Vina Jackson - 80 Days - Die Farbe der Lust

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80 Days - Die Farbe der Lust

3.1|46)

Verlag: carl's books

Bindung: Broschiert

Seitenzahl: 400

ISBN: 9783570585221

Termin: Oktober 2012

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  • Originaltitel:
    Eighty Days Yellow


    Über die Autorin/Autoren:
    Wer Vina Jackson wirklich ist, weiß momentan noch niemand.
    Es wird behauptet, dass sich hinter dem Pseudonym eine Frau und ein Mann befinden soll, ob das stimmt ist abzuwarten.
    Die große Enthüllung, wer hinter dem Namen steckt, soll rauskommen, sobald der 3 Teil erschienen ist.
    Also heißt es bis dahin abwarten und raten.


    Kurzbeschreibung Amazon:
    Frustriert von einer unbefriedigenden Beziehung findet die leidenschaftliche Violinistin Summer Erfüllung in der Musik.
    Sie spielt nachmittags in der Londoner U-Bahn auf ihrer ramponierten Violine Vivaldi.
    Als ihre Geige sich nicht mehr reparieren lässt, bekommt sie von Dominik, einem Uniprofessor mit ausschweifenden Fantasien, ein erstaunliches Angebot: Er möchte ihr eine wertvolle Violine schenken, wenn sie ihm ein privates Konzert gibt.
    Also spielt sie für ihn in der Krypta einer Kirche – doch muss sie dabei nackt sein, während Dominik den anderen Musikern die Augen verbunden hat.
    Summer spürt, wie sehr Dominik sie anzieht und in ihr bisher unbekannte Saiten zum Schwingen bringt: Sie beginnt eine intensive erotische Liaison mit ihm, in der sie ihre lange verleugnete dunkle Seite ausleben kann. Doch hat eine alles verschlingende Beziehung ohne Tabus Bestand?

    Meine Meinung:

    Zu aller erst möchte ich sagen, dass dieses Buch überhaupt nichts mit „Shades of Grey“ zu tun hat.
    Ich finde auch nicht, dass man die beiden Bücher miteinander vergleichen kann.
    Schon der Schreibstil der beiden Bücher ist völlig anders. In 80 Days wurde entweder aus der Sicht von Summer oder von Dominik geschrieben, so hatte man immer mal wieder auch einen kleinen Einblick in den anderen Protagonisten.
    Die Geschichte um die beiden Hauptprotagonisten ist interessant, denn Summer ist eine junge Violinistin, die am Anfang doch ein wenig schüchtern rüber kommt und Dominik ist Professor an einer Uni, bei dem man aber gleich merkt, dass er gerne das sagen hat.


    Beide geben sich gerne ihren sexuellen Phantasien hin, auch wenn sie nicht genau wissen wo es hinführen kann.
    Zusammen beginnen die beiden ein Abenteuer, aus Sex und Dominanz.


    Meiner Meinung nach geht es in diesem Buch durchgehend um Sex!
    Die Handlung ist viel zu kurz und hat auch keine Spannung.
    Mir fehlte die Leidenschaft zwischen den beiden, denn das einzige wofür die beiden sich anscheint brauchen ist Sex und zwar in unterschiedlichen Positionen und Momenten.
    Ich bin zwar nicht abgeneigt mir den zweiten Teil zu kaufen, wenn er erscheint, aber es ist zu wünschen, dass die Bücher besser werden und vielleicht ein wenig an tiefe und Gefühl gewinnen.


    Von mir bekommt das Buch :bewertung1von5: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

  • Meine Meinung:


    Mir hat das Buch besser gefallen als Shades of Grey und ich will definitiv die weiteren Teile lesen.
    Klar, viel Gefühl war bisher nicht dabei, und teilweise (ich kenne mich in der Szene aber auch überhaupt nicht aus) kam mir das alles sehr unrealistisch vor. Das fing schon mit dem Gespräch an, das Summer und Dominik im Auto relativ weit am Anfang geführt haben. Eine „normale“ Frau würde sowas doch nicht einfach irgendeinem „Wildfremden“ erzählen… aber nun gut. Wenigstens kommt Summer nicht so naiv rüber wie z.B. Ana von Shades of Grey. Und auch Dominik kommt normaler rüber. Ich fand es jedenfalls spannend und es hat mir Spaß gemacht es zu lesen. Und ja ich weiß, man sollte die Bücher nicht vergleichen – aber irgendwie schaff ich’s nicht…
    Der Schreibstil hat mir auch super gefallen. So wurde alles mal aus jeder Perspektive beleuchtet. Freue mich auf den 2. Teil.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Auch ich gebe nun mal meine Meinung dazu ab:


    Ich habe sowohl Shades of Grey, als auch 80 days gelesen.
    Ich war begeistert von Shades of Grey und habe mir 80 days nur durch eine Buchvorstellung auf einem Blog gekauft. "Wenn Sie Shades of Grey mochten, werden Sie 80 days lieben", diesen Spruch findet man auf dem ersten teil der Trilogie. Ich muss zugeben, auch dadurch wurde ich zum Kauf angeregt.
    Nun gut, Buch genommen und angefangen.
    Klar, das Buch hat eine Handlung, aber so richtig passieren will nichts. Als unsere junge Protagonistin dann in Amerika verweilt, dachte ich mir : Mädchen was tust du da eigentlich ?
    Spannung kam einmal ganz, ganz kurz auf, als sie dann auf ihren Dominik hofft.
    Ansonsten ist der Vergleich mit Shades of Grey nicht gerade passend und ich werde die weiteren Bücher nicht kaufen. Wenn sie mir hinterher geworfen werden oder mich eine Buchvorstellung von der Besserung überzeugen sollte, dann riskiere ich doch nochmal ein bisschen Zeit.
    Zum Abschluss, ich glaube entweder man liebt es oder man hasst es :wink:

  • Durch den Spruch "Wenn Sie Shades of Grey mochten, werden Sie 80 days lieben" wurde auf das Buch aufmerksam aber gekauft habe ich noch nicht. Die bisherigen Meinungen hier sind positiv und ich setze das Buch mal auf meine Wunschliste. Abgeneigt war ich bisher weil ich dachte das es vielleicht mit Shades of Grey ähnlich ist und ich die ersten zwei Bände eher durchschnittlich fand und mir Band 3 sparen werde.
    Ich warte mal noch weitere Rezis und Meinungen zu dem Buch ab bevor ich es mir evtl kaufe

  • Stefanieg28 ich kann dir sagen, dass es nicht wie Shades of Grey ist! Es gibt keine "innere Göttin usw :lol: " und auch sonst hat es meiner Meinung nach nichts mit Shades of Grey gemeinsam

  • Klappentext:


    Prickelndes Lesevergnügen für Erwachsene. Wie erfrischend zu sehen, dass weibliche Lust so vielfältig sein kann – Belle de Jour – Die leidenschaftliche Violinistin Summer findet Erfüllung in
    der Musik. Sie spielt nachmittags in der Londoner U-Bahn auf ihrer Violine Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ und bekommt ein erstaunliches Angebot: Summer soll ein privates Konzert in der Krypta
    einer Kirche geben – doch muss sie dabei nackt sein, während den anderen Musikern die Augen verbunden werden. Summer spürt, wie sehr der Auftraggeber sie anzieht und in ihr bisher unbe-
    kannte Saiten zum Schwingen bringt. Sie beginnt eine intensive erotische Liaison, doch hat eine alles verschlingende Beziehung ohne Tabus Bestand?


    Zum Buch:
    Das Cover ist dunkel gehalten mit einem Auszug von einer Blume die Wassertropfen auf den Blättern zeigt. Dieses Cover ist verspielt und erotisch angehaucht. Die sanfte und doch
    kräftige Farbe der Blume, mit den Wassertropfen veranlassen einem zum Träumen und der Fantasie freien Lauf …
    Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt, die je aus der Sicht der jeweiligen Person geschrieben ist. Das Cover erinnert an ein bereits erschienenes Buch, was mich jedoch nicht
    gestört hat, mir gefällt die gesamte Aufmachung des Buches sehr gut.


    Erster Satz:


    „Schuld war Vivaldi. Genauer gesagt, meine Vivaldi-CD der Vier Jahreszeiten, die nun mit der Silberseite nach unten auf dem Nachttisch meines Freundes lag, der leise vor sich hin schnarchte.“


    Besondere Sätze:


    „Auch wenn man manchmal weiß, dass der Weg, den man einschlägt, in einer Sackgasse endet, so folgt man ihn doch, weil er etwas bietet, das einfach zur eigenen Persönlichkeit gehört.“


    Meine Meinung:
    Direkt auf dem Cover entdeckt man einen Aufkleber worauf steht „Wenn Sie Shades of Grey mochten, werden Sie 80 Days lieben.“ – Look Magazin. Da war mein Interesse geweckt, auch wenn
    durch ein derzeit sehr stark polarisierendes Buch beworben wird, was ich bisher noch nicht gelesen habe, bin ich erst darauf aufmerksam geworden und ich wurde nicht enttäuscht im Gegenteil.


    Die Protagonisten werden einem direkt sehr nahe gebracht, was diese empfinden und denken, aber auch das äußere Erscheinungsbild trügt von einer sanften Persönlichkeit oder dem tüchtigen
    Lehrer zu einer Persönlichkeit mit vielen undenkbaren Hingaben und Gelüsten. Die so sanfte Violinistin Summer entdeckt durch Dominik die Welt des Fetischs und es scheint ihr sehr gut zu gefallen.
    Sie befindet sich auf eine spielerische erotische Reise, und erkundet ihre Gelüste und Fantasien. Dominik gibt Lesungen und nebenbei plant er schon einen nächsten erotischen Auftritt für Summer.


    Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und manchmal denkt man, man wäre als eine Art stiller Betrachter anwesend, womit die Erotik auch beim Leser sehr gut ankommt und man es förmlich spüren
    kann und sich einfach total in diese Geschichte fallen lassen kann.


    Die erotischen Szenen haben mir sehr gut gefallen, und sind sehr detailreich beschrieben. Daher nicht empfehlenswert für Leser, die solche Szenen nicht gerne lesen, da dieses Buch schon an diesen Szenen überwiegt.


    Der Bereich Fetisch und SM war mir zwar bekannt, doch hier wurde dieses Thema sehr gut beschrieben und dessen Gelüste dem Leser vermittelt. Und ich denke, dass es einige Szenen geben wird, dem einen nicht
    Fetischkenner oder jemanden der diese Sexuelle Richtung nicht zusagt, doch sehr erotisch und erregend finden wird.


    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich kann es kaum noch erwarten, bis endlich der zweite Teil der Trilogie erscheinen wird.


    Fazit:
    Knisternde Erotik im BDSM Bereich und einer besonderen Beziehung … lassen einen elektrisieren. Ein sehr sinnlich erotischer Roman in der Welt des Fetischs, mit hohem Suchtpotenzial!


    Meine Wertung: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:




  • Nachdem ich, egal wo ich hin horche, vergleiche zu den Büchern Shades of Gray und 80 Days höre, würde ich eigentlich seeeehr gerne mitreden wollen.
    Aber leider hat Shades of Gray mir die Lust am lesen dieses Buches verdorben, denn die Gray Buchreihe habe ich auch nur gelesen weil man sie mir wärmstens empfohlen hat.Zum Schluss habe ich mir nur noch die Bücher angetan, damit ich mit meinen Mädels über dieses eintönige Sexgeschichte, die keine Sexgeschichte war, lästern kann.


    Ob 80 Days literarisch "besser" ist wage ich zu bezweifeln, denn wenn schon vermerkt wird, dass man wenn man Schades of Gray gemocht hat dieses Buch lieben wird...hmmm...dann kann es eigentlich nur der gleiche Käse sein, oder?


    Ich weiß, jetzt urteile ich schon, obwohl ich noch nicht mal das Buch gelesen habe. Ich werde auf jeden Fall immer mal wieder in diesen Thread rein gucken.
    Vielleicht können mich ja die ein oder anderen Kommentare vom Gegenteil überzeugen und ich kaufe mir dieses Buch doch noch.

    Pessimismus wird nur von den Optimisten verbreitet. Die Pessimisten sparen ihn für schlechtere Zeiten auf.

    (Gabriel Laub)


    "Ein Buch ist ein Garten, den man in der Tasche trägt."


    "Ein Buch ist ein Haufen toter Buchstaben? Nein, ein Sack voll Samenkörner."

    SuB-Abbau-Wette mit Nane23. Start 18.10.2012. Geschafft: 10/10. :montag:


  • Also ich hab mir zu diesem Buch bisher nur die Rezensionen durchgelesen, aber so, wie ich es verstanden habe, war der Vergleich zu SoG großer Käse. Es fielen Begriffe wie pornografisch, zu wenig Handlung und ähnliches, wobei vielfach auch herausgestellt wurde, dass dem Leser bei 80 Days das serviert wird, was einem bei SoG versprochen wurde - nämlich BDSM in allen möglichen Facetten.


    Von manchen wurden Begriffe bemängelt wie Mö*e, Nutte, Schwanz, Ritze, etc. - das sei wohl zu vulgär, ekelhaft und pervers für manche Leute. Andere wiederum fanden es gut, dass dieser Erotikroman nicht nur dieses nervtötende Gesülze und Geschmalze von SoG beinhaltet.


    Es scheint also wieder ein Roman zu sein, der die Geister scheidet. Wahrscheinlich liegt er eher auf meiner Linie als SoG, einfach, weil ich kein Problem mit BDSM-Handlungen in Geschichten habe und auch bei Verbalerotik nicht gleich einen Ausraster bekomme.


    Mal sehen, ob ich mir das Buch hole (wahrscheinlich eher als E-Book - dann muss ich mich nicht über das viele Geld ärgern, wenn mir das Buch nicht gefällt). Auf die Aussage von diesem Aufkleber vorne auf dem Buch verlasse ich mich jedenfalls nicht.

    "deine beschreiebung alleine lässt vermuten, dass es sich um schmöckerroman einzigartiger klasse handelt, nämlich übertriebenem bullshid, der mit der wirklichkeit keinene hinreichenden effekt auf die wirklichkeit erstreckt." (Simon Stiegler)

    Stimmt! Ich schreibe spannende Unterhaltungsliteratur, die den Leser aus der Wirklichkeit entführt, bis zum Ende gelesen wird und bei der der Leser am Ende fragt: Wann erscheint der nächste Band? Schreiben will halt gelernt sein

  • Also literarisch besser als SoG ist 80 Days sicherlich nicht. Außer dass nicht ständig alles 400 Mal wiederholt wird, und auch die bestimmten Szenen einfach besser beschrieben sind, es fallen nicht immer wieder dieselben Worte. Das macht es spannender.


    Vergleichen lässt es sich wirklich nicht direkt, außer dass grundsätzlich um dasselbe Thema geht, nämlich Sex. Aber 80 Days hat (zumindest der 1. Teil) ungefähr so viel mit wahrer Liebe zu tun wie Spinat mit Vanillepudding.

  • Na ja, das ist aber das Thema, das ich bei erotischen Romanen erwarte - Sex. Gibt es denn wenigstens etwas Handlung - also außersexuelle meine ich. :-k

    "deine beschreiebung alleine lässt vermuten, dass es sich um schmöckerroman einzigartiger klasse handelt, nämlich übertriebenem bullshid, der mit der wirklichkeit keinene hinreichenden effekt auf die wirklichkeit erstreckt." (Simon Stiegler)

    Stimmt! Ich schreibe spannende Unterhaltungsliteratur, die den Leser aus der Wirklichkeit entführt, bis zum Ende gelesen wird und bei der der Leser am Ende fragt: Wann erscheint der nächste Band? Schreiben will halt gelernt sein

  • Die Farbe der Lust ist der erste Band einer Reihe um Erotik und Fetisch. Die junge Neuseeländerin Summer lebt in London und versucht sich dort mit ihrem Kellnerjob und dem Spielen auf ihrer geliebten Violine in U Bahnhöfen über Wasser zu halten. Als sie eines Tages eine 50 Pfund Note in ihrem Geigenkasten findet, dämmert ihr, dass sie wohl einen Bewunder haben muss.


    Dominik ist Literatur-Professor und entdeckt Summer, wie sie in ihr Spiel vertieft in der U Bahn Station steht und ist sofort fasziniert von der rothaarigen, jungen Frau.
    Als er erfährt, dass Summers Geige zerstört wurde, meldet er sich bei ihr und bietet ihr an, ihr ein neues Instrument zu schenken, wenn sie sich mit seinen Bedingungen einverstanden erklät.


    Ich erwartete voller Spannung, worauf sie sich da nun eingelassen hatte und wurde überrascht, wie fließend und immer nur Schrittweise Summer an diese neue Art der Sinnlichkeit und Erotik herangeführt wurde. Sie ist eine junge Frau, die sehr sexhungrig ist und sich gerne in eine unbekannte Welt voller Erotik begibt. Dominik versteht es ihre Leidenschaft zu entfesseln, zu steigern und demenstprechend zu befriedigen ohne den Respekt vor ihr zu verlieren oder auch nur einen Schritt zu weit zu gehen.


    Es wirkt unglaublich realistisch und glaubwürdig, wie die Autoren die Lust beider Protagonisten und ihr Sexualleben beschreiben. Ich habe es genossen, Summers Aufleben zu beobachten und als Leser an ihren wilden Abenteuern teilzuhaben, die mal sehr sinnlich und mal schockierend dargestellt werden.
    Doch auch während all dieser sexuellen Abenteuer schreitet die Geschichte vorran und man bekommt einen Einblick in das Gefühlsleben von Summer und die Autoren schaffen es, sehr subtil, die Beziehung von Dominik und Summer zu zeichnen und tiefer werden zu lassen.
    Zum Ende der Geschichte war ich etwas enttäuscht, dass sich Summer so tief in die düstere Welt des SM begibt und obwohl sie selber spürt, zu weit gegangen zu sein, doch immer noch eine Grenze mehr überschreitet.


    Der Schreibstil des Autorenduos ist fließend und mitreißend, sie beweisen, dass sie durchaus in ihrem Themenbereich bewandert sind und man zweifelt nie an der Glaubwürdigkeit der dargestellten Szenen.
    Mich hat das Buch positiv überrascht und restlos überzeugt. Wer eine erotische SM Geschichte lesen möchte, der sollte zu diesem Roman greifen, der keinesfalls gefühlsarm ist aber die Fetisch Szene durchaus glaubwürdig darstellt und vor Lust nur so trieft...


    Ich bin gespannt, wie es zwischen Summer und Domink weitergehen wird und kann den zweiten Teil kaum erwarten :)


    Bis zur nächsten Rezi, JOSY :winken:



  • Na ja, das ist aber das Thema, das ich bei erotischen Romanen erwarte - Sex. Gibt es denn wenigstens etwas Handlung - also außersexuelle meine ich. :-k


    Meines Erachtens gibt es durchaus Handlung in diesem Buch, allerdings nur eine, um die sexuellen Handlungen aneinander reihen zu können, ohne lediglich ein Komma dazwischen setzen zu müssen.


    Meine Meinung zu dem bekannten Fifty Shades of Grey und 80 days Vergleich ist, dass man durchaus einen ziehen sollte, wenn man das wollte. Ich für meinen Teil war von Fifty Shades of Grey sehr begeistert. Ich war allerdings nicht sehr angetan vom Schreibstil und hatte gelesen, dass 80 days in der Hinsicht mehr zu bieten hat.
    Das stimmt, der Schreibstil ist sehr gelungen und mitreißend. Man fühlt sich als Leser nicht nur lieblos durch eine Geschichte geführt. Das ist so der Vergleich, den ich zwischen den beiden Büchern gezogen habe.


    Andererseits muss ich sagen, ging mir dir Grobheit von 80 days zu weit. Als "Vanilla" aus Sicht der BDSM Szene war ich doch teilweise recht abgestoßen von den Schilderungen in 80 days, weil sich Summer mehr und mehr in diesen Strudel von Kontrolllosigkeit hat hinein ziehen lassen. Auf mich wirkte das alles irgendwann nur noch fremd, ich konnte mich nicht mehr damit identifizieren, wie sie sich vollends nur noch über ihre Sexualität definiert und den Blick für die Realität verliert. Sie wirkt mit der Zeit nur noch wie eine Maschine, die sich nur für den sexuellen Kick am Leben erhält.
    Auch jeder noch so erfahrene BDSM Praktizierende wird zumindest für eine gewisse Zeitspanne auch wieder in das wirkliche Leben zurückkehren. Summer jedoch scheint zunehmend nur noch geblendet.


    Zu Beginn des Buches war ich noch recht angetan, da Dominik noch ein Geheimnis mit sich herumzutragen scheint, allerdings wird diese prickelnde Stimmung durch ihren Aufenthalt von New York gänzlich entzaubert und man verliert irgendwie den Bezug zur Geschichte zwischen den beiden.
    Summers freundschaftliche Beziehung zu ihrer alten Freundin ist außerdem in jeder Hinsicht ein Drama. Dass Summer sich von einer solchen Bekanntschaft nicht einfach fernhält, spricht dafür, dass das Buch wirklich nur an der Beschreibung einer Geschichte über Sex, nicht aber um eine gelungene Rahmenhandlung bemüht ist.



    Ich habe mich gegen den Kauf des zweiten Teils entschieden, weil ich als Leidenschafts-liebende in solchen Büchern gerne doch auch noch etwas mehr Liebe vorfinden würde. - Und klar, das ist Geschmackssache! :wink:

  • Ich habe das Buch heute gelesen und bin ziemlich enttäuscht. Es liest sich zwar leicht und der Schreibstil ist ganz gut, aber die Story..nein nicht meins. Es ist eben eine reine Sex Geschichte. Kein Tiefgang, keine Gefühle, null Leidenschaft, keine Zärtlichkeit. Für Romantiker wie mich also gänzlich ungeeignet ;) Ich dachte auch, es hätte eine gewisse Ähnlichkeit mit SoG, nunja. So kann man sich täuschen. Ich will das Buch jetzt nicht schlechter machen als es ist, einige Leser/innen kommen sicher auf ihre Kosten, aber ich werde mir wohl keinen Teil mehr dazu kaufen. Da warte ich doch lieber auf den 2. Crossfire Roman :wink:

  • Ein Ausflug in die Welt des Fetisch und BDSM. Was soll ich sagen?
    Die ersten Seiten fand ich gar nicht mal so übel. Im Gegensatz zu Shades of Grey (ich muss diesen Vergleich bringen, weil ich kein anderes Buch dieser Art kenne) ist der Schreibstil deutlich besser. Es gibt keine innere Göttin, keine nervigen Wiederholungen und die Charaktere sind einfach reifer und erwachsener.


    Und da hört das Positive auch schon auf. Ich suchte eine Handlung? Naja, diese lässt sich schnell erzählen. Summer ist eine junge Violinistin, sexuell sehr aufgeschlossen und offen für neues. Sie lernt Dominik kennen, einen Uniprofessor in den Vierzigern. Und damit beginnt der Ausflug in die Fetisch- und BDSM-Szene.


    Eine Aneinanderreihung von Sexszenen mit detaillierten Beschreibungen, die mit Erotik für meine Begriffe nichts zu tun hatte. Im Gegenteil, ich fand es stellenweise sogar abstoßend.
    Da ein Teil des Autorenteams aus dieser Szene stammt, kann ich mir schon vorstellen, dass die Beschreibungen authentisch sind. Umso erschreckender, wie ich finde.


    Damit ist die Reihe um „80 days“ für mich auch beendet. Mehr will ich auch nicht davon lesen. Leicht zu lesen, aber es fehlt eindeutig der Suchtfaktor, eine gewisses Maß an Gefühlen und Emotionen. Manchmal hatte ich den Eindruck, eine Anleitung zu BDSM zu lesen.


    SoG hatte mich trotz der Schwächen im Schreibstil gefesselt. Ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht. Bei 80 days ist mein Interesse an der Fortsetzung absolut nicht vorhanden.
    Mehr als knappe zwei Sternchen sind leider nicht drin. :bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Ja ok, ich habe mir das Buch nun doch gekauft und auch schon gelesen. Ich muss sagen, dass das Lesen des Buches recht easy war und flüssig von statten ging.
    Ich bin eigentlich mit einer relativ geringen Erwartung an den Erotikroman rangetreten und wie es sich herausgestellt hat, war das auch gut so. SoG habe ich mir in ähnlicher Weise vorgestellt, wobei ich sagen muss, dass der Roman sich auf einer eher vulgären Art und Weise bewegt hat. Klar, es war ein SEX-Buch, aber wenn man die etwas geschmackvollere Variante eingeschlagen hätte, hätte es dem Buch sicher keinen Abbruch getan.


    Leider kann ich nicht sehr viel über die Protagonisten sagen, da sie nicht ausreichend in dem Buch beschrieben worden sind. Wenn ihr wollt kann ich aber viel über die Beziehung ihrer Geschlechtsteile berichten :loool: , wurde ja ausführlich genug erläutert. Und wie es einige hier schon erwähnt haben, gab es leider auch keine wirkliche Handlung. Auch die Unterhaltungen zwischen den Beiden war eher....joa...dürftig, würde ich sagen. Da hat eher die Körpersprache eine wichtige Rolle gespielt :tanzensolo: .


    Ich muss aber sagen, dass ich das Buch besser fand als SoG. Warum? Weil so gut wie keine Wiederholungen vorkamen. Keine super unrealistischen Szenen und man das extreme Geschnultze weggelassen hat. Was aber nicht heißen soll, dass ich keine Schnluzbücher mag, aber SoG war ja schon etwas extrem.



    Das Buch bekommt von mir :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: Sterne.

    Pessimismus wird nur von den Optimisten verbreitet. Die Pessimisten sparen ihn für schlechtere Zeiten auf.

    (Gabriel Laub)


    "Ein Buch ist ein Garten, den man in der Tasche trägt."


    "Ein Buch ist ein Haufen toter Buchstaben? Nein, ein Sack voll Samenkörner."

    SuB-Abbau-Wette mit Nane23. Start 18.10.2012. Geschafft: 10/10. :montag:


  • Es mit Shades of Grey zu vergleichen wäre abwägig. Handelt zwar
    beides mehr oder weniger von BDSM und dem Drumherum, behandelt es aber
    auf ganz unterschiedliche Weise.




    Es ist angenehm lesbar, lässt mich aber nicht vom Hocker
    fallen. Fürs zwsichendurch Lesen ist es jedoch super geeignet.


    Das mag zum einen daran liegen, dass mir der Schreibstil zu plump wirkt
    und zum andern, dass ich mich nicht ganz mit der Person Summer
    identifizieren kann. Doch das hat natürlich subjektive Hintergründe.


    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich mir den 2. Band zulegen soll - da ich zwar schon neugierig bin was das nächste Buch verspricht, jedoch nicht wieder meine Zeit "verschwenden" möchte.


    "Das Buch - gewissermaßen der Anarchist unter den heutigen Massenmedien."


    So gilt es für die Literatur, Film, Theater und vielen mehr:
    "Es ist ein Zeichen geistiger Freiheit, einen Bestseller nicht gelesen zu haben."
    (Paul Hindemith)

  • 80 Days mit Shades of Grey zu vergleichen ist wie Äpfel mit Bananen zu vergleichen.
    Die Bücher haben, außer das sie beide erotisch sein sollen, nichts miteinander zu tun.
    Nach dem großen Hype um SoG habe ich mich auch hinreisen lassen das Buch zu kaufen und zu lesen. Ich war enttäuscht, habe sogar einige Textpassagen komplett überschlagen. Für mich war schnell klar, den 2. und 3. Teil werde ich mir nicht mehr antun.
    Anders 80 Days: Das Buch hält was es verspricht. Die Autoren haben einen angenehmen Schreibstil der sich flüssig lesen läßt ohne dabei Anspruchslos zu sein.
    Man bekommt einen Einblick in die Welt beider Protagonisten. Was bei SoG nicht der Fall war.
    Für mich war 80 Days, Die Farben der Lust, ein literarischer Erotik Roman mit Gefühl aber ohne Gefühlsduselei.
    Was ich bei einem erotischen Buch auch erwarte.

  • Ich fand 80 Days irgendwie gut und
    irgendwie auch nicht. Mir fällt es schwer das Buch richtig toll zu
    finden obwohl mich das Thema auch
    sehr interessiert.


    Leider fand ich es teilweise einfach zu plump.
    Ich konnte mich nicht in einen Charakter in dem Band verlieben
    und hatte auch nicht dieses Herzklopfen und mitfiebern was wohl als
    nächstes passieren mag. Meiner Meinung nach hat es immer ein
    bisschen an Herz gefehlt.



    Dennoch konnte man das Buch gut
    durchlesen und es war definitiv interessant.



    das Buch bekommt von mir :bewertung1von5: :bewertung1von5: 2 Sterne

  • Zuallererst einmal möchte ich sagen, dass mir die Gestaltung des Buches wirklich sehr gut gefällt und auch sehr ansprechend ist. :thumleft:
    Allerdings konnte der Inhalt mich nicht so ganz überzeugen.


    Meiner Meinung nach geht es in diesem Buch durchgehend um Sex!
    Die Handlung ist viel zu kurz und hat auch keine Spannung.
    Mir fehlte die Leidenschaft zwischen den beiden, denn das einzige wofür die beiden sich anscheint brauchen ist Sex und zwar in unterschiedlichen Positionen und Momenten.


    Diese Meinung teile ich voll und ganz. Die erste Hälfte des Buches war vollkommen emotionslos und die Charaktere blieben sehr unnahbar und leider auch etwas farblos. Man hat wirklich kaum einen Einblick in die Gefühlswelt der beiden bekommen. Und was hierbei am meisten gefehlt hat, war die Emotion dem jeweils anderen gegenüber. Man wusste nicht, was sie füreinander empfinden, oder ob überhaupt ein Gefühl aufkommt, bei den Gedanken an die jeweils andere Person. Irgendwann bekommt dann schließlich einen kleinen Einblick in die Gefühlswelt von Dominik, aber trotzdem bleibt die ganze "Beziehung" sehr distanziert und undurchschaubar.


    Die Wechsel der Perspektiven ist normalerweise etwas, das ich sehr positiv finde, aber bei diesem Buch war es für mich etwas störend. Die Kapitel aus der Ich-Perspektive (Summer) hat mich anfangs mehr überzeugt, aber nachdem selbst diese zu distanziert blieben, habe ich mich doch mehr für die anderen Kapitel erwärmen können, obwohl für mich dort keine klare Sturktur erkennbar wurde.


    Positiv aufgefallen ist mir Summers Leidenschaft für die Musik. :-({|= Dieser Aspekt wurde ziemlich gut ausgearbeitet und hat Summer wenigstens nicht als emotionslose Hülle erscheinen lassen.
    Außerdem fand ich es gut, dass gezeigt wurde, wie schnell ein Mensch sich in einer Sucht verlieren kann. Summer ist ziemlich stark in eine Szene hineingerutscht, in die ihre körperlichen Bedürfnisse sie hineingeführt haben, obwohl sie all die Dinge gar nicht tun wollte. Aber auch dieser Aspekt wurde mir zu wenig beleuchtet. Mir war überhaupt nicht klar, wieso Summer das alles hat über sich ergehen lassen. Klar, es hieß immer, ihr Körper hat darauf reagiert, aber niemals wurde wirklich deutlich gemacht, was in ihr vorgeht. Was sie fühlt, was sie denkt. Das wurde einfach zu stark vernachlässigt.



    Mein Fazit:
    Die Idee hat mich sehr angesprochen und auch die Geschichte hätte mir sehr gut gefallen, wenn sie gut ausgearbeitet gewesen wäre. Allerdings ging es leider die ganze Zeit nur um Sex. Es gab keine Gefühle, nur sehr wenige Gedanken und die Gespräche hätte man sich auch gleich sparen können. :thumbdown:
    Es hat einfach die Leidenschaft gefehlt und deshalb kann ich nur gut gemeinte :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: vergeben.
    Ob ich mir Band 2 kaufe, weiß ich momentan nocht nicht so genau...

    So many things become beautiful when you really look.


    Lauren Oliver

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