Antonia Michaelis - Jenseits der Finsterbachbrücke

  • Buchdetails

    Titel: Jenseits der Finsterbachbrücke


    Verlag: Oetinger Taschenbuch

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 352

    ISBN: 9783841501509

    Termin: März 2012

  • Bewertung

    4.1 von 5 Sternen bei 4 Bewertungen

  • Inhaltsangabe zu "Jenseits der Finsterbachbrücke"

    An der Finsterbachschlucht stehen sich die beiden eines Tages gegenüber: Lasse vom Norderhof und Joern aus der Schwarzen Stadt. Lasse und Joern werden Freunde, aber der Beginn ihrer Freundschaft ist auch der Beginn eines gefährlichen Abenteuers. Denn etwas Fremdes, Böses ist in den Norderwald eingedrungen. Etwas, das die Jungen besiegen wollen, um den Norderwald zu schützen. Auch für Joerns Mutter und seine Brüder, die in den Bergwerken der Schwarzen Stadt arbeiten, wird die Lage immer bedrohlicher. Und welche Absichten verfolgt der fremde weiße Ritter? Nach und nach entdecken die Jungen die dunkle Verbindung zwischen ihren beiden Welten und ein Geheimnis, das mit Lasses Vergangenheit zu tun hat.
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  • Klappentext:
    An der Finsterbachbrücke stehen sie sich gegenüber: Lasse vom Norderhof und Joern aus der Schwarzen Stadt. Sie werden Freunde, doch der Beginn ihrer Freundschaft ist auch Auftakt eines gefährlichen Abenteuers. Denn etwas ist in den Norderwald eingedrungen. Nach und nach decken die Jungen die dunkle Verbindung zwischen ihren Welten auf und stoßen dabei auf ein lang gehütetes Geheimnis...



    Lasse wächst, gut behütet von seinem Vater, auf dem Norderhof auf, der weit weg von jeglicher Zivilisation scheint. Eine große Mauer umgibt den Norderwald. Eines Tages entdeckt Lasse ein Loch in der Mauer und drüben auf der anderen Seite der Finsterbergschlucht steht Joern, der aus der schwarzen Stadt kommt. Die beiden bauen eine Brücke über die Schlucht und werden sehr schnell Freunde. Gemeinsam erleben sie Abenteuer und geraten in so manch gefährliche Situation. Doch sie haben einen Beschützer, den weißen Ritter. Was dieser im Schilde führt, ebnet den Weg für weitere Fragen und die beiden befinden sich mitten in einem dramatischen Schauspiel.


    Antonia Michaelis, befasst sich mit verschiedenen Themen, die typisch für ein Kinder- bzw. Jugendbuch sind, jedoch hier sehr märchenhaft bzw. fantastisch anmuten. Es werden Themen wie Gerechtigkeit, Verlust, Freundschaft behandelt und zwar immer aus der Sicht der beiden Jungen erzählt, die komplett unterschiedlich aufgewachsen sind. Die Erzählung teilt sich in zwei Abschnitte: Weiss und Schwarz mit einem Pro- und Epilog. Der Erzählstil ist fließend und frisch und ich konnte mich nur schwer von dem spannenden Geschehen lösen. Es ist der Autorin gelungen, eine Mischung aus Abenteuer- und Detektivroman mit einer fantastischen Note zu versehen.
    Die beiden Hauptcharaktere und ihre Familien werden so greifbar dargestellt, dass ich richtig mit ihnen mit leiden und fiebern konnte. Das Geschehen wirkt nie aufgesetzt, aber zuweilen habe ich mich schon gefragt, in welche Richtung es am Ende führen wird. Das liegt zum Großteil daran, wie plastisch Antonia Michaelis die Geschichte aus der Sicht der Jungen, in der Wahrheit für die Protagonisten, wiedergibt.


    Es ist eine sehr schöne Geschichte, die nicht nur für Jugendliche geeignet ist. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, zu lesen, was Lasse und Joern alles passiert und mit wieviel Ideenreichtum sie ihre Spuren verfolgen.


    Fazit:
    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:


    :applause:

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