Albert Knorr - Sacer Sanguis Pirates - Goldgelbes Schatzfieber

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  • 495 Seiten



    Autor:
    Albert Knorr lebt und arbeitet in seiner Geburtsstadt Wien. Nach seinem Studium der Betriebswirtschaft arbeitete Mag. Albert Knorr als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Universität und als selbstständiger IT-Consultant.


    Mit dem Schreiben hat er 2007 begonnen. Albert Knorr hat sich bewusst gegen einen Verlag entschieden und bringt seine Bücher selbst heraus.



    Inhalt:
    Lady Pendergast ist eine Britin vom alten Schlag: Sie diktiert die Marschrichtung, das Empire folgt! Diesmal hat sie sich in den Kopf gesetzt, für ihren Museumsclub einen Piratenschatz in Frankheit zu heben. Mangels Freiwilliger verstärkt sie ihr verwegenes Einsatzteam kurzerhand mit schrulligen Clubmitgliedern und dem Hausmeister.


    Aber das Schatzfieber lockt auch skrupellose Verbrecher in die Normandie. Dort, wo 1944 die Alliierten gelandet sind, entbrennt erneut ein Kampf auf Leben und Tod. Nur Lady Pendergast stapft unbeirrt in ihren selbstgehäkelten Kniestrümpfen über die Landungsstrände und will bloß eines: das Gold finden.



    Meine Meinung:
    Ein eigenständiges Buch, welches nichts mit der Serie, den Teilen I-IV zu tun hat. Außer dass Lady Pendergast schon in einem anderen Buch vorkommt. Die Gemeinsamkeiten bestehen aber nur darin, dass Lady Pendergast für ihren Museumsclub wieder an einer Expedition teilnehmen will. Diesmal geht es nach Frankreich, um einen Piratenschatz zu finden.


    Die Expedition setzt sich aus Lady Pendergast und aus Mangel an Freiwilligen, aus recht eigenartigen Clubmitgliedern zusammen. Darunter befinden sich ihre Nichte Daisy und ihr Butler Mr. Stinger sowie ein guter Freund Lord Peabody. Aber wie meistens lockt eine solche Schatzsuche auch dunkle Gestalten an, die über Leichen gehen, um den Schatz als Erste zu finden. Und somit sind Unannehmlichkeiten und Überraschungen vorprogrammiert.


    Die Geschichte ist leider mit vielen ausschweifenden Nebensächlichkeiten aufgebläht, sodass sich die Spannung in Grenzen hält. Meist wird sie von humorvollen Sequenzen überschattet und man muss selbst im Todeskampf oft schmunzeln. Die Figuren sind gut gezeichnet, haben aber wenig mit einem Thriller zu tun und das Ende hat mich auch enttäuscht. Ich hätte mir gewünscht, dass die Intensität und Spannung des Vierteilers weitergeführt wird, aber leider sinkt sie von Buch zu Buch. Ich hoffe sehr, dass der Autor wieder an seine ursprünglichen Thriller-Qualitäten zurückfindet.

    Liebe Grüße
    Helga :winken:


    :study: [b]???


    Lesen ist ernten, was andere gesät haben (unbekannt)

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