Anne Butterfield - Ich bin da nochmal hin

  • Buchdetails

    Titel: Ich bin da noch mal hin: Mit Gott und Ha...


    Verlag: NG Taschenbuch

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 368

    ISBN: 9783492404976

    Termin: Januar 2014

  • Bewertung

    3.1 von 5 Sternen bei 5 Bewertungen

    62% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Ich bin da noch mal hin: Mit Gott und Ha..."

    Zurück auf dem Jakobsweg: Die skurrile Engländerin Anne Butterfield, die bereits 2001 an der Seite von Hape Kerkeling nach Santiago de Compostela pilgerte, begibt sich erneut auf die Suche nach dem geheimnisvollen Zauber des Camino. Um mehr Zeit für die Sehenswürdigkeiten am Wegesrand und die Begegnungen mit anderen Pilgern zu haben, bricht die leidenschaftliche Wanderin dieses Mal mit dem Fahrrad auf. Was als großer Plan beginnt, stellt sich schon bald als tückisches Unterfangen heraus. Humorvoll und offenherzig schildert die Autorin, was es heißt, sich dem Weg ein zweites Mal zu stellen und dabei alles anders zu machen ...
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  • Klappentext:


    Die Leser von »Ich bin dann mal weg« kennen sie als Hape Kerkelings skurrile Pilgerfreundin. Mit klugem Blick und viel Humor berichtet Anne Butterfield davon, den Camino ein zweites Mal zu gehen und dabei alles anders zu machen…


    Mit einem Vorwort von Hape Kerkeling Im Juni 2001 wanderte Anne Butterfield zum ersten Mal auf dem Jakobsweg und fand in Hape Kerkeling einen prominenten Mitstreiter. Doch irgendwie vermisste die Engländerin damals das intensive Gefühl des Pilgerns. Deshalb begibt sie sich 2010 erneut auf den Weg nach Santiago de Compostela. Ihren Plan, die Strecke diesmal mit dem Fahrrad zurückzulegen, muss sie jedoch bald aufgeben. Sie erreicht ihr Ziel schließlich wieder zu Fuß, aber diesmal mit der Demut und Gelassenheit, die sie sich 2001 vergeblich gewünscht hatte. Leidenschaftlich und selbstkritisch erzählt die Autorin von ihren Strapazen, persönlichen Schwächen sowie nationalen Eigenheiten. Und sie reflektiert über ihre erste Wanderung und ihren Seelenverwandten Hans Peter, der ihr zu einem guten Freund wurde.


    Meine Meinung:
    Als ich las, dass Anne Butterfield ein Buch geschrieben hat, welches mit "Ich bin da nochmal hin" gleich Assoziationen zum Hape Karkeling- Buch "Ich bin dann mal weg" heraufbeschwört und auch von außen sehr sehr ähnlich aussieht war ich sehr skeptisch. Ich hatte das Gefühl, dass da jemand auf den Zug aufspringen will und ein paar Euro verdienen. Zum Glück wandelte sich diese Meinung recht schnell, als ich erstmal angefangen hatte zu lesen. Darum ging es ihr anscheinend nicht, zumindest hatte man beim lesen nicht das Gefühl.


    Anne Butterfield hat nicht den wunderbaren emotionalen Schreibstil, den Hape Kerkeling aufweisen konnte und das ist vielleicht auch ganz gut so. Ungeschönt schildert sie ihre Erlebnisse, als sie erneut auf dem Jakobsweg pilgert. Zunächst mit dem Fahrrad. Man spürt ihre Verzweiflung, als sie bemerkt, dass das pilgern mit dem Fahrrad in keiner Weise das ist, was sie eigentlich wollte. Später geht sie dann zu Fuß weiter und kommt mit Herz und Seele auf dem Pilgerweg an. Ab hier wird es für mich dann allerdings auch immer langweiliger. Es wird sehr viel über die Fußball-WM 2010 erzählt. Einerseits nervte mich das, weil mich Fußball überhaupt nicht interessiert und ich mir das Buch nicht wegen des Fußballs, sondern wegen Annes Erlebnissen auf dem Jakobsweg gekauft hatte. Andererseits hat es mich auch etwas erschreckt, dass es über weite Strecken mehr darum ging schnell am nächsten Übernachtungsort zu sein, um die Spiele zu verfolgen, als den Sinn des Jakobsweges zu verfolgen.Dies war es doch eigentlich, was sie, nach eigenen Worten auf den ersten Seiten, wieder dorthin getrieben hatte.


    Alles in allem muss ich leider sagen, dass das Buch meine Erwartungen in keiner Weise erfüllen konnte. Von mir gibt es nur einen Stern.

    Gruß
    Yvonne

    Nicht die haben die Bücher recht lieb, welche sie unberührt in den Schränken aufheben, sondern, die sie Tag und Nacht in den Händen haben, und daher beschmutzet sind, welche Eselsohren darein machen, sie abnutzen und mit Anmerkungen bedecken.
    (Erasmus von Rotterdam)