Bücherwichteln im BücherTreff

Zum Thema Rezensionen

Anzeige

  • Hallo,
    ich bin zwar erst seit kurzem hier registriert, aber schon während ich mein letztes Buch fertig gelesen habe, hab ich mich dabei ertappt, dass ich schon während des Lesens gedanklich im Kopf die Rezension vorformuliert habe :)


    Geht es euch genauso und schreibt ihr zu jedem Buch, dass ihr lest, hier eine Rezension? Oder gibt es auch Bücher zu denen euch nichts einfällt?

  • Hallo, Polarsternchen.


    Nein, also damit bist du nicht allein.
    Da ich zu so ziemlich allen Büchern, die ich lesen, hier eine Meinung/Rezension reinstelle, formuliere ich häufig schon beim Lesen im Kopf vor.


    An und für sich ist es mir noch nie passiert, dass ich mal nicht wusste, was ich schreiben soll. Dabei halte ich mich weder mit Lob noch mit Kritik zurück. Wobei Letzteres aber bedeutend seltener vorkommt - zum Glück. :lol:


    Ich finde es nach wie vor unglaublich schön, dass man seine Meinung hier äußern kann, egal wie diese ausfällt. Das schätze ich sehr am BT und ich wünsche dir viel Spaß, wenn es bei dir dann auch bald soweit ist. :friends:

    :study: "Freddie Mercury - Die Biografie" (Lesley-Ann Jones)



    ~ Was mich im Alltag auffängt, ist die Möglichkeit, mich einfach mal fallen lassen zu können. ~

  • Ich würde das auch nicht als "Problem" abstempeln. Ich hab manchmal auch beim Lesen schon ein Gefühl dafür wie viel Sterne das Buch am Ende vielleicht bekommt. Manchmal krempelt sich das im Verlauf des Lesens noch, aber oft bleibt es dann auch dabei.
    Zudem habe ich auch oft so Momente wo ich mir denke: Das darfst du nicht vergessen zu erwähnen.

  • Da ich häufig große "Schinken" lese, habe ich am Ende des Buches viele Dinge gar nicht mehr im Kopf, die mir beim Lesen aufgefallen sind. Wenn ich also beabsichtige, eine Rezension zu schreiben, liegen bei mir oft Stift und Zettel daneben, auf denen ich kurze Notizen mache. Gerade bei Büchern, die mich sehr beeindrucken, weiß ich oft sonst gar nicht mehr, was ich genau schreiben wollte - und manches Mal ist es dann auch gut, noch die Textseite im Bezug zu haben, um noch einmal nachzulesen.
    Es gibt natürlich auch Bücher, bei denen es mir auch ohne dieses Hilfsmittel gelingt, sicherer finde ich es aber mit. Und dann hatte ich auch schon Bücher, bei denen ich mich im Nachhinein geärgert habe, dass ich eben keine Notizen gemacht habe.


    Letztendlich rezensiere ich nicht jedes Buch, das ich lese, aber ich mache mir auch während des Lesens oft Gedanken darüber, wenn mich eine Textstelle gerade nicht besonders fesselt. Ist die Geschichte allerdings so spannend, dass ich dort gedanklich hineingezogen werde, kann ich mir gar keine Gedanken zu einer eventuellen Rezension machen :lol:


    Was die Sterne angeht ... ich habe schon festgestellt, dass ich bei einigen Büchern beim zweiten Mal lesen ganz anders bewerten würde - und zwar immer dann, wenn es sich um eine Serie handelt, bei der alle Teile zusammen eine Geschichte ergeben, diese Geschichte aber von Buch zu Buch irgendwie immer schlimmer wird. So geschehen z.B. bei Shades of Grey, wo ich den ersten Teil sogar noch recht gut, wenn auch unlogisch fand, aber die nachfolgenden Bände meine Meinung zu dieser Serie (und der Autorin) absolut heruntergezogen haben.

    "deine beschreiebung alleine lässt vermuten, dass es sich um schmöckerroman einzigartiger klasse handelt, nämlich übertriebenem bullshid, der mit der wirklichkeit keinene hinreichenden effekt auf die wirklichkeit erstreckt." (Simon Stiegler)

    Stimmt! Ich schreibe spannende Unterhaltungsliteratur, die den Leser aus der Wirklichkeit entführt, bis zum Ende gelesen wird und bei der der Leser am Ende fragt: Wann erscheint der nächste Band? Schreiben will halt gelernt sein

  • Ich mach mir auch oft selber Gedanken über ein Buch, aber ist natürlich klasse, wenn das durch den BT systematischer wird und man damit vielleicht mehr Gehalt aus den Büchern ziehen kann. Andererseits stell ich es mir komisch vor, schon während des Lesens das Werk zu bewerten, dann steht das Lesen gar nicht mehr so im Vordergrund, oder? Mal schauen, ob sich das bei mir auch so entwickelt.


    Und weiterhin viel Spaß beim rezensieren.
    [-X

  • Andererseits stell ich es mir komisch vor, schon während des Lesens das Werk zu bewerten, dann steht das Lesen gar nicht mehr so im Vordergrund, oder?

    Gerade dann steht es für mich im Vordergrund. Ich konzentriere mich dann nämlich umso mehr auf das Buch, denke mehr über das Gelesene nach etc.

    :study: "Freddie Mercury - Die Biografie" (Lesley-Ann Jones)



    ~ Was mich im Alltag auffängt, ist die Möglichkeit, mich einfach mal fallen lassen zu können. ~

  • Ich schreibe zu fast allen gelesenen Büchern hier etwas rein, und da sicherlich 60-70 % meiner Bücher hier noch nicht besprochen wurden, wird daraus eine Rezi.


    Beim Lesen, nicht nur weil ich später was dazu schreiben will, sondern auch als Gedächtnisstütze schlechthin, habe ich immer in Griffweite ein Heft und einen Stift und schreibe mir nach und nach einiges auf, was mir auffällt, was mir wichtig ist. Diese Notizen dienen mir als Grundlage zu ausformulierten Sätzen und eben schließlich einer eventuellen Rezi oder auch schlichten Meinung.

  • Ich schreibe zu fast jedem Buch, das ich lese, hier zumindest eine kurze Stellungnahme. Wenn das Buch noch gar nicht rezensiert wurde, dann wird das auch immer eine sehr ausführliche Rezension. Es ist aber nicht so, dass ich mir während des Lesens schon Notizen mache. Ich lese das Buch ja, weil ich in die Geschichte eintauchen möchte und nicht, wegen einer geplanten Rezension. Es würde mir einfach ein bisschen den Lesespaß nehmen, wenn ich mir nebenbei gleich auch noch über eine Rezension Gedanken machen müsste. Das mache ich erst dann, wenn ich mit dem Buch durch bin.


    Rezensionen werden von mir mehrmals überarbeitet und verbessert, bevor sie hier eingestellt werden. Dafür nehme ich mir dann schon die Zeit. :montag:


    El Novelero

  • Bei mir ist das sehr unterschiedlich. Ich lese das Buch erstmal und wenn mir im Nachhinein etwas einfällt, was ich unbedingt loswerden möchte, dann schreibe ich das sofort. Und dann halt so ausführlich wie ich meine, es sagen zu können.
    Meistens schreibe ich aber auch keine Rezensionen, weil ich meine Meinung nicht wirklich begründen kann. Oftmals mag ich ein Buch oder eben nicht und weiß an sich gar nicht warum. Da höre ich sehr auf mein Bauchgefühl. Und Ein-Satz-Rezensionen mag ich absolut nicht, sondern ich möchte auch meine Gründe auflisten können, warum ich es so und so empfinde. Und wenn diese nicht da sind, dann schreib ich eben nichts. Ein "Gefällt mir einfach, weil halt!" hilft niemandem weiter. Wenn ich keine expliziten Gründe benennen kann, dann schreibe ich keine Rezension.
    Die meisten Rezensionen sind aber entstanden, sobald ich etwas Distanz zum Inhalt des Buches hatte. Da sind einem dann doch schon das ein oder andere aufgefallen, wozu man etwas schreiben möchte. Und, ich muss gestehen, die meisten meiner Rezensionen sind aus Langeweile entstanden, wenn ich gerade nichts besseres zu tun hatte oder mich einfach vor dem "besseren" drücken wollte :)


    Wenn ich mal eine Rezension schreibe, dann schreibe ich diese direkt auf dem Computer und stelle diese auch nach Überarbeitung online (Sätze und Rechtschreibfehler korrigieren, bisschen die Formulierung ändern, sowas halt). Da ich ja eh schon eine gewisse Distanz zu dem Buch habe, da ich nie direkt nach dem Lesen eine schreibe, und dementsprechend die Kritikpunkte mit Begründung im Kopf habe, brauch ich dieses nur noch herunter schreiben. Notizen mach ich mir eigentlich eher weniger, da ich nur ungerne im Lesefluss gestört werde, selbst, wenn das Buch besser als Staubfänger dient als zum Lesen. Meistens reicht ein Blick auf das Buch und ich weiß schon wieder, was mich extremst gestört hat. In dieser Richtung funktioniert mein Gedächtnis wunderbar (wenn es nur überall so wäre!).


    Bisher hab ich hier auch noch keine Rezension veröffentlicht, obwohl ich schon ein paar geschrieben habe. Keine Ahnung, ich weiß nicht warum. Habe es mir zwar vorgenommen, meine alten Rezensionen auch hier online zu stellen (sie sind schon in anderen Buchforen bzw. auf Amazon veröffentlicht, aber ist ja mein eigenes geistiges Eigentum, damit kann ich machen was ich will :D), aber irgendwie bin ich bisher noch nicht so dazu gekommen bzw. hatte keine Lust.


    Die Sternvergabe mach ich direkt nach dem Buch, da die Sterne meinen gesamten Eindruck von dem Buch widerspiegeln. Es kann sein, dass sich das bei erneutem Lesen ändert, doch muss ich sagen, bin ich viel zu faul jedes Buch doppelt und dreifach zu lesen, um dann ein paar Sterne abzugeben (da sich ja die Bewertung schnell ändern kann). Die Sterne sind für mich der erste Eindruck des Buches, die Rezension (wenn eine vorliegt) die Begründung, warum das so ist und wieso so und so viele Sterne vergeben worden sind.


    (Hat das jetzt irgendwer verstanden, wie ich das meine? Ich verwirre mich gerade irgendwie selbst :( )

    LG Drami


    *~* Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. (Friedrich Nietzsche) *~*


    :study: Kai Meyer - Die Seiten der Welt 01

    :study: Victoria Lundt - Das Jade-Medaillon


    Gelesen 2019: 22 (2): 9446 Seiten (556 + 479)


    Punktechallenge 2019: 187,46 Punkte

  • Mittlerweile schreibe ich zu ca 90% der gelesenen Bücher eine Rezension und verlinke die hier auch hier in den monatlichen "Was habt Ihr im ...gelesen?"-Threads.
    Wenn ich ein Buch gelesen habe, das schon sehr alt ist und zu dem es bereits mehrere gute Rezensionen gibt, beschränke ich mich darauf, nur meine Meinung in Kurzform dazuzuschreiben.
    Es kommt vor, dass mir beim Lesen schon Teile meiner Rezi durch den Kopf gehen und bei umfangreichen und inhaltlich sehr komplexen Büchern mache ich mir auch während der Lektüre Notizen oder klebe bunte Zettelchen ins Buch, um bedeutsame Stellen wiederzufinden.

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Rezensionen schreibe ich meistens nur, wenn es entweder noch keine Rezension gibt oder ich wegen einem Leseexemplar eine schreiben "muss". Zu Büchern, wo es schon eine gibt, passiert das eher selten. Nutze aber immer die Bewertungsfunktion. Vielleicht, weil ich mich selber meist daran mehr orientiere, als an Rezensionen selbst (hab bei Rezensionen meistens Angst, dass ich vorab schon zuviel von einem Buch weiß :-? )


    Bei mir klappt das Schreiben auch am besten, wenn ich mit ein Buch durchgelesen habe und etwas Abstand habe. Da ordnet sich dann das meiste von alleine und wenn ich den Rohentwurf dann nochmal ein oder zwei Tage in Ruhe lasse, fallen mir meist nochmal ein oder zwei Sachen ein, die unbedingt noch mit rein müssen, oder die wieder rausgeschmissen und/oder umformuliert werden müssen. Schreibe mir nur ab und an Zitate heraus, die mir unglaublich gut gefallen haben. Das wars dann aber auch.


    Wenn ich bei einem Buch was zum Nörgeln finde, dann nörgel ich meistens auch rum *lach* Nein - so schlimm ist es eigentlich nicht, aber ich finde schon, dass man die weniger positiven Sachen auch ruhig ansprechen kann. Man soll ja schließlich auch ein bisschen nachvollziehen können, wieso ein Buch von mir z.B. nur drei Sterne bekommen hat. Bösartig zerreissen mag ich Bücher allerdings nicht. Wenn ich über ein Buch nichts oder fast nichts Gutes sagen kann und es darauf hinauslaufen würde, dass ich um den Baum trauern muss, der für ein (in meinen Augen) mieserables Buch sein Leben lassen musste, lass ich es lieber gleich ganz bleiben. (Okay, an dieser Stelle muss ich zugeben, dass mich ein Buch schonmal so aufgeregt hat, dass ich mir die bitterböse Rezi nicht verkneifen konnte. Aber ich glaube, dass ich sie hier nicht gepostet habe ^^)


    Hin und wieder hab ich schonmal das Problem, dass mir zu einem Buch absolut nichts einfallen will. Zum Glück sind das aber sehr wenige Bücher; eigentlich nur solche, wo ich denke: "Egal was du jetzt zu diesem Buch scheibst, es wird viel zu viel verraten". Du liebe Zeit, ist das frustrierend! ](*,)


    Mir fällt gerade ein, dass ich eigentlich noch die ein oder andere Rezi auf dem Zettel habe, zu denen ich noch etwas schreiben wollte... :-,

    The message is in the silence
    Whisper words to calm your mind


    We're running out of time
    Can't seem to recognize
    What put us here in the first place
    Counting down the days, beginning of the end
    (In Flames - Sounds Of A Playground Fading)

  • Ich möchte nicht noch einen Thread zum Thema Rezensionen aufmachen und hänge mein Anliegen einfach hier an:


    Seit einiger Zeit werden im Thread "Welche Bücher habt ihr im (Monat) ... 201* gelesen?" von einigen Mitgliedern kurze Sätze zu ihren jeweiligen Büchern gepostet. Das finde ich nicht schlecht, man erfährt so in knapper Form, was sich der/diejenige zum Buch gedacht hat und wie er/sie es beurteilt. Leider gehen diese Kurzbetrachtungen im Laufe der Zeit unter, denn wer erinnert sich irgendwann daran, wer welches Buch in welchem Monat gelesen hat? Die Suche danach kann sehr aufwändig sein.


    Würden diese Sätze dagegen in den Rezensionsthreads gepostet, wären sie an Ort und Stelle, man könnte sich daran orientieren und hat alle Meinungen beieinander statt dass sie über mehrere Monatssthreads verteilt sind.


    Daher meine Bitte: Wenn ihr die Beurteilungen formuliert, hängt sie doch bitte auch an die Rezensionsthreads an. Dort gehören sie hin, und beleben das, was eigentlich das Wichtigste im Forum ist: Die "Gespräche" über Bücher. :)

    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)


    Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)



  • Daher meine Bitte: Wenn ihr die Beurteilungen formuliert, hängt sie doch bitte auch an die Rezensionsthreads an. Dort gehören sie hin, und beleben das, was eigentlich das Wichtigste im Forum ist: Die "Gespräche" über Bücher. :)

    Ich schliesse mich dieser Bitte an. Die kleinen Bemerkungen im "habe ich im Monat gelesen Thread" sehe ich eher als Appetitanreger. Zumindest behandle ich sie so. Zu den meisten Büchern schreibe ich ja tatsächlich viel ausführlicher in den jeweiligen Beiträgen was dazu.

  • Die kleinen Bemerkungen im "habe ich im Monat gelesen Thread" sehe ich eher als Appetitanreger.

    Es geht mir nicht darum, dass die Appetitanreger (schönes Wort) nicht mehr gepostet werden, sondern dass sie im Rezensionsthread übermittelt werden. Mein Appell richtet sich an diejenigen unter uns, die NUR im Monatsthread ihre Meinung zum Buch schreiben.

    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)


    Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)



  • Daher meine Bitte: Wenn ihr die Beurteilungen formuliert, hängt sie doch bitte auch an die Rezensionsthreads an. Dort gehören sie hin, und beleben das, was eigentlich das Wichtigste im Forum ist: Die "Gespräche" über Bücher.

    Kann ich nur unterschreiben. Ich habe sowieso das Gefühl, dass gerade ein Großteil der Büchertreffstammposter kaum mehr was zu den gelesenen Büchern berichtet und dass auch viele der Rezis nur noch von Usern kommen, die eigentlich ausschließlich selbige hier posten und sonst fast gar nichts.

  • @Kapo: Ja, und die andere Hälfte malt.


    Ich schreibe zu jedem Buch, was ich gelesen habe, eine ausführliche Rezension, auch wenn es schon eine gibt. Nur ein einfaches Kommentar zu geben, reicht mir persönlich nicht. Ich würde mich aber freuen, wenn ich zumindest mehr Kurzkommentare zu gelesenen Bücher wiederfinden würde. Das ist immer noch besser als nichts zu schreiben, da ich finde, dass Sternebewertungen, so für sich, kaum etwas aussagen. Da man diese auch unterschiedlich interpretieren kann.

  • Kapo: Ja, und die andere Hälfte malt.

    Was sie auch durchaus darf :mrgreen:

    Das ist immer noch besser als nichts zu schreiben, da ich finde, dass Sternebewertungen, so für sich, kaum etwas aussagen. Da man diese auch unterschiedlich interpretieren kann.

    Du hast recht. Bisher hatte ich das auch immer gemacht. Aber momentan hatte ich eine Phase in der ich auch ehrlich gesagt einfach keine Lust hatte, zu den Büchern, die ich gelesen hatte, etwas zu schreiben. Es war etwas stressig und dann teile ich mir abends meine 2-3 Stunden, die ich wirklich ungestört habe, etwas anders ein und dann kommt sowas zu kurz. Momentan geht es wieder und ich werde das auch wieder versuchen umzusetzen. Bei Büchern, wo es noch gar keine Rezi gibt, schreibe ich eigentlich auch immer eine. Aber wenn man mehr Hobbys hat als das Lesen, muss man sich eben entscheiden, wie man seine Freizeit einteilt. Das darf man auch keinem übelnehmen denke ich. Ich kann aber nachvollziehen, dass dann das Forum einschlafen würde, bzw. sich der Schwerpunkt verlagert.
    Wie gesagt ich werde das jetzt wieder versuchen bei den Büchern einen Kommentar zu schreiben, ich verspreche da allerdings auch nichts :)

    :study: Die Flammen der Dämmerung (Dämonen-Zyklus 3) - Peter V. Brett

    :montag: Mein Herz so schwarz - Jenny Blackhurst

    :musik: Royal: Ein Leben aus Glas (1) - Valentina Fast

  • Kapo: Ja, und die andere Hälfte malt.

    Genau. Und schreibt trotzdem zu jedem gelesenen Buch einen Leseeindruck. Zumindest handhabe ich das so. Und jetzt gehe ich wieder malen :P

    "Die Menschen sind nicht immer wie sie scheinen. Doch selten etwas Besseres." (Gotthold Ephraim Lessing)

  • Ich möchte nicht noch einen Thread zum Thema Rezensionen aufmachen und hänge mein Anliegen einfach hier an:


    Seit einiger Zeit werden im Thread "Welche Bücher habt ihr im (Monat) ... 201* gelesen?" von einigen Mitgliedern kurze Sätze zu ihren jeweiligen Büchern gepostet. Das finde ich nicht schlecht, man erfährt so in knapper Form, was sich der/diejenige zum Buch gedacht hat und wie er/sie es beurteilt. Leider gehen diese Kurzbetrachtungen im Laufe der Zeit unter, denn wer erinnert sich irgendwann daran, wer welches Buch in welchem Monat gelesen hat? Die Suche danach kann sehr aufwändig sein.

    Ich gehöre zu denen, die kurze Beschreibungen/ Bewertungen in den Monatsthreads schreiben, aber selten Rezensionen veröffentlichen, daher kurz mein Statement dazu: Ich kann den Wunsch nach mehr Rezis/ mehr Diskussionen in den eigentlichen Rezensionsthreads nachvollziehen. Aber das lässt sich eben nicht immer mit dem eigenen Zeitbudget vereinbaren.


    Sollte es bereits Rezensionsthreads zu den Büchern geben, hänge ich oft einen kurzen Eindruck dazu an. Außer, ich habe der bisherigen Diskussion wirklich nichts Neues mehr hinzuzufügen.


    Für viele Bücher, die ich lese, gibt es aber noch keinen Rezensionsthread. Und mir fehlt oft die Zeit und die Muße, dann einen zu eröffnen. Für eine tatsächliche Rezension sind mir meine zwei, drei Sätze aus den Monatsthreads nämlich zu wenig.
    Momentan komme ich aber kaum zum Lesen, geschweige denn, meine Gedanken zu den Büchern zu Papier zu bringen. Und für manche Bücher "lohnt" sich das auch nicht wirklich, aus meiner Perspektive, da sie hier sowieso niemanden interessieren. Und eine Rezension zu schreiben, die von 5 Leuten angeklickt wird, spar ich mir dann lieber und lese in der Zeit. Klingt jetzt harsch, aber wenn ich Prioritäten setze, dann liegen diese eben nun mal beim Lesen, nicht beim Schreiben von Rezensionen.

    "Selber lesen macht kluch."


    If you're going to say what you want to say, you're going to hear what you don't want to hear.
    Roberto Bolaño

  • Ja, und die andere Hälfte malt.

    So ist es und das tut sie gerne, ist ja auch nicht verboten Oder? :wink:



    Daher meine Bitte: Wenn ihr die Beurteilungen formuliert, hängt sie doch bitte auch an die Rezensionsthreads an. Dort gehören sie hin, und beleben das, was eigentlich das Wichtigste im Forum ist: Die "Gespräche" über Bücher.

    Ich werde zumindest versuchen zu jedem Buch, das ich lese wenigstens ein Kurzkommentar zu schreiben. :)

    Nimm dir Zeit für die Dinge, die dich glücklich machen.


Anzeige