Spielberg, Christoph - Hundertundeine Nacht

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  • Seitenzahl: 219


    Autorenportraits:
    (Quelle: Buchcover/Verlag)
    Christoph Spielberg, 1947 in Berlin geboren, ist Facharzt für Innere Medizin und Herzspezialist. Heute ist er freiberuflich tätig. 2001 veröffentlichte er seinen ersten Krimi mit Dr.Felix Hoffmann: "Die russische Spende", 2002 erschien der zweite Dr.Hoffmann - Krimi: "Denn wer zuletzt stirbt". 2003 wurde Christoph Spielberg für den
    Agatha-Christie-Preis nominiert.


    Kurzbeschreibung:
    (Quelle: Buchcover/Verlag)
    Hundertundeinen Tag war Celine mit einem humanitären Hilfstransport im Irak, endlich kehrt sie zurück - in einem Sarg. Dr.Felix Hoffmann, Arzt an der Humana - Klinik, kann die offizielle Erklärung aus Bagdad, seine langjährige Lebensgefährtin sei bei einem selbstmörderischen Bombenattentat umgekommen, nicht akzeptieren. Das passt absolut nicht zu seiner pazifistischen Freundin! Private Kanäle im Irak stützen allerdings die offizielle Version, und das Auswärtige Amt mauert bei weiteren Nachfragen ebenso wie die irakische Botschaft. Wem kann Felix bei seinem Nachforschungen überhaupt noch trauen? Plötzlich interessieren sich nicht nur der deutsche Verfassungsschutz und der irakische Geheimdienst, sondern auch die CIA für den kleinen Klinikarzt. Fast zu spät erkennt er, dass er in ein internationales Katz-und- Maus-Spiel geraten ist, in dem es vor dem Hintergrund des drohenden Angriffs der USA auf den Irak um weit mehr geht als um seine verschwundene Freundin...


    Meine Meinung:
    Diesmal kein Krimi aus dem Krankenhausumfeld, diesmal eher Agentengeschichte, die solche politische Themen, wie Kriedgswaffenexport und Irakkrieg, behandelt.
    Was gleichbleibend ist: der Hauptprotagonist Dr.Felix Hoffmann. Er stolpert, wie gewohnt, zufällig und ungewollt, in eine heikle Angelegenheit rein, die viel zu viele Fragen aufwirft und zu wenig Antworten bietet, und ermittelt auf eigene Faust.
    Der Stationsarzt Dr.Felix Hoffmann ist nach wie vor für mich ein gelungener Charakter, der mir sehr sympathisch ist.
    Seine ironische, zum Teil sarkastische Art, die kennzeichnend für
    den Ich-Erzähler ist, hat auch diesmal für eine kurzweilige Unterhaltung gesorgt.
    Der Autor hat die Fähigkeit seine Geschichten kurz zu halten, und dennoch auf den Punkt zu bringen.
    Eine entspannende und kurzweilige Lektüre.
    Von mir :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    2022: Bücher: 18/Seiten: 8339
    2021: Bücher: 205/Seiten: 93 417
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    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

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