Richard Laymon - Die Familie / Midnight's Lair

  • Buchdetails

    Titel: Die Familie


    Verlag: Heyne

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 352

    ISBN: 9783453676251

    Termin: März 2013

  • Bewertung

    3.7 von 5 Sternen bei 28 Bewertungen

    73,6% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Die Familie"

    Wie der Vater, so der Sohn ... Über einem Höhlenlabyrinth liegt das Mordock Cave Hotel, bei Touristen sehr beliebt. Ein Familienbetrieb, geführt von Vater und Sohn Mordock. Beide legen Wert auf ihre Traditionen: Zimmer 115 ist stets für die attraktiveren Gäste reserviert. Nach einem Stromausfall wird die Mordock-Höhle für eine Touristengruppe zur Falle. Es ist dunkel. Es gibt keinen Ausweg. Und bald merken die Eingesperrten, dass in der Finsternis jemand lauert. Die Mordocks – und noch etwas anderes. Etwas, das Blut riecht. Etwas, das Fleisch will ...
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  • Kurzbeschreibung
    Über einem Höhlenlabyrinth liegt das Mordock Cave Hotel, bei Touristen sehr beliebt. Ein Familienbetrieb, geführt von Vater und Sohn Mordock. Beide legen Wert auf ihre Traditionen: Zimmer 115 ist stets für die attraktiveren Gäste reserviert. Nach einem Stromausfall wird die Mordock-Höhle für eine Touristengruppe zur Falle. Es ist dunkel. Es gibt keinen Ausweg. Und bald merken die Eingesperrten, dass in der Finsternis jemand lauert. Die Mordocks – und noch etwas anderes. Etwas, das Blut riecht. Etwas, das Fleisch will ...


    Meine Meinung
    2 interessante Ansätze, die für viel Spannung hätten sorgen können. Hätten hätten hätten, es aber nicht haben :-? Einmal das Hotel mit dem omniösen Zimmer 115, interessant, hier hätte man einige Geschichten erzählen können, erwähnt wurde jedoch nur eine, und auch diese nur sehr kurz. Dann die Höhle, mit den Wesen, die dort lauern.


    Leider hat sich die Geschichte ziemlich auf den notgeilen Sohn Kyle beschränkt, der mich nur genervt hat. Etwas Fahrt nahm das Buch dann ab Seite 200 auf, nachdem etwas in der Höhle passiert ist. Aber auch das hätte man viel mehr ausführen können. Stattdessen musste man wieder einige langweilige Abschnitte über Kyle lesen :roll:


    Auch das Ende war dann viel zu schnell abgehakt, da hätte noch so viel passieren können...


    Fazit
    Kein besonders guter Laymon. Viel zu wenig Action und nur lahmes Rumgelaber (das ich das mal über einen Laymon-Roman sage :shock: ), von mir daher nur :bewertung1von5: :bewertung1von5: von 5 Sternen.

  • Danke Miriam, besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können ;)
    Bin gestern endlich fertig geworden. Das Buch hatte bei mir eine kurzzeitige Leseflaute ausgelöst.


    Im Klappentext wird das Zimmer 115 so angepriesen, aber was bei rum kommt ist schwach.
    Es gibt auch leider zu wenig Hintergrund zu den Wesen und es bleiben so einige Fragen offen


    Es sind zwar Fragen, wo man sich die Antwort denken kann, aber ich hätte es lieder klipp und klar in der Story gehabt.


    Die Passagen mit Kyle gingen mir auch nach einer Zeit auf die Nerven, aber auch in den anderen beiden Handlungssträngen kam nicht wirklich Fahrt rein. Nach einer Zeit habe ich sogar Hank und Chris ganz vergessen.


    Also ich schließe mir dir an, Miriam, und gebe dem Buch :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Waschbärige Grüße :winken:
    Lynnia


    :study: 2013: 35 :dance:
    :study: 2012: 26 Bücher
    :study: 2010/11: ca. 40 Bücher

  • Im Klappentext wird das Zimmer 115 so angepriesen, aber was bei rum kommt ist schwach.
    Es gibt auch leider zu wenig Hintergrund zu den Wesen und es bleiben so einige Fragen offen


    Es sind zwar Fragen, wo man sich die Antwort denken kann, aber ich hätte es lieder klipp und klar in der Story gehabt.

    Genau, angepriesen wird es, das ist das richtige Wort :wink: Und dann steht man da...


    Zu deinem Spoiler:


    Kann auch sein, dass es irgendwo mal erwähnt wurde, ich erinnere mich dunkel :sleep:

  • Hm :-k


    Aber ich muss ganz ehrlich sagen, mir war das ziemlich egal, und deswegen habe ich es wohl auch schon wieder vergessen oder ich habe es mir nur so zusammengereimt, weil es sonst unlogisch wäre :lol: Hab das Buch jetzt auch grad nicht hier, sodass ich nicht nachschauen kann.

  • Amazon.de Kurzbeschreibung:


    Wie der Vater, so der Sohn ...


    Über einem Höhlenlabyrinth liegt das Mordock Cave Hotel, bei Touristen sehr beliebt. Ein Familienbetrieb, geführt von Vater und Sohn Mordock. Beide legen Wert auf ihre Traditionen: Zimmer 115 ist stets für die attraktiveren Gäste reserviert. Nach einem Stromausfall wird die Mordock-Höhle für eine Touristengruppe zur Falle. Es ist dunkel. Es gibt keinen Ausweg. Und bald merken die Eingesperrten, dass in der Finsternis jemand lauert. Die Mordocks – und noch etwas anderes. Etwas, das Blut riecht. Etwas, das Fleisch will ...


    Eigene Zusammenfassung:


    Darcy hat einen relativ eintönigen Job, sie arbeitet als Führerin im Mordock Cave Hotel, das auf einem verzweigten Höhlensystem liegt. Ihr macht dieser Job eigentlich Spaß, wenn nicht immer Kyle, der Sohn des Chefs, bei ihren Führungen anwesend sein und sie ständig begaffen würde.
    Darcy hätte sich niemals ausgemalt, einmal mit Kyle in der Höhle eingeschlossen zu werden, doch als das Hotel einstürzt, ist genau das der Fall. Darcy, Kyle und knapp 30 andere Leute hängen in der Höhle fest, in der es dank eines Stromausfalls zu allem Übel auch noch stockdunkel ist. Darcy versucht, die Gruppe über einen zugemauerten zweiten Ausgang zu evakuieren, leider weiß nur Kyle, was sich tatsächlich hinter dieser Mauer verbirgt …


    Eigene Meinung:


    Richard Laymon hat es wieder getan; mit “Die Familie” hat er eine weitere Perle des klassischen Horrors geschrieben.
    Dabei hat er sich erneut eine innovative Geschichte ausgedacht, welche den Leser von der ersten Seite an zu fesseln weiß.
    Wie gewohnt bleiben beim Horror-Fan keinerlei Wünsche offen: es wird geschlachtet, vergewaltigt und auch Kannibalismus spielt in diesem Buch eine zentrale Rolle.


    Wie bei Laymon üblich bedient er sich stets und insbesondere bei den grausamen Momenten einer sehr plastischen Erzählweise, die bei seinen Konsumenten teilweise recht unappetitliches Kopfkino produziert. Aber als Freund des Genres erwartet man genau diesen Effekt.


    Obwohl die einzelnen Elemente sehr unterschiedlich sind, hat Richard Laymon diese zu einer in sich schlüssigen Geschichte verknüpft, die komplett nachvollziehbar und zu keinem Zeitpunkt an den Haaren herbeigezogen wirkt. Kurz, es ist wieder einmal eine Freude, sich dieses Buch vorzunehmen.


    Aufgrund der guten Geschichte und des angenehmen Schreibstils liest sich “Die Familie” extrem flüssig und es fällt schwer, das Buch aus der Hand zu legen.


    Fazit:


    Wie bisher bei jedem Werk dieses bereits verstorbenen Autors hat mich auch “Die Familie” restlos überzeugt und ich kann es bedenkenlos weiterempfehlen.
    Laymon ist mittlerweile sicherlich mehr als ein Geheimtipp im Horrorgenre und immer einen Kauf wert.


    (Diese Rezension wurde von mir selbst für das Webzine NecroWeb.de verfasst.)

    “Ich hoffe mein Schaden hat kein Gehirn genommen.” – Homer Simpson

  • An und für sich gefällt mir dieses Buch sehr gut. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, allerdings habe ich das Gefühl, dass hier etwas entscheidendes fehlt: mehr Details zum Zimmer 115.
    Ich hätte so gerne mehr darüber erfahren und war dementsprechend ein bisschen enttäuscht, da dieses Zimmer Dreh-und Angelpunkt im Klapptext sowie auf dem Cover war.



    :love: Nur Du und ich sind hier real,
    und alles andere ist egal.
    Es zählt nur, dass wir sichtbar sind.
    Du für mich und ich für Dich.
    Der Rest der Welt ist taub und blind
    und unwichtig.:love:


    Asp

  • Ich schließe mich Euch an: Das Zimmer 115 ist viel zu wenig erwähnt und ausgeschmückt worden. Aber generell fand ich das Buch super. Die Idee, eine Meute in einem Loch am Leben zu erhalten, ist wirklich klasse. Laymon hat das auch sehr umgesetzt, meiner Meinung nach.


    Ich würde es jedenfalls weiterempfehlen!

    "Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen."
    - Dieter Hildebrandt -