Die Anonymen Bücher-Süchtigen (ABS)

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  • Ich bin 52 ... das heißt nicht mehr sehr viel Zeit... :shock: :lol:

    Ja! Nur mehr mindestens weitere 52 Jahre!! :shock: :lol: :kiss: :friends:

    Hier tritt gerade eine "Partei für schulmedizinische Verjüngungsforschung" an, mit dem Wahlspruch: "Wo willst du in 800 Jahren leben?" Wenn die gewinnen, müsste das doch für einen Gutteil eures SuB reichen? :lol: Oder ihr seht es wie die Eintagsfliege. Eine Woche? Wer will schon so lang leben? :lol:


    Den letzten Tag eines verlängerten Wochenendes genutzt, um vor der langen Woche noch ein wenig zu lesen. Mit etwas Glück und nicht allzuschnell geraubter Energie sollte ich morgen mein aktuelles Buch beenden können. Hätte ich heute schon, aber ich habe neben "Der Schamanin" noch "Der Sohn des Teufels" angelesen, über die Kindheit von Walter Chmielewski. Dessen Vater war KZ-Kommandeur von Gusen. Literatur ist das natürlich nicht, eher so eine Art Aufarbeitung, wie er das jetzt für sich bewertet. Mal schauen.


    Angekommen ist hier von Erri de Luca "Die Stadt antwortete nicht". Ich freue mich schon sehr darauf. Dieser Autor hat bisher immer funktioniert, obwohl das, was ich von ihm gelesen habe, immer nach dem gleichen Grundschema abläuft.

  • Ich habe mir mal den Klappentext durchgelesen. Empfindest du es als sehr "dramatisch"? Im Sinne von viele zwischenmenschliche "gekünstelte" Konflikte?

    Wenn das dramatisch sein sollte... O:-) Dann bin ich eine Fee. Es liest sich wie ein Märchen mit guten und bösen Hexen. :geek: Typische Mädchenthemen in gewissem Alter: Männerbekanntschaften, schöne Kleider, Partys, später kommen etwas ernstere Fragen dazu, aber der Ton ist immer noch leicht und locker. Pure Unterhaltung, die fesselnd erzählt ist.


    P.S. ich habe übrigens die Kurzbeschreibung nicht gelesen, beim Cover hatten die mich schon :wink:

    2023: Bücher: 14/Seiten: 4 876
    2022: Bücher: 178/Seiten: 73 384

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    Mein Blog: Zauberwelt des Lesens
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    „Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz“

    Dalai Lama

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    Lese gerade:

    Grangé, Jean-Christophe - Die marmorne Träume

  • Angekommen ist hier von Erri de Luca "Die Stadt antwortete nicht". Ich freue mich schon sehr darauf. Dieser Autor hat bisher immer funktioniert, obwohl das, was ich von ihm gelesen habe, immer nach dem gleichen Grundschema abläuft.

    Das von Dir genannte Buch sind ja Erzählungen. Das ist nichts für mich, ich brauche eine längere Handlung und mag auch nicht von einer Geschichte zur anderen springen.


    Aber er hat ja noch eine Menge anderer Romane geschrieben. Welche könntest Du denn empfehlen ?

    Ich habe mir mal einige Klappentexte durchgelesen, so richtig sprach mich keiner an. Scheint wirklich alles gleich melancholisch zu sein und auf fast allen Covern sind kleine Jungs. Finde ich fast schon etwas beängstigend.

    Die Vorstellung, dass es so etwas wie Karma tatsächlich gibt, hat irgendwie etwas Beruhigendes. (Unbekannt)

  • Sci-Fi, die in naher Zukunft spielt (2039 in diesem Fall) und offenbar vogelartige Aliens hat, klingt für den Anfang ja sehr spannend. Aber leider, nach erst 20%, muss ich bereits sagen, dass ich nicht gerade überzeugt bin.

    Einige Rechtschreib-, deutlich mehr Grammatikfehler, mindestens ein fehlendes Wort und einige sehr merkwürdige Formulierungen, dazu Formatierungsfehler und -eigenheiten, die den Lesefluss ein wenig behindern. Und, was ich gar nicht leiden kann: der Protagonist wird mal mit Vornamen, mal mit Nachnamen, mal beides inklusive Titel angesprochen.

    Der Prolog war bereits unglaublich langatmig, aber hey. Es ist das erste Buch einer langen Reihe.

  • Ich habe mal eine Frage zu dem aktuellen Band an die, die es schon gelesen haben.

    Es gibt da zwei Dinge, die ich nicht richtig kapiere. ?( Vielleicht könnt ihr mir da weiterhelfen.


    Wenn ihr für diese beiden Dinge eine Erklärung hättet, währe das wirklich toll.


    LG :winken:

  • Hallo ihr Lieben.

    Ich denke ihr könnt mor bestimmt helfen.

    Ich bin auf der Suche nach einer Reihe, die genauso spannend ist wie Harry Potter damals und auch noch von Erwachsenen gelesen werden kann.


    Ich freue mich über eure 💡 Ideen und Vorschläge.


    Lg

  • Angekommen ist hier von Erri de Luca "Die Stadt antwortete nicht". Ich freue mich schon sehr darauf. Dieser Autor hat bisher immer funktioniert, obwohl das, was ich von ihm gelesen habe, immer nach dem gleichen Grundschema abläuft.

    Das von Dir genannte Buch sind ja Erzählungen. Das ist nichts für mich, ich brauche eine längere Handlung und mag auch nicht von einer Geschichte zur anderen springen.


    Aber er hat ja noch eine Menge anderer Romane geschrieben. Welche könntest Du denn empfehlen ?

    Ich habe mir mal einige Klappentexte durchgelesen, so richtig sprach mich keiner an. Scheint wirklich alles gleich melancholisch zu sein und auf fast allen Covern sind kleine Jungs. Finde ich fast schon etwas beängstigend.

    So schlimm (wie etwa Irving) ist es nicht. Zum Großteil spielt es in den italienischen Sommerferien und der Protagonist erzählt aus seiner Kindheit. Anrüchiges ist mir da bisher noch nicht begegnet. Der Autor scheint es zu Teilen biografisch anzulegen. Es sind eher ruhige Coming of Age Geschichten. Wenn ich zu Hause daran denke, suche ich mal was raus.

  • Lesemumny versuchs doch mal mit den Tributen von Panem. Ich fand die Reihe ganz toll.

    Liebe Grüße

    Sabrina


    Zitat von Jean Paul: „Ich bin gerne in dir geboren, du kleine aber lichte Stadt!"

    Der gebildete Deutsche kennt es allenfalls als Geburtsort unseres größten Humoristen. „Ich bin gerne in dir geboren, Städtchen am langen, hohen, hohen Gebirge, dessen Gipfel wie Adlerhäupter zu uns niedersehen! Deinen Bergthron hast du verschönert durch die Bergstufen zu ihm.“ – Der „Bergthron“ Wunsiedels ist die Luisenburg.


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  • Hier gab's schon mal eine (wahrscheinlich nicht die einzige) Anfrage:

    Hilfe! Alternative zu Harry Potter!?

    "Outside of a dog, a book is man's best friend. Inside of a dog, it is too dark to read."
    - Groucho Marx

  • Danke für den Hinweis. Hab da jetzt auch schon din gestöbert. Aber der Threat ist ja schon ein bißchen älter. :wink: Ich hatte gehofft evtl. Ein paar neuere :lechz: Bücher/ Serien genannt zu bekommen.

  • Bedeutet das, zuerst für deine Kinder und du liest mit?


    Diese habe ich zuletzt gelesen, sie ist aber ab 9 Jahre

    :study: --

    :musik:-- Ronnefeldt - Quendel (1.)

    "The three most important documents a free society gives are a birth certificate, a passport, and a library card!" E. L. Doctorow

  • Die Sumpfloch-Saga - eine Geschichte über das Leben, die Liebe und das Erwachsenwerden in einer bedrohten, magischen Welt. Was passiert, wenn drei Mädchen wie du und ich in eine Welt versetzt werden, in der es Halbvampire, Krötenlehrer und magische Unterrichtsfächer gibt? Es kommt, wie es kommen muss: Früher oder später landen sie in der Festung Sumpfloch, einer Schule für unbegabte, arme, gefährliche oder anderweitig verlorene Kinder. Das Leben an dieser Schule ist abenteuerlich genug, doch es kommt noch schlimmer. Die Cruda, die die Kinder einst aus unserer Welt entführte, ist den Mädchen auf der Spur. Und dann sind da noch ein paar Jungs mit dunklen Geheimnissen, in die sich normale Mädchen gerne verlieben

    :study: --

    :musik:-- Ronnefeldt - Quendel (1.)

    "The three most important documents a free society gives are a birth certificate, a passport, and a library card!" E. L. Doctorow

  • Ihre ›Otori‹-Saga ist ein Welterfolg: Jetzt endlich erscheint ein neues Epos der Bestsellerautorin!

    Shikanoko ist eigentlich nur der Sohn eines einfachen Vasallen. Doch als er von einem Magier eine übernatürliche Maske vermacht bekommt, wird aus ihm das Kind des Hirsches, und er verfügt fortan über magische Fähigkeiten und besonderes Kampfgeschick. Als der alte Kaiser stirbt, gerät Shikanoko in die Fänge des Fürstabts, der alles daransetzt, die höchste Macht im Land – den Lotusthron – an sich zu reißen. Shikanoko muss fliehen und entkommt dabei mehr als einmal nur knapp dem Tod. Doch er muss unbedingt Aki finden, die Herbstprinzessin, die er liebt, und die ein großes Geheimnis verbirgt. Denn in ihrer Obhut befindet sich niemand anderes als der rechtmäßige Nachfolger für den legendären Lotusthron.

    Mystisch und martialisch – der erste Teil des großen neuen Fantasy-Epos von Bestsellerautorin Lian Hearn, das dem ›Otori‹-Zyklus um nichts nachsteht: ebenso brachial, ebenso brillant!

    :study: --

    :musik:-- Ronnefeldt - Quendel (1.)

    "The three most important documents a free society gives are a birth certificate, a passport, and a library card!" E. L. Doctorow

  • Der erste Teil einer epischen neuen Fantasy-Serie, die eine unvergessliche neue Heldin und eine verblüffend originelle dystopische Steampunk-Welt mit einem Hauch von feudalem Japan vorstellt.

    Auf der Jagd des Kaisers nach den legendären Donnertigern findet sich Yukiko, die Tochter eines Jägers, Auge in Auge mit einem dieser beinahe ausgestorbenen Bestien wieder. Die Gedanken des wütenden und verkrüppelten Tiers drehen sich nur um ihren Tod – Yukiko weiß das, sie kann seine Gedanken hören. Und um zu leben müssen sich die beiden wohl oder übel zusammentun.

    :study: --

    :musik:-- Ronnefeldt - Quendel (1.)

    "The three most important documents a free society gives are a birth certificate, a passport, and a library card!" E. L. Doctorow

  • Hier gab's schon mal eine (wahrscheinlich nicht die einzige) Anfrage:

    Hilfe! Alternative zu Harry Potter!?

    Danke für den Hinweis. Hab da jetzt auch schon din gestöbert. Aber der Threat ist ja schon ein bißchen älter. :wink: Ich hatte gehofft evtl. Ein paar neuere :lechz: Bücher/ Serien genannt zu bekommen.

    Na ja, aber die Frage ist ja im Laufe der Jahre nicht nur einmal gestellt worden. :wink:

    Das ist jetzt nur der eine Thread, den ich auf Anhieb gefunden habe. Mit der Suchfunktion hier stehe ich nämlich etwas auf dem Kriegsfuß.

    "Outside of a dog, a book is man's best friend. Inside of a dog, it is too dark to read."
    - Groucho Marx

  • Ich habe gerade ein anschauliches Beispiel dafür gelesen, wie ein ordentliches "Was" (die Geschichte) durch ein miserables "Wie" (schriftstellerisches Handwerk) in den Orkus versenkt wird.

    Der Krimi war solide und die Hinweise auf die Hintergrundgeschichte interessant genug, um die weiteren Bände zu lesen.

    Wenn da nicht die Wonder-Woman-ist-ein-Waisenkind-gegen-mich-Protagonistin und ihr Wunderhund wären. Dazu treten auf Teufel komm raus historische Persönlichkeiten auf, ohne für die Handlung relevant zu sein und bei manchen Namen weiß ich nicht, ob da Bequemlichkeit, Nachlässigkeit oder Fantasielosigkeit im Spiel waren.

    Mein Fazit: So sehr kann mich die Hintergrundgeschichte gar nicht interessieren, daß ich mir die Protagonistin und die Eigenheiten ihrer Autorin nochmal antue.

    :study: Marlene Klaus: Gloria und eine ägyptische Affäre

    :montag: Jürgen Paul: Zentralasien



    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht (Afrikanisches Sprichwort)

    Mögen hätt' ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut! (Karl Valentin)

  • Ist mein Plan für das neue Jahr. Wenn ich es schaffe, werde ich die Bücher abbrechen.

    Das ist ein guter Plan :thumleft: Sorgt es denn dafür, dass deine Leselust wieder zurückkommt?

    Wer die Wahrheit hören will, den sollte man vorher fragen, ob er sie ertragen kann. (Ernst R. Hauschka)
  • Heute habe ich zwei Bücher tatsächlich ausgelesen und ich hoffe, dass bis zum Wochenende am Sonntag in jeweils eine Rezension gießen zu können. Wird interessant werden, da ich an beiden Werken etwas herumkritteln muss.


    Harald Meller/Kai Michel: Das Rätsel der Schamanin

    Hier gefällt mir die Beschreibung des wissenschaftlichen Arbeiten, die Schilderung des möglichen Lebens des untersuchten Menschen(-skeletts), aber es ist vom Schreibstil her einfach nicht so spannend erzählt, wie man das hätte machen können. Da geht sehr viel verloren.


    Walter Chmielewski: Mein Leben als Sohn des Teufels von Gusen
    Der Autor berichtet über eben dieses Leben, mit einem Vater, der KZ-Kommandant gewesen ist, wie ihn die Vergangenheit immer wieder eingeholt hat, bis weit ins hohe Alter hinein. Das wird sehr schnell abgehandelt, insgesamt aber gut erzählt. Ich möchte gar nicht das Sprachliche bewerten, da gibt's einige Knackpunkte, aber ist halt biografisch. Mir ist das aber zu schnell erzählt wurden. Mit dieser Thematik beschäftigt sich der Autor nur über die Hälfte des Buches.


    Die restliche Seitenzahl wird damit eingenommen, was in unserer Gesellschaft alles schlecht läuft, als eine Art Abrechnung mit "gut gemeinten" Tipps zum besseren Leben. Das passt nicht zum Titel und wäre in einem separaten Buch besser aufgehoben, dafür hätte das Biografische ausführlicher sein können. Kann ich nur diesen Teil bewerten und den anderen nur ansprechen und außen vor lassen? Aber eigentlich wurde es ja auch zusammen veröffentlicht.


    Es ist ein Kreuz.


    Lillifee Dir wollte ich ja noch ein paar Sachen von Erri de Luca empfehlen. Was ich z. B. von ihm mochte war "Das Mehr der Erinnerung", großartig.


    Während sich die anderen Jugendlichen aus der Stadt in den Sommerferien auf Ischia am Strand vergnügen, fährt der sechzehnjährige Ich-Erzähler jeden Morgen mit dem Fischer Nicola hinaus aufs Meer. Von ihm lernt er das Handwerk des Fischens, und Nicola ist der Einzige, der seinen Wissensdurst stillt und ihm vom Krieg erzählt. Die Abende verbringt er oft mit der Clique seines älteren Cousins. Dort lernt er Caia kennen, und ein überwältigendes Begehren ergreift den Sechzehnjährigen. Er ist überzeugt, dass Caia ein Geheimnis besitzt, und entschlossen, es in stiller Intimität ans Licht zu bringen. (Inhalt lt. Amazon)


    Glaube, damit gewinnst du einen guten Eindruck von den Büchern. Das kann man gut lesen.


    Als nächstes werde ich "Unser geteilter Sommer", von Sophie Hardach lesen.


    Sommer 1987, in einer Hinterhauswohnung in Prenzlauer Berg: Die achtjährige Ella wohnt mit ihren beiden kleinen Brüdern, den Eltern und Großeltern nah an der Grenze, doch davon bekommt sie wenig mit. Ihr Leben besteht aus orangenen Ziehbadewannen, Sommertagen an der Datsche und Balkonen, die von Häusern fallen. Bis ein Urlaub an der ungarisch-österreichischen Grenze ihrer Kindheit ein jähes Ende setzt und die Familie für immer zerreißt.


    Zwanzig Jahre später führt das Tagebuch ihrer Mutter Ella zurück nach Berlin. Mithilfe der Notizen und Akten aus dem Stasiarchiv versucht sie zu rekonstruieren, warum die Flucht damals so verheerend gescheitert ist. Und was mit ihrem kleinen Bruder Heiko geschehen ist, den sie in all den Jahren niemals vergessen hat.


    Schmerzlich schön erzählt Unser geteilter Sommer von Sehnsucht und Verlust und davon, was eine Familie im Kern zusammenhält. (Inhalt lt. Amazon)

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