Yves Grevet - Die Welt / Le monde

  • Buchdetails

    Titel: MÉTO Die Welt


    Band 3 der

    Verlag: dtv

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 336

    ISBN: 9783423625883

    Termin: September 2014

  • Bewertung

    3.6 von 5 Sternen bei 8 Bewertungen

    72,5% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "MÉTO Die Welt"

    Der fulminante Abschluss der Trilogie MÉTOs Plan ist gescheitert – er ist wieder zurück im Haus. Alle Anstrengungen scheinen vergebens gewesen zu sein. Doch wird MÉTO in die geheimnisvolle Gruppe E aufgenommen, die eine spezielle Ausbildung erhält, um Aufträge auf dem Festland zu erledigen. Das ist seine Chance, und er ergreift sie: Schon seinen ersten Auftrag nutzt er, um einen Plan zu entwickeln, wie auf der Insel ein menschliches demokratisches System errichtet werden könnte. Frei von Gewalt, unabhängig vom Festland, das sich in seiner Gewaltherrschaft nicht von der Insel unterscheidet. Dieser Plan muss funktionieren, und die Aussichten sind gut, denn auch auf der Insel bröckelt die Macht der Cäsaren...
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  • Yves Grevet – Méto – Die Welt


    *ACHTUNG SPOILER*


    Inhalt (Klappentext)


    Sie leben in Gefangenschaft im HAUS auf der INSEL. Und es gibt weitere Häuser, in denen Unterdrückung und Knechtschaft herrschen. Da macht sich ein Junge auf zu einer gefährlichen Mission zum Festland. Sein Ziel: die Befreiung aller Kinder aus den Fängen der Machthaber. Es ist die Reise des jungen Méto.


    Aufbau und Handlung


    Méto ist ins Haus zurück gebracht worden, seine Freunde wurden von ihm getrennt, eine weitere Flucht scheint unmöglich. Doch nach und nach kann Méto endlich die Zusammenhänge erkennen, er riskiert nicht nur seine Freiheit; um die Wahrheit herauszufinden, bringt er auf der Insel und dem Kontinent sein Leben in allerhöchste Gefahr.


    Méto wird langsam erwachsen, er muss viel Verantwortung übernehmen und im finalen, etwa 100 Seiten stärkeren dritten Teil löst Yves Grevet langsam und immer unfassbarer das Rätsel um das Haus, die Kinder, die Insel und Métos Welt.

    Was Ernesto davon hält


    Wie schon in der Rezension zum 2. Band beschrieben, gefällt mir die düster-dystopische Stimmung im Buch sehr, Métos Reise hat mich bis zur letzten Seite in Atem gehalten und immer wieder in Staunen und auch Angst versetzt. Diese Trilogie kann ich definitiv allen uneingeschränkt empfehlen, eine wahre Lesefreude!
    :thumleft::thumleft::thumleft::thumleft::thumleft:


    Herzlichst


    E.S.

    :study: Hjorth & Rosenfeldt - Die Toten, die niemand vermisst

    :musik: Die drei ???

    Bücher haben Macht
    Über dich lachen sie bloss
    Weil du trotzdem liest.

    :love:

  • Der dritte Teil der Trilogie.
    Allgemein zu der Trilogie („Das Haus“ und „Die Insel“ und „Die Welt“):
    Das Cover finde ich sehr gelungen - es macht einen ganz besonderen Eindruck: die rote, glänzende Schrift und die rote, leuchtende Person zwischen den anderen grauen Personen machen den Leser neugierig auf den Inhalt des Buches.
    Als ganz edel empfinde ich den schwarzen Buch-Seiten-Schnitt.
    Hint: Ich habe alle drei Bücher nacheinander gelesen und erst dann die Rezension geschrieben.


    Zusammenfassung des Inhalts:
    Meto, ein Junge der im „Haus“ auf der „Insel“ gefangen gehalten wurde, war die ewigen Schikanen, die ihm und den anderen Kindern in dem „Haus“ angetan wurden, leid war und ahnte, dass es noch eine andere Welt „dort draußen“ geben müsste, unternahm den Versuch eines Ausbruchs. Als er den Ausbruch geschafft hatte und nun auf der Insel war, ließ ihn der Wunsch nicht los, von der Insel herunterzukommen, um seine Familie zu suchen. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber der dritte Teil führt nun natürlich einige Fäden zusammen und bringt einige Auflösungen.


    Als Thema ziehen sich immer wieder Freundschaft und Loyalität als roter Faden durch den Roman.


    Was mir des Öfteren nicht so gut gefallen hat:
    Es kommen immer neue Personen und Namen vor.
    Die Ereignisse werden oft überraschend und lieblos in die Geschichte eingeworfen.
    Man kann den Zusammenhang oftmals nicht erkennen.
    Als Leser bleibt man zu oft im Unklaren.
    Es werden oftmals zu wenig Hintergrundinformationen preis gegeben.


    Mir ist schon klar, dass der Autor die Spannung über die gesamte Trilogie erhalten möchte. Aber es ist schon ein Gradwanderung: wenn man immer nur Spannung aufbauen möchte und neue Aspekte einbringen möchte, ohne irgendetwas auch mal aufzulösen, dann könnte dies beim Leser eventuell auch irgendwann mal in Desinteresse umschlagen.


    Ja, das Buch war sehr spannend und ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen, weil ich immer wissen wollte wie es weiter geht.
    Aber manchmal hatte ich den Eindruck, dass der wahre Funke bei mir nicht überspringen wollte.
    Eigentlich wollte ich nur vier Sterne vergeben. Aber weil ich die Grundidee für super halte, dann doch fünf Sterne.
    5 Sterne (von max. 5 Sternen)

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