Sabine Kurz - Ein bisschen verrückt

  • Ein bisschen verrückt von Sabine Kurz
    ~156 Seiten


    Inhalt:


    „Manchmal fühle ich nicht so wie immer. Manchmal ist da... gar nichts, Leere. Ich spüre mich selbst nicht mehr.
    Ich weiß nicht, warum ich hier bin. Also, ich weiß es schon, ein bisschen. Wegen dem Schmerz, weil manchmal alles so grau ist, und ich manchmal genug von dieser Welt habe. Aber das ist doch kein Grund, oder?“


    Wie steht man wieder auf, wenn man aus seinem normalen Leben gerissen wird und der Weg zurück versperrt zu sein scheint? Im Zentrum des Romans steht die 17-jährige Jana, deren Leben durch den plötzlichen Tod ihrer Schwester vollkommen außer Kontrolle gerät.


    Meine Meinung:
    Vieles dreht sich um Jana, die Protagonistin und ihre Gefühlswelt, um Psychatrie und Selbstverletzen und das Entgleisen aus der Wirklichkeit. Jana selber konnte ich wirklich gut mitfühlen und ich konnte sie verstehen und hab sehr große Sympatie für sie empfunden. Allerdings hat mich das Buch an manchen Stellen verwirrt, da eine Person auftauchte von der ich noch nie was vorher gelesen hatte, was ich sehr irritiert fand, weil ich anfangs dachte, sie hätte jetzt doch noch ein Bruder. Allgemein ist die Psychtrie für mich sehr befremdlich beschrieben gewesen, was ein deutliches Manko für mich ist. Vieles, wie es beschrieben ist, finde ich irgendwie unwirklich, zumind. war die KJP definitiv wesentlich anders. Der Arzt ist mir unsympatisch und ich kann ihn nicht nachvollziehen. Die Eltern sind ebenfalls, meiner Meinung nach, etwas unrealistisch oder nein, nicht unrealistisch, aber man erfährt nicht viel von ihnen. Man weiß nicht, ob sie ihre Tochter besuchen, aber scheinbar doch, weil sie ihr Klamotten und so bringen (wie es in der Realität auch üblich ist als Jugendlicher :-, ), allerdings erfährt man nichts groß dadrüber. Das Buch beschränkt sich sehr auf Janas Zustand und man erfährt erst ganz zum Schluss, was noch war außer dem Tod ihrer Schwester. Ich hatte mich die ganze Zeit gefragt, was sie eig. hat. Aber irgendwie ist teilweise immernoch ein riesen großes Fragezeichen in meinem Kopf.
    Die Zeitsprünge sind teilweise nicht wirklich erkennbar und es war für mich irgendwie auch nicht wirklich eindeutig, wann sie wieder in der Realität war und wann in der Vergangenheit. Insgesamt fand ich das Buch verwirrend und teilweise unrealistisch. (Wenn ich überlegt habe, wie meine Mitpatienten damals abgegangen ist teils. Die wurde nicht angegurtet^^)

  • Meine Meinung :


    Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen, ich konnte mich ohne probleme in Jana hineinversetzten. Was mir am Schreibstil recht schnell auffiel sind die kurzen Sätze. Ich empfand es beim lesen, wie direkt ihre Gedanken zu lesen. Mir hat es gefallen.


    Zitat

    Allerdings hat mich das Buch an manchen Stellen verwirrt, da eine Person auftauchte von der ich noch nie was vorher gelesen hatte, was ich sehr irritiert fand


    Ja, das hat mich auch irritiert, aber ich dachte das sich die Autorin sich bestimmt was dabei gedacht hatte und nahm das einfach so hin.(irgendwie bin ich in solcher hinsicht ziemlich unkompliziert/einfach gestrickt [ :loool: ])


    Besonders die kleinen Gedichte/Reime haben mir gefallen mit denen die meisten Kapitel beginnen. Zum Beispiel:

    Aber auch im Text gibt es einige schöne Sätze (für mich), die z.B. die Gefühle oder auch das Selbstverletzen "schön" beschreiben.


    Den Schluss empfand ich für mich aber, als ein bisschen zu viel.


    Mein Fazit:


    Mir hat es wirklich gut gefallen und werde es sicherlich nochmal lesen.


    Ich würde :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne vergeben.