Das Literarische Quartett / Literatur und TV

  • Gerade läuft ein Programm mit und über T.C. Boyle auf arte. Es heißt "T.C. Boyle Rockstar der amerikanischen Literatur" und ist einen Monat lang in der arte-Mediathek verfügbar, also bis 07.03.2019

    Danke, ich hab sofort angeschaltet :lechz:

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Sy Montgomery - Rendezvous mit einem Oktopus
    :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (Langzeit-MLR)

  • Gerade läuft ein Programm mit und über T.C. Boyle auf arte. Es heißt "T.C. Boyle Rockstar der amerikanischen Literatur" und ist einen Monat lang in der arte-Mediathek verfügbar, also bis 07.03.2019

    Danke, ich hab sofort angeschaltet :lechz:

    Ich sitze auch schon wieder vor dem TV-Bildschirm :lechz:

    » Unexpected intrusions of beauty. This is what life is. «


    Saul Bellow, (1915-2005 ), U.S. author,
    in Herzog

  • Ich sitze auch schon wieder vor dem TV-Bildschirm :lechz:

    Ich muss mir den Anfang in der Mediathek noch anschauen.:lechz: Und nächste Woche geht es um Paul Auster :cheers: Danke für den Tipp, das war toll :kiss:

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Sy Montgomery - Rendezvous mit einem Oktopus
    :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (Langzeit-MLR)

  • Gerade läuft ein Programm mit und über T.C. Boyle auf arte. Es heißt "T.C. Boyle Rockstar der amerikanischen Literatur" und ist einen Monat lang in der arte-Mediathek verfügbar, also bis 07.03.2019

    Cool, danke - werd ich mir angucken.

    Und ich muss das meiner Mutter erzählen. ;)

    Grüße
    Soulprayer
    ______
    Statistik 2019: Bücher: 1 <:~:> PR-Classics: 21 <:~:> ATLAN: 4/850 <:~:> Perry-Rhodan: 2999/2999
    Perry Rhodan EA Aufholgjagd: akt. Stand: 620 / 2874 << 2015: 73 << 2016: 215 << 2017: 159 << 2018: 152

    "Ich mag lange romantische Spaziergänge durch Buchläden". -Goodreads

  • Wenn wir schon über die Kultur Sendungen des ARTE sprechen - welcher meiner Meinung nach immer wieder tolle Beiträge ausstrahlt. Sehenswert ist auch "Die grosse Literatour" - aktuell mit John Steinbeck.

    Zitat von Arte

    Im Jahr 1960 macht sich der Literaturnobelpreisträger John Steinbeck gemeinsam mit seinem Hund auf die Reise von den Großen Seen bis zu den Rocky Mountains, von den Metropolen der Ostküste bis zu den Wüsten Nevadas und stößt auf eine ungeahnte Vielfalt. Der Film visualisiert Steinbecks ironische Beobachtungen und skurrile Begegnungen seines einzigartigen Reisebuchs.

    Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne.

    Jean Paul

  • Für alle welche diesen beiden gerne zuhören mofre  :wink: sie "streiten" weiter - :-,und werden uns sicher gut unterhalten


    TV-Premiere

    Steiner & Tingler, SRF zwei

    Das schreckliche Thema, war schrecklich umgesetzt
    Episode 1/27

    08:40 - 08:45

    Dienstag, 12.02.2019

    Kultur

    2018

    5 Minuten


    Nicola Steiner und Philipp Tingler sind sich komplett uneins: Für den einen ist Martin Amis Buch «Interessengebiet» ein Buch, das das Leben verändert, für die andere das Gegenteil.

    Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne.

    Jean Paul

  • Für alle welche diesen beiden gerne zuhören

    Ich hätte gern mal reingehört, aber das Video ist wohl nur in der Schweiz zu sehen. Schade....

    Wir sind der Stoff aus dem die Träume sind und unser kleines Leben umfasst ein Schlaf.

    William Shakespeare

    :study:Charles Dickens - A Tale Of Two Cities (MLR)

    :study:Robert Stone - Unter Teufeln

    :study:Deutsche Erzähler - Band II

  • Für alle welche diesen beiden gerne zuhören

    Ich hätte gern mal reingehört, aber das Video ist wohl nur in der Schweiz zu sehen. Schade....

    Bist du sicher :-k Ich wohne doch in Italien und kann immer die Videos der beiden sehen - probiere doch mal aus Steiner & Tingler das sind alle ihre geführten Gespräche über Bücher aufgeführt.

    Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne.

    Jean Paul

  • Danke, ich schau mal bei Steiner & Tingler rein. Das müsste klappen.

    Wir sind der Stoff aus dem die Träume sind und unser kleines Leben umfasst ein Schlaf.

    William Shakespeare

    :study:Charles Dickens - A Tale Of Two Cities (MLR)

    :study:Robert Stone - Unter Teufeln

    :study:Deutsche Erzähler - Band II

  • Hat geklappt. Sehr schön z.b. die Besprechung von 50 shades of grey, das eigentlich den Titel >Wieso hat er mir mein Höschen

    nicht zurückgegeben< heißen sollte. :lol:


    Und direkt auch einen Buchtipp gemerkt. James Baldwin - Von dieser Welt.


    Ich kannte die beiden gar nicht. Werde ich jetzt drauf achten.

    Wir sind der Stoff aus dem die Träume sind und unser kleines Leben umfasst ein Schlaf.

    William Shakespeare

    :study:Charles Dickens - A Tale Of Two Cities (MLR)

    :study:Robert Stone - Unter Teufeln

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  • Die gestrige Sendung des Literaturclub im SRF habe ich bereits im Netz angesehen und sie hat mir sehr gut gefallen, eine für mich ausgewogene Runde, die bei sämtlichen in der Diskussion vorgestellten Büchern mein Interesse geweckt hat: so mag ich Buchvorstellungen im TV, auch wenn zum Roman Serotonin möglicherweise viel zu viel Inhalt preis gegeben wurde - ist aber möglicherweise angesichts der vielfältigen unterschiedlichen Lesearten gar nicht anders möglich - ich weiß es nicht, ich muss das Buch erst lesen.

    Ich bin noch erstaunt, wie gut mir immer noch Herrn Tinglers Kommentare und Gedanken zu den einzelnen Büchern gefallen; auch, dass er sich Gedanken zur Funktion von Kritiken macht, imponiert mir: ein Kritiker, den ich bisher noch nicht satt habe.

    Den neuen Houellebecq hätte ich wahrscheinlich sowieso irgendwann lesen wollen, aber Maya Angelous Buch hatte mich bisher nie gereizt, obwohl es mir im Original bereits mehrfach über den Weg gelaufen war. Den neuen Roman von Julian Barnes hatte ich innerlich nach dem etwas schwafeligen Interview bei Denis Scheck mental eher in die Kategorie "naja, vielleicht" eingeordnet, aber nach dem Literaturclub gestern möchte ich ihn doch unbedingt lesen - einfach um zu sehen, wie er mir gefällt, ohne Vorab-Erwartungen. Die Kurzgeschichten von Roupenian haben mich neugierig gemacht, und ich habe sowas von Lust gekriegt, die Effi Briest wieder zu lesen, das ist ein richtig tolles Gefühl.

    Hoffentlich kann diese Literatursendung dieses Niveau auch weiterhin halten - macht mir großen Spaß beim Zuschauen und Zuhören:applause:

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    Saul Bellow, (1915-2005 ), U.S. author,
    in Herzog

  • Noch ein Wort zu "Druckfrisch" und Herrn Scheck, zu dem hier die Meinungen stark auseinander gehen: in meiner persönlichen Meinung hat sich das Format der Sendung "Druckfrisch" mittlerweile überholt. Herr Scheck reist oft genug an irgendwelche fernen Orte, unternimmt also Reisen, die finanziert werden müssen, was möglicherweise großteils vom Literaturbetrieb erledigt wird - in diesem Fall wäre eine Unabhängigkeit manchen Büchern ggü. nicht mehr einwandfrei gegeben (was für mich einiges erklären würde). Seine Interviews zeichnen sich oft durch schwafelige und bemühte Konversation aus und erscheinen mir mehr langweilig als interessant, bisweilen sogar ein bisschen taktlos. Herr Scheck scheint es gar nicht zu merken, dass er nicht soooo gut bei Herrn Kracht anzukommen schien (Interviews, die schon länger zurück liegen). Ich schaue aus o.g. Gründen kaum noch in Herrn Schecks Sendung hinein, habe aber nach Eurer "Diskussion" hier im Thread sein Interview mit Herrn Barnes angesehen - bei der Frage nach Herrn Barnes Erfahrungen mit alkoholabhängigen Personen bin ich direkt zusammengezuckt - auch Herrn Barnes schien diese Frage als einen Tick unangemessen zu empfinden, das kann man an der Reaktion bei diesem so distinguierten und wohl erzogenen Menschen deutlich sehen.

    Und wenn ich eine Bitte an die Produktion von "Druckfrisch" äußern dürfte, wäre es, Herrn Scheck bitte keine Interviews mehr auf Englisch führen zu lassen: ich winde mich unter seiner Aussprache (u.a.) - wie Herr Scheck bspw. "Tschullienn Bahhnz" ausspricht, treibt mir Wallungen der schieren Verzweiflung ins Gemüt.


    Auch seine Wertungen zu den Büchern der jeweils aktuellen Bestsellerliste - überholt, weil ständige Wiederholung derselben Ansichten Herrn Schecks, die wir mittlerweile fast alle schon im Vorhinein kennen, oder nicht? Der Mann entwickelt sich und seine eigene Sicht auf Literatur überhaupt nicht weiter, er versucht nur, Frische durch irgendwelche neuen pseudo-geistreichen Formulierungen zu schaffen - auf mich wirkt die Top Ten-Bewertung irgendwie nur noch gammelig, gänzlich uninteressant.


    Ich werde hier ein Beispiel verlinken, das zeigt, dass man Herrn Schecks Meinung (bzw. seine Aussage, ein Buch gelesen zu haben) nicht immer für bare Münze nehmen muss: ich hatte das bereits am 11. Juni 2012 im Thread zu Pete Dexters "Deadwood" angemerkt.


    Ganz ehrlich, für mich persönlich lautet die Antwort auf die Frage: "Druckfrisch" - ist das eine gute Büchersendung oder kann das weg? -

    Das kann weg, aber sowas von.

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    Saul Bellow, (1915-2005 ), U.S. author,
    in Herzog

  • Was für einen spannenden Literaturclub welcher im Februar Bücher präsentiert. :flower:

    Ausserdem interessante Gäste wie Andreas Isenschmid - Marcel Proust mofre  :wink:


    Das Buch von Serotonin von Michel Houellebecq erhitzt die Gemüter sehr.

    Kristen Roupenian erzählt in ihrem Buch Cat Person 12 Stories - wobei die Washington Post schreibt " Einzigartig – zum ersten Mal werden die Befindlichkeiten der Millennials beschrieben.“ (Ich weiss im Moment nicht genau, wer damit angesprochen wird :scratch:)

    Dann folgt das Buch Die einzige Geschichte von Julian Barnes - ein Autor welcher hier im BT sehr viele "Fans" hat :wink: Von tom leo wie immer hervorragend rezensiert Die einzige Geschichte - gefällt wie in der Kritikerrunde, besonders von Philipp Tingler besprochen wird.

    Ein ganz spezielles Buch welches ebenfalls besprochen wird Ich weiss warum der gefangene Vogel singt - Maya Angelou - welches von der Kritikerrunde als ein sehr wichtiges Buch beschrieben wird - Tenor "Jeder sollte das lesen"

    Wer schon James Baldwin gelesen hat - kann sich in etwa vorstellen von was Maya Angelou spricht in ihrem Buch.


    Vor 200 Jahren wurde der deutsche Schriftsteller Theodor Fontane geboren.

    Aus diesem Anlass wurde Effie Briest vorgestellt.


    Somit wird 2019 dieser Schriftsteller besonders geehrt 200 Jahre Theodor Fontane


    EdIt: Gerade den Beitrag von dir Hypocritia zur Sendung gelesen. Ich bin immer wieder begeistert von dieser Kritikerrunde - vor allem sie wirkt immer sehr fröhlich - man spürt den Spass welche die Anwesenden haben. Ich habe mir alle Bücher notiert, denn da ich meistens Onleihe lese kann ich gut in diesen schmökern wenn sie dann erhältlich sind und wenn sie nicht gefallen - weg damit. Da ich James Baldwin gelesen habe werde ich jedoch ganz sicher das Buch von Maya Angelou intensiver beachten.

    Über deinen Beitrag zu "Druckfrisch" werde ich mich gerade nicht äussern, sonst "schlagen hier wieder die Wellen hoch, allzu hoch" :wink:


    Hypocritia hat du übrigens gesehen - man kann nachgucken wann in den nächsten Monaten der Literaturclub ausgestrahlt wird, mit welchen Kritikern und welchen Gästen. Wobei ich dir diesen im Mai besonders empfehlen möchte mit Elke Heidenreich und Philipp Tingler :-,

    Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne.

    Jean Paul

  • Wobei ich dir diesen im Mai besonders empfehlen möchte mit Elke Heidenreich und Philipp Tingler

    serjena : bei dieser Sendung teile ich Deine Meinung voll und ganz, ich glaube, ich hatte irgendwo anders schon geschrieben, dass ich die Diskussion zwischen Tingler und Heidenreich absolut genieße und ich freue mich auf Mai.

    Die Sendungsseite ist bei mir im Browser unter den Favoriten im Ordner "Rundfunk + TV" gespeichert, damit ich sie ganz schnell aufrufen kann.

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    Saul Bellow, (1915-2005 ), U.S. author,
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  • bei der Frage nach Herrn Barnes Erfahrungen mit alkoholabhängigen Personen bin ich direkt zusammengezuckt - auch Herrn Barnes schien diese Frage als einen Tick unangemessen zu empfinden, das kann man an der Reaktion bei diesem so distinguierten und wohl erzogenen Menschen deutlich sehen.

    Als Scheck vor einigen Jahren den Auftritt von Stephen King in Deutschland moderiert hat, hat er ihn gefragt, da das Thema durch die Besprechung des Buches "Doctor Sleep" auch auf Alkoholismus kam, und King ja ebenfalls starker Trinker war, was denn in seiner Trinkerzeit sein größter Absturz war.[-( Das fand ich auch ziemlich daneben und King hat sich dazu auch nicht wirklich geäußert.

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