Wie behandelt ihr Rezensionen?

Anzeige

  • Also für mich sind die Rezensionen und Bewertungen inzwischen recht wichtig.


    Wenn ein Buch in der Gesamtbewertung nur 2-3 Sterne oder gar weniger bekommt (und es dementsprechend
    aussagekräftig ist, da schließe ich mich Boi an), versuche ich die Finger davon zu lassen.


    Extrem gute Bewertungen von 4-5 Sternen haben schon dazu geführt, dass ich auf Bücher aufmerksam
    geworden bin und ich mich mit diesen genauer beschäftigt habe, wenn ich es sonst vllt. nicht getan hätte.
    Dadurch sind schon viele Bücher auf meine Wunschliste gewandert ;). Natürlich muss dass auch mit meinen
    Lieblingsgenres übereinstimmen. Ein mit 5 Sternen bewerteter Thriller (garnicht meins) wandert natürlich
    nicht darauf, oder wenn es garnicht mein Thema/ Beuteschema ist.


    Und bei den "Durschnitts-Bücher" mit 3-3,5 Sternen lese ich mir dann durch, was positiv und was negativ
    bewertet wurde. Wenn mich das negative evtl. garnicht störrt, oder mich dass Thema und die Geschichte
    total interessiert, dann möchte ich mir gerne selbst ein Bild darüber machen.

    Ich lese gerade:
    :study: Die Wildrose - Jennifer Donnelly
    :study: Julis Schmetterling - Greta Milán


    Mein aktueller SUB: 29

  • Ich bin was das Thema angeht wohl etwas eigen.
    In den meisten Fällen lese ich mir Rezensionen zu einem Buch nämlich erst durch, sobald ich das Buch selbst gelesen habe.
    Mir ist es einfach schon zu oft passiert, dass in Rezensionen Begebenheiten verraten wurden, die ich viel lieber erst beim Lesen hätte erfahren wollen.

    "Greatness evolves from trust–in yourself, in your ideas, and in your ability to know, deep down, what’s best for you. We must not betray that trust, because the moment we do, we betray our own potential."


  • Da mir klar ist, dass 5 Sterne Bewertungen nicht so selten Gefälligkeitsbewertungen sind, lese ich vermehrt die Rezensionen mit 3 oder 4 Sterne. Wenn gut dargestellt ist, was nicht so gut gefallen hat, sind das oft Punkte, die mir möglicherweise zusagen würden, und ich kaufe das Buch eher als wenn nur etwa 5-10 5Sterne Bewertungen da sind und die Rezensenten oft nur eine oder zwei Rezensionen verfasst haben.

    Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude. Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht. Ich handelte und siehe, die Pflicht ist Freude!
    Rabindranath Tagore (1861-1941)


    Lha gyal lo - Free Tibet!

    Wir sind grüüüüüün!!!!

  • Für mich ist eine Rezension keine Rezension. Wenn ich mir schon die Mühe mache, mich vorher über ein Buch zu informieren, dann ist mir eine Einzelquelle eigentlich nicht viel Wert (es es handelt sich um eine persönliche Empfehlung von jemandem, dessen Geschmack ich teile). Lese ich mich dagegen einmal quer durch die Einzelmeinungen von Top bis Flopp, gewinne ich einen ganz guten Eindruck, welche Texte überhaupt etwas anderes als Werbung/Antiwerbung sind. Genauso wichtig: Es entsteht ein Eindruck, welche der genannten Mängel und Vorzüge überhaupt für mich relevant sein könnten. Ich habe das ein paar Mal anhand der häufig wenig geschätzten Amazon-Bewertungen von Büchern ausprobiert, die ich schon gut kenne. Der Eindruck passte am Ende in der Regel ziemlich gut. Wann immer nur ein oder zwei Rezensionen vorlagen hätte ich aber genauso gut würfeln können.

  • Das sehe ich sehr ähnlich. Ich selbst gebe mir hier beim Schreiben viel Mühe neutral zu bleiben, um den anderen ein gutes Bild vom Buch zu geben. Trotzdem kann ich jedem nur raten mehrere Bewertungen zu lesen, da jeder einen anderen Geschmack hat und man nach der Summe erst einen sinnvollen Schluss ziehen kann.

Anzeige