Das Literarische Quartett / Literatur und TV

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  • Nicola Steiner, Martin Ebel, Thomas Strässle und - als Gast - die Journalistin Klara Obermüller haben am 19. März

    liebe Farast, vielen lieben Dank für die Erinnerung und Aufmerksam machen.:friends: serjena fehlt in der Tat. Ich hätte die Sendung sicher verpasst.

    Da verlasse ich mich schon auf das BT, dass es jemand schon Bescheid sagt :uups: Heute habe ich keine Zeit für, aber morgen werde ich mir Literaturclub und auch sehr gerne Lesenswert anschauen. Danke noch mal.


    Hat eigentlich jemand "Gottschalk liest?" im BR gesehen?

    leider nicht, aber ich hole es ganz sicher nach. Ich bin gespannt, wie sich Sarah Kuttner in einem Gespräch mit Gottschalk macht. Dass Gottschalk Schwierigkeiten hat still zu sein und zu zuhören, kann ich mir sogar gut vorstellen.

    2019: Bücher: 80/Seiten: 32 689
    2018: Bücher: 224/Seiten: 89 626
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    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

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    Lese gerade:

    Kaminer, Wladimir - Meine kaukasische Schwiegermutter

    Berg, Sibylle - GRM: Brainfuck

  • Hat eigentlich jemand "Gottschalk liest?" im BR gesehen?

    Ich hab's mir angeschaut, weil ich zufällig in der Woche vorher diese Donnerstagstalkshow mit Gottschalk (und Bernd Schmelzer) als Gast gesehen hatte und er da gewohnt locker und lässig wirkte, sodass ich richtig Lust auf diese Büchersendung bekommen habe.


    Aber ich fand's wirklich sehr enttäuschend.

    Die ganze Sendung kam mir vor wie ein überlanger Trailer für Bücher: Erst wurde von einer Frau mit einer Stimmlage wie dieser Zusammenfasserin bei Herzblatt früher (unangenehm) ein Buch vorgestellt und dann unterhielt Gottschalk sich mit nacheinander 4 Gästen.

    Und leider war er da so dermaßen oberflächlich und unkonzentriert. Also im Grunde nicht anders als man ihn kennt, aber für die Bücher hat das einfach nicht gepasst. Er hat auch viel zu oft auf sich selbst Bezug genommen. Das geht in einer Show mit Promis mit 3-Minuten-Kurzgespräch vielleicht ganz gut, aber hier kam es nur sehr eingebildet rüber.


    Ich bin gespannt, wie sich Sarah Kuttner in einem Gespräch mit Gottschalk macht.

    Sie war eigentlich wie immer. Die beiden anderen Autoren waren sympathisch, besonders die Frau hätte wohl noch mehr zu sagen gehabt. Dafür war aber keine Zeit.

    Am besten fand ich den eher ruhigen Herrn von Schirach, der ein paar oberflächliche Aussagen gut gekontert hat.

    Es gab auch ein paar Momente, die wirklich krass waren und wo ich innerlich mit den Augen gerollt habe, sogenannte Fremdschäm-Momente.


    Da ich früher sehr gern die Radioshows mit Gottschalk gehört habe, hatte ich irgendwie mehr erwartet. In diesem Format hier wirkte er aber überfordert und desinteressiert und als ob man das sonst nur nicht gemerkt hätte (was nicht stimmen muss, aber es kam so rüber).

    Meiner Meinung nach hat sich Gottschalk mit dieser Sendung keinen Gefallen getan.

  • Heute Abend gibt es wieder lesenswert. Denis Scheck im Gespräch mit Herta Müller und Peter Wohlleben. Beides Autoren auf die ich schon sehr gespannt bin.

    Nimm dir Zeit für die Dinge, die dich glücklich machen.


  • Mittlerweile habe ich die Sendung "Gottschalk liest" auch nachgeschaut und muss leider sagen, ich fand sie langweilig :uups: Ich hatte mir da ehrlich mehr davon versprochen und war ziemlich enttäuscht. Ich empfand das Format als eine Aneinanderreihung von Büchern mit Inhaltsangaben oder wie Frawina treffender ausgedrückt hatte "Trailer für Bücher", mit minimalen lockeren Geplauder zwischendurch. Schade, trotzdem schaue ich mir die nächste Sendung (sollte es noch einmal eine geben) an. Vielleicht ändert sich ja was.


    Jetzt noch zwei Literatursendungen zum nachschauen.


    Einmal "Das Literarische Quartett", als Gast Anke Stelling. Habe ich mir zwischenzeitlich angeschaut und fand sie recht gut. Anke Stelling hatte mir mit am besten von den Vieren gefallen! Vorgestellte Bücher waren:

    César Aira - Was habe ich gelacht

    Yishai Sarid - Monster

    Saša Stanišić - Herkunft

    Anke Stelling - Schäfchen im Trockenen


    Auf meine Wunschliste landete "Monster" und "Was habe ich gelacht", "Herkunft" stand da schon.



    Und dann noch der Literaturclub, meine Lieblingssendung, den sehe ich mir noch an.

    Zitat

    Nicola Steiner, Hildegard Keller, Raoul Schrott und – als Gast – der Schriftsteller Adolf Muschg diskutieren über «Martin Salander» von Gottfried Keller, «Frau im Dunkeln» von Elena Ferrante, «Der traurige Gast» von Matthias Nawrat und «1919» von Herbert Kapfer.

    Nimm dir Zeit für die Dinge, die dich glücklich machen.


  • Der Literaturclub hat interessante Bücher vorgestellt. Das Buch, deutscher Titel "Frau im Dunkeln" habe ich gelesen (italienisch) und bin froh dass es auch in der Kritikerrunde positiv aufgenommen wurde. Denn Elena Ferrante wird oftmals kritisch interpretiert.


    Martin Salander von Gottfried Keller welches ich im Moment lese ist etwas gewohnheitsbedürftig, die Sprache :wink:


    Die beiden anderen Bücher werde ich sicher nicht beachten auch wenn sie spannend vorgestellt wurden, liegen nicht in meinem Bereich des Lesens.

  • George R. R. Martin bei "Druckfrisch".

    Jetzt!:lechz::lechz:


    ......


    Mööp, es wurden nur Konserven von alten Interviews gezeigt.

    Was soll denn der Mist? #-o


    Und über Dennis Scheck hätte ich schon wieder...:wuetend:

    Wir Serien-Gucker von GoT sind also alle infantil, weil wir nicht aufs Ende der Buchreihe warten wollen.

    Ahja. :-# Besagtes Ende zieht sich ja auch erst seit einem gefühlten halben Jahrhundert... :-#

    Ich :study: gerade: Die Welt aus Katzensicht von John Bradshaw

  • George R. R. Martin bei "Druckfrisch".

    Jetzt!:lechz::lechz:

    Oh je.

    Wieso "oh je"? Dieser Autor wird bestimmt mehr gelesen als so mancher andere, der bei Scheck vorkommt. Unser jüngster Sohn hat alle Bände schon mehrfach auf Englisch gelesen.:wink:

    Wir Serien-Gucker von GoT sind also alle infantil, weil wir nicht aufs Ende der Buchreihe warten wollen.

    Den Spruch hat Scheck rausgehauen?:mrgreen: Da muss ich mir die Sendung wohl in der Mediathek anschauen. Ich selbst habe kein GoT gelesen, aber ich weiß, dass es bei den jungen Leuten im Bekanntenkreis unserer Kinder sehr beliebt ist.

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Wir Serien-Gucker von GoT sind also alle infantil, weil wir nicht aufs Ende der Buchreihe warten wollen.

    Ganz so hat er es nicht gesagt. Er sprich vom "scheinbaren Sieg der Unterhaltungsindustrie über die Literatur" und von der heute herrschenden" Kultur des infantilen Konsumismus, die auf sofortiger Befriedigung beharrt".


    Hintergrund ist: Obwohl die beiden letzten Bände von "Games of Thrones" noch gar nicht erschienen sind, wird die Serie mehr oder weniger frei nach Schnauze abgedreht. Stellt Euch mal vor, man hätte das mit Band 6 und 7 von "Harry Potter" gemacht.:roll:

    Ehrlich gesagt, gebe ich Denis Scheck Recht. Natürlich tragen die Seriengucker nicht allein Schuld daran. George R.R. Martin hätte die Rechte nicht verkaufen sollen, bevor er mit der Saga fertig ist. Jetzt hat er sich selbst unter starken Zugzwang gesetzt und scheint offensichtlich an einer Schreibblockade zu leiden. Und dass die Unterhaltungsindustrie keinen Kunstgenuss bieten, sondern Kohle machen will, ist nichts Neues. Trotzdem: Obwohl ich verstehen kann, dass man bei einer guten Serie unbedingt wissen will, wie es weitergeht und einem das Abwarten schwer fällt, sollten zumindest die Leser unter den Serienguckern sich so einer Praxis verweigern. Lieber länger warten und dafür eine gut konzipierte Geschichte sehen, als irgendwas Zusammengestoppeltes vorgesetzt zu bekommen.


    Scheck hat auch vom Verzicht auf jede Differenzierung gesprochen, die letztliche jede Kunst ausmache, Hauptsache, die Kasse stimme. Ich finde auch, dass das ein Merkmal ist, dass Kunst von Kommerz unterscheidet: Keine simpel gestrickte Handlung, keine eindimensionalen Personen, keine Schwarz-Weiß-Zeichnung zu liefern, sondern die Welt und ihre Bewohner in all ihren Facetten und Widersprüchen darzustellen, das ist die Aufgabe der Kunst.

  • Wir Serien-Gucker von GoT sind also alle infantil, weil wir nicht aufs Ende der Buchreihe warten wollen.

    Ganz so hat er es nicht gesagt. Er sprich vom "scheinbaren Sieg der Unterhaltungsindustrie über die Literatur" und von der heute herrschenden" Kultur des infantilen Konsumismus, die auf sofortiger Befriedigung beharrt".

    Sorry, aber das ist jetzt für mich schon ein bisschen Wortklauberei. Denn damit ist doch nun wirklich nicht groß etwas Anderes gemeint.


    Ich kann diese latent überhebliche Art von Scheck ohnehin nicht besonders gut leiden, muss ich ehrlich gestehen - und mit diesem Statement von ihm fühle ich mich nun auch direkt angesprochen.


    Ich bin sicher, dass eine riesige Menge Leser vor dem Serienkonsum durchaus auch noch weiter auf das Erscheinen der beiden letzten Bücher gewartet hätte - wenn George R. R. Martin denn wenigstens mal ansatzweise verlauten ließe, dass er so langsam in die Puschen käme.

    In dieser Hinsicht hinkt auch Dein Vergleich mit den Potter-Büchern, denn bei J. K. Rowling kamen die Folgebücher in beruhigender, den Leser in Sicherheit wiegender Regelmäßigkeit heraus. Da stand es zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise in Frage dass es überhaupt weitergeht. Und da fiel es natürlich auch entsprechend leichter die Starttermine der Filme zu terminieren, ohne dass sich beiedes ins Gehege kam.


    Das aktuellste Buch von GoT (respektive "Das Lied von Eis und Feuer") ist allerdings inzwischen 8 Jahre alt. :-#

    Und Martin hat selber schon des Öfteren zugegeben, dass er sich in seiner eigenen Geschichte verfahren hat. Auch in den Konserven-Interwievs von gestern wurde das wieder deutlich (Zitat: "Manchmal denke ich, dass 5 Königslande auch genügt hätten").

    Und statt daran zu arbeiten beginnt er nun auch noch eine andere Serie.


    Ja, das ist sein gutes Recht, aber da hat man als GoT-Leser mittlerweile einfach jeglichen Glauben daran verloren, dass die Bücher überhaupt jemals noch erscheinen werden - und es dann als infantiles Konsumverhalten zu bezeichnen, wenn man eben über den Serienweg wissen möchte, wie die Geschichte ausgeht, finde ich arrogant, überheblich und absolut ätzend.

    Moralischer Zeigefinger par excellence.

    Geht (für mich) gar nicht. :-#  :puker:


    Das hat für mich auch rein gar nichts mit dem künstlerischen Aspekt der Literatur oder der Geldverdienerei der Filmemacher zu tun, sondern einfach damit, dass hier die erste Hälfte einer Geschichte erzählt wurde - und dass es alles andere als sicher ist, ob es auf dem literarischen Weg überhaupt irgendwann noch einmal weitergeht.

    Die Serie ist womöglich der einzige Abschluss dieser Geschichte, den es geben wird.

    Ich :study: gerade: Die Welt aus Katzensicht von John Bradshaw

  • Wortklauberei


    Haha, natürlich ist es Wortklauberei. :friends:Aber wenn Scheck von der "Kultur des infantilen Konsumismus" spricht, dann meint er nicht nur die Serienjunkies, sondern unsere Gesellschaft im Allgemeinen, die sich für nichts mehr Zeit lässt und alles sofort haben will, auch wenn sie dafür schlechtere Qualität in Kauf nehmen muss.

    Der Vergleich mit "Harry Potter" war ja nur ein Gedankenspiel. Als der erste Film gedreht wurde, waren gerade die ersten drei oder vier Bände erschienen. Auch Rowling musste unter großem Druck schreiben, und ich glaube, ohne diesen Druck wären einige der Ungereimheiten in den Büchern unterblieben. Was wäre passiert, wenn Rowling auch eine Schreibblockade gehabt hätte? Nicht auszudenken!

    Wie gesagt, ich kann verstehen, dass man wissen will, wie eine Geschichte ausgeht. Aber ich persönlich fantasiere mir lieber mein eigenes Ende zusammen, als irgendeinen von einem routinierten Drehbuchschreiber behelfsmäßig konstruierten Schluss mitansehen zu müssen.

    Moralischer Zeigefinger par excellence.

    Geht (für mich) gar nicht.


    Ach Gott, ab und zu mal einer, der Tacheles redet, ohne Rücksicht auf Verluste, ist auch mal ganz erfrischend. Nichts langweiliger als ständige political correctness. Wir meckern doch alle über irgendwen oder irgendwas. Auch Denis Scheck hat das Recht dazu. Mir fehlt Roger Willemsen sehr. Der hat seine Kritik am Mainstream und am kulturellen Niedergang immer auf so liebenswürdige, unaggressive Art vorgebracht, dass keiner gemerkt hat, dass er dasselbe meinte wie seinerzeit Marcel Reich-Ranicki oder heute eben Denis Scheck.:wink:

  • Der Literaturclub des Monates Mai unter dem Motto "Komplizierte Beziehungen, Verbotene Beziehungen ist schon fast ein " Muss" :wink:- eine unglaublich anregende Sendung mit einer Kritikerrunde welche mit ihrer Art über die Bücher zu reden, Lust machen eines der Bücher zu lesen.


    -Ian McEwan: «Maschinen wie ich». Diogenes, 2019 In «Maschinen wie ich» wirft der Autor die Frage auf, ob eine Maschine denken, leiden und lieben kann.

    -Leïla Slimani: «All das zu verlieren». Luchterhand, 2019 Ihr Roman «All das zu verlieren» erzählt die abgründige Geschichte einer sexsüchtigen Frau.


    -Lea Singer: «Der Klavierschüler». Kampa, 2019 «Der Klavierschüler» ist die Geschichte einer verbotenen Liebe zwischen dem legendären Pianisten

    Vladimir Horowitz und seinem Schüler Nico Kaufmann.


    -Gunther Geltinger: «Benzin». Suhrkamp, 2019 In Gunther Geltingers Roman «Benzin» unternimmt ein schwules Paar eine Reise ins südliche Afrika, um die Beziehung zu retten. Als die beiden mit dem Auto einen jungen Mann anfahren und danach mit ihm gemeinsam weiterreisen, entsteht ein kompliziertes Beziehungsgeflecht.


    Quelle: SRF Literaturclub

  • Gestern gab es wieder das "gute Buch zur späten Stunde". Denis Scheck hat Zadie Smith interviewt, von der ich bisher noch nichts gelesen habe. Erstaunlicherweise hatte er dieses Mal an der Bestsellerliste Belletristik kaum etwas auszusetzen. Selbst die beiden Bücher, die er in den "Mülleimer" geschmissen hat (Simon Beckett "Die ewigen Toten" und Martin Walker "Menu suprise"), hat er für seine Verhältnisse sehr milde abgewatscht.

    Auf meiner Wunschliste gelandet ist der 1200 Seiten-Wälzer "Die Tet-Offensive" von Paul Harstad, den Scheck empfohlen hat und der sich sehr interessant anhört. Außerdem ein Buch von der Bestsellerliste: Daniela Krien "Die Liebe im Ernstfall"

  • Auf meiner Wunschliste gelandet ist der 1200 Seiten-Wälzer "Die Tet-Offensive" von Paul Harstad, den Scheck empfohlen hat und der sich sehr interessant anhört.

    Auf meiner ist er auch gelandet. Hört sich sehr interessant an. 34 Euronen ist allerdings auch eine Hausnummer.

    Ich habe mal geschaut, ob es eine englische Übersetzung gibt, aber ich habe nur den Roman >White Teeth< gefunden.

    Wir sind der Stoff aus dem die Träume sind und unser kleines Leben umfasst ein Schlaf.

    William Shakespeare


    :study:F. Scott Fitzgerald - Für dich würde ich sterben

    :study:Edward Rutherfurd - Dublin

  • 34 Euro sind mir auch zu viel. Bei dieser Summe ist man ja gezwungen, die ganzen mehr als 1200 Seiten durchzuackern, damit man das Geld wieder "reinkriegt".:wink: Ich kaufe so gut wie nie gebundene Bücher, weil man die allermeisten Bücher doch nur einmal liest, und dafür ist mir das zu viel Geld. Aber ich denke, spätestens in zwei Jahren gibt es dieses Buch als Taschenbuch.

  • Beitrag von Hypocritia ()

    Dieser Beitrag wurde von Squirrel aus folgendem Grund gelöscht: Fehlpost auf Wunsch gelöscht ().
  • Gestern gab es wieder das "gute Buch zur späten Stunde". Denis Scheck hat Zadie Smith interviewt, von der ich bisher noch nichts gelesen habe.

    Zadie Smith ist eine meiner Lieblingsautorinnen. Meine Leidenschaft fing mit "Zähne zeigen" an und ich habe mir danach fast alle ihrer Bücher als gebundene Ausgaben gekauft, obwohl meine Regalwand übervoll ist.

    Also wer noch etwas für seinen SuB braucht ...[-X

  • So jetzt konnte ich mir meine drei Literatursendungen in Ruhe anschauen.


    Zunächst mal meine Lieblingssendung, der Literaturclub. Die Bücher haben mich recht wenig interessiert, aber die Runde war wieder einfach topp! Elke Heidenreich, Tingler, Steiner und als Gast Kurt Aeschbacher haben eine sehr lebendige Runde gebildet. Vielleicht würde mich "Maschinen wie ich" von Ian McEwan interessieren. Ich behalte es mal im Hinterkopf.


    Dagegen empfand ich das Literaturquartett eher betulich. :uups: Der Gast Joachim Meyerhoff riss da einiges wieder raus. Und interessanterweise auch Thea Dorn :-k Auf jeden Fall ist das Buch "Die Nickel Boys" von Colson Whitehead auf meine Wunschliste gelandet.


    Zuletzt habe ich mir Lesenswert Quartett mit Denis Scheck, Insa Wilke, Ijoma Mangold und als Gast Iris Radisch angeschaut. Ich war angenehm überrascht über diese Sendung. Ich dachte eher so, dass jetzt wieder eine Diskussion auf "höherem Niveau" (was ja per se nicht schlimm, aber eben anders wie bei den vorher genannten Sendung ist) stattfindet, war auch irgendwie so, aber doch recht lebhaft.

    Diesmal ist mir Denis Scheck zwar auf die "Nerven" gegangen, der mir wie ein kleines Kind vorkam, wenn er nicht zur Sprache kam, aber die anderen drei Teilnehmer haben mir dafür ausgesprochen gut gefallen. Vor allem Iris Radisch! Diese hatte mir "Der Platz" von Annie Ernaux nicht nur schmackhaft gemacht, sondern mein Interesse derart geweckt, dass ich mir das Buch direkt bestellt habe. Nicht so gut in der Runde kam übrigens das Buch "Die Tet-Offensive" von Paul Harstad weg. Da war Scheck der Einzige, dem es richtig gut gefiel. Ich denke das Buch könnte gute Unterhaltungsliteratur ohne größeren Nährwert sein, wenn ich es richtig rausgehört habe. Wäre es ja nicht so teuer könnte man sich ja recht schnell ein eigenes Bild davon machen. So warte ich jetzt einfach mal ab.

    Nimm dir Zeit für die Dinge, die dich glücklich machen.


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