Maxime Chattam - Alterra Bd.4: Der Herr des Nebels

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  • Inhalt:
    Friede ist eingekehrt in der Alterra-Welt. Die Zyniks, jetzt die Großen genannt und die Pans haben sich geeinigt und versuchen nun friedlich nebeneinander zu leben. Der Nachwuchs wird von den Kindern aufgezogen und die älteren Kinder gehen dann zu den Großen, wenn sie sich bei den Pans nicht mehr wohl fühlen.
    Dann werden fünf Pans bei einem Wachposten ganz am Rand ihres Bezirks tot aufgefunden. Sie haben schwarze Flecken auf der Haut. Wer will den Pans Schaden?



    Meine Meinung:
    Eigentlich war ja erstmal nur von drei ALTERRA Bänden die Rede und für mich war es auch lange Zeit klar das da nichts mehr kommt. Bis mir eine Forumsbekannte sagte das in Frankreich bereits Teil 4 und 5 erschienen sind. Nun hoffte ich natürlich das auch Knaur (PAN gibt es ja so nicht mehr) die neuen Bände verlegt und jaaaaa als das Herbstprogramm kam sahen meine Augen ALTERRA 4. Das einzige Manko für die Leser die ihre Bücher schön im Regeal betrachten wollen. Es ist diesmal ein Taschenbuch und ein vollkommen andere Coverart, aber das stört mich persönlich nicht.
    Ich muss sagen ALTERRA 3 lag ja nun schon ein bisschen zurück und war ja so eigentlich abgeschlossen. Ich war sehr gespannt darauf wie es weiter geht und war positiv überrascht. Ich kam direkt wieder rein in das Leben der Pans und las Seite um Seite ruck zuck mit Begeisterung. Es begann direkt mit dem Überfall auf den Außenbezirk und dann erst landete man in Eden bei Matt, Tobias und Ambre. Ich wusste direkt worum es geht und wartete nur auf die Entscheidung diesem Fall nachzugehen.
    Die Spannung baute sich von Anfang an auf und riss auch nicht mehr ab. ich wollte immer weiter lesen von den Abenteuern die die Gemeinschaft der drei mit ein paar anderen Pans bestreitet. Wie auch schon in den letzten Bänden hat Maxime Chattam die Welt der Pans und auch die Welt der Grpßen der anschaulich beschrieben. Es ist Wahnsinn was dieser Autor für eine Fantasie hat und wie er es schafft mir als Leser seine Bilder in den Kopf zu pflanzen. ich bin vollkommen eingetaucht in diese Welt mit alles Bildern und Gefühlen.
    Die drei Hauptprotagonisten kennen wir ja schon aus den ersten drei Bänden. Die Gemeinschaft der Drei bestehend aus Matt, Tobias und Ambre hat sich nicht sehr viel verändert. Sie stehen immer noch füreinander ein und diese kleine Liebelei zwischen Matt und Ambre besteht auch noch auch wenn mit großer Vorsicht da sie Angst haben das sie erwachsen werden. Tobias ist treu in seiner Freundschaft zu Matt. Matt kommt mit dem Frieden nicht so zurecht ihn zieht es weg von Eden und so zieht er gerne los um den Überfall im Norden zu untersuchen.
    Das Ende ist in diesem Band so ein richtiger Cliff Hanger mit einer Teillösung. Und so muss ich das nächste Buch lesen. Allerdings hätte ich es auch so getan, denn es war mal wieder ein Buch das ich nicht weglegen wollte. Trotzdem lässt es mich nicht unzufrieden zurück, nur ungeduldig auf das Nächste [Blockierte Grafik: http://mem-o-ries.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif]
    Mein Fazit: Eine gelungene Fortsetzung einer eigentlich abgeschlossenen Trilogie

  • Kurzbeschreibung:
    Trügerische Stille herrscht nach der großen Schlacht in der Alterra-Welt. Lange haben Matt, Ambre und Tobias an der Seite der Pans für Frieden mit den Erwachsenen gekämpft. Als plötzlich mehrere Pans tot und mit schwarzen Flecken übersät aufgefunden werden, wird dieser Frieden auf eine harte Probe gestellt. Könnte es die Rückkehr des mächtigen Torvaderon sein, oder kündigt sich eine neue Bedrohung an, die alle Menschen in Gefahr bringt?


    Zum Autor:
    Maxime Chattam wurde 1976 in Montigny-lès-Cormeilles geboren. Er studierte Literaturwissenschaften in Paris, war anschließend als Buchhändler tätig und begann nebenher zu schreiben. Seine Romane stehen regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Mit den Alterra-Bänden Die Gemeinschaft der Drei, Im Reich der Königin und Der Krieg der Kinder eroberte Maxime Chattam sich auch in Deutschland eine große Fangemeinde.


    Rezension:
    Nach dem großen Krieg zwischen den Pans und den Zyniks, Kindern und Erwachsenen, haben sich scheinbar beide Seiten geeinigt und leben nun friedlich nebeneinander. Doch die Ruhe zwischen den Fronten trügt. Es werden auf einmal tote Pans aufgefunden, die mit schwarzen Flecken übersät und entstellt sind.


    Wer will den Pans immer noch Böses und wie hat der Unschuldstrinker seine Hände im Spiel? Die Freunde Matt, Tobias und Ambre versuchen, den Vorfällen auf die Spur zu kommen und auch die beiden Pan-Botschafterinnen Maylis und Zelie bleiben nicht untätig. Vieles deutet darauf hin, dass der Torvaderon zurückgekehrt ist, doch ist es wirklich so?


    Nachdem die Alterra-Reihe auf eine Trilogie ausgelegt war, ging ich davon aus, mit Der Krieg der Kinder den letzten Band der Reihe gelesen zu haben. Doch nun geht die Reihe doch weiter, was mich persönlich freut.


    Die Geschichte setzt nach dem Krieg zwischen den Pans und Zyniks, die jetzt die Großen genannt werden, ein. An der tiefen Freundschaft zwischen Matt, Tobias und Ambre hat sich nichts geändert, die tiefere Zuneigung zwischen Matt und Ambre entwickelt sich jedoch weiter.


    Die neuen Vorfälle, die die Pans ängstigen, werden wieder einmal sehr anschaulich von Maxime Chattam geschildert und auch die Alterra-Welt erscheint wieder sehr bildhaft und mit viel Einfallsreichtum. Die Spannung ist dank des schon interessanten Prologs von Anfang an greifbar und hält sich bis zum Ende, was aber leider in einem sehr starken Cliffhanger endet, wobei zu hoffen ist, dass auch der nächste Band den Weg in unsere Buchregale finden wird.


    Ich kann die Reihe nach wie vor empfehlen, auch wenn sie nun als Taschenbuch neu aufgelegt und leider nicht mehr in der angefangenen gebundenen Ausgabeart fortgesetzt wird. Maxime Chattam hat mit seiner Alterra-Welt eine äußerst ansprechende Jugendfantasy-Reihe ersonnen, die mich immer wieder aufs Neue fasziniert.


    Fazit: Auch mit dem 4. Band der Alterra-Reihe konnte mich Maxime Chattam wieder überzeugen. Der Autor versteht es einfach, dem Leser seine Welt bildhaft und authentisch näherzubringen und auch einige Wendungen einzubauen, die es unmöglich machen, das Buch längere Zeit zur Seite zu legen.

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