Rainer Wekwerth - Das Labyrinth jagt dich

Anzeige

  • Klappentext:
    Fünf Jugendliche. Sie haben gekämpft, sich gequält und zwei Welten durchquert, um die rettenden Tore zu erreichen. Und wieder stellt sie das Labyrinth vor unmenschliche Herausforderungen, denn auch in der neuen Welt ist nichts, wie sie es kannten. Sie sind allein mit ihrer Vergangenheit, ihren Ängsten, ihren Albträumen. Neue Gefahren erwarten sie, aber letztendlich entpuppt sich etwas Unerwartetes als ihre größtes Hindernis: die Liebe. Jeder von ihnen mag bereit sein, durch die Hölle zu gehen, doch wer würde das eigene Leben für seine Liebe opfern? (Quelle: Verlagswebsite)



    Über den Autor:
    Rainer Wekwerth ist Autor aus Leidenschaft. Oft liest man, ein Autor habe sein Hobby zum Beruf gemacht. Rainer Wekwerth dagegen bezeichnet das Schreiben als Sucht: Er kann gar nicht anders. Wekwerth ist Autor erfolgreicher und preisgekrönter Bücher, die er teilweise unter Pseudonym veröffentlicht. Bisher war er hauptsächlich in der Fantasy heimisch, nun erzählt er mit dem Labyrinth-Zyklus eine mitreißende Geschichte, die die Grenzen der Genres sprengt. Neben dem Schreiben coacht er Autoren und Schreibschüler, ist Ehemann und Vater einer Tochter. Rainer Wekwerth lebt mit seiner Familie im Stuttgarter Raum. (Quelle: Verlagswebsite)



    Aufbau/Allgemeines:
    Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Teil der Labyrinth-Trilogie von Rainer Wekwerth.
    Teil 1: Das Labyrinth erwacht
    Teil 2: Das Labyrinth jagt dich
    Teil 3: Das Labyrinth kennt keine Gnade (Erscheinungstermin: Sommer 2014)


    Das Buch ist in 32 Kapitel unterteilt und schließt mit einem Epilog ab.



    Inhalt:
    Der Kampf um das Überleben geht weiter. Die übriggebliebenen fünf Jugendlichen müssen noch weitere Welten durchqueren, um die Portale innerhalb von je 72 Stunden zu erreichen, die ihr Überleben sichern. In diesem Band werden zwei Welten durchquert. Doch nicht nur die Welten selbst sind dabei ein Hindernis, sondern auch die Feinde, die in ihnen lauern. Ebenso setzen die Erinnerungen an die Vergangenheit mit all ihren Ängsten und Sorgen den Jugendlichen zu. Was bleibt ist der Wille des Überlebens und das Vertrauen in die anderen Gruppenmitglieder.



    Eigene Meinung:
    Der Autor Rainer Wekwerth entführt den Leser in seinem zweiten Band der Labyrinth-Trilogie in zwei neue Welten, in denen sich die Jugendlichen erneut ihren Ängsten stellen und um ihr Überleben kämpfen müssen. Das Prinzip der Welten und das Erreichen der Portale unter Zeitdruck, werden hier, wie schon aus dem ersten Band bekannt, weitergeführt. Doch in diesem zweiten Band sind es weniger Jugendliche und bei dem Kampf durch die Welten reduziert sich die Gruppe weiter – denn am Ende kann nur einer überleben.


    Die Charakteren, die dem Leser schon aus dem ersten Buch bekannt sind, werden weiter ausgearbeitet. Persönliche Merkmale und Eigenschaften werden bei den einzelnen Figuren immer präziser, so dass jeder Einzelne seine Funktion und Rolle in der Gruppe übernimmt. Ebenso erfährt der Leser weitere Erinnerungsfetzen aus der Vergangenheit, die bei den jeweiligen Protagonisten zur Identitätsfindung beitragen. Diese Erinnerung aus dem früheren Leben werden somit aus dem ersten Band weiter ausgebaut und tragen zur Charakterisierung bei. Ebenso wie das Individuum selbst, werden auch die Verhältnisse der einzelnen Gruppenmitglieder zueinander intensiver. Jedoch scheint es an manchen Stellen fraglich, wie intensiv eine Bindung innerhalb ein paar Tage entstehen und man gar von „Liebe“ sprechen kann. An dieser Stelle bleibt zu hoffen, dass die Vergangenheit der Figuren zur Aufklärung beitragen und dies im Folgeband näher thematisiert wird.


    Die zwei Welten, die in diesem Band beschrieben werden, sind sehr gegensätzlich. Dominiert in der ersten Welt die Kargheit, pulsiert in der zweiten Welt das Leben.
    Durch die Eintönigkeit der erste Welt, zieht sich die erste Buchhälfte streckenweise. Dadurch, dass diese Welt optisch nicht so viel zu bieten hat, entsteht eine Art Monotonie. Situationen wiederholen sich und letztlich schaffen es nur die Charakteren die Tristheit, die sich beim Lesen einstellt, zu durchbrechen. Doch dieses gelingt ihnen nicht permanent, wodurch langatmige Passagen entstehen. Man hat als Leser ein wenig das Gefühl, dass sich die Geschichte im Kreis dreht.
    Die zweite Welt hingegen ist laut, gefährlich und wild. Die Kulisse integriert sich besser mit der Spannung. Doch auch hier erkennt man Szenen, die sich wiederholen. So werden bei Fluchtmanövern und Gesprächen innerhalb der Gruppe oftmals die gleichen Gefühle geäußert, wie schon zuvor. Allerdings kann hier die rasante Erzählweise über das wiederkehrende Schema hinweg helfen.
    Interessant ist jedoch der Punkt, dass scheinbar jede der Welten einem einzelnen Jugendlichen ganz besonders bekannt und heimisch vorkommt. Die Welten sind stets so aufgebaut, dass ein Jugendlicher letztendlich im Fokus steht und das meiste Wissen zum Überleben einbringen kann.


    Der Schreibstil ist sehr prägnant und durch kurze Sätze gekennzeichnet, wie sie auch schon im ersten Buch vorhanden sind. Dadurch wird Schnelligkeit und Spannung aufgebaut. Als Leser kommt es einem vor, man sei ebenso außer Atem, wie die Protagonisten. Dieser Stil passt sehr gut zu der Geschichte, in der die Schnelligkeit über Leben und Tod entscheidet.


    Der zweite Teil endet mit einem Cliffhanger. Der Epilog gibt einen Vorgeschmack auf die nächste Welt, die es zu durchkämpfen gilt. Sie macht definitiv neugierig auf mehr. Positiv kann man anmerken, dass alle bisher erzählten Welten aus dem ersten, wie auch aus dem zweiten Band, sehr unterschiedlich sind.
    Nach einem gelungenen Start in die Trilogie, zeigt dieser zweite Band ein paar Schwächen auf. Es bleibt abzuwarten, wie die Trilogie endet und ob es wirklich nur einen einzigen Überlebenden geben wir.



    Fazit:
    Das Labyrinth fesselt mit Ängsten, Liebe, Freundschaft und dem unbändigen Überlebenswillen.
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

  • Uiii Du hast das Buch schon, wie toll!


    Scheint aber nicht ganz an den ersten Teil ran zu kommen, oder?


    Bin auf jeden Fall schon sehr gespannt!

    Es geht uns mit Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber nur wenige erwählen wir zu unseren Freunden.

  • Scheint aber nicht ganz an den ersten Teil ran zu kommen, oder?

    Vom ersten Teil war ich sehr begeistert, daher hatte ich sehr hohe Erwartungen. Für mich bewegt sich der zweite Teil in der Mittelklasse. Er ist nicht so herausragend, wie der erste Teil, aber auch nicht schlecht. Persönlich haben mich die Längen gestört, was wohl an der Wahl der Welten gelegen haben kann. Doch das Ende des zweiten Teils und damit der Vorgeschmack auf die fünfte Welt, lässt viel hoffen, dass der abschließende Teil nochmal richtig punkten kann.

  • Das Labyrinth jagt dich - Rainer Wekwerth


    Kurzbeschreibung Amazon:


    Fünf Jugendliche. Sie haben gekämpft, sich gequält und zwei Welten durchquert, um die rettenden Tore zu erreichen. Und wieder stellt sie das Labyrinth vor unmenschliche Herausforderungen, denn auch in der neuen Welt ist nichts, wie sie es kannten. Sie sind allein mit ihrer Vergangenheit, ihren Ängsten, ihren Albträumen. Neue Gefahren erwarten sie, aber letztendlich entpuppt sich etwas Unerwartetes als ihre größtes Hindernis: die Liebe. Jeder von ihnen mag bereit sein, durch die Hölle zu gehen, doch wer würde das eigene Leben für seine Liebe opfern?


    Mein Leseeindruck:
    Mit voller Spannung habe ich auf die Fortsetzung von "Das Labyrinth erwacht" gewartet und mich sehr gefreut, die Lesefahne im Rahmen einer Leserunde gewonnen zu haben.
    Auch im zweiten Teil dieses Jugend-Thrillers von Rainer Wekwerth müssen die "überlebenden Hauptprotagonisten Leon, Mischa, Mary, Jeb und Jenna um ihr Leben im Labyrinth kämpfen. Die Spannung ist wieder atemraubend und der Leser wird sofort wieder in die Story mit hineingezogen. Und zwar mit Haut und Haar.
    Atemlos fiebert man als Leser mit, was den Jugendlichen nun wieder für Prüfungen bevorstehen und auch einige "Gruselmomente" sind perfekt eingewoben.
    Die Jugendlichen müssen nicht nur mit Hunger und Durst, sondern auch mit den Schatten ihrer Vergangenheit kämpfen und zarte Gefühle machen es Ihnen nicht unbedingt leicht die richtigen Entscheidungen zu treffen.
    Sind die Jugendlichen bereit für Freundschaft und Liebe ihr eigenes Leben aufs Spiel zu setzen oder zu opfern?


    Fazit:
    Rainer Wekwerth hat auch im zweiten Teil um das Labyrinth es meisterhaft verstanden, den Leser absolut in den Bann zu ziehen.
    "Das Labyrinth jagt dich" war für mich noch viel gefühlsintensiver und sehr tief gehend. Auch wenn ich gerne die Bücher beim lesen genieße, war es mir bei diesem Teil wieder fast unmöglich, es aus der Hand zu legen, bevor ich am Ende angelangt war.
    Natürlich hat es am Ende wieder einen Cliffhanger, der die Spannung auf den nächsten Teil wieder sehr anfacht.


    Ich war von "Das Labyrinth jagt dich" absolut begeistert und kann dem Autor nur ein Riesen-Lob aussprechen und den Lesegenuss mit vollen 5 Sternen belohnen. (Gäbe es mehr Sterne im Bewertungs-System würde ich noch einen drauf legen).
    Kann die Serie nur absolut empfehlen und fiebere nun der Fortsetzung
    entgegen.
    Anmerken möchte ich noch das ich zu der "älteren" Lese-Generation gehöre, aber diese Jugend-Thriller-Serie absolut phantastisch finde.
    Und der Arena Verlag hat mich in Punkto Bücherangebot noch nie enttäuscht.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Hat sonst schon jemand dieses Buch gesichtet? :scratch:
    Seit Anfang Juli stehen hier Rezensionen, aber weder bei Amazon und Buecher.de, noch in meiner Hugendubel-Buchhandlung ist das Buch erhältlich. Es ist jetzt Mitte August! :wuetend:

  • So, endlich war es erhältlich und ich kann nur sagen, dass es sich definitiv gelohnt hat zu warten.
    Ich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen und fand es sehr gut. Auch wenn die im ersten Teil beschriebene Welt deutlich von den anderen dreien abweicht, hatte sie dennoch ihre Reize und konnte den Lesespaß kaum trüben. Längen gab es für mich jedenfalls nicht und ich hatte Probleme das Buch beiseite zu legen. So soll es sein.


    Keine Überraschungen gab es jedoch bei der Frage, welcher Charakter in den Welten jeweils zurück bleiben wird. Wenn man sich die Handlung und die Beziehungen vorausschauend durchdenkt, dann war es eigentlich irgendwo klar, wer dran glauben muss (zumindest für mich), um die Spannung auch zukünftig aufrecht erhalten zu können.


    Wekwerths Schreibstil gefällt mir sehr gut. Auch die die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man bekommt einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt und die Vorgeschichte, was Emotionen beim Leser hervorruft und der Handlung noch mehr Tiefe verleiht.


    Insgesamt ist es ein wunderbarer zweiter Band der Trilogie, der dem ersten Teil IMHO kaum nachsteht. Ein echter Pageturner. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:


    El Novelero

  • Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Das Labyrinth erwacht" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein.


    Jeb, Jenna, Tian, León, Kathy, Mischa und Mary. Zwei von ihnen fielen dem Labyrinth bereits zum Opfer. Den fünf anderen Jugendlichen gelang es, zwei Welten zu durchqueren. Doch jedem ist bewusst, dass noch weitere Welten vor ihnen liegen und in jeder wird mindestens einer von ihnen sterben. Mittlerweile haben sich Gefühle zwischen den Heranwachsenden entwickelt, so dass sie es nicht nur mit scheinbar unmenschlichen Herausforderungen zu tun haben, sondern auch mit der Liebe, die zu einem weiteren Hindernis wird. Würde man andere opfern, um seine Liebe zu retten? Vielleicht sogar gegen den eigenen Überlebenswillen handeln und sich selbst opfern?


    Nachdem im Januar 2013 "Das Labyrinth erwacht" ist, geht die Thriller-Trilogie nun mit dem Roman "Das Labyrinth jagt dich" in die zweite Runde. Ich hatte große Erwartungen an die Fortsetzungen, aber auch ein paar Befürchtungen, denn schon oft wurde ich vom Mittelband einer Trilogie enttäuscht. Nicht so in diesem Fall. Keine Spur davon, dass Rainer Wekwerth sich spontan überlegt hat, aus seinem Erfolgsbuch eine Trilogie zu machen und dabei eigentlich nichts mehr zu erzählen hat. Das Gegenteil ist der Fall. Man merkt den Bänden regelrecht an, dass sie von Anfang an als Trilogie konzipiert wurden. Der rote Faden zieht sich nahtlos durch beide Bücher und Band zwei bietet genauso viel Handlung, wie man es vom ersten Roman gewohnt ist.


    Die bisher überlebenden Figuren kämpfen sich weiter durch die Welten des Labyrinthes, ohne eine Idee zu haben, warum sie überhaupt dort sind. An einer einzigen Stelle hat der Autor etwas verraten und ich habe nun eine Idee, was der Hintergrund sein könnte. Ob dieses zutrifft, werde ich dann wohl im dritten Band erfahren, der im Sommer 2014 unter dem Titel "Das Labyrinth ist ohne Gnade" erscheinen wird. Die Welten unterscheiden sich sehr von denen des ersten Bandes. Wekwerth zeigt seine tolle Vorstellungskraft und er versteht es aus einem Übermaß an "Weiß" ein spannendes Setting zu gestalten (wer das Buch gelesen hat, wird verstehen was ich meine).


    Der Autor steckt aber nicht nur Energie in die Ausarbeitung der verschiedenen Welten, sondern auch in seine Charaktere. Die Figuren des Romans konnten mich schon im ersten Band begeistern. Obwohl es recht viele sind und ich das Buch bereits Anfang des Jahres gelesen hatte, kam ich schnell wieder hinein und hatte die Jugendlichen bildlich vor Augen. Die Charaktere entwickeln sich weiter, zum Teil mit gravierenden Änderungen der Persönlichkeit, die den schrecklichen Erlebnissen geschuldet sind. Nach und nach erfährt der Leser mehr über die Vergangenheit der Figuren, da kleine Geschehnisse immer wieder Erinnerungen in den Personen hervorrufen, die der Autor dann mit dem Leser teilt.


    Fazit: Band 2 der Labyrinth-Trilogie ist genauso spannend, actiongeladen und interessant wie der Auftaktroman. Allen, den Band eins gefallen hat, kann ich die Fortsetzung nur empfehlen - es wird sicherlich keine Enttäuschung geben. Wer den Auftaktroman noch nicht kennt, sollte dieses schnellstens ändern, denn Band 1 und 2 sind großes Kino (wie es immer so schön heißt) und steuern auf ein Finale zu, welches sicherlich fulminant wird. Ich kann es kaum erwarten! 5/5 Sterne.


    • Gebundene Ausgabe: 345 Seiten
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
    • :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
  • Ich habe nun schon vor einigen Tagen dieses Buch beendet. Zum Inhalt muss ich ja nun nicht mehr viel sagen, das haben meine Vorgänger nun schon ausführlich getan.
    Der zweite Teil beginnt genau so spannend wie der erste Teil aufgehört hat. Wobei der Autor nahtlos an seinen ersten Band die Erzählung fortsetzt. Herr R. Wekwerth hat für mich dabei eine schöne Lösung gefunden uns die 5 verbliebenen Protagonisten wieder ins Gedächtniss zu rufen, ohne das man den ersten Band vorher nochmal lesen muss.
    Der 2. Teil fängt damit an, das die 5 Protagonisten alleine in der neuen Welt aufwachen und sich ihre Ängsten, die sie ins Labyrinth geführt haben, in Errinnerungsfetzen stellen müssen. Ich finde das gerade sehr gut gelöst, so bekommt man einen Überblick. Wer hat es geschafft, welche Angst/Version folgt ihn oder sie.
    Der Autor schafft es somit von der ersten Seite an, gleich eine gewisse Spannung auf zu bauen, ohne in Wiederholungen abzutrifften. Rainer Werkwerth entführt uns in neue Welten, lässt ein paar Nebendarsteller auftauchen und wieder verschwinden, es ist aber nicht so das es schwierig wird diese zu ordnen zu können. Das gefällt mir dabei ausgesprochen gut, ich kann in meinen Lesefluss bleiben ohne das er gestört wird.
    Das einzige was mich extrem gestört hat, darum auch mein Punktabzug


    Trotz allen hat es R. Werwerth in meinen Augen geschafft einen würdigen Nachfolger zu schaffen, ich bin auf den Abschluss schon gespannt.
    ich vergebe :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Sobald wir lernen, uns selbst zu vertrauen, fangen wir an zu leben. ( Johann Wolfgang Goethe )


    Jede Begegnung , die unsere Seele berührt hinterlässt eine Spur die nie ganz verweht. ( Lore-Lillian Boden )

  • Zwei Welten liegen bereits hinter León, Mary, Jeb, Jenna und Mischa. Zwei Jugendliche ihrer anfänglichen Gruppe sind tot - zurückgelassen in den vorangegangenen Welten. Doch die fünf haben keine Zeit zum Trauern, denn sie befinden sich bereits in einer neuen Herausforderung, die alles Vergangene in den Schatten stellt.


    In kleinen Bruchstücken müssen sie sich ihrer Vergangenheit stellen, mitsamt allen Sorgen, Ängsten und Schuldgefühlen. Ihre Urinstinkte, ihr Überlebenswille treibt sie voran, doch sind sie auch bereit, alles dafür zu tun, derjenige zu sein, der als einziger durch das allerletzte Tor geht? Die Anforderungen haben sie zusammengeschweißt. Gefühle sind aufgekommen. Wie weit wird jeder von ihnen gehen?


    Meine Meinung:


    Ohne Atempause gelangen die fünf Jugendlichen in die nächste Welt, in der sie die überlebenswichtigen Tore finden müssen und auch mir als Leserin war keine Ruhephase vergönnt. Atemberaubend spannend geht es weiter und ich hockte gebannt mit meinem Buch auf meinem Lesesessel, unfähig mit dem Lesen aufzuhören.


    Der Verlust von Kathy und Tian hat die Gruppe geprägt; die Angst sitzt ihnen allen im Nacken. Während Jeb und Jenna ihrem vorherigen Rollenverhalten größtenteils treu bleiben, scheinen die anderen drei sich durch die Erlebnisse arg verändert zu haben. Der unauffälllige Mischa zeigt ganz neue Facetten an sich und der toughe León entblößt immer mehr Risse an seiner harten Schale. Doch die größte Wandlung hat meiner Meinung nach Mary erfahren. Zu Beginn ihrer Reise erschien sie als das schwächste Glied der Gruppe, die es nur dem Wohlwollen der anderen verdankt, noch am Leben zu sein, aber inzwischen hat sie sich in eine starke, junge Frau verwandelt, obwohl die Dämonen ihrer Vergangenheit ihr weiter zusetzen.


    Rainer Wekwerths Ideenreichtum hinsichtlich der Beschreibung seiner unterschiedlichen Welten hat mich erneut tief beeindruckt. Jede für sich ist außergewöhnlich und einzigartig, jeweils mit einer besonderen Bedeutung für mindestens einen der Kandidaten. Sie haben für mich Gestalt angenommen und gemeinsam mit den Jugendlichen bin ich vor den Gefahren geflohen, die sich an vielen Ecken auftaten. Insbesondere die letzte Welt, die sich den dreien, die zum Ende dieses Bandes die Tore passieren, eröffnet und von der wir im letzten, finalen Teil der Trilogie bestimmt noch viel mehr erfahren werden, hat mich besonders in Panik versetzt. Ein absolutes Horrorszenario - und doch kann ich es gar nicht erwarten, endlich davon lesen zu dürfen.


    Fazit:


    Wahnsinnig spannend präsentiert sich "Das Labyrinth jagt dich" und ist damit eine großartige Fortsetzung des erfolgreichen Starts der Trilogie. Bildreich wurde ich durch eine fantastische Welt gejagt, die mit sehr komplexen und toll dargestellten Charakteren punkten kann.

    "Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt." Arabisches Sprichwort :study::flower:

  • Klappentext
    Fünf Jugendliche. Sie haben gekämpft, sich gequält und zwei Welten durchquert, um die rettenden Tore zu erreichen. Und wieder stellt sie das Labyrinth vor unmenschliche Herausforderungen, denn auch in der neuen Welt ist nichts, wie sie es kannten. Sie sind allein mit ihrer Vergangenheit, ihren Ängsten, ihren Albträumen. Neue Gefahren erwarten sie, aber letztendlich entpuppt sich etwas Unerwartetes als ihr größtes Hindernis: die Liebe. Jeder von ihnen mag bereit sein, durch die Hölle zu gehen, doch wer würde das eigene Leben für seine Liebe opfern?


    Über den Autor
    Rainer Wekwerth ist Autor aus Leidenschaft. Oft liest man, ein Autor habe sein Hobby zum Beruf gemacht. Rainer Wekwerth dagegen bezeichnet das Schreiben als Sucht: Er kann gar nicht anders. Wekwerth ist Autor erfolgreicher und preisgekrönter Bücher, die er teilweise unter Pseudonym veröffentlicht. Bisher war er hauptsächlich in der Fantasy heimisch, nun erzählt er mit dem Labyrinth-Zyklus eine mitreißende Geschichte, die die Grenzen der Genres sprengt. Neben dem Schreiben coacht er Autoren und Schreibschüler, ist Ehemann und Vater einer Tochter. Rainer Wekwerth lebt mit seiner Familie im Stuttgarter Raum.
    Wer mehr über ihn lesen mag: http://www.wekwerth.com/


    Cover
    Bei diesem Band sind Gelb und Blau die dominanten Farben des Buchumschlages. Es orientiert sich sehr stark an Band 1 der Trilogie und somit ist der Wiedererkennungswert top!
    Auf Buch eins der Reihe waren ja schon die Jugendlichen in den Waben abgebildet, dies ist bei Buch zwei auch der Fall, jedoch sind es nun nur noch 5 Stück. Wir wissen jedoch in der Zwischenzeit, das immer einer auf der Strecke bleiben wird.


    Meine Meinung
    Den Schreibstil den man von Rainer Wekwerth gewöhnt ist, setzt sich auch hier fort, leicht und flüssig führt er seine Leser in eine neue Welt. Man ist gefangen, fiebert mit und hofft für jeden einzelnen das er es schaffen wird. Die Kapitel sind übersichtlich gehalten, bräuchten eigentlich gar nicht sein da man eh sofort weiter lesen mag :)
    Teil 2 dieser Trilogie knüpft wunderbar an "Das Labyrinth erwacht" an, man ist sofort in der neuen Welt drin. Es beginnt sofort nach dem Sprung durch die Portale, dass die Jugendlichen sich erneut Ihren Weg finden müssen. Doch auch dieses Mal ist dies gar nicht so einfach und es wird immer eine oder einen geben, der auf der Strecke bleiben wird. Man fiebert richtig mit, hofft das es keinen treffen wird und weiß doch, das es so kommen wird. Die Welten die er kreiert, könnten unterschiedlicher gar nicht sein.
    Mittlerweile kennt man die einzelnen Personen recht gut, ist jedoch oft überrascht, wie sie in bestimmten Reaktionen die Nerven behalten oder auch verlieren können. In solch einer Extremsituation weiß niemand, wie er handeln würde. immerhin hängt das eigene Überleben davon ab!
    Da jetzt ja schon zwei Charaktere weniger im Buch vorhanden sind, ist die Gefahr größer, das es den Lieblingscharakter, den man beim lesen hat, bei der nächsten Portalauswahl treffen kann.


    Fazit
    Knüpft perfekt an den ersten Band an. Charaktere sind bekannt, man fiebert mit, hofft für jeden einzelnen der Jugendlichen. Ich bin gespannt, wer am Ende die letzte Welt überleben wird


    Sterne
    5/5

  • Die Jagd durch das Labyrinth geht weiter. Die erste Welt des Buches, bzw. die dritte Welt für die Jugendlichen ist ein weißes nichts. Gefangen in weißen, sterilen Räumen. Nur Zahlenrätsel bringen sie weiter. Oder auch nicht, denn dahinter befinden sich wieder nur identische Räume mit neuen Rätseln. Es ist die Monotonie des Nichts, die hier den einen oder anderen Protagonisten an seine Grenze treibt... mehr zur Story möchte ich nicht verraten, um nicht unnötig zu spoilern.

    Ich habe gesehen, dass ich den ersten Band der Reihe mit nur drei Sternen bewertet habe. Demnach ist die Geschichte deutlich besser und mitreissender geworden, denn der zweite Teil verdient die volle Punktzahl.

    Die zwei beschriebenen Welten sind so unterschiedlich und jede für sich so krass und intensiv, dass ich mich gelegentlich am Buch festgeklammert habe vor Spannung. Was in der ersten Welt fehlt, kommt in der zweiten Welt doppelt und dreifach.


    Die Figuren entwickeln sich weiter, man lernt noch mehr Abgründe der Jugendlichen kennen. Man erfährt, wer Mischa ist und was noch alles in ihm drin steckt außer dem sympathischen Nerd.
    Jeb verliert seine glattpolierte Charakteristik, die er noch im ersten Band hatte und wird spannender, facettenreicher.
    Jenna geht leider komplett unter, ich kann mich noch nicht mal mehr an ihre Erinnerungs-Stücke erinnern. Vielleicht lese ich hierfür an der richtigen Stelle im ersten Band noch einmal nach. War Jenna noch die starke Heldin, die für ihre Liebe zu Jeb kämpft, kommt sie im zweiten Buch überraschend farb- und charakterlos daher.
    Die Helden dieses Buches sind ohne jeden Zweifel Leon und Mary. Wurde im ersten Band die Story noch mehr aus Jebs Perspektive erzählt, so ist hier Leon die federführende Figur. Was das Buch unglaublich bereichert. Leon bekommt so viel Tiefe, so viele Gefühle die selbst ihn überraschen. Eine Moral und ein Gruppengefühl, an dem er wächst und sich selbst überbietet.
    Mary, die kleine zickige Göre aus dem zweiten Band wächst mit jeder Welt. Je mehr sie übersteht, desto härter wird sie. Gleichzeitig öffnet sie sich den anderen und wird zur heimlichen Heldin des zweiten Bandes.


    Die Ereignisse im Labyrinth selbst nehmen deutlich an Fahrt auf und lassen dem Leser kaum eine Sekunde zum Durchatmen. Die Seiten fliegen nur so dahin, man möchte immer weiter mitgezogen werden, die nächsten Widrigkeiten und Abenteuer der Protagonisten erleben.

    Plätscherte die Story im ersten Band meines Erachtens nach noch etwas vor sich her (ich empfand es eher als eine Aneinanderreihung von Ereignissen, die zwar in der zweiten Welt etwas mehr Kick hatten, aber insgesamt nicht so mitreissend waren), so geht es hier Knall auf Fall zur Sache. Der Schreibstil ist dabei angenehm einfach gehalten, das Buch liest sich einfach weg. In den über 340 Seiten kommt nicht eine Minute lang Langeweile auf, Rainer Wekwerth versteht es, seinen Lesern den Atem zu rauben.

    Eine unglaublich gelungene Fortsetzung der Reihe, Rainer Du bist wirklich über Dich hinausgewachsen - und in Leipzig werde ich Dir das auch noch persönlich sagen!


    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Ich kann das grandiose Finale kaum noch erwarten. Und wenn ich doch spoilern oder mutmaßen darf: Mary wird die letzte Überlebende sein, da bin ich mir inzwischen ganz sicher.

  • Der zweite Band der Trilogie startet ziemlich rasant und wirklich richtig gut. Leider kann man nicht zuviel verraten, da sonst zu viel gespoilert wird, aber ich fand die Welt, in der sie landen richtig richtig klasse. Die darauffolgende Welt schwächelt allerdings in meinen Augen ein wenig. Nichtsdestotrotz kommt auch hier Spannung auf und hält den Leser bei der Stange. Anhand des Klappentextes wird schon deutlich, dass sich Liebesbeziehungen entwickeln und es dadurch teilweise auch ein wenig kitschig wird. Liegt mir nicht so, aber es fällt jetzt auch nicht so unglaublich ins Gewicht.
    Dafür ist der Rest des Buches zu spannungsgeladen und es wird in diesem Band sehr klar, dass jede Welt für eine der Ängste steht. So erfährt man in jeder Welt mehr und mehr über das Leben der Jugendlichen bevor sie ins Labyrinth geschickt wurden.
    Warum das allerdings geschieht bleibt weiterhin spannend, auch wenn kurzzeitig einige Andeutungen gemacht werden. Ich habe zumindest eine Ahnung und bin sehr gespannt, ob sich die bewahrheiten wird. Weiter geht’s mit dem dritten Teil!


    Fazit: Spannender als der erste Teil, grandioser Einstieg und interessante Protagonisten über die man mehr und mehr erfährt. Leider stellenweise für meinen Geschmack etwas zu kitschig :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Ich fand den zweiten Teil nicht ganz so gut und fesselnd wie den Ersten.
    Das liegt wahrscheinlich hauptsächlich daran, dass die dritte Welt sich ganz schön zieht, da sie sehr eintönig ist. Mir fiel es hier auch etwas schwer, mir das alles vorzustellen. Daher musste ich mich schon gelegentlich zum Weiterlesen "quälen". Die vierte Welt hingegen ist das komplette Gegenteil und sehr actiongeladen, aber auch wieder äußerst verwirrend. Ich hoffe nun, dass sich im dritten Band alles richtig aufklärt und keine Fragen mehr offen bleiben.
    Was mich auch etwas genervt hat waren die Liebesbeziehungen. Ich finde sie irgendwie nicht so richtig passend für diese Art von Geschichte.
    Es war auch nie überraschend welcher Charakter in der jeweiligen Welt zurück bleibt. Trotzdem gab es eine gewisse Grundspannung und dies verleitet schon zum Weiterlesen von Band 3.
    Ich gebe :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: .


    Die Welt ist wie ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.


    :tanzensolo:


    Gelesen 2016 : 9
    Gelesen 2015 : 44
    Gelesen 2014 : 78

  • Klappentext:


    Fünf Jugendliche. Sie haben gekämpft, sich gequält und zwei Welten durchquert, um die rettenden Tore zu erreichen. Und wieder stellt sie das Labyrinth vor unmenschliche Herausforderungen, denn auch in der neuen Welt ist nichts, wie sie es kannten. Sie sind allein mit ihrer Vergangenheit, ihren Ängsten, ihren Albträumen. Neue Gefahren erwarten sie, aber letztendlich entpuppt sich etwas Unerwartetes als ihr größtes Hindernis: die Liebe. Jeder von ihnen mag bereit sein, durch die Hölle zu gehen, doch wer würde das eigene Leben für seine Liebe opfern?


    Meine Meinung:


    Leider erreichen mich diese Bücher nicht richtig und ich kann noch nicht einmal genau beziffern, woran es eigentlich liegt. Schade.


    Es entwickeln sich zarte Romanzen, die die Jagd nach den Toren schwieriger gestalten und damit auch die Frage, wer durch die Tore gehen kann. Jeder hat mit seiner Vergangenheit zu kämpfen und nicht immer ist die Frage nicht geklärt, warum sie eigentlich in diesem Labyrinth gelandet sind.


    Guter und flüssiger Schreibstil, leider erreicht mich einfach die Geschichte nicht.


    Fazit:


    Trotzdem werde ich jetzt direkt mit dem dritten Teil beginnen.

    Liebe Grüße
    Pokerface


    Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen (Yoda) :study:

Anzeige