Tanja Wekwerth - Ein Hummer macht noch keinen Sommer

  • Buchdetails

    Titel: Ein Hummer macht noch keinen Sommer


    Verlag: Goldmann

    Bindung: E-Book

    Seitenzahl: 288

    ISBN: 9783641099657

    Termin: Juni 2013

  • Bewertung

    3.8 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen

  • Inhaltsangabe zu "Ein Hummer macht noch keinen Sommer"

    Einsame Herzen, heimliche Hauptstadthelden und ein Hummer namens 'Howard' Natalie Schilling ist knapp über vierzig, Moderatorin einer Büchersendung, Kochkolumnistin, Single - und in der Sinnkrise. Jetzt kann nur noch der Psychiater helfen. Doch wie es das Schicksal will, verliebt sich die Unglückliche prompt in ihren schwulen Therapeuten Theodor. Und der gehört eigentlich selbst auf die Couch: Seine Patienten nerven ihn, und sein Lebensgefährte - ein Maler in der 'Hummerphase' - will die Trennung. Verständlich, dass es ihm schwerfällt, sich auf die Sorgen anderer zu konzentrieren. Macht nichts, denn schließlich hat Natalie die Erkenntnis: Jeder ist seines Glückes Schmied. Und das Glück wiederum kommt in den seltsamsten Formen. Manchmal auch in der eines Apothekers oder eines kleinen Mopses.
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    Einsame Herzen, heimliche Hauptstadthelden und ein Hummer namens "Howard"


    Natalie Schilling ist knapp über vierzig, Moderatorin einer Büchersendung, Kochkolumnistin, Single - und in der Sinnkrise. Jetzt kann nur noch der Psychiater helfen. Doch wie es das Schicksal will, verliebt sich die Unglückliche prompt in ihren schwulen Therapeuten Theodor. Und der gehört eigentlich selbst auf die Couch: Seine Patienten nerven ihn, und sein Lebensgefährte - ein Maler in der "Hummerphase" - will die Trennung. Verständlich, dass es ihm schwerfällt, sich auf die Sorgen anderer zu konzentrieren. Macht nichts, denn schließlich hat Natalie die Erkenntnis: Jeder ist seines Glückes Schmied. Und das Glück wiederum kommt in den seltsamsten Formen. Manchmal auch in der eines Apothekers oder eines kleinen Mopses.




    Meine Meinung:


    Natalie Schilling ist Anfang 40, Kolumnistin, Moderatorin einer Büchersendung und verzweifelt.
    Sie sucht Rat bei einem Psychologen, in den sie sich auch noch verliebt. Theodor heißt der Unglückliche, denn er wurde vor kurzem von seinem Lebensgefährten David, einem exzentrischen Künstler, verlassen und er ist von seinen Patienten nur noch genervt.
    Während sich Natalie immer mehr auf Theodor einschießt, versucht dieser herauszufinden, was er falsch gemacht hat, dass sich David von ihm trennte. Und David lässt sich ganz in seiner Selbstfindungsphase gehen.
    Vielleicht hatte ich etwas andere Erwartungen an „Ein Hummer macht noch keinen Sommer“ von Tanja Wekwerth, aber so richtig konnte mich das Buch nicht überzeugen.
    Der Anfang war gut. Ich mag Bücher in denen es um Bücher geht und die die Dinge beim („Marken“-)Namen nennen.
    Allerdings konnte ich mit keinem der Protagonisten wirklich warm werden. Natalie erinnerte mich immer an eine 12-jährige mit ihrem Verhalten, ihrer Angst im Dunkeln und ihrer Zwergenparanoia. David war ein exzentrischer Hipster, der sich als bedeutungsvoller Künstler sah. Theodor war mir für sein Alter zu unreif und für seinen Beruf zu unprofessionell.
    Lediglich im letzten Viertel des Buches konnte ich so etwas wie Mitgefühl für die Drei empfinden, da zum Ende hin eine positive Veränderung mit ihnen vorging und alle drei reifer wurden.
    Das wahre Highlight für mich war hier aber Theodors Mutter Hertha mit dem Mops Feivel und ihrer Ziehenkeltochter Rosie. Diese drei haben mir wirklich die Freude am Buch gerettet.
    Das Ende war mir dann auch etwas zu viel, aber das ist Geschmackssache.
    Vom Schreibstil her gefiel mir die Geschichte nämlich ganz gut, sie las sich schnell, hatte unterhaltsame Momente und Wekwerth zeichnete ein schönes Bild von Berlin (inklusive Berlintipps am Ende des Buches). Auch war die Erzählperspektive zwischen den unterschiedlichen Personen sehr gut gewählt. Wären jetzt die Charaktere noch erträglich gewesen, dann wäre das Buch auf jeden Fall ein Highlight gewesen.



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