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  • Jakob Arjouni, geboren 1964 in Frankfurt am Main, veröffentlichte Romane, Theaterstücke, Erzählungen und Hörspiele. Er war 21 Jahre alt, als sein Frankfurter Privatdetektiv Kemal Kayankaya in ›Happy birthday, Türke!‹ zum ersten Mal ermittelte, ein hochgelobtes Debüt (1991 unter der Regie von Doris Dörrie verfilmt). Es folgten drei weitere Fälle, für ›Ein Mann, ein Mord‹ (dritter Fall) erhielt Jakob Arjouni 1992 den Deutschen Krimipreis. Im Herbst 2012 erschien der fünfte Band der Serie mit dem deutsch-türkischen Ermittler, die längst zu den Klassikern der Kriminalliteratur zählt: ›Bruder Kemal‹. Neben seinen Theaterstücken umfasst sein Werk u.a. die Berlin-Romane ›Magic Hoffmann‹ (1996) und ›Der heilige Eddy‹ (2009) sowie ›Idioten. Fünf Märchen‹ (2003). Seine Romane ›Hausaufgaben‹, ›Chez Max‹ und vor allem der Roman über einen ostdeutschen Nazimitläufer, ›Cherryman jagt Mister White‹, sind mittlerweile Schullektüre. Das Thema, das sich wie ein roter Faden durch Arjounis Werk zieht, ist die Auseinandersetzung mit Gewalt in all ihren Formen. Seine Leser liebten ihn für seine spannenden, scharfzüngigen, sprachlich unprätentiösen, witzigen und klugen Bücher. Sein Werk ist in 23 Sprachen erschienen. Arjouni lebte mit seiner Frau und seinen Kindern in Berlin und Südfrankfreich. Er starb am 17. Januar 2013 in Berlin.


    So berichtet es der Diogenes Verlag in eine Pressemitteilung. Ich muß - als begeisterter Krimifan (!) - gestehen, daß ich zwar schon von Arjouni gehört habe, seine Bücher noch nicht gelesen habe. Ein Fehler? Habe ich da etwas nachzuholen? Beide Fragen würde ich gerne mit einem "Ich hoffe schon" beantworten.


    Ich habe nun nicht nachgesehen, ob hier schon ein Beitrag über Jakob Arjouni enthalten ist. Selbst wenn dem so wäre: Angesichts seines Tode erschien mir ein kleiner Nachruf doch angebracht.

  • Ich habe nun nicht nachgesehen, ob hier schon ein Beitrag über Jakob Arjouni enthalten ist. Selbst wenn dem so wäre: Angesichts seines Tode erschien mir ein kleiner Nachruf doch angebracht.


    Das finde ich auch und danke für deinen Nachruf. Natürlich gibt es hier einiges von Jakob Arjouni (der übrigens richtig Jakob Bothe Michelsen hiess) nachzulesen, z.B. hier:
    http://www.buechertreff.de/rez…kob%20Arjouni-index1.html
    und es gibt natürlich auch noch die Reihe mit Kemal Kanjankaja
    http://www.buechertreff.de/buc…-arjouni-reihenfolge.html


    Nochmals Danke Mara

    :study: Ich bin alt genug, um zu tun, was ich will und jung genug, um daran Spaß zu haben. :totlach:

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