Christa S. Lotz - Die Hure und der Mönch

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  • Handlung:
    Von Liebe und Laster Florenz im Jahr 15. Jahrhundert. Der Bußprediger Savonarola, Prior des Klosters San Marco, versucht alle Feste und Lustbarkeiten in der Stadt zu unterdrücken. Doch nicht alle folgen ihm in seiner Sinnesfeindlichkeit. Auf einem Frühlingsfest ihrer Eltern wird die schöne junge Angelina ihrem zukünftigen Gatten vorgestellt, einem alten, korpulenten Mann. Angelina ist entsetzt – insgeheim ist sie in Francesco, den Gehilfen des Malers Botticelli verliebt, der sie in
    verführerischer Pose malt. Wenig später versuchen Savonarolas Schergen das Fest aufzulösen – und der Mann, der ihr Gemahl werden sollte, wird erstochen aufgefunden. Als ein weiterer Mord in ihrem Umfeld geschieht, beginnt Angelina zu glauben, Francesco könnte dahinter stecken. Doch jemand verfolgt sie, und dann bricht in Florenz die Pest aus. Ein spannender Roman über die Renaissance und eine unmögliche Liebe.


    Meine Meinung:
    Die Geschichte ist eigentlich gut, auch spannend geschrieben, sowie der historische Hintergrund gut recherchiert. Was mir das Lesen ein wenig verleidet, ist der Schreibstil der Autorin. Es folgen viele kurze und vor allem abrupte Schnitte, unwirkliche und gestelzte Dialoge (wie in einem Laien-Theatherstück). Weiterhin werden Handlungen werden aus heiterem Himmel eingeflochten, meinem Eindruck nach weil sie dem unmittelbar folgenden Erzählstrang dienen. Insgesamt kann ich mich nicht recht erwärmen. 3 Sterne

  • Dabei wäre ich von der Inhaltsangabe her doch glatt draufreingefallen, überhaupt wenn die Handlung zur Zeit Savonarolas spielt. Ein schlechter Stil verleidet mir aber die schönste Handlung, deshalb dem Rezensenten nochmals ein "Danke" für die Vermeidung eines ev. Fehlkaufs.

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