bewertung

    4 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

  • Inhaltsangabe zu "Die Verwahrten"

    Einige Sicherungsverwahrte werden aus der Maßregel entlassen und verschwinden aus unerklärlichen Gründen von der Bildfläche. Politik, Polizei und Justizvollzug sind zunächst wenig beeindruckt, dann ratlos. Im Spannungsfeld zwischen politischen, juristischen und sehr persönlichen Interessen beginnt unter dem Druck der Öffentlichkeit eine halbherzige Suche nach den Vermissten und mündet in einem Wettlauf mit der Zeit. ¿Die Verwahrten¿ erzählt vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftspolitischen Diskussion um die Reform der Sicherungsverwahrung eine Geschichte, in der es keine Gewinner geben kann. Und kein Happy End. ¿Die Verwahrten¿ erzählt eine Geschichte, die uns hoffentlich erspart bleiben wird.
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  • Ihr erstes Buch „Sieben Tage Im April“ war eine stellenweise schwere Lektüre. Ein erschütterndes und gleichzeitig ermutigendes Buch einer Frau, die Unsägliches erlebt hat und die im ungeschminkten und präzisen Erzählen dessen, was mit ihr geschehen ist und wie sie damit fertig wurde, Trost und Mut nicht nur für sich selbst findet.


    Susanne Preusker ist Psychologin. Sie arbeitet als Leiterin der sozialtherapeutischen Abteilung für Sexualstraftäter in einen Hochsicherheitsgefängnis , als sie im Frühjahr 2009, zehn Tage vor ihrer lange geplanten Hochzeit, von einem inhaftierten Sexualstraftäter sieben Stunden in ihrem Büro eingesperrt, mit dem Tode bedroht und mehrfach vergewaltigt wird.


    Viele Menschen, denen so etwas angetan wird, kommen nie mehr wieder auf die Beine. Doch Susanne Preusker wollte dem Entsetzlichen, was ihr angetan wurde, keine Macht über ihr Leben einräumen, und deshalb hat sie begonnen zu erzählen, was ihr geholfen hat, in ein neues Leben zurück zu finden. Mit ihren "Geschichten vom Überleben" will sie anderen Menschen, die an einem traumatischen Erlebnis leiden, helfen, so wie sie selbst gegen die Dämonen im Kopf, im Herzen und in der Seele anzukämpfen:
    "Wenn es mir mit diesen Geschichten gelingen sollte, nur einem Menschen, der sich in einem ungewollten Leben wiederfindet, Mut zum Überleben zu machen, hat es sich gelohnt."


    Mit ihrem spannenden ersten Roman “Die Verwahrten“ setzt sie nicht nur ihre literarische Verarbeitung des Unsäglichen, was ihr widerfahren ist, sondern legt den Finger in einer der gegenwärtig schwierigsten „offenen Wunden“ des Strafrechts. Vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftspolitischen Debatte um die Reform der Sicherungsverwahrung erzählt Susanne Preusker eine düstere Geschichte um freigelassene ehemalige sicherheitsverwahrte Straftäter. Es ist eine brutal ehrliche Geschichte ohne Gewinner, ohne Happy End, mit einer lange so nicht für möglich gehaltenen Lösung am Ende, eine Ende, das einem das Blut in den Adern gefrieren lässt.

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