Der Hobbit ~ J. R. R. Tolkien

  • Buchdetails

    Titel: Der kleine Hobbit


    Vorgeschichte der

    Verlag: dtv

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 400

    ISBN: 9783423715669

    Termin: November 2013

  • Bewertung

    4.4 von 5 Sternen bei 428 Bewertungen

    88,2% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Der kleine Hobbit"

    Die Vorgeschichte zu ›Herr der Ringe‹ Bilbo Beutlin, ein angesehener Hobbit, findet sich eines Morgens in der Gesellschaft von Gandalf, dem Zauberer, wieder – und von dreizehn Zwergen, die einer nach dem anderen unangemeldet in seine Wohnhöhle hereinplatzen. Und damit ist es mit seinem geruhsamen Leben vorbei. Gepackt von einer für Hobbits ungewöhnlichen Abenteuerlust nimmt er den Auftrag an, den Zwergenschatz, den der Drache Smaug einst gestohlen hatte, wieder zurückzuholen. Kein leichtes Unterfangen, denn Smaug sieht es gar nicht gerne, wenn jemand seinem Goldschatz zu nahe kommt.
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  • Um das für mich anstehende Kino-Highlight des Jahres noch mehr würdigen zu können, habe ich angefangen, den Hobbit zu lesen. Ich hatte das Buch als Kind in einem für mich damals recht unansehnlichen Format von dtv geschenkt bekommen und es nie zur Hand genommen (ich war schon damals schwer für Fantasy zu begeistern). Aber jetzt muss ich sagen, dass mir "Der Hobbit" nach den ersten drei Kapiteln richtig gut gefällt - vielleicht, weil ich ihm dank Martin Freeman endlich ein Gesicht geben kann. :wink: Der Stil Tolkiens, den ich für schwer und umständlich hielt, ist zumindest in diesem Roman überraschend klar, und mir gefallen auch die Referenzen darauf, dass es für Kinder geschrieben wurde ("wie ihr euch vorstellen könnt..."). Bilbo Beutlin mag ich sehr; irgendwie hat er ein bisschen was von mir - faul, bequem und am liebsten in seiner Höhle. :-,


    Auch die anderen Figuren sind liebevoll gezeichnet, und die gefürchteten detailgetreuen Landschaftsbeschreibungen finde ich passend und keineswegs zu weitschweifig. Besonders süß waren die Trolle, wenn auch ziemlich gefräßig. Aber ich konnte mir richtig gut vorstellen, wie sie am Feuer sitzen, bis sie von dem etwas ungeschickten Bilbo aufgeschreckt werden. Alles in allem überrascht mich der Hobbit positiv, da ich - wie gesagt - Fantasy eigentlich nicht lese. Zum Fan des Genres werde ich deswegen nicht werden, aber die erneute Anschaffung des Buches hat sich doch gelohnt. :thumleft:

  • Wie passend!
    Morgen fange ich an, das vierstündige Hörspiel zu hören, um mich auf den Film genügend vorzubereiten :loool: .
    Es gibt auch noch ein ungekürztes Hörbuch (10 Stunden), aber da ich bereits beim Lesen von Der Herr der Ringe vorzeitig die Segel gestrichen habe und ich stattdessen auch das Hörspiel gehört habe, freue ich mich jetzt schon auf das Hörspiel aus dem Jahr 1980, produziert vom WDR.

    :study: C L Wilson - Der Winter erwacht
    :) Gelesen 2013: 105 / 2014: 77 / 2015: 16
    8-[ SUB: Ich geb`s auf...



  • Im Prinzip schon. Im wesentlichen handelt es sich um 2 verschiedene Übersetzungen. Nachdem ich mich zu dem Thema schon mal weit aus dem Fenster gelehnt hatte (von wegen "Der kleine Hobbit" ist ein Kinderbuch und "Der Hobbit" die Fassung für Erwachsene) hab ich noch mal recherchiert. Bei Wiki findet sich diese Aussage:

    Zitat

    Der kleine Hobbit (englischer Originaltitel: The Hobbit or There and Back Again) wurde erstmals 1957 von Walter Scherf ins Deutsche übersetzt. In der neuen Übersetzung von Wolfgang Krege lautet der Titel Der Hobbit oder Hin und zurück. Es ist ein Roman von J. R. R. Tolkien, der erstmals am 21. September 1937 im Verlag George Allen & Unwin erschien und später durch den Roman Der Herr der Ringe ergänzt wurde. Den Hintergrund für diese beiden phantastischen Werke bildet die von Tolkien erdachte Mythologie (siehe Tolkiens Welt). Der kleine Hobbit ist von Stil und Absicht her ein Kinderbuch und war ursprünglich als Geschichte für Tolkiens eigene Kinder konzipiert. Nach der Veröffentlichung des Herrn der Ringe nahm Tolkien am Hobbit
    Änderungen vor, vornehmlich um diesem einen „erwachseneren“ Anstrich zu
    geben und sachliche Widersprüche zu den anderen Werken aufzulösen.

    So ganz daneben lag ich also dann irgendwie doch nicht :wink:

    Gelesen in 2021: 33 - Gehört in 2021: 20 - SUB: 526


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

  • achso, hmmm irgendwie ganz schön kompliziert...mein Freund wollte ins Kino und da hatte ich mir das Buch angesehen. Von "Der Hobbit" gibt es ja 1000 verschiedene Ausführungen und von "Der kleine Hobbit" aber auch. Etwas verwirrend finde ich :) Vorallem wenn man noch garnichts von Herr der Ringe gelesen hat :)

  • Eine der Änderungen, die Tolkien am "Hobbit" vornahm war u. a. die Geschichte, wie Bilbo an den Ring gelangte.
    In der ursprünglichen Version von 1937 hat Gollum den Ring an Bilbo in bei einem Rätselspiel verloren, konnte ihn Bilbo aber nicht geben, weil er ihn selbst verloren hatte. Gollum war deswegen bestürzt, weil er sein Versprechen gegenüber Bilbo nicht halten konnte. Stattdessen führte Gollum Bilbo aus der Höhle und sie trennten sich höflich. :love:


    Als der Herr der Ringe geschrieben wurde, wurde auch der Einfluss des Rings geändert. Er wurde mehr fordernd/bestimmend/böse. Somit war die ursprüngliche Version des Hobbit nicht mehr passend, weil Gollum den Ring demnach nie freiwillig hergegeben hätte, sein Verhalten hätte dem Einfluss des Ringes widersprochen. Also wurde die ursprüngliche Version des Hobbit geändert und Gollum betrachtet Bilbo von da an als "Dieb" seines Ringes. :evil:


    El Novelero

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